klavier-anfänger: zu kurze finger?!

Dieses Thema im Forum "Klavierspielen & Klavierüben" wurde erstellt von runningsushi, 6. Mai 2006.

  1. runningsushi
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    runningsushi

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    halli hallo,

    ich habe gestern mein digitalpiano erhalten und hab auch ein buch daheim wo wirklich mit 0 begonnen wird (was ist dreiklang, dur, moll, wie hält man die finger "richtig" usw. usf. da es im moment am geld fehlt für einen lehrer) und jetzt bin ich zu der seite gelangt wo es um die basstöne geht und ich komm mit meiner linken hand nicht von einem c zum nächsten (also daumen und kleiner finger sind zu kurz) ohne nicht "unabscihtlich" eine andere taste zu erwischen.

    ist das alles nur übungssache? werden die finger mit der zeit "gelenkiger" wenn man jeden tag schön übt?

    lg sushi
     
  2. Windir
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    Windir

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    Also ne oktave sollte man schon relativ bequem greifen können sonst machste dich später bei anspruchsvolleren stücken tot... Ob die gelenkiger werden weiß ich net... kann mich an meine anfangszeit auch net mehr erinnern
     
  3. runningsushi
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    runningsushi

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    naja bequem nenn ich das nicht gerade. mit der rechten gehts ja gerade so aber mit der linken no chance. das geht nur wenn ich mich richtig drauf konzentriere und meine finger zum extremsten spreitze. :lol:

    naja, ich hoff mal dass durch diese übungen es irgendwann leichter fällt *g*
     
  4. Tosca
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    Tosca

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    Ganz blöde Frage, runningsushi: Kann es mit dem Alter zusammenhängen? Falls Du zwölf bist, kannst Du ja noch wachsen, bist Du 35, dann sicher nicht mehr... :wink:

    Gruß
    Tosca
     
  5. Windir
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    Windir

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    bei rachmaninov machste dich mit kleinen händen tot, da würd ich dann die finger von lassen ^^
     
  6. runningsushi
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    runningsushi

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    ich bin 23!! da wächst nichts mehr *lol* :lol: naja wie gesagt mit konzentration geht das schon. ich glaube, wenn ich lang genug das übe dann wirds auch irgendwann "von allein" gehen, aber im moment tu ich mir schwer auf anhieb immer genau eine oktave zuspielen, mein daumen ist immer eins zu tief.
     
  7. Elio
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    Elio

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    Ich kann von mir sagen, dass ich mit der linken Hand ein wenig mehr greifen kann als mit rechts, da die Linke Hand oft durch Dezimengriffe gefordert wird. Also ist da noch etwas drin!

    Aber mach Dir keine Sorgen, es gibt auch sehr, sehr gute Pianisten mit kleinen Händen. Als Beispiel führe ich hier Alicia de Larrocha an, welche sehr kleine Hände hat und eine "spezielle Technik" entwickelt hat, wie man oft sagt. (was immer das auch genau heißen mag).

    Elio
     
  8. Pianissimo
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    Pianissimo Guest

    vielleicht ist es jetzt auch noch ein wenig früh, mit oktaven anzufangen.


    Oktaven sind später relativ leicht zu spielen, die kann man dann immer noch trainieren... (Natürlich ist das eine Sache der Lockerheit und des Tempos....!)


    MFG
    PP
     
  9. runningsushi
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    runningsushi

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    zu früh? naja die fangen in dem buch schon relativ früh damit an anscheinend. aber HEUTE spiel ich keine oktave mehr, sonst reissen mir die zwischenräume zwischen den fingern :lol:
     
  10. Peter
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    Peter Bechsteinfan Mod

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    Na dann passen die Hände wenigstens. :-D Ich habe kürzlich ein Video einer Musikschule in Spandau gesehen, da klimpert ein klitzekleines 6-jähriges Mädchen mit noch klitzekleineren Fingern verdammt gut auf dem Piano herum (mir kamen die Stücke schon sehr anspruchsvoll vor). Es geht also auch mit kleinen Händen irgendwie. Gelenkiger werden die Finger mit der Zeit ganz bestimmt.
     
  11. Hartmut
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    Hartmut

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    Ich würde zumindest mal prüfen, was bei dir rein anatomisch möglich ist:

    Wenn du die Hand soweit wie möglich spreizt, welchen Winkel schließen dann Daumen und kleiner Finger ein?
    Die maximale Spreizung wird natürlich bei einem Winkel von 180° erreicht. Wenn du die 180° annähernd schon hast, dann wirst du deine Spannweite nicht mehr verbessern können. Falls der Winkel kleiner ist, ist das durch Dehnung / Gelenkigkeit zu verbessern. Bei so extrem kleinen Händen würde ich dann auch spezielle Übungen dafür machen. Das wichtigste ist dabei die Regelmäßigkeit, d. H. konsequent vor jeder Übungseinheit oder auch zwischen drin mal einfach kleinen Finger und Daumen an einer Tischkante spreizen und 30 s so halten. Dabei soll die Spannung zu fühlen sein, Schmerz ist jedoch verboten! Die Übungen würde ich solange intensiv betreiben, bis du die 180° hinbekommst, dann ist Schluß mit Spannweitenverbesserung. Da hilft dann nur noch arpeggieren (Töne kurz hintereinander anschlagen und nicht gleichzeitig).

    Der Hartmut
     
  12. babajaga
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    babajaga

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    lass dich davon nicht entmutigen!!

    1. deine finger werden definitiv gelenkiger - spagat und cancan muss man auch erst üben und kann sie nicht aus der kalten und

    2. lernst du mit der zeit zu "springen", dh. du spielst die zwei töne ganz kurz hintereinander. du lernst einfach, mit deinen fingern umzugehen und greifst später intuitiv komplett oder nacheinander. wie mit'm einparken, irgendwann hast du's im gefühl, wie lang dein auto ist und mogelst dich in die knappste lücke rein. (sagte der radfahrer...) :-D
     
  13. Windir
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    Windir

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    wenn du sie hintereinander spielst spielst du sie aber immernoch falsch... das macht es auch nicht besser
     
  14. runningsushi
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    runningsushi

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    danke!

    ihr seid ein netter haufen :) ich tu jetzt in der arbeit wenn ich telefonieren muss oder so immer meine finger an der spanplatte dehnen, denn 180 hab ich noch nicht erreicht aber mit eigener kraft gehts im moment nicht sehr weit!

    ich werd einfach weiter üben! :) :-D
     
  15. babajaga
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    babajaga

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    ach, na klar ist das dann nicht 100% korrekt - aber hey, sie (er??) fängt gerade an!!!
    da ist es doch wichtiger, dass es einem spaß macht und schön klingt, als dass es die noten 1:1 wiedergibt....

    wenn ich klavier studieren will is natürlich nix mit mogeln, aber für alle anderen.... :roll:
     
  16. Windir
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    Windir

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    und bei oktavgängen zu versuchen jede note hintereinander zu spielen dürfte anstrengend werden ^^
     
  17. Hartwig
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    Hartwig

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    Wenn man bei der Arbeit viel kräftig zupacken muß, ist beim Klavierspielen die Dehnfähigkeit sicher eingeschränkt.
    Aber Hartmut hat ja mit seiner 30s Übung den Anstoß gesetzt zur Vergrößerung der Spannweite.
    Wird durch üben der Oktaven sicher besser.
    Gebrochen (nacheinander) spielen würde ich zu umgehen versuchen. Klingt dann so wie von Spielern, die linke und rechte Hand nicht gleichzeitig anschlagen können. Davon soll es einige geben.
    Gruß Hartwig
     
  18. akura89
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    akura89

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    Kleine Finger?

    Erinnert mich an die Kleinen japanischen Pianistinen, haben auch sehr kleine Finger, aber sind einer der besten Virtuosen.

    Also kleine Finger nicht gleich --> :cry:

    Akura89
     
  19. Gürkchen
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    Gürkchen

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    Zu nem vorherigen Beitrag: Dazu musst nicht erst Rachmaninov spielen, Beethoven reicht auch schon... Kann mich erinnern, als ich die Mondscheinsonate gespielt hab (erster und zweiter Satz) hab ich auch erst mal so die ein oder andere Schwierigkeit gehabt... Hin und wieder musst auch bei einigen Stücken 9 Töne greifen... Da würd ich viele Dehnübungen machen. Zum Beispiel das, was alle um dich herum hassen werden: mit den Fingern knacksen. Ernsthaft, da spürst du richtig wie deine Finger schön warm werden. Meine Fingerchen sind auch nciht die allerlängsten, aber immerhin greif ich bis zu 10 Töne noch relativ problemlos...;) nicht aufgeben!
     
  20. Tosca
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    Tosca

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    Hey, wen sehen meine entzündeten Augen? Gürkchen ist wieder da! :)
    Na, was macht der "Minutenwalzer"?

    Grüßchen
    Tosca