Kaufberatung Berdux Konzertklavier U 131

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Tastenfrau

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Ich habe mich fast schon entschieden dieses Klavier zu kaufen: Gebrauchte Klaviere Seite 2

Kann jemand von euch mir einen Rat dazu geben? :confused: Es klingt eigentlich sehr gut, voluminös. Habe andere Pianos von Kawai und Yamacha probiert - der Klang ist zwar stark aber irgendwie auch robust, ohne Nuancen, so empfinde ich. Vielleicht falsch. :???:

Ich bin mir etwas unsicher, da ich im Net kein Berdux U 131 finden kann, nicht mal auf der Hersteller-Site. Dort gibt es U121, U125, aber kein U 131. Weiß jemand mehr darüber, bitte?
 
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Styx

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Klimperer

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Styx,

Den Begriff "Klimaproduktion" kenne ich nicht, konnte auch nichts eindeutiges dazu finden. Erklärst du ihn mal kurz, bitte?

Danköö. :)

Klimperer.
 
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Es handelt sich dabei um einen tschechischen kleinen Klavierhersteller namens KLIMA, der auch für Berdux ein paar Klaviere herstellte.

Bei dem betreffenden Klavier ist das aber mit ziemlicher Sicherheit ein chinesisches Klavier mit aufgepapptem Namen BERDUX - davon würde ich auch abraten besonders zu diesem Preis - da muß ich sogar einmal Styx Recht geben :-) .
 
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Tastenfrau

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Ich habe mir schon gedacht, dass ich hier einen guten Rat bekomme. :wink:

Ich wollte es nicht wahr haben (habe mich schon gefreut einen guten :klavier: zu bekommen), aber ich muss mich wohl damit abfinden, dass dieses Klavier nicht sein Preis wert ist.

Ich danke euch vom ganzen Herzen, dass ihr mich von einem Fehlkauf bewahrt haben. Gesten habe ich die Geschichte von Berdux gelesen und etwas ungutes Gefühl bekommen - wenn es ein Klavier hergestellt nach 1996 seien sollte, dann ist es nicht mehr aus der Werkstatt von Berdux sondern nur Name Berdux auf einen unbekannten Instrumenten. Das Klavier ist 9 Jahre alt, also nach 1996. :(

Vielen Dank! :kuss:
 
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klaviermacher

klaviermacher

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Hallo Tastenfrau,

Du kannst uns gerne wieder fragen...
Hier werden sie geholfen :D

LG
Michael
 
xentis

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Ich dachte echte Berdux gibt es schon viel länger nicht mehr? Seit den Fünfzigern?
 
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Stimmt, die gibt's es seit ca. 1965 nicht mehr.
 
Ambros_Langleb

Ambros_Langleb

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Berdux ist auch so eine Marke wie Schiedmayer oder Feurich, die den Weg von den Sternen in den Morast zurückgelegt hat. Nach dem Krieg wurde Berdux in Lizenz von Euterpe / Feurich / Haegele gebaut bis zur Produktionseinstellung in Aalen. Seitdem ist es nur noch eine Handelsmarke, derzeit im Besitz des Münchner Klavierhändlers, der Dein Instrument anbietet und der den Namen an osteuropäische oder chinesische Klavier anheftet.

Ich würde mich eher nach einem asiatischen Klavier umschauen, von man weiß, wo es herkommt (z.B. China-Feurich, für den von dir genannten Betrag bekommst Du leicht ein neues 122er), noch besser, nach einem, dessen Hersteller bzw. europäischer Distributor die Garantiefrist auch mit einiger Wahrscheinlichkeit übersteht, wie Yamaha, Kaywai oder Pearl River (Ritmüller) und keine dieser Eintagsfliegen auf dem Markt ist.
 
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Ja, ich bin auch auf dem Namen aufmerksam geworden. :)
Berdux galt als qualitativ hochwertiges Instrument, etc. Bei Wikipedia habe ich das alles gelesen. Auch das Berdux schon 2-mal übernommen wurde, aber immerhin in den selben Fabriken nach den selben Vorgaben weiterproduziert wurde. 1971 war Schluss. Aber 1996 hat Pianohaus Schwägerl die Marke übernommen, selber produziert er aber nichts. Nur den Namen auf andere Instrumente kleben. Ich schöpfte den Verdacht nach den Wikipedia Eintrag und dann auf der Seite von Berdux habe ich gelesen, dass "Die exklusiven Klaviere und Flügel eines der weltgrössten Klavierherstellers werden dazu im eigenen Werk durch deutsche Klavierfachleute in bester Handwerkskunst nachbearbeitet, wodurch ein erheblicher Qualitätsgewinn erzielt wird." :blues:
Da fing ich an mir Gadanken darüber zu machen, warum der Herstellen nicht genannt wird, wo könnte so ein "weltgrösste" sein, usw.
Na ja, da habe ich diesen Forum gefunden und siehe - "hier wurde ich geholfen" (s.o.) :cool:
 
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Danke sla019! :)

Berdux ist vom Tisch, das Problem bleibt - wo und welches Instrument soll ich zulegen. Die asiaten überzeugen mich nicht - zumindest ich ein paar Yamachas und Kawai gebraucht (ca. 3000 €) gehört habe. Ehrlich - ich glaube, diese gehören ehe in die Kategorie "Schlagzeug" als "Klavier". ;)

Was bleibt den übrig? Eine Handelsmarke will ich nicht, Steinway oder Bechstein sind außer Reichweite, tja... :roll:

Jetzt bin ich zwar schauer als zuvor, stehe aber immer noch da, wo ich war - auf dem Schlauch... :confused:
 

Ambros_Langleb

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Bei Wikipedia habe ich das alles gelesen. Auch das Berdux schon 2-mal übernommen wurde, aber immerhin in den selben Fabriken nach den selben Vorgaben weiterproduziert wurde.

Es ist für dein Anliegen zwar egal, aber ich frage mich, ob das so richtig ist. In München hat nach dem Krieg, wenn überhaupt, nur noch eine marginale Produktion stattgefunden (an der Landsberger Str. stand nirgendwo mehr ein Stein auf dem anderen). Dann wurden B. in Langlau bzw. Aalen gefertigt und waren wohl eher verkleidete Euterpes / Feurichs / Haegeles. Wäre interessant, ob zu dem letztgenannten Punkt jemand etwas näheres weiß.
 
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Danke sla019! :)

Berdux ist vom Tisch, das Problem bleibt - wo und welches Instrument soll ich zulegen. Die asiaten überzeugen mich nicht - zumindest ich ein paar Yamachas und Kawai gebraucht (ca. 3000 €) gehört habe. Ehrlich - ich glaube, diese gehören ehe in die Kategorie "Schlagzeug" als "Klavier". ;)

Was bleibt den übrig? Eine Handelsmarke will ich nicht, Steinway oder Bechstein sind außer Reichweite, tja... :roll:

Jetzt bin ich zwar schauer als zuvor, stehe aber immer noch da, wo ich war - auf dem Schlauch... :confused:

Wenn Du die Yamaha und Kawai im selben Laden angespielt hat in dem das Berdux steht wundert mich Deine Meinung nicht. Es handelt sich hierbei um Gebrauchtimporte der eher sehr einfachen Qualität.
 
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Sorry, sla019!
Das mit den selbern Fabriken stand nicht so genau da. Ich meinte ehe, dass diese vielleicht wenigstens irgendwo in Deutschland nach irgendwelchen Vorgaben von Berdux produziert wurden.
Mea culpa, mea maxima culpa...:oops:
 
xentis

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Das wundert mich auch nicht. Der G3 steht z. B. schon seit Ewigkeiten und ist grauenhaft. Ich glaube der Laden wurde vor kurzem von jemand anderen übernommen. Beim Vorgänger bekam man so Aussagen wie "Da ist alles überholt, wie z. B Hammerköpfe abgezogen" . Ein Blick in das Klavier zeigte dann Riefen von 3-5 mm in den Hammerköpfen, grummel...
Allerdings wurde der Laden wärmstens von der ehemaligen Klavierlehrerin meiner Kinder empfohlen (wohl nicht so ganz uneigennützig ;) ).
 
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Die meisten Gebrauchtimporte haben mit original YAMAHA nicht mehr viel gemeinsam ( andere Hämmer, Saiten, Dämpfung - Hauptsache billig in China auf schön/neu gemacht usw. ).
Wenn die dann noch bei bestimmten Händlern landen die sich eventuell nicht stunden- oder tagelang mit solchen Klavieren beschäftigen entstehen solche Klangeindrücke wie von Tastenfrau ganz schnell.
 
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Tastenfrau

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Jetzt gaaanz langsam und zum Mitschreiben - was ist "Bash" oder "Bashing", bitte?
 
 

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