Ist simply Piano eine gute app?


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JordenJost
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Moin,
Ich spiele jetzt seit genau 11 Tagen Klavier, mit der app simply piano und finde sie bis jetzt eigentlich ganz toll.

Habe aber auch oft gelesen/gehört, man bräuchte einen klavierlehrer, da man sonst das Klavier nicht richtig lernen kann oder das solche apps schlecht sind.

Wie findet ihr so eine app und macht sie Sinn? Oder ist das langzeitig gesehen Schwachsinn?
Lerne übrigens 2stunden am Tag, sollte jetzt also bei 22 Stunden sein
 
Stilblüte
Stilblüte
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Du kannst dir auch vorstellen, du würdest Schwimmen mit einer App lernen wollen. Das würde vermutlich sogar besser funktionieren.
Manche Tätigkeiten sind einfach so umfassend und komplex, dass nur eine eins zu eins Betreuung mit echter, individueller Rückmeldung zu allen wichtigen Parametern, Fragen, Themengebieten sinnvoll ist.
 
hasenbein
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Moderation, bitte aufräumen und diesen Troll-Account ebenfalls löschen.
 
antje2410
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@Flieger Wollte auch das Video von TwosetViolin einstellen.
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An @JordenJost - wenn du lernen willst, völlig geistlos Tasten zu drücken, ist die App echt super. Wenn du "spielen" lernen willst und Dir Deine Hände/Rücken/Finger nicht völlig wurscht sind, brauchst einen KL.
 
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JordenJost
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Hier hast du zwei Musiker, die dir erklären, warum die Apps Müll sind. Auf Englisch, aber dafür lustig.

https://www.youtube.com/watch/?v=s-QaN3_e0vY

oder das hier:

https://www.youtube.com/watch/?v=MC6yMIQXWu0

PS: Je länger du ohne Klavierlehrer spielst, desto mehr falsche Dinge prägst du dir ein bzw. gewöhnst du dir an. Die wieder loszuwerden ist mühsam.

Naja dir reagieren eigentlich nur auf Werbung und nicht aut die app selber
 
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JordenJost
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@Flieger Wollte auch das Video von TwosetViolin einstellen.
Einer meiner Lieblingskanäle bei YT.

An @JordenJost - wenn du lernen willst, völlig geistlos Tasten zu drücken, ist die App echt super. Wenn du "spielen" lernen willst und Dir Deine Hände/Rücken/Finger nicht völlig wurscht sind, brauchst einen KL.
Was genau meinst du mit völlig geistlos? Noten lesen und 4 Akkorde für Die Linke hand und 10akkorde mit Blues Akkorde, kann ich ja schonmal. Ich kann mittlerweile ja auch einfach Noten blättern ausdrucken und die spielen, habe ich auch schon versucht.

Wieso ist das denn völlig geistlos?
Was das schwimmen angeht, gebe ich dir recht, ich bin ziemlich guter Schwimmer und könnte mir nicht vorstellen, dass mit einer app zu lernen. Jedoch will ich auch sicher gehen, dass man es mit der app zu 100% nicht lernen kann und ich mir einen Lehrer besorgen muss. Und mich keine Leute vollabern, die es selbst nie probiert haben, wie diese 2 youtuber zB die app selbst haben sie scheinbar nur benutzt, nur die Werbung angeschaut
 
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JordenJost
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*Akkorde mit Blues Akkorde für die rechte Hand
 

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JordenJost
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Das erste nur soll ein nie sein
 
Demian
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Don‘t feed the troll.
 
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JordenJost
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Wieso dass, hab mir die Videos angeschaut und die app haben sie scheinbar nie ausprobiert oder verstehe ich das falschm

Wie kommst du drauf, dass ich rein trolle.
Welcher Meiner Aussagen deuten irgendwo auf trolling hin. 50minuten vor dieser Frage, habe ich sogar eine gestellt, wo ich über ein MIDI Problem gefragt habe.
 
Demian
Demian
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@JordenJost

Interessant, dass du dich angesprochen fühlst.

Wie ich darauf komme? Ganz einfach: Das von dir angesprochene Thema ist hier schon sooo oft erörtert worden. Da liegt der Verdacht nahe, dass du lieber (in streitbarem Ton) diskutieren willst anstatt mal im Forum nach Beiträgen zum Thema zu suchen.
 
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Livia
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Du lernst mit der App nur die richtigen Tasten zu drücken. Es fehlt das Lernen der richtigen Bewegungsmuster, Haltung, musikalische Phrasierung und so viel mehr. Und jemand, der das von Außen anschauen und anhören kann und dir Rückmeldung gibt.
So viel in aller Kürze.
 
antje2410
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In der Piano-App wird zb. ein älterer "Anfänger" mit seinem Fortschritt beworben. Dass er in echt Konzertpianist ist (oder zumindet KEIN Anfänger, was jedem, der ein bisschen Ahnung hat, garantiert auffällt - siehe perfekte Handhaltung von Anfang an), wird verschwiegen. Natürlich wird in jeder Werbung getrickst, aber das ist echt dreist, eigentlich Antiwerbung.
Aber wenns schee macht, kann man damit gerne Tasten drücken lernen.
Handhaltung/Körperhaltung/Bewegung/Atmung, Musiktheorie in all ihren spannenden Facetten, der tiefergehende Einblick ins Musizieren, das alles wird eh völlig überbewertet.
 
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DerOlf
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Leute, lasst doch einfach mal den Sarkasmus beiseite. Und bezeichnet nicht jeden in eurer ersten Antwort gleich als Troll.
Tragt dem Umstand Rechnung, dass ihr bereits wisst, worauf es beim Klavierspiel wirklich ankommt, und einem Anfänger damit immer weit vorraus sein werdet.
Es gibt eine Menge Aspekte beim Klavierspiel, die langjährigen Klavierlehrer und -schüler:innen absolut klar und selbstverständlich erscheinen, auf die ein Anfänger von selbst aber wahrscheinlich nicht kommt.

Zum Üben mit App.
Feinheiten lehrt diese App nicht ... und da aus dem Tastendrücken ohne die Feinheiten auch nur schwer Klavierspiel werden kann, ist die App als alleiniges Lernmittel meiner Meinung nach denkbar ungeeignet.

Ergänzend zu einem KL kann die hilfriech sein ... so ungefähr 2 Wochen lang (bei ungünstigen Memorierungsprozessen eventuell auch länger).
Was passiert beispielsweise, wenn man auf ein Problem stößt, welches die App-Entwickler irgendwie nicht auf dem Schirm hatten? Die App bietet dazu dann auch keinerlei Hilfen an ... sie bemerkt dieses Problem auch nicht (und den meisten Anfängern wird es da ähnlich gehen).

Ein Lehrer geht einem eventuell mit "Dogmatik" etwas auf den Sack (bis man kapiert hat, warum diese Dogmatik Sinn macht), aber wenn er sein Handwerk beherrscht (nicht das des Pianierens, sondern das des Lehrens), dann wird er ein "Problem in Entwicklung" bemerken, ansprechen und dann hoffentlich bei seiner Behebung/Vermeidung unterstützend eingreifen können.
Das kann eine App eben nicht und genau deswegen empfehlen hier alle, sich einen KL zu suchen, der auf individuelle Problemlagen eben weitaus besser und passender reagieren kann.

Dabei geht es nicht darum, jemandem eine App madig zu reden, von der er bisher begeistert war, sondern darum, ihm einen "besseren Weg zum Klavierspiel" aufzuzeigen. Besser im Sinne von erfolgversprechender, einfacher (wegen individualisierbarer Methoden).
Handhaltung/Körperhaltung/Bewegung/Atmung, Musiktheorie in all ihren spannenden Facetten, der tiefergehende Einblick ins Musizieren, das alles wird eh völlig überbewertet.
Es sind eben genau diese Sachen, die @antje2410 hier als "überbewertet" karrikiert, die aus einem Tastendrücker, Gitarrenzupfer, Kannenpuster oder Trommelklopfer einen Musiker machen können.

Das, was eine App beibringen kann, ist lediglich der Anfang ... die ersten paar Schritte sozusagen ... und sogar die gehen mit GKL schneller und besser.
Welche App das nun genau ist, spielt dabei nichtmal eine bedeutende Rolle.
 
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