Kann die NATO unsere Kleinsten beim Klavierüben unterstützen ?

Romeo

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Die NATO hat ja die Flexibel Response Doktrin, das heisst, niemand weiss, wie sie genau auf bestimmte Dinge, Grenzverletzungen etc reagiert. Das kann man genauso bei Anleiten der kleinen Klavierschüler nutzen. Denn oft entsteht Frust durch das Üben müssen! Hast du heute schon geübt, ganz typische Fragen, und dann gibts Unlustphasen, wo sie einfach nicht üben wollen. Ganz falsch jetzt: feste Strafen oder Bedingungen, zb wer nicht übt darf nicht fernsehen, oder kriegt kein Abendessen, oder wird eine Stunde eingesperrt, sowas ja hoffentlich schon gar nicht! Statt dessen, Flexible Response, einfach in den Arm nehmen und fest drücken, oder sagen, ok, heute üben wir nicht, wir gehen ins Kino. Nächstes Mal dann aber verlangen, dass geübt wird!

Genauso der Lehrer. Wenn nicht geübt wurde, Flexible Response! Mal die Eltern anrufen, mal einfach im Notenheft ein Bild ausmalen. Keine Härte, aber auch keine Kuschelpädagogik, aber statt dem faden Mittelweg, besser abwechselnd, flexible eben. Könnte das der Weg zu mehr Übelust und Übeerfolg sein ?
 
klaviermacher

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Der WVO hatte mehr excellente Pianisten hervor gebracht, also warum sollte man sich da an der NATO orientieren?

;-)

LG
Michael
 
klaviermacher

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Guckst Du unter Warschauer Pakt ;-)
Schon mal was vom kalten Krieg gehört?

LG
Michael
 
Romeo

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Guckst Du unter Warschauer Pakt ;-)
Schon mal was vom kalten Krieg gehört?

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Ich nehme an, du meinst Warschauer Vertragsordnung. Aber hatten die eine Flexible Response ? Mein Kernpunkt war ja, dass die völlig übermotivierten Eltern ihren Sprösslingen die Lust am Uben nehmen, wenn sie immer gleich harte Strafen festsetzen. Welche Pianisten kommen denn aus der WVO?
 
klaviermacher

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Ich nehme an, du meinst Warschauer Vertragsordnung. Aber hatten die eine Flexible Response ? Mein Kernpunkt war ja, dass die völlig übermotivierten Eltern ihren Sprösslingen die Lust am Uben nehmen, wenn sie immer gleich harte Strafen festsetzen. Welche Pianisten kommen denn aus der WVO?
Alle russischen Pianisten, die der Ungarn, der Polen, der Jugoslawen, der Slowaken, der Tschechen, der Rumänen, der DDR etc...
Das Ausbildungsniveau ist dort auch heute noch um ein vielfaches höher als in allen NATO-Staaten. ;-)
Wir sind weichgespült. Nur die Harten kommen durch!
:-D

LG
Michael
 
Romeo

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Alle russischen Pianisten, die der Ungarn, der Polen, der Jugoslawen, der Slowaken, der Tschechen, der Rumänen, der DDR etc...
Das Ausbildungsniveau ist dort auch heute noch um ein vielfaches höher als in allen NATO-Staaten. ;-)
Wir sind weichgespült. Nur die Harten kommen durch!
:-D

LG
Michael
Da müsste doch @Stilblüte genaueres wissen, die war doch in St Petersburg, ich werde sie beim Trfeffen in Würzburg fragen, falls sie nicht hier vielleicht kurz einen Kommentar abgibt!
 
Walter

Walter

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Ich hatte vor kurzem ein Arbeitsheft für Physik der 7ten Klassen aus Rumänien samt dem Aufschrieb der Schülerin gesehen. Sehr beeinruckend, was die schon in diesen Klassen lernen (müssen).
Ich kann zwar kein Rumänisch, aber ich kann Physik. Fragt sich, was hängen bleibt.
Bleibt die Frage, warum bei diesem (angestrebten) Ausbildungsniveau der Kinder die Staaten nichts taugen und warum so viele in den Westen tendieren!

Walter
 
Leoniesophie

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Hallo Romeo,
ich kann mir nicht vorstellen, dass das funktioniert.
Kinder sind konservativer als man denkt. Für sie ist wichtig, dass die Erwachsenen berechenbar sind und nicht einmal so und einmal so reagieren. Meine Meinung.

VG
Leonie
 
Romeo

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Hallo Romeo,
ich kann mir nicht vorstellen, dass das funktioniert.
Kinder sind konservativer als man denkt. Für sie ist wichtig, dass die Erwachsenen berechenbar sind und nicht einmal so und einmal so reagieren. Meine Meinung.

VG
Leonie
Ja, damit kannst du recht haben, deshalb wollte ich das hier auch mal zur Diskussion stellen. Berechenbarkeit ist auch ein Wert an sich, ein Ankerpunkt für die kleinen, lieben ! Ich sehe halt immer diese verbiesterten, überstrengen Hochleistungseltern, wie sie mit den Biokeksen winken und übermäßig viel Druck machen, die sollten wirklich mal ihr Verhaltensrepertoire erweitern, aber berechenbar, das stimmt !
 
rolf

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Die NATO hat ja die Flexibel Response Doktrin, das heisst, niemand weiss, wie sie genau auf bestimmte Dinge, Grenzverletzungen etc reagiert. Das kann man genauso bei Anleiten der kleinen Klavierschüler nutzen. (...) zb wer nicht übt darf nicht fernsehen, (...) Statt dessen, Flexible Response, einfach in den Arm nehmen und fest drücken, oder sagen, ok, heute üben wir nicht, wir gehen ins Kino. Nächstes Mal dann aber verlangen, dass geübt wird!
genau, und wenn dann nächstesmal auch nicht geübt wird, dann kommt der liebe flexible-response-Nato-Tarnkappenbomber und kartätscht das faule Balg platt :lol::lol: und was dann noch davon übrig bleibt, dass muss in Guantanamo nachsitzen :lol::lol:
 
mick

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Kinder sollte man grundsätzlich 3 Stunden täglich ans Klavier fesseln. Wenn sie dort konzentriert und vernünftig üben, gibt's hinterher eine warme Mahlzeit. Wenn sie unkonzentriert und schlecht üben, gibt's altes Brot, und wenn sie plärren und gar nicht üben, geht's halt hungrig ins Bett. Peng aus. Das ist konsequent und die einzige Sprache, die diese Rotzlöffel verstehen.

Mir hat das schließlich auch nicht geschadet!

LG, Mick
 
Romeo

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Kinder sollte man grundsätzlich 3 Stunden täglich ans Klavier fesseln. Wenn sie dort konzentriert und vernünftig üben, gibt's hinterher eine warme Mahlzeit. Wenn sie unkonzentriert und schlecht üben, gibt's altes Brot, und wenn sie plärren und gar nicht üben, geht's halt hungrig ins Bett. Peng aus. Das ist konsequent und die einzige Sprache, die diese Rotzlöffel verstehen.

Mir hat das schließlich auch nicht geschadet!

LG, Mick
Das ist das Gegenteil von Flexible!
 
Stilblüte

Stilblüte

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Was soll ich jetzt genau schreiben?

Wenn man 1000 Kinder ans Klavier fesselt, kommt ein Pianist raus der gut und schön spielt und es gerne tut, 10, die einigermaßen gut spielen und 200, bei denen ein Laie beeindruckt ist, die aber damit nichts anfangen können. Vermutlich hatte keines der Kinder Bock auf die Übestunden (hab mal was über Lang Lang gelesen), ein paar werden als Erwachsene ihren Eltern dankbar sein, die meisten werden sie verfluchen und die anderen vergessen es.

Wenn man 1000 Kinder nicht ans Klavier fesselt, kommt auch ein Pianist raus und 10, die einigermaßen gut sind, und vielleicht nochmal 10, bei denen ein Laie beeindruckt ist.
Vom Rest werden sich ein paar ärgern, dass ihre Eltern sie nicht zum Üben "bewegt" haben, der Rest hat seine Kindheit genossen.

Oder auch: So oder so fallen Kinder hintenrunter. Die, die dem Druck nicht standhalten oder die, die nicht gut gefördert werden. Beide Male kommen hinten ein paar wenige Gute raus.
Und nun?

(ich weiß schon, etwas plakativ, aber der Faden animiert mich nicht gerade zu ernsthaften Auseinandersetzungen mit dem Thema)
 
 

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