KL/Klavierstudent/in in Hamburg gesucht

Dieses Thema im Forum "Klavierlehrer-Forum" wurde erstellt von oruffy93, 11. Jan. 2019 um 20:58 Uhr.

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  1. cwtoons
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    cwtoons

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    Wenn er so niedrig ist, dass er nicht weh tut.

    CW
     
  2. Klavirus
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    Klavirus

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    Also unter der Wahrnehmungsgrenze.
     
  3. playitagain
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    playitagain

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    Der Schüler will es möglichst billig der Lehrer möglichst teuer. Wie in der Wirtschaft gleiche Dynamiken und Prinzipien. Angebot und Nachfrage. Viele Lehrer wenig Schüler ->Preis nieder.
    Viele Schüler wenig Lehrer -> Preis hoch. So einfach ist das.
     
  4. Sven
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    Sven

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    Du hast die Dimension Qualität vergessen.
     
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  5. Musikanna
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    Musikanna

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    Wieso? Es ging darum, nach studentischen Lehrkräften zu suchen. Diese findet man i.d.R. an der Musikhochschule.
     
  6. Stilblüte
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    Die greift dann bei "viele Lehrer, viele Schüler".
     
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  7. playitagain
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    playitagain

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    Meinte er kann es auch in Musikschulen probieren ...

    Nicht relevant für den Durchschnittspreis.
    Die Unterrichtspreise unterliegen wie vieles in der Natur der Normalverteilung.
    Nehmen wir ein Bsp.: Preis für 45 Minuten Klavierunterricht in Berlin
    Tragt man den Preis als Funktion der Häufigkeit auf, so erhält man eine Normalverteilung (siehe Anhang). Da gibt es dann Preise von Bsp. 10 bis 80 Euro Normalverteilt um den Mittelwert 30 Eur (bsp.).
    Gibt es weniger Lehrer (bei gleichbleibender Schüleranzahl) wird sich der Mittelwert verschieben (erhöhen) und es entsteht eine neue Verteilungsfunktion. Es gibt aber immer die unteren und die oberen Preise rund um den Mittelwert.
    Übrigens kann man eine Normalverteilung auch Anwenden auf die Qualität des Lehrers.
    Letztendlich geht es um Wahrscheinlichkeiten.

    Was ist jetzt gut für die Lehrer? Möglichst wenig Lehrer-Konkurrenz und möglichst viele Schüler.
    Was ist jetzt gut für Schüler? Möglichst wenig andere Schüler-Konkurrenz und möglichst viele Lehrer.
    Die Interessen sind diametral.


    Wer sich noch mehr dafür interessiert bitte hier:
    https://www.mathe-seite.de/oberstufe/wahrscheinlichkeit-stochastik/normalverteilung/
     

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  8. chiarina
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    chiarina

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    Lieber playitagain,

    ich bin in Stochastik nicht bewandert (Schule ist schon so lange her). Ich meine aber, dass in deinen Überlegungen bestimmte Einflussgrößen nicht auftauchen, die zumindest in der Realität eine Rolle spielen.

    Dazu gehört z.B. die Region und das Klientel, das in dieser Region wohnt mit ihrem Durchschnittseinkommen, den Lebenshaltungskosten, dem Bedürfnis nach und der Wertschätzung von Bildung.

    In solchen oft ländlichen Regionen sind Mieten etc. deutlich günstiger als in Ballungszentren und so ist auch der Preis für Klavierunterricht dort nicht so hoch. Natürlich ist auch dort die Anzahl der Lehrer im Verhältnis zur Anzahl der potentiellen Schüler eine wichtige Einflussgröße, aber eben nicht die einzige, so wie es aus deinem Beitrag hervorzugehen scheint.

    Der Bildungsgrad der Eltern spielt ebenfalls eine große Rolle, was die Ansprüche an die Qualität von Klavierunterricht angeht.

    Liebe Grüße

    chiarina
     
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  9. playitagain
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    playitagain

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    Liebe @chiarina
    deine Punkte stimmen ja, jedoch widerspricht sich das nicht mit meinem Statement.
    Jemand kann die Durchschnittspreise für 45 Minuten Klavierunterricht auf Berlin beziehen oder gar auf ganz Deutschland. Man darf aber auch eine Region vlt deine nehmen. Wenn man genügend Sampels also Lehrer/innen mit Preisen hat wird sich immer eine Normalverteilung abbilden. Allerdings schaut die Kurve anders aus, je nach Region bzw. Einzugsgebiet welches man wertet. Nur bei Preisabsprachen gibt es keine Normalverteilung, oder eben vlt wenn man nur wenige Werte zu Rate zieht. Es gibt in jeder Region einen Durchschnittspreis, einen minimalen und einen Maximalwert.
    Dieser Durchschnittspries sagt noch nichts über die Qualität des Lehrers aus.
    Ein KL der davon lebt sollte diesen Durchschnittswert, ebenso die Extremwerte kennen.

    Und übrigens wenn ich hier lese dass so manche Klavierlehrer übervolle Wartelisten haben, dann machen die auch schon etwas falsch ... (bin gespannt ob jemand erkennt was die falsch machen)
     
  10. Stilblüte
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    Stilblüte

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    Ich bin gespannt wie eine gefaltete Zitrone!
     
  11. playitagain
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    playitagain

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    Wenn ein KL übervolle Warteliste hat bedeutet dies dass die Anfrage groß ist (viele Schüler fragen an) jedoch das Angebot gering (weil die wollen ja bei dir lernen und dich gibt es nur einmal).
    Das ist eine hervorragende Geschäftssituation für dich und es bedeutet dass du derzeit zu billig unterrichtest! D.h. hebst du den Preis an verlierst du zwar ein paar Kunden (die derzeit unterrichtet werden + Leute auf der Warteliste), verdienst jedoch mehr von denen die bereit sind mehr zu zahlen, die Warteliste wird also kleiner und du bist immer noch voll. Aber Achtung du darfst es nicht übertreiben mit der Erhöhung sonst brechen vlt zu viele weg.
    P.S. Mit übervoller Warteliste meine ich wirklich viele und nicht wenige ;-)
    Und natürlich muss man den Preis nachjustieren wenn die Warteliste kleiner und kleiner wird. Ein optimaler Preis ergibt sich aus der jeweiligen wirtschaftlichen Situation, Angebot und Nachfrage.
     
  12. Father
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    Father

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    Damit sich nur noch die „reichsten“ den Unterricht leisten können....

    Pfui Deibel! :028:
     
  13. cwtoons
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    cwtoons

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    Ein anständiger Stundenlohn muss sein, damit Klavierlehrer erstens ihre Sozialkosten bezahlen und zweitens einen angemessenen, bürgerlichen Lebensstandard realisieren können. Wenn das dazu führt, dass Arme sich keinen Klavierunterricht leisten können, ist das bedauerlich aber nur normal.

    Es gibt eine Menge Dinge, die Arme sich nicht leisten können und Individualunterricht gehört eben dazu.

    CW
     
    Zuletzt bearbeitet: 13. Jan. 2019 um 23:23 Uhr
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  14. Sven
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    Sven

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    Wie du schon selbst erkannt hast, gibt es da noch einen Unterschied zwischen Theorie und Praxis.
    Ich habe schon von genug Session-Musikern gehört, die ihren Preis verdoppelt haben, um weniger Aufträge zu bekommen und sich dadurch nur noch interessanter gemacht haben.

    Hast du irgendwie BWL studiert?
     
  15. mick
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    mick

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    Nee - damit die Klavierlehrer ihren eigenen Kindern auch anständigen Instrumentalunterricht finanzieren können.
     
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  16. Stilblüte
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    Warum muss man BWL studieren, um das rauszufinden? Das Klientel findet sich durch den Preis. Allerdings muss man auch etwas bieten können, das dem Preis entspricht. Das kann Qualität oder Augenwischerei sein, aber eins von beiden sollte da sein, sonst wird es nichts mit dem höheren Preis :004:
     
  17. Peter
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    Peter Bechsteinfan Mod

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    Das frage ich mich auch. Habe nicht mal Abi aber das verstehe und praktiziere selbst ich. :-)

    Meine soziale Ader hält sich dabei in Grenzen*; meine Kundschaft ist zu 99% reicher als ich.

    *) gaaaanz selten mache ich mal was umsonst für soziale Einrichtungen
     
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  18. Barratt
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    Barratt Lernend Mod

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    So ist es.

    Diesen Balanceakt muss der selbständige Dienstleister austanzen. Ohne zuvorige valide Marktanalyse: Heikel. :konfus:
     
  19. playitagain
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    playitagain

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    @Sven hat's doch nett gemeint.

    Die Sache ist komplexer, stimmt nur teilweise. Z.Bsp. spielt bei dir der Bekanntheitsgrad mit. Je bekannter du bist, desto mehr wollen sie zu dir deine Fans. Steigert übrigens auch den Preis den du verlangen kannst.
    Bei manchen kommt noch ein psychologischer Effekt dazu, was billig ist ist nichts wert. Gibt natürlich auch Leute die wollen immer das billigste.

    Auch eine Taktik wenn auch riskante. Denn wenn dir die wenigen Wegbrechen, aus welchen Gründen auch immer hast nichts mehr. Das habe ich deshalb nicht erwähnt. Kann man aber machen wenn man auf das Unterrichtsgeld nicht angewiesen ist. Coole Sache spart das Gesindel was nichts übt wenn die Stunde richtig teuer ist.;-)
     
  20. Stilblüte
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    Stilblüte

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    Ich bin gänzlich unbekannt :003: