Klavier - 25 Jahre nicht gestimmt. Ist da noch was zu machen?

Ich möchte dich bitten entweder englisch oder deutsch zu schreiben, aber bitte nicht dieses grässliche Denglisch.

Ist wie mit vielen Minecraft Bauanleitungen auf YT - denkst, "fein, ne Bauanleitung in deutscher Sprache" und dann kommen die mit so Begriffen wie "Cobblestone, Hopper, Dispenser, Slab, Torch..."

Dann kann ich mir auch gleich die englischen Originalversionen reinziehen - da versteh ich dann genau so viel (oder wenig).

Zum Thema; technisch ist es möglich einen Blüthner Oberdämpfer auf 440 Hz zu stimmen, es können allerdings Saiten reißen (können sie aber bei 438 Hz ebenso) und er verliert an Klangcharakteristik.

Oberdämpfer welche auf 440 Hz hochgejagt wurden, klingen einfach nur noch häßlich.

Der Resonanzboden kann nicht mehr so recht schwingen, wenn er "derart erwürgt" wird.
 
Zum Thema; technisch ist es möglich einen Blüthner Oberdämpfer auf 440 Hz zu stimmen, es können allerdings Saiten reißen (können sie aber bei 438 Hz ebenso) und er verliert an Klangcharakteristik.

Oberdämpfer welche auf 440 Hz hochgejagt wurden, klingen einfach nur noch häßlich.

Der Resonanzboden kann nicht mehr so recht schwingen, wenn er "derart erwürgt" wird.
Ja, das ist auch meine Befürchtung. Zum einen, ob es hält, zum anderen, will ich genau die Charakteristik nicht komplett ersticken.
 
Trotzdem ist die Höhe per se in diesem Zusammenhang sekundär. Nur hat die Höhe auch Einfluss auf den Druck.
 
Hab gerade n Blüthner von 1894 auf 440 Hz totgestimmt.

Nun ja, das liebliche Knallen der Baßsaiten hatte ich schon fast vermißt...gut daß wir Heller haben.

Zwar ist das Instrument jetzt soweit kammermusiktauglich, aber die Töne schwingen nimmer so recht schön aus.
 
Hab gerade n Blüthner von 1894 auf 440 Hz totgestimmt.

Nun ja, das liebliche Knallen der Baßsaiten hatte ich schon fast vermißt...gut daß wir Heller haben.

Zwar ist das Instrument jetzt soweit kammermusiktauglich, aber die Töne schwingen nimmer so recht schön aus.
Also ist deine Empfhelung, auf jeden Fall unter den 440Hz zu bleiben?
Wie gesagt, 438Hz könnte hier im Kontext auf jeden Fall ausreichend sein.
 
Ich verstehe nicht, wo das Problem liegt.
Wenn das Klavier 5Hz tiefer klingt, dann kommt der Referenzton für alle eben von diesem Klavier.
Instrumente, die bei 5Hz tieferem "Kammerton" schon Probleme haben, habe ich bisher noch nicht erlebt.
Sogar Blech- und Holzbläser lassen sich in einem gewissen Rahmen verstimmen und bei einem Zugposaunisten, der darauf nicht reagieren kann, stimmt einfach was mit den Ohren nicht. Einzig eine Kirchenorgel kann sich nicht daran anpassen (oder nur mit ordentlichem Aufwand ... da ist es einfacher, ein anderes Klavier zu besorgen).

Saiteninstrumente (egal welche) dürfen mit 435Hz keine Probleme haben, solange das mehr ist, als "ein hübsches Stück Feuerholz mit Drähten".
 

5 Hz sind immerhin 20 Cent, da dürfte die Intonation bei Blasinstrumenten ebenfalls leiden.
Ganz so problemlos ist es natürlich nicht. Natürlich gibt es mehr Instrumente, die ziemlich auf einen Ton festgenagelt sind, aber ob eine Tröte nun "optimal" klingt, oder "nur fast optimal", wäre mir bei einer Probe erstmal egal.
Gib mir eine feine Rundfeile, und ich stimme dir auch ein Vibraphon auf Kammerton=435Hz ... das ist dann aber bleibend :lol:

Durch die Aussage mit den bundierten Instrumenten hatte ich auch den Eindruck, dass es eher um Gitarren, Ukulelen, Bässe oder Ähnliches geht ... und da bleibe ich bei meiner Aussage. Wenn die sich daran nicht anpassen können, dann ist das einfach Müll (auch wenn der eventuell sehr teuer bezahlt wurde).
In diesem Bereich darf alles zwischen 430Hz und 450Hz kein Problem sein und auch vieles darüber hinaus lässt sich mit wenigen Handgriffen beheben.
 
Eine moderne, auf 442 Hz ausgelegte Oboe klingt - wenn es überhaupt irgendwie geht - bei 435 Hz absolut unterirdisch. Darauf wird sich kein Oboist einlassen. Klarinetten und Flöten sind zwar etwas toleranter, aber 435 Hz ist wirklich zu tief für ein Instrument, das für Kammermusik genutzt werden soll.
 

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