Klavier spielen lernen für eigene Hochzeit 201X

Shigeru

Shigeru

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Hier wurde aber wieder mal geholfen und nicht kluggeschissen:

Es wurde genau das empfohlen, was du dann auch gemacht hast: Ein gutes akustisches Instrument kaufen und kein billigstes Keyboard und nicht mit Youtube lernen, sondern mit einem guten Lehrer.

Das andere ist nämlich nur Zeit- und Geldverschwendung.

Die Klugscheisser sind eigentlich die, die meinen, man kann auf einem Billigteil ohne Unterricht und auch ohne Üben ein Instrument lernen.

Ich finde es immer wieder schade, dass Foren (egal in welchem Sachgebiet)kaum noch dem, nach meiner Meinung, eigentlichen Zweck des Helfens und komstruktiven Austauschs dienen sondern oft nur dem Klugscheissern und Profilieren weniger. Sehr schade.
 
SpaetzuenderDD

SpaetzuenderDD

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Hallo Shigeru,

Es ging mir hier um die Erstbeiträge von Hasenbein die ausschliesslich verletzend sind und nicht konstruktiv.

Ausserdem bleibe ich dabei, dass wenn jemand wirklich nicht das finanzielle Polster hat durchaus auf ein Einsteigergerät zurückgeifen kann und am Anfang, damit meine ich Monate, mit dem Internet zusätzlich oder auch ausschliesslich lernen kann.

Ich glaube man redet hier aneinander vorbei.

Ich gebe jedem hier recht, dass man Klavierspielen nur mit einem Lehrer richtig lernen kann. Aber dieses richtig lernen bedeutet für mich, der Lehrer bringt mich in jahrelanger gemeinsamer Arbeit auf ein Level wo ich mir danach die meisten Stücke selbst danach beibringen kann. Das bedeutet für mich Klavier spielen gelernt zu haben. Ein finales Lernen gibt es natürlich dabei nie.

Ein Mensch wie Dave Jones der aber für sich als erstes Ziel sieht überhaupt Stücke spielen zu können beidhändig der kann in meinen Augen durchaus selbststaendig und mit einem Einsteigergeraet starten.

Wieviele Klaviere sind im Internet zum Verkauf weil die Leute sich nach 1-2Jahren entschieden haben doch nciht mehr zu spielen.

Andererseits ganz toll kriegt man ständig günstige Geräte die quasi neu sind. ;-)
 
hasenbein

hasenbein

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Haha, Spätzünder, Du wirst lachen, ich habe über sehr große Strecken meines Klavierspieler- / Pianistendaseins autodidaktisch gelernt! (Und meinen Diplommusiklehrerabschluß an der Musikhochschule mit "sehr gut" gemacht.)

Ich habe im Vergleich zu anderen eher wenig Lehrer-Erfahrungen.

Allerdings war ich stets sehr ernsthaft bei der Sache und extrem intrinsisch motiviert. Ich liebte die Musik und war sehr bestrebt, sie in allen ihren Aspekten zu verstehen (also nicht nur "schöne Stücke" irgendwie zu dudeln). Nie war ich begeistert von doofen, geschmacklosen Stücken, und Youtube gab's sowieso lange noch nicht. Stattdessen habe ich mir im Radio Klassik aller Epochen angehört, mich aus Büchern und Lexika genau über Komponisten und Kompositionsweisen informiert, mir Jazzgeschichts-Sendungen angehört, Schallplatten gekauft und mühsam rausgehört etc.

Das war jedenfalls alles was völlig anderes als das, was der Threadersteller da erzählt mit seinen komischen Vorstellungen von Hochzeit usw.

Ich kann das Thema Selbstlernen also sehr gut beurteilen.

LG,
Hasenbein
 
SpaetzuenderDD

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Jetzt wirst du mir sympatisch. ;-)
Also kann man sich ja doch eine Menge selbst beibringen und muss man auch.
Ich glaube diejenigen die an einen Erfolg nur durch einen Lehrer glauben Und dabei die Eigeninitiative vergessen haben sowieso schon verloren.

Aber dann veruteil doch nicht youtube komplett. Gerade für die Harmonielehre , Theorie gibt es da gute Videos im englischsprachigen Raum wo man mit zusätzlichen Büchern sich schon einiges aneignen kann.

Naja und das mit der Hochzeit ist doch drollig. Ich habe auch für meine Frau auf unserer Hochzeitsreise in der Karibik "your Song" von Elton John gesungen.
 
hasenbein

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Spätzünder, das, was ich jetzt sage, wird wahrscheinlich arrogant klingen. Dennoch muss es gesagt werden.

Ich habe mittlerweile recht viele Autodidakten (bzw. Teil-Autodidakten) kennengelernt.
Die allermeisten von ihnen haben viel Unsinn gelernt bzw. viele Dinge einfach nicht richtig verstanden. Wenn sie dann zu einem Lehrer kommen (z.B. zu mir), muss der erstmal SOOO vieles geradebiegen und denen die ganzen gespeicherten Falschinformationen wieder aus der Birne bimsen!

Ich hatte das Glück, daß ich sehr intelligent bin und von klein auf großes Interesse am Verstehen von Systemen hatte. Daß z.B. im klassischen Tonsatz die ganzen Regeln wie Oktav- und Quintenparallelenverbot existieren, war für mich mit 11 Jahren nicht etwa "langweilig", sondern eine überaus interessante Herausforderung. Irgendwas Grundlegendes falsch zu verstehen und dann jahrelang mit dieser verkehrten Auffassung rumzulaufen, war mir quasi unbekannt. Ich wußte stets, ob ich etwas noch nicht verstanden hatte und deshalb nochmal nachforschen mußte, oder ob ich es wirklich verstanden hatte. - Und ich hatte das Glück, einen guten Geschmack zu haben; schon als Teenager habe ich stets zu den wirklich guten Schallplatten gegriffen (und damals gab's noch kein Internet, in dem man sich die Tips holen konnte!) - keine einzige Schallplatte, kein einziges Notenheft mußte ich später lachend als "Jugendsünde" wegwerfen!

Diese überaus günstigen Voraussetzungen sind halt bei den allermeisten nicht gegeben, und daher war, als Dave sich beschrieb, für mich klar, daß er mit sehr großer Wahrscheinlichkeit nicht zu den "auserwählten Autodidakten" gehört und ihm deshalb im eigenen Interesse von seinem Projekt in dieser Form abgeraten werden muss.

LG,
Hasenbein
 
SpaetzuenderDD

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Bist mir noch sympathischer.

Auch ich bin meiner Meinung nach mit einer gewissen Intelligenz auch im autodidaktische. bereich ausgestattet.

Aber trotzdem sollte im Forum stets ein gewisser Respekt und eine gewisse Umgansform gepflegt werden.
Und viele Beiträge hier zeigen deutlich inwiefern etwas geschriebenes bei jedem Leser zu einem Bild des jenigen führt ohne das wahrscheinlich auch nur einer richtig liegt.

So das war mein letzter Beitrag dazu.

Geh jetzt gleich zu meinem KL. Urlaubsmorgen nutzen. ;-)
 
rolf

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(1)
Zum Unterricht.
Auch ich habe die ersten 3 Monate über Videos gelernt. Für den Anfang und um die Theorie zu lernen ist es nicht schlecht. Aber es stimmt schon das ein regelmässiger Besuch beim Klavierlehrer nicht zu ersetzen ist. Aber auch hier gibt es Unterscheide. Schau doch mal in den Kleinanzeigen aus deiner Umgebung. Wichtig fand ich, dass du dir den/die richtige Person suchst. Ich habe 2-3 KL getestet und habe bei den meisten sofort gewusstdas ich hier keinen Spass am lernen haben werde. Jetzt habe ich einen genialen Lehrer der unkonventionell lehrt und mich stets zu neuen Horizonten bringt.
(2)
Also ich wünsch dir gamz viel Spass wenn du das Hobby aufnimmst. Es macht einfach Spass.
(3)
P.S.
Ich finde es immer wieder schade, dass Foren (egal in welchem Sachgebiet)kaum noch dem, nach meiner Meinung, eigentlichen Zweck des Helfens und komstruktiven Austauschs dienen sondern oft nur dem Klugscheissern und Profilieren weniger. Sehr schade.

(1)
...sag mal, ist es in allen Lebensbereichen so, dass man nur an unkonventionellen Verhaltensweisen, Abläufen, Methoden "Spaß am lernen" hat? Und wenn diese zur Gänze doch eher irrige Ansicht (falls sie so total für dich gilt - es liest sich so) impliziert wird, gehst du dann mit gutem Beispiel voran? d.h. kleidest du dich unkonventionell, verhältst du dich unkonventionell beim straßenbahnfahren, beim arbeiten usw.? Höchstwahrscheinlich nicht...
...und davon abgesehen: welche Erfahrungen und Kenntnisse bringst du mit, um musikpädagogische Angelegenheiten nicht nur allgemein zu beurteilen, sondern zwischen konventionell undn unkonventionell zu unterscheiden??

(2)
ja, das Hobby - dieser Begriff wird gerne eingesetzt, wenn man sich zu viel Akuratesse und damit auch Mühe vom Leibe halten will... es soll ja spaß machen, zur feierabendlichen Entspannung beitragen etc --- ob aktiv Musik machen ein Hobby wie Briefmarken sammeln oder ein Obstgärtchen anlegen ist? Es stellt sich also die Frage, wie intensiv man in Musik und Instrument einsteigen will - und wenn das recht oberflächlich bleibt, dann KANN man kein sonderlich zufriedenstellendes Ergebnis erwarten. Das allerdings ist schade, denn es IST möglich, motorisch einfache gute Musikstücke auf nahezu professionellem Niveau zu spielen - freilich wird man hierbei allein durch zuschauen (Youtube etc) und durch komplettes autodidaktisches lernen allermeistens NICHT bis dahin kommen.

(3)
...was erwartest du? ...wenn jemand partout mit dem Kopf durch die Wand rennen will, anstelle sich erklären zu lassen, wie Tür und Türklinke funktionieren und zu handhaben sind: sollte man dann lieber das mit dem Kopf gegen die Wand rennen "helfend" unterstützen oder abraten?
 
HoeHue

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was voraussetzt, Kraut von Unkraut unterscheiden zu können - wer kann von allein das "Unkraut" ungeschickter/starrer Bewegungen wegjäten? ...das sind nicht viele, die von allein zu geschmeidig-lockerer Spielweise finden...
Auf jeden Fall. Auch beim Apfelbaum sollte sich der angehende Kleingärtner viellecht mal zeigen lassen, wo und wie er da die Astschere ansetzen sollte, damit's am Ende mit'm Stöffche klappt.
Ich als jemand, der auch lange Zeit nur autodidaktisch "rumdilettiert" hat, bin jetzt nach nur 4 Klavierstunden wieder auf's Neue beeindruckt, was sich da unter vernünftiger Anleitung noch "rausholen lässt".
 
Alter Sack

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(3)
...was erwartest du? ...wenn jemand partout mit dem Kopf durch die Wand rennen will, anstelle sich erklären zu lassen, wie Tür und Türklinke funktionieren und zu handhaben sind: sollte man dann lieber das mit dem Kopf gegen die Wand rennen "helfend" unterstützen oder abraten?

Also unter "Partout mit dem Kopf gegen die Wand rennen" versteh ich was anderes!

DavyJones hat als Neuling ein paar Fragen gestellt wie:
" Mein Keyboard ist nicht so dolle ... Ich denke das "Yamaha NP-11" ......ist zum Einstieg sicher okay und für das Lernen sicher besser als ein Keyboard. Lieg ich da richtig mit meiner Einschätzung?"

Zudem hat er die Notwendigkeit von richtigem Klavieruntericht durchaus erkannt:
"Dazu noch ab und zu echte Stunden und dann sollte es hoffentlich klappen."

Er möchte ein paar Stücke lernen und sieht durchaus das dieses einen längeren Zeitraum in Anspruch nehmen könnte:
"Ein Traum wäre auf der eigenen Hochzeit spielen zu können. Bis dahin sind es wohl aber noch ein paar Jahre."

All diese stellt er nicht als Behauptung hin sondern fragt unsere geschätzte Communtity ob er mit dieser Einschätzung richtig liegt und er macht dieses in einem freundlichen Ton und korrekter Grammatik.
Lieg ich da richtig mit meiner Einschätzung?
Wie lange braucht es ca. um ordentlich spielen zu können?

Und nun erklärt im Hasenbein wie Tür und Türklinke funktionieren:

Kurze Antwort: Du hast keine Ahnung (auch was die Selbsteinschätzung und Vorstellungen, wie Instrumentlernen geht, betrifft), keinen Geschmack und bist einfach nur ein Spießer-Normalo mit entsetzlich schmalzigen Flausen im Kopf.

Vergiß es einfach.

LG,
Hasenbein

Das nenn ich doch mal ein herzliches Willkommen im Forum!
In diesem Falle wünsche ich mir doch das ich lieber selbst rauskriege wie Tür und Türklinke funktionieren als das es mir jemand so erklärt.
 
hasenbein

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In diesem Falle wünsche ich mir doch das ich lieber selbst rauskriege wie Tür und Türklinke funktionieren als das es mir jemand so erklärt.

Tja, wenn Du lieber Buhuhu machst als bestimmten Realitäten ins Auge zu sehen, dann sei es so...

Wer sich von so einem Kommentar entmutigen läßt, ist sowieso arg schattenparkermäßig unterwegs. Ich gehe auch davon aus, daß das bei Davy nicht der Fall ist.

Es ist doch so: Ich lese im Internet eine kurze negative Einschätzung meiner Person von jemandem, der mich nicht kennt, außer einigen Sätzen, die ich über mich geschrieben habe. Nun kann doch diese Einschätzung mich nur dann treffen, wenn ich mich selber echt schlecht kenne und mich selber echt schlecht einschätzen kann! Und wenn ich allzu schnell dem, was andere über mich sagen, Glauben schenke!

Das heißt, das Getroffensein sollte, statt sich hier buhuhu-end zu beschweren, Anlaß sein, mal über die eigene Selbstwahrnehmung, die eigene Selbstsicherheit und über die Funktionstüchtigkeit meines kritischen Verstandes nachzudenken und da ggf. mal was dran zu ändern!

LG,
Hasenbein
 
rolf

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Also unter "Partout mit dem Kopf gegen die Wand rennen" versteh ich was anderes!
ich sehe, du beziehst dich auf Hasenbeins etwas rüden ;) Beitrag von Mitte September - irgendwie sah es aber für mich so aus, als ob die Diskussion thematisch schon ein wenig weiter gegangen wäre seitdem.
...und was soll´s: Hasi hat ja, ohne zu murren und buhuen, auch ordentlich eingesteckt ;):)
 
Nessie

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irgendwie sah es aber für mich so aus, als ob die Diskussion thematisch schon ein wenig weiter gegangen wäre seitdem.

Jedenfalls von Seiten der Ratgebenden...

Es ist nicht so dass es keinen Rat annehmen will. ... Und ein Rat wie "kauf die ein vernünftiges Kalvier > 1.000 € und nimm regelmäßigen (und teuren) Klavierunterricht" ist derzeit schlicht und einfach nicht umsetzbar.
... Ich ärgere mich nicht über den fachlichen Inhalt der Kommentare sondern darüber dass einige offensichtlich nicht verstehen wollen dass es z.B. einfach nicht möglich ist einfach mal eben ein paar Tausend Euro für ein Klavier oder einen ordentlichen Lehrer auszugeben. Und das kann auch nicht die Voraussetzung sein um ein Instrument zu erlernen ...

Und deshalb bin ich u.A. ja auch hier: um ein ordentliches Instrument zu finden das meinem Budget entspricht.

...aber viel ist nicht zurückgekommen ausser "buhuhu, kein Geld". Statt sich zu überlegen, wie man sich denn das Ersehnte leisten könnte. Man kann ja auch auf was anderes verzichten (neues Auto, Ferien, Sportausrüstung, schicke Kleidung) oder sich zusätzlich nen Job suchen, wenns nicht reicht.

Auf Vorschläge wie Miete, sich umhören/Inserat aufgeben (günstiges Klavier gesucht) wurde nicht eingegangen.

Offenbar hat sich der Fragesteller vom Acker gemacht. War wohl doch anstrengender als gedacht, das mit dem Klavierspielen lernen... :roll:

Lg, Nessie
 
rolf

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Offenbar hat sich der Fragesteller vom Acker gemacht. War wohl doch anstrengender als gedacht, das mit dem Klavierspielen lernen... :roll:
ob das wirklich so ist, können wir nicht wissen ;)

bzgl. der Buhu-Lamentos können wir sicher sein, dass man daduch nicht Klavier spielen lernt ;)

und was alle wohlmeinenden, aber leider (!) irreführenden Tipps zu Online-Kursen, autodidaktischem self-made-man-Lernen usw betrifft, sollte sich beinahe jeder folgende Mitteilung von Rheinkultur ausdrucken:
Klavierspielen ist mit seinen enormen feinmotorischen Erfordernissen eine sehr komplizierte Angelegenheit, vor allem, wenn die allerersten technischen Grundlagen gelegt werden müssen. Die praktischen Chancen, sich ohne kompetente Betreuung durch eine Lehrkraft auch nur elementare Fertigkeiten anzueignen, halte ich für äußerst gering, auch wenn einem entsprechende Online-Angebote und Materialien für das autodidaktische Lernen das Gegenteil suggerieren. (...) Viele Kenntnisse werden am Instrument praktisch demonstriert und vom Schüler durch Hören und Beobachten aufgenommen; vieles geschieht also nonverbal.
 
Nessie

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ob das wirklich so ist, können wir nicht wissen ;)

Wollen wir wetten? Wenn der Threadersteller hier wieder auftaucht und von seinem neu erstandenen Klavier und den ersten tollen Lektionen beim KL schwärmt, übernehme ich eine der nächsten Folgen der UFG... :D

Wenn nicht, bist Du dran
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Lg, Nessie
 
Alter Sack

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Es ist doch so: Ich lese im Internet eine kurze negative Einschätzung meiner Person von jemandem, der mich nicht kennt, außer einigen Sätzen, die ich über mich geschrieben habe. Nun kann doch diese Einschätzung mich nur dann treffen, wenn ich mich selber echt schlecht kenne und mich selber echt schlecht einschätzen kann! Und wenn ich allzu schnell dem, was andere über mich sagen, Glauben schenke!

Das heißt, das Getroffensein sollte, statt sich hier buhuhu-end zu beschweren, Anlaß sein, mal über die eigene Selbstwahrnehmung, die eigene Selbstsicherheit und über die Funktionstüchtigkeit meines kritischen Verstandes nachzudenken und da ggf. mal was dran zu ändern!

LG,
Hasenbein

Das, lieber Hasenbein sehe ich anders!

1. Zuerst war das für mich keine "kurze negative Einschätzung meiner Person von jemandem, der mich nicht kennt" und erst recht kein hilfreicher, sachdienlicher Kommentar der dem Neuling hilft.
Das war in meinen Augen einfach nur überheblich und beleidigend.

2. Du glaubst tatsächlich das mich Einschätzungen nur treffen wenn :"ich mich selber echt schlecht kenne und mich selber echt schlecht einschätzen kann! Und wenn ich allzu schnell dem, was andere über mich sagen, Glauben schenke!"?

Auch dieses sehe ich komplett anders: Du kannst jemanden sehr wohl mit Aussagen beleidigen die nicht zutreffen, zumal wenn du diese Person überhaupt nicht kennst und das hat nichts mit mangelndem Selbstvertrauen bzw -wahrnehmung zu tun. Nach deiner Aussage folgend wäre das entweder "buhuhu" oder ich könnte mich selbst schlecht einschätzen, was in diesem Falle wohl beides nicht stimmt!

Wenn ich deiner Logik folge kann ich ja jeden rüde anmachen:
Gibt er auf ist er schattenparkermäßig unterwegs.
Gibt er Kontra beschwert er sich buhuhu-end und kennt sich selbst schlecht, muß wohl was dran gewesen sein!
Antwortet er nicht mehr, na dann hat sichs wohl von alleine erledigt.

So leicht kann manns sich natürlich auch machen, bloß nie die eigene Position in Frage stellen, da könnte ja was unangenehmes bei rauskommen was vielleicht Arbeit an sich selbst erfordert!
 
J

Jack Black

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möchtest du, wovor der Herr dich bewahre, von einem motorisch ungeschickten Chirurgen oder Zahnarzt behandelt werden?

Womit Du (wenn man mit dem Feuer spielt) gerade in einen gigantischen Fettnapf gelatscht bist, denn leider bin ich tatsächlich vor 15 Jahren von einem (wie Du sagst "ungeschickten") Chirurgen behandelt und zum schwerbehinderten Krüppel verunstaltet worden, weswegen ich viele Jahre im Rollstuhl gesessen habe (heute wenigstens mit einem Rollator laufen kann), sowieso nicht mehr in der Lage war/bin, meinen (geliebten) Beruf auszuüben und darüber hinaus an massiven chronischen Schmerzen leide.

Es wäre sicherlich geschickter, weniger blumige Konstrukte zu entwerfen und zu schlaumicheln, als einfach mal die Dinge so zu verstehen, wie sie offensichtlich gemeint sind, anstatt jedes Wort drei mal umzudrehen und (sowieso wenig zweckdienlich) nach irgendwelchen vermeintlichen Ungenauigkeiten zu suchen. Wenn das jeder so täte, gäbe es wahrscheinlich überhaupt keine sinnvollen Beiträge mehr hier, sondern nur noch Spitzen und Spitzfindigkeiten von ungemeinem Unterhaltungswert, die aber in der Sache keinem dienlich sind, sondern allenfalls das Forum zumüllen.
 

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