Hängender Flügel

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klaviermacher

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Wenn man einen Flügel umdreht und an die Decke hängt, wie wirkt sich das auf das Spielgefühl aus? Geht er dann schwerer oder leichter anzuschlagen?

Auf die Antworten bin ich gespannt. :p

LG
Michael
 
cwtoons

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Ich probier 's aus.

Dann melde ich mich wieder.

CW
 
Jonathan

Jonathan

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Wenn man einen Flügel umdreht und an die Decke hängt, wie wirkt sich das auf das Spielgefühl aus? Geht er dann schwerer oder leichter anzuschlagen?

Auf die Antworten bin ich gespannt. :p

LG
Michael

Sieht vielleicht dann so aus (Achtung, Kunst! :roll:):

T07517_10.jpg


Man müsste die Mechanik noch etwas regulieren... :D
 
klaviermacher

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Beim Klavier ist es nicht so eindeutig, da es da noch die Hammernussfeder gibt, die der Schwerkraft entgegenwirkt. Es könnte also noch eine Rest-Spielbarkeit da sein, beim stark reduziertem Tastentiefgang.

Grüße

Jörg
Sehr gut gedacht, Jörg!
Es wird jeder Ton genau einmal spielen. Wie sollte die Stosszunge wieder unter die Hammernuss greifen? Die Hebeglieder folgen der Schwerkraft und damit bleibt ein weiterer Anschlag verwehrt.

Wenn ich mit meiner Stimmtour fertig bin, Mitte November kann ich ein kleines Video dazu fertigen . ;-)

LG
Michael
 
C

Curby

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Auf diese WEise könnte man ne Menge Platz sparen (z.b. für tische) und zum spielen an die Decke gehen.
 
Peter

Peter

Bechsteinfan
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...und es den Nachbarn gleich tun. :D
 
Wiedereinaussteiger

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Man muss hier allerdings nicht über jedes Stöckchen springen, das einem da welche hinhalten möchten. :D

Solch eine Frage ist natürlich kreativitätsauslösend, aber ..., nee nee, ich habs mir verkniffen. ;) In dem Antwort-Entwurf steckt ggf. einfach zu viel Geld. Wozu sollte man hier allein auf eine putzmuntere Frage hin einer vollverschnarchten und blickverengten Reif-bis-Uralt-Industrie für lau mega Input liefern...

= = =

@Lotusblume,

Eine Flügelmechanik steht hier life herum.

Allerdings, zwei Flügelschrauben unter den Klaviaturbäckchen lösen, Tastenklappe beiseite, Schublade rausziehen - et voila: hervor kommt eine Flügelmechanik. Recht simpel - wenn man aufpasst, dass keine Hämmerchen abbrechen per versehentlicher Tastenbetätigung. Aber aufpassen: Klavierbauer und -macher mögen es öfter mal nicht, wenn Klavierspieler selber die Schublade ziehen. Sie betrachten das sehr gern als ihr heilix kleinGärtchen, Reservat.

Dann versuchen sie einen zu "stellen". Fragen einen scharfen Blickes: "Hat da wer in der Zwischenzeit mal die Mechanik ausgebaut!!?!?", Tonlage knapp vorm Empörtsein...

:D

Klar. Täglich doch. Ein kleines Paradies der Feinmechanik. Wieso solle das nur für die Profis sein, wo ich es doch zahlte..

= = = =

Ganz wesentliche Funktionalitäten eines Flügels hängen von der Gravitation ab. Einen an der Decke klebenden Flügel spielen zu machen : kein Ding. Versuchen wir es am CERN bei Genf. Bauen wir uns mal einen, aus Antimaterie. Das wird lustig. Alles auf links, andersherum, oder so... Was allerdings jeztt die Physiker zu bestreiten anheben werden. :D

<fernseher abschalt popcon auspack stoeckchen hinhalt clavio bietet besseres>
 
Marlene

Marlene

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Die Frage war:

Wenn man einen Flügel umdreht und an die Decke hängt, wie wirkt sich das auf das Spielgefühl aus? Geht er dann schwerer oder leichter anzuschlagen?

Hier stellt sich mir zuerst die Frage, ob vorher die Statik der Zimmerdecke in Augenschein genommen worden ist. :D

Es geht hier also nicht nur um die Flügelmechanik, sondern auch um das Spielgefühl des Pianisten. Diesen muss man - am Sitzmöbel vertäut - an der Decke verankern und kopfüber herunterbaumeln lassen.

Die Furcht des Pianisten - an der Klavierbank fixiert - abzustürzen und mit dem Kopf unsanft am Boden aufzuschlagen umtriebe diesen sicherlich in jeder Sekunde. Die Angst davor, dass der Flügel Sekunden später zusammen mit Zimmerdecke und Sitzecke samt Nierentisch des Obermieters den gleichen Weg gehen könnte, trägt nicht zur Beruhigung des Interpreten bei. Zumal ein solches Ereignisses mindestens einen Nasenbeinbruch des Pianisten zur Folge hätte. Das gäbe eine Schlagzeile in der BILD-Zeitung.... :D

Hinzu käme das Blut im Kopf, das – sollte der Pianist nicht geübt sein in Kopfständen – ziemlich unangenehm sein kann. Ein erhöhter Druck im Kopf könnte eine Ruptur des Locus Kiesselbachi zur Folge haben, was die Bildzeitung erneut freuen würde (Blut steigert die Auflage). Außerdem wollen die Arme der Schwerkraft folgen.

Somit meine Antwort: Das Spielgefühl wäre besch.....eiden.

Zusammenfassend: :D:D
 
S

Styx

Guest
@Lotusblume,

ist das von Red Bull gesponsert? Das ist ja wohl ein Instrumentenverleiher: "Red Bull verleiht Flügel" :D :D :D

Viele Grüße

Styx
 
Rheinkultur

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Auch das ist bereits kompositorisch umgesetzt worden: http://www.volker-heyn-music.de/werkliste.htm
Gemeint sind die Werktitel "Did yer hear that?" und "Tap" - beide Stücke werden vor aufführungspraktischem Hintergrund im gleichen Konzertprogramm realisiert, so sie denn gespielt werden. Im Regelfall sind die Arbeiten des in diesem Jahr 75 Jahre alt gewordenen Komponisten für die praktische Ausführung bestimmt und gelangen auch an die Öffentlichkeit. In einem Fall kam es anders: Der für großes Orchester bestimmte "Ferro Canto" sollte dem Ensemble Extremes hinsichtlich der Spieltechnik abverlangen - es erwies sich als so extrem, dass das Werk nach zwei vergeblichen Anläufen bis auf den heutigen Tag unaufgeführt blieb. Da es sich um ein Auftragswerk für die renommierten Donaueschinger Musiktage handelte, erhielt die Premiere internationale Beachtung. Und das, obwohl - oder gerade, weil sie nicht stattfand. Ich hatte Gelegenheit, einen Blick in die Partitur zu werfen: Zwei Kontrabaßklarinetten und zwei Kontrafagotte sind besetzt und werden exzessiv in höchstmöglicher Lage eingesetzt - und auch sonst haben die meisten Ensemblemitglieder permanent am Limit oder jenseits davon zu agieren. Große Belastbarkeit gehört zu den Berufsvoraussetzungen in unseren Rundfunksinfonieorchestern - aber das war dann wohl doch des Guten zu viel...!

LG von Rheinkultur
 
manfredkremer

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Bei mir funktioniert diese Webseite nicht, bist Du Dir da sicher?
 
Rheinkultur

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Bei mir funktioniert diese Webseite nicht, bist Du Dir da sicher?
Habe den Link soeben nochmals angeklickt - funktioniert problemlos? Allerdings funktionieren auf der Seite selbst etliche andere Verlinkungen nicht, beispielsweise jene auf die Presseberichte (z.B. über die beiden angegebenen Stücke). Vielleicht hängt es mit den Browser-Einstellungen zusammen, die bestimmte Skripte nicht öffnen? Allerdings gibt es weitere Möglichkeiten, an Informationen zu den Kompositionen zu gelangen, deren Notentext auch verlegt ist.

LG von Rheinkultur

Einen ersten Eindruck gibt's hier: https://www.youtube.com/watch?v=mlgK8_yhjoA (ein Stück mit dem obligatorischen Ölfaß...)
 
 

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