Klavier von privat


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Mephisto
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Jörg
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Hallo Mephisto,
das Klavier sieht von weitem garnicht schlecht aus. Die Tasten müßen wohl eine Elfenbeinbeschichtung haben, wegen der teilweisen Vergilbung, die durch den Fingerschweiß enstehen kann.
Problematisch könnte es werden, weil Dir dort beim Besuch und Probespiel keiner sagen kann, ob das Klavier auch die Stimmung halten wird. Das wirst Du erst herhausbekommen wenn es bei Dir steht und gestimmt wurde. Wenns nicht viel kostet, dann würde ich es
einfach versuchen. Nur das besagte Risiko liegt dann halt bei Dir, und Du mußt entscheiden, ob Du es eingehen willst. Wünsche Dir viel Glück bei der Sache.
LG Jörg
 
klaviermacher
klaviermacher
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Hallo Mephisto!

Wie Jörg schon erkannt hat, hat das Klavier einen Elfenbeinbelag.
Aber wie ist die Mechanik? ..der Resonanzboden? ..die Saiten? Leider kann man ohne weitere Fotos da gar nichts genaueres sagen und mit guten Fotos oft schon recht viel.

LG
Klaviermacher
 
Nicola
Nicola
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Ich bin bei ebay schonmal bös reingefallen mit einem vermeintlichen "Schnäppchen" - da hätte die Reparatur nämlich lt. Klavierstimmer ca. 3000 Euro gekostet, was sich bei einem 50 Jahre alten Klavier nicht wirklich rechnet.
Deins auf dem Foto ist ja noch wesentlich älter - 100 Jahre oder mehr? - wer weiß ob es sich überhaupt rentiert es spielbar überholen zu lassen. Veilleicht ist es gar nicht mehr reparabel? Dann hast Du vielleicht für 1 Euro ein Klavier, plus 150 Euro Transport, für ein verschrottungsreifes Klavier, dessen Entsorgung nochmal 100 Euro kostet.
Ohne Fachmann würde ich von privat kein altes Klavier ansehen - höchstens "junge" gebrauchte bis vielleicht 25 Jahre.... aber auch da vorher schlau machen und nicht nur die Tasten drücken und froh sein wenn alle gehen ;-)
 
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AndyT
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Bekommen die so ein Klavier eigentlich das Treppenhaus hoch? Wohne im Altbau und so breit ist es da nicht. Beziehungsweise meine Wohnungstür, da ist der Korridor, wenn man reinkommt, die Öffnung ins WoZi gleich rechts, wird eng, das da schräg durch. Oder durchs Fenster? Oder haben die ihre Methoden? Wohen im 2. Stock ;)


Oha.

Da würde ich mich VOR einem Kauf von jemandem, der sich da auskennt, beraten lassen .... stell Dir vor, Du kaufst Dir ein tolles Klavier, und dann passt es nicht mal durchs Treppenhaus...

Auf dem eBay Photo kann man übrigens gar nix erkennen. Würde nur mit einem Klavierstimmer (besser noch: Klavierbauer) so ein Klavier besichtigen. Und wenn Du für diesen Service dann EUR 50 ausgibst, die Dich davor bewahren, mindestens EUR 150 in den Sand zu setzen, dann hat sich das gelohnt.

PS: 150 EUR ist unter Umständen der Preis ins Erdgeschoss ... jede Treppe kostet dann noch mal 20 EUR extra...

Schöne Grüße,
Andreas
 
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AndyT
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Wie komm tman denn an sowas ran, Klaviere mieten mit anschließend kaufen? Habe ein wenig gegoogelt, aber nichts gefunden, einer bot es für 50€ im Monat an, das ist leider etwas viel.max 30 oder 40€ monatl.

Hallo Mephisto,

zu Deiner Info hier nochmal meine Erfahrungen mit Bechstein Köln und Steinway Heinersdorff Düsseldorf, die ich schon in einem anderen Thread geschrieben hatte...

Bei Steinway beträgt die monatliche Miete generell 2% vom Kaufpreis beim Mietkauf, bei Bechstein EUR 35 für ein 2,800 EUR Klavier. Das ist dann jeweils ein 'China-Klimperkasten', Bei Steinway hört er auf den Namen 'Heinersdorff' , bei Bechstein auf den Namen 'Wilhelm Steinmann'.

Dazu kommen noch An- und Abtransport (bei Miete, 200-260 ) sowie die jährliche Stimmung (100-140). Auf ein Jahr gerechnet kommt man so auf ~ EUR 700 (Bechstein) bis 800 (Steinway). Bei Steinway ist es auch reine Miete (keine Anrechnung beim Kauf), beim Mietkauf würde die Rate für das 'Heinersdorff' Klavier (gebraucht, EUR 4,000) 80 EUR im Monat betragen (also wären wir da bei EUR 1,400 für das erste Jahr). Bei Bechstein wäre in der Preisklasse ein indonesisches 'Euterpe' Klavier um EUR 4,000 zu einem Mietpreis von 70/Monat möglich.

Ob die günstigen China-Klaviere dann auch wirklich gut sind, das ist eine interessante Frage.

Schöne Grüße,
Andreas
 
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gubu
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Da musst Du einfach mal die Klavierhändler in Berlin "abklappern" oder zunächst mit denen telefonieren.... Viel Spaß dabei!
 
Nicola
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Allerdings bin ich ein Fan von alten Klavieren, mit diesen Holzschnitzereien
Schön sind die zweifelsohne, aber ganz oft sind das dann optische Schmuckstückchen die höchstens zum Bar-Umbau taugen...

Ich glaube nicht, daß Du für Low Budget ein komplett technisch auf Vordermann gebrachtes Klavier aus Baujahr 1900 aufwärts bekommst - das sind dann allesamt meist Krücken - leider.
Und die Leute, die wissen was ihr altes Klavier Wert ist, weil sie schon viel Geld hineingesteckt haben, die bieten es auch nicht "ab 1 Euro" in ebay an.

Bin gespannt was für Erfahrungen Du noch machst ;)

PS: Mietkauf bietet fast jedes Klavierhaus an. Ich kenne von einem hier bei uns, wo die komplette Miete (!) beim Kauf angerechnet wurde. Und dann wieder eins, bei dem eine Pauschale abgezogen wurde. Ist also von Laden zu Laden unterschiedlich. Ruf doch einfach mal ein paar Häuser bei Dir in der Umgebung an und frage!
 
Nicola
Nicola
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Ich hab ein Zimmermann probegespielt und fand den Klang toll. Aber das ist bekanntlich immer Geschmackssache. Ich mag z.B. den harten Yamaha-Klang nicht, mag lieber Schimmel (daher hab ich ja eins :-) ) - das mußt Du Dir wirklich selbst anhören. Hast Du ein Hörgerät? Stelle es mir schwierig vor, mit eingeschränktem Gehör die Unterschiede zwischen den einzelnen Klaviermarken herauszufinden.
 
Tastenscherge
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ja, mit Hörgerät stell ich mir das auch schwierig vor. Vor allem eines solltest du bedenken, falls du tatsächlich ein Hörgerät hast: vergiss alles, was andere Leute dir über den Klang von bestimmten Marken erzählen. Die hören ja was ganz anderes als Leute mit Hörgerät.

Ich hab immer wieder mal Kunden mit Hörgerät, deren Klaviere ich stimme. Und jedesmal gibt es Diskussionen um einzelne Töne, die diese Kunden dann bemängeln. So nach dem Motto: dieses C ist doch viel zu hoch (oder zu tief). Da weiß ich dann auch nie, wie ich mich verhalten soll. Stimme ich einige Töne nach Kundenwunsch, wird das meist eine ziemlich lange Sitzung und das Ergebnis ist für "Normalhörer" eine Katastrophe. Stimme ich nach meinem Gehör oder Stimmgerät, ist der Kunde unzufrieden.

Falls du kein Gerät trägst, könnte ich mir vorstellen, dass ein sehr obertonreiches Klavier was für dich wäre. So Richtung Yamaha oder andere Asiaten.
 
Tastenscherge
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Ich selber mag lieber Klaviere mit einem warmen, vollen, tiefen Klang. Wär mir echt lieber. Welche Marken sind denn da typisch für?

Ich würde mal behaupten, dass sind die alten hohen im Originalzustand, also nicht generalüberholt. Und sowas magst du ja auch optisch, anscheinend. Am besten mal Ausschau halten nach Klavieren aus den 20´er oder 30´er Jahren. Auf jeden Fall einen Klavierbauer mitnehmen und ca. 400 bis 600 Euro Reparatur/Wartungskosten mit einplanen, dazu den Transport. Oder noch besser: so ein Klavier gleich vom Klavierbauer kaufen.
 

Tastenscherge
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Leider sind viele Klaviere heutzutage generalüberholt. (was ist das eigentlich genau?). Ich les das oft.

So kann man das nicht sagen (das mit dem "leider"). Unter Generalüberholung versteht man neue Saiten, Dämpfer, Hammerköpfe, Resonanzboden und Stege gegebenenfalls repariert, Tastengarnierungsfilze neu, neue Lederchen und Filze in der Mechanik etc. Also eine gute Sache, eigentlich.

Aaaaber: viele Leute mögen den Klang alter Klaviere. Und der ändert sich natürlich, wenn alles neu gemacht wurde. Dann klingt ein altes generalüberholtes Klavier anders als es vorher klang, irgendwie frischer. Wenn auch nicht wie ein nagelneues. Und da du so betonst, dass du den alten warmen und weichen Klang gut findest und auch dein Budget nicht so hoch ist, wäre ein nicht generalüberholtes, aber dennoch überarbeitetes evtl. das richtige für dich.

Wo du so etwas findest, kann ich dir für Berlin auch nicht sagen, aber da gibt es doch bestimmt etliche Klavierbauer die auch verkaufen. Und die dürften dann die notwendigen Arbeiten bereits gemacht haben. Also keine neuen Hämmer, sondern die alten abgefeilt. Keine neuen Leder, Filze etc., sondern einfach gut durchreguliert und gestimmt. Das macht die Sache natürlich billiger und irgendwo auch authentischer.
 
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AndyT
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@Andy

naja, es muss ja nicht eines der besten Marken sein! Also wie Steinway und so. Mir würde auch erstmal eins wie Schimmel, Kawai, Yamaha reichen, also die mittleren Marken.

Die 3 Marken haben leider gemeinsam, dass ein brauchbares gebrauchtes Klavier leider nur selten unter EUR 2,000 zu bekommen ist...

Hast Du schon einen Klavierstimmer oder Klavierbauer an der Hand?
Der kann ein gebrauchtes Klavier dann dahingehend beurteilen, ob es sich lohnt, dafür Geld auszugeben oder nicht.

Wenn Du Dir dann ein paar alte Klaviere ansiehst, könnte es mit den EUR 1000 für Klavier + Überarbeitung hinkommen. Das von Dir verlinkte eBay-Angebot - wenn das Klavier dann in brauchbarem Zustand ist, oder z.B. mit EUR 500 Investition wieder gut dastehen kann, dann passt das zu Deinem Budget.

Schöne Grüße,
Andreas
 
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In dem Fall gibt's wohl nur eines ... ansehen, ansehen, ansehen (und natürlich probespielen)!

Und wenn Du dann eines gefunden hast, das Dir zusagt, mit dem Experten nochmal vorbeikommen.

Vielleicht kann es mal sinnvoll sein, sich am Anfang der Suche mal eines mit dem Experten zusammen anzusehen, und zu sehen, worauf er achtet ... Intakter Resonanzboden (von oben, unten, hinten ansehen, verminderte Akkorde spielen), Tastengewicht, Beweglichkeit Hämmer / Tasten, haben die Hämmerchen Riefen, ist die Belederung noch dick genug, wie sieht der Filz aus, wie weit gehen die Hämmerchen zurück, etc...

Schöne Grüße,
Andreas
 
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Melodicus
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Mehrere (!) Leute anpumpen, also wirklich gute Freunde, Verwandtschaft. Jeweils erträgliche Summen. Wäre zumindest i.d.R. ohne Zinsen. Und in der Verwandtschaft hat man ja auch zum Geburtstag u. Weihnachten Wünsche "frei". Da könnte man ja den Kredit erlassen bekommen ;)
 
fisherman
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Wenn es Dein Traumklavier ist, schlag zu! Belaber alle Freunde, Verwandten! Nebenbei jobben? Bankkredite sind zur Zeit extrem billig... und ca. 2000,- Euro doch noch überschaubar, zumal sie in Substanz (also nicht Auto, etc) angelegt werden.
 
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Einen Kredit bei der Bank aufnehmen kann ich ja wohl nicht oder? Als Auszubildende?

Kommt auf Dein Gehalt an. Eigentlich sollten drei Monatsgehälter völlig problemlos sein. Ist aber vor allem ne Altersfrage: Unter 18 spielen da die Eltern schon noch eine Rolle. Was sagen die überhaupt zum Klavier, wenn sie es nicht unterstützen. Und wie hast Du Klavier gelernt, wenn sie das nicht tun?
 
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Am besten bei Deiner Hausbank. Die wird auf Nummer sicher gehen wollen: Wenn Du also noch zwei Jahre in (gesicherter) Ausbildung bist, wird sie den Kredit in 24 Monaten zurück haben wollen - das waren dann pro Monat rund 100,- Euro Tilgung und bei 6% Zinsen zusätzlich anfänglich rund 13,- Euro Zinsen pro Monat.

Bist Du nur noch 6 Monate in Ausbilung ohne nachfolgenden Arbeitsvertrag, werden sie sich wahrscheinlich zu Deinem Besten!!!!) querlegen.

Immer nur einen Kredit aufnehmen, denn Du in vertretbarem, überschaubarem Zeitrahmen SICHER zurückzahlen kannst!

Hausbank deshalb, weil diese sehen kann, wie Deine Lohneingänge sind und wieviel Du bislang gespart hast. Für alle anderen bist Duein unbeschriebenes Blatt und bekommst daher stets die allerschlechtesten Konditionen!
 
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Mit Deiner Hausbank kannst Du reden - mit myCredit nicht ...
Wenn die Hausbank nicht will - dann ist myCredit immer noch ein Weg. Die vergeben Kredite an Hochrisikoguppen - das muss bezahlt werden!

Aber egal: Mache nichts, was Du nicht sicher zurückzahlen kannst. Wenn Du davon ausgehen kannst, Dass Daddy im Notfall einspringt, kannst Du es etwas lockerer sehen, ansonsten gilt: eiserne Disziplin!

PS. Guthaben und gleichzeitig ein kleiner Kredit? Das macht nur Sinn, wenn entweder die Guthabenzinsen höher sind als die Kreditzinsen oder aber, wenn Du den Kredit steuerlich unterbringen kannst. Kredite kosten Geld!

Geld UND Kredite sind wie Sch...: Wenn irgendwo ein Haufen liegt, kommt schnell ein weiterer dazu.
 
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AndyT
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Hallo Mephisto (Mephista?)

Der Hinweis auf 'Kredite für Arbeitslose und Hartz-IV-Empfänger' macht mich nachdenklich.

Habe nicht viel dazu gefunden, aber das, was ich gefunden habe, gefällt mir nicht besonders:

http://www.kredit-und-finanzen.de/kredite/kredite-fuer-arbeitslose.html
http://www.gutefrage.net/frage/kredit-fuer-hartz4-bafoeg-empfaenger

Hoffe das hilft...

Schöne Grüße,
Andreas
 
 

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