Kaufberatung Klavier gebraucht/ Raum Augsburg

  • Ersteller Ersteller AugustaV
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  • #21
Der Kauf eines gebrauchten Klavieres ist ein Abenteuer. Man kann ja auch nicht zu jeder Besichtigung einen Klavierbauer mitnehmen.
Am am Sichersten kauft man in einem Geschäft. Da gibt es Garantie und einen Ansprechpartner. Man kann dort in der Regel auch Klaviere mieten.
Der Kauf von Privat ist ein Risiko, weil man als Nichtfachmann die Mängel an einem Klavier nicht einschätzen kann. Man sollte bei einer privaten Besichtigung deswegen bedingt auf folgendes achten:
Den Resonanzboden unbedingt ganz genau bei gutem Licht (Taschenlampe) ansehen. Sind Risse zu erkenn - Hände weg davon.
Die Hammerköpfe genauestens anschauen. Sind sie abgespielt? Ist der Filz schon weit abgezogen? Wie alt sind die Hammerköpfe? Alte Köpfe werden hart und klingen nicht mehr gut.
Taste für Taste durchspielen. Lassen sie sich gleichmäßig spielen? Wackeln sie? Usw. Im Internet gibt es zum Gebrauchtkauf gute Tipps.
Ein Klavier für 500 € kann schnell zur Kostenfalle werden. Reparatuten kosten sehr viel Geld - die Entsorgung im Zweifel auch.
 
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  • #22
Wäre Mietkauf eine Option?
 
  • #23
Der Stimmstock sollte auch in Augenschein genommen werden!
 
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  • #24
Ich würde mal bei Janos in Königsbrunn vorbeischauen. Der hat viele gebrauchte Klaviere im Angebot. Dort kann man den Kauf mit einer Anzahlung dann auch finanzieren. Wir haben damals 3000 angezahlt und dann noch einige Jahre das Klavier abbezahlt. 2000 € ist vermutlich etwas wenig als Gesamt-Budget, aber als Anzahlung bestimmt ok, und dafür hättest du ein wirklich fachmännisch hergerichtetes Instrument.

Wenn du auf Silentfunktionen verzichtest, bekommst du mehr Klavier fürs Geld. Wir haben damals für 2000 € extra silent nachrüsten lassen, aber die Kinder wollten es dann eh nie nutzen, weil es einfach unbefriedigend ist, wenn du echten Klang kennst. Ohne silent hat unser Sauter, Jahrgang 1982, das wir - abgesehen von dem Ärger mit dem Silentsystem - immer noch sehr mögen, damals 6000 € gekostet.
 
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  • #25
Den Resonanzboden unbedingt ganz genau bei gutem Licht (Taschenlampe) ansehen. Sind Risse zu erkenn - Hände weg davon.
Das kann man so pauschal nicht sagen. Resonanzbodenrisse können völlig unbedenklich sein.
Wenn man ein Instrument gefunden hat, das einem super gefällt (Klang und Spielart), sollte man mit einem Fachmann ein zweites Mal kommen. Der kann dann Resonanzbondenrisse und sonstige Dinge einordnen und bewerten - und auch die Dinge finden, die man selber übersehen hat.

Der Stimmstock sollte auch in Augenschein genommen werden!
Grundsätzlich ja, ist aber nicht so leicht. Der ist nicht frei zugänglich; nicht einmal sichtbar.
 
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  • #26
Ich würde mal bei Janos in Königsbrunn vorbeischauen. Der hat viele gebrauchte Klaviere im Angebot. Dort kann man den Kauf mit einer Anzahlung dann auch finanzieren. Wir haben damals 3000 angezahlt und dann noch einige Jahre das Klavier abbezahlt. 2000 € ist vermutlich etwas wenig als Gesamt-Budget, aber als Anzahlung bestimmt ok, und dafür hättest du ein wirklich fachmännisch hergerichtetes Instrument.

Wenn du auf Silentfunktionen verzichtest, bekommst du mehr Klavier fürs Geld. Wir haben damals für 2000 € extra silent nachrüsten lassen, aber die Kinder wollten es dann eh nie nutzen, weil es einfach unbefriedigend ist, wenn du echten Klang kennst. Ohne silent hat unser Sauter, Jahrgang 1982, das wir - abgesehen von dem Ärger mit dem Silentsystem - immer noch sehr mögen, damals 6000 € gekostet.
So werden wir es machen.
Danke für den tollen Tipp.

Danke auch an das ganze Forum für die super schnelle und kompetente Hilfe.
Freuen uns schon sehr auf unser 1. richtiges Klavier.
Werde berichten, wenn wir fündig geworden sind.

Liebe Grüße!
❤️
 
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  • #27
Ich finde das Feurich in Eiche rustikal für das genannte Vorhaben interessant - wäre ich an Eurer Stelle, würde ich hinfahren und mir das mal näher ansehen. Bei Gefallen dann zweiter Besuch mit Klavierbauer. Aufgrund der altmodischen Optik geht das nicht so schnell weg.

Bei Klavieren ist der Zustand das wichtigste. Ein äußerlich schönes Instrument mit wohlklingendem Markennamen ist vollkommen unbrauchbar, wenn es aufgrund Alterung technische Mängel hat. Und bei 88 Tasten sind es eben 88 einzelne kleine Mechaniken, die funktionieren müssen. Da ist die Wartungshistorie ein wichtiger Faktor, denn ohne Wartung altern die besten Klaviere schlecht. Du könntest auch nach dem letzten Klavierstimmer fragen und diesen einfach mal anrufen, dies sollte durchaus im Interesse des Vorbesitzers sein.

Wenn das Instrument grundlegend in Ordnung ist und keine Schäden hat, bist Du mit 1.000 Euro plus Transport, Stimmung und einer Regulierung noch im Budget und hast ein gutes Klavier daheim.
 
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  • #28
Mir persönlich gefallen die schwarzen Kisten überhaupt nicht.
Finde ein Instrument aus Holz viel gemütlicher und wohnlicher.
Aber der Zeitgeist :blöd:
 
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  • #29
Ziehe den Kreis etwas größer, z.B. nach Stuttgart und Umgebung. Da gibt es in Sindelfingen Hölzle und Pfeiffer in Leonberg, die haben auch viele gebrauchte Klaviere. Sind seriöse Händler mit Garantie. Bei Pfeiffer z.B. ein gebr. Kawai* in Eiche natur gesehen. Da kann man eigentlich nichts falsch machen.
 
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