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tastenstreich
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- 25.10.2026
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Liebe Forumsmitglieder,
nachdem ich seit einigen Jahren sehr gerne immer mal wieder in diesem Forum mitlese, stelle ich heute mal selbst eine Frage (die x-te Frage hier - entschuldigt!) zum Thema Klavierkauf.
(Falls interessant kurz zu mir: Ich spiele seit inzwischen 20 Jahren Klavier, die ersten Jahre autodidaktisch (bei regelmäßigem Unterricht am Primärinstrument), aktuell mit Unterricht. Insofern ambitioniert, aber ohne Anspruch, dass es in diesem Leben noch professionell wird.
Stilistisch meist irgendwo zwischen Neoklassik/Minimal Music (in Richtung Nils Frahm & co), Jazzimprovisation und selten Pop-Gesangbegleitung. Bislang habe ich immer nur digitale Pianos besessen, zurzeit ein Kawai* MP-7SE.)
Nun steht die Entscheidung, endlich den Schritt zu einem akustischen Klavier zu gehen!
Ich habe diverse (sicherlich >100) gebrauchte Klaviere bei Klavierhändlern in der Umgebung angespielt. Die Tendenz geht von Spielgefühl und Klang her klar zu einer etwas "weicheren/wärmeren" Klangfarbe, in der Auswahl waren zuletzt drei Klaviere von Grotrian Steinweg, Bechstein und Ibach.
Vor allem ein Grotrian Steinweg 125 aus dem Jahr 1923 hat es mir und meiner (ebenfalls klaviererfahrenen) Begleitung etwas angetan, es gibt aber ein paar Unsicherheiten in meinem Kopf:
- das Klavier war ja damals denke ich ein sehr hochwertig hergestelltes Modell der Oberklasse und wurde wohl immer gut in einem Familienbesitz gewartet - ist es also grundsätzlich valide, ein Instrument in dem "Alter" zu erwägen?
- Die Tastenbeläge sind noch original (Elfenbein), einige wenige Saiten wurden erneuert, die Stimmwirbel wurden erneuert, von außen sieht es ziemlich gut aus und ist auf Kammerton stimmbar. Die Hammerköpfe mitsamt Filzen sind noch original - der Händler sagte als bewusste Entscheidung, weil noch ausreichend Filz vorhanden sei und neue Filze die
Klangcharakteristik ändern könnten. Da ich da etwas skeptisch war, hat er mir nun angeboten, man könne die Filze auch noch austauschen. Wie seht ihr das? Ich lege keinen Wert darauf, etwas machen zu lassen nur um sagen zu können, dass es neu ist. Wenn man es so lässt, würde ich aber umgekehrt im Preis etwas nach unten gehen (ich hatte anfangs eh mal 5000€ als Limit gesetzt, das Modell wäre bei 5800€ - was mir im Vergleich mit dem gleichen Modell in anderen Läden adäquat erscheint).
- Die Klangcharakteristik ist sehr "warm", natürlich ganz anders als bei modernen zB Yamaha*-Klavieren und auch anders als bei dem Bechstein und Ibach. Ein Restzweifel bleibt in meinem Kopf, ob man sich damit zu sehr festlegt und irgendwann etwas Brillianz/Klarheit vermissen könnte (dann wiederum gehe ich natürlich keinen Pakt fürs Leben ein, falls es mich in ein paar Jahren zu sehr einschränkt). Aber das kann natürlich letztlich nur ich selbst beantworten.
Habt ihr Gedanken dazu? Ich freue mich über jede Antwort - herzlichen Dank im Voraus!
nachdem ich seit einigen Jahren sehr gerne immer mal wieder in diesem Forum mitlese, stelle ich heute mal selbst eine Frage (die x-te Frage hier - entschuldigt!) zum Thema Klavierkauf.
(Falls interessant kurz zu mir: Ich spiele seit inzwischen 20 Jahren Klavier, die ersten Jahre autodidaktisch (bei regelmäßigem Unterricht am Primärinstrument), aktuell mit Unterricht. Insofern ambitioniert, aber ohne Anspruch, dass es in diesem Leben noch professionell wird.
Nun steht die Entscheidung, endlich den Schritt zu einem akustischen Klavier zu gehen!
Ich habe diverse (sicherlich >100) gebrauchte Klaviere bei Klavierhändlern in der Umgebung angespielt. Die Tendenz geht von Spielgefühl und Klang her klar zu einer etwas "weicheren/wärmeren" Klangfarbe, in der Auswahl waren zuletzt drei Klaviere von Grotrian Steinweg, Bechstein und Ibach.
Vor allem ein Grotrian Steinweg 125 aus dem Jahr 1923 hat es mir und meiner (ebenfalls klaviererfahrenen) Begleitung etwas angetan, es gibt aber ein paar Unsicherheiten in meinem Kopf:
- das Klavier war ja damals denke ich ein sehr hochwertig hergestelltes Modell der Oberklasse und wurde wohl immer gut in einem Familienbesitz gewartet - ist es also grundsätzlich valide, ein Instrument in dem "Alter" zu erwägen?
- Die Tastenbeläge sind noch original (Elfenbein), einige wenige Saiten wurden erneuert, die Stimmwirbel wurden erneuert, von außen sieht es ziemlich gut aus und ist auf Kammerton stimmbar. Die Hammerköpfe mitsamt Filzen sind noch original - der Händler sagte als bewusste Entscheidung, weil noch ausreichend Filz vorhanden sei und neue Filze die
Klangcharakteristik ändern könnten. Da ich da etwas skeptisch war, hat er mir nun angeboten, man könne die Filze auch noch austauschen. Wie seht ihr das? Ich lege keinen Wert darauf, etwas machen zu lassen nur um sagen zu können, dass es neu ist. Wenn man es so lässt, würde ich aber umgekehrt im Preis etwas nach unten gehen (ich hatte anfangs eh mal 5000€ als Limit gesetzt, das Modell wäre bei 5800€ - was mir im Vergleich mit dem gleichen Modell in anderen Läden adäquat erscheint).
- Die Klangcharakteristik ist sehr "warm", natürlich ganz anders als bei modernen zB Yamaha*-Klavieren und auch anders als bei dem Bechstein und Ibach. Ein Restzweifel bleibt in meinem Kopf, ob man sich damit zu sehr festlegt und irgendwann etwas Brillianz/Klarheit vermissen könnte (dann wiederum gehe ich natürlich keinen Pakt fürs Leben ein, falls es mich in ein paar Jahren zu sehr einschränkt). Aber das kann natürlich letztlich nur ich selbst beantworten.
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