Schon mal was von unerträglichen Schmerzen gehört? Von der Wirkungslosigkeit selbst stärkster Präparate? Von der Furcht, als sprachloser Fleischklumpen ab morgen Jahre im Bett zu verbringen, unfähig, selbst die einfachsten Bedürfnisse zu kommunizieren?
Warum sollte es mir unbekannt sein?
Das Präparate wirkungslos sind....ist so nicht ganz richtig (ok, Globoli oder so was hilft ned) , häufig wird es vom Arzt zu niedrig dosiert.
Hab es ja selber mal erlebt - krieg so a bisserl Morphium, aus Angst man könnt was überdosieren.
Hab dann den Arzt gesagt, er möge doch bittschön noch mal nachlegen, Geräte zur Reanimation sind ja vorhanden falls es in letale Richtung gehen sollte.
Hat er dann gemacht, mit den Worten "so viel Morphin kriegt nicht einmal ein Sterbender" ....bedauerlich - da merkst dann nämlich nix mehr; gut, bisserl hei ist man dann, aber des läßt sich verkraften.
Eine Kundin von mir die an Krebs verstarb, bekam Marihuna um die Schmerzen zu vertreiben - hatte wohl auch recht gute Wirkung.
Wenn man eine Erkrankung im Endstadium hat, verstirbt man eh zeitnahe - da brauch man nimmer nachzuhelfen, da sind entsprechende Substanzen hilfreich die letzten Lebenstage noch erträglich zu machen.
Ich kenne Menschen die haben Gicht - ist nicht lebensgefährlich aber die Hölle auf Erden mit derartigen Schmerzen.
Mit Tilidintropfen kommen die damit zu recht.
Es muß also heute niemand mehr derart leiden, daß er nur noch den Ausweg des Suizides sieht, aber so einige Ärzte sollten da auch mehr auf die Schmerzbehandlung eingehen.