Gebrauchte Hybrid-Pianos? Was kann schief gehen?

  • Ersteller Ersteller butterkeks
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  • #81
Und denkt noch an genug Platz für den Klavierhocker! Ich habe meinen Hocker einmal perfekt ausgerichtet und möchte dennoch nicht 20 mal bei jedem Spiel vor und zurück schieben. Da kommen dann nochmal locker 50 cm dazu…
Die Position mit Klebestreifen auf dem Fußboden markieren. Wird auf der Bühne auch so gemacht - damit fühlst du dich sofort wie ein Profi. :musik064:
 
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  • #82
Die Position mit Klebestreifen auf dem Fußboden markieren.
Was macht man denn, wenm jemand den Flügel verschoben hat und die Markierungen für den Hocker dann nicht mehr passen?
Da brauchts dann doch auch Marker für die Flügelbeine, damit die "Magie" auch zuverlässig funktioniert.
Das Roland hat eine Tiefe von nur 35cm
Ups ... ich hatte noch im Kopf, dass die Roland Digis ein bisschen schmaler waren, als die von Kawai ... aber mit fast 10cm weniger hätte ich jetzt nicht gerechnet.

Das Klavier mit Hocker und Spieler wird locker 80cm mehr brauchen, als das Digi alleine. Ich denke aber auch, dass das an der Stelle hinkommen könnte.
Knapp 1,2m sollte man schon einplanen. Am Ende sind das aber auch nur 30-40cm mehr, als beim Digi.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • #83
Was macht man denn, wenm jemand den Flügel verschoben hat und die Markierungen für den Hocker dann nicht mehr passen?
Auf der Bühne wird die Position des Flügels auch markiert - sonst würde ja kein Konzertmitschnitt sauber funktionieren.
 

  • #84
Da gibt es nette Geschichten von Franz Mohr, den Horowitz-Flügel auf der Carnegie Hall-Bühne so lange rumzuschieben, bis der Maestro endlich zufrieden ist.
 
  • #85
Und der Klassiker: Der Konzertstimmer verstellt die Sitzhöhe, stimmt, … und geht.
Schraub‘, kurbel‘, nerv‘
 
  • #86
Und der Klassiker: Der Konzertstimmer verstellt die Sitzhöhe, stimmt, … und geht.
Schraub‘, kurbel‘, nerv‘
ne, anders herum: der Pianist stellt sich die Höhe ein und geht. Und der Stimmer muss das wieder auf seine Höhe anpassen. Schraub, kurbel, nerv
 
  • #87
Ich merke, dass wir dringend "smarte" Klavierhocker brauchen.

Die werden dann vom Pianisten oder vom Stimmer via Internet vorm Eintreffen auf die jeweils passende Höhe justiert.
Leider dauert das dann, weil der Hocker vor jeder Änderung erstmal bei einem Sicherheitsserver nachfragen muss, ob die Anfrage denn authentisch und legitimiert ist.
Schrauben, Kurbeln und genervt sein geht auf Dauer wahrscheinlich schneller.
 
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  • #88
Das Klavier mit Hocker und Spieler wird locker 80cm mehr brauchen, als das Digi alleine. Ich denke aber auch, dass das an der Stelle hinkommen könnte.
Knapp 1,2m sollte man schon einplanen. Am Ende sind das aber auch nur 30-40cm mehr, als beim Digi.
Wobei das Lebensgefühl am Digitalklavier mit der Nase nur gut einer "Unterarmlänge vor der Wand" auch etwas speziell ist.
 
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  • #89
Naja @Austro-Diesel, wenn ich an meinem Klavier sitze, ist zwischen meiner Nase und der oberen Verblendung oder den Noten auch keine Unterarmlänge Platz.
So spieziell ist das garnicht ... ich habe eben eine lackierte Holzplatte vor der Nase und nicht Rauhfaser.
 
  • #90
Ja, schon. Aber oberhalb und links und rechts des Kastens … aber du hast recht, insbesondere in der 130-cm-Klasse ist die Sache schon recht wuchtig. Ich denke, dass das auch eine "Charaktereigenschaft" der Pianinos ist, die manchem nicht so liegt.
 
  • #91
Ich denke, dass das auch eine "Charaktereigenschaft" der Pianinos ist, die manchem nicht so liegt.
Zumal direkt hinter der Holzplatte die Saiten sind ... die strahlen zwar offiziell nach hinten ab ... aber wenn man davor sitzt, kriegt man es halt auch voll ab.

Ich muss aber gestehen, so toll ich mein altes Pianino auch finde ... hätte ich damals Platz und Geld dafür gehabt, hätte ich wohl auch eher zu einem Flügel gegriffen.

Dann hätten meine Eltern nach meinem Auszug allerdings kein Gästezimmer mit Klavier gehabt, sondern ein Flügelzimmer mit Gästebett.
 
  • #92
Unser YUS5 hat dazu sogar eine große Öffnung hinter dem Notenbrett … klingt angekippt (Normalstellung) etwas brillianter, hat mehr "Silber" im Klang. Ich mag das.
 
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  • #93
Was taugen eigentlich die speziellen "Piano-Carpets", die das Klavier etwas vom Boden dämmen sollen. "Lohnt" sich sowas?
Auf Bildern ist so ein Teppich ja immer unter dem kompletten Piano, das schaut irgendwie nicht so toll aus. Aber es reicht doch, wenn der nur unter dem Korpus wäre?
 
  • #94
Was taugen eigentlich die speziellen "Piano-Carpets", die das Klavier etwas vom Boden dämmen sollen. "Lohnt" sich sowas?
Da habe ich keinerlei Erfahrungen mit. Meinst steht auf Rollen.
Die sind wohl eher für Klaviere, die einfach platt auf dem Boden stehen.
Im Prinzip müsste da die Kontaktfläche zwischen Piano und Boden ausreichen ... wenn es dabei nur darum geht, Klavier und Boden etwas zu entkoppeln.

Ich habe aber keine Ahnung, ob ein Teppich was bringt.
 
  • #95
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speziellen "Piano-Carpets"
Ein Teppich unter Klavier oder Flügel verbessert den Raumklang. Es kann (muss aber nicht) vorkommen, daß sich zwischen (hartem) Boden und Decke stehende Wellen bei bestimmten (tiefen) Frequenzen bilden. Die können unangenehm klingen/dröhnen. Ein dicker (!!) Teppich unter dem Instrument kann da helfen.
Am besten erst mit dem Klavier testen, wenn es da ist. Ich hatte bisher noch keine Notwendigkeit, aber etwas Dämpfung/Streuung unter dem Instrument kann vorteilhaft sein.
Auch zwischen gegenüberliegenden (glatten) Wänden (Fenster!) kann das auftreten. Daher häufig die Empfehlung, das Klavier etwas schräg zur Wand stellen.
Aber wie gesagt: Erstmal das Instrument da haben und dann hören...
 
  • #96
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Ein Teppich unter Klavier oder Flügel verbessert den Raumklang. Es kann (muss aber nicht) vorkommen, daß sich zwischen (hartem) Boden und Decke stehende Wellen bei bestimmten (tiefen) Frequenzen bilden. Die können unangenehm klingen/dröhnen. Ein dicker (!!) Teppich unter dem Instrument kann da helfen.
Am besten erst mit dem Klavier testen, wenn es da ist. Ich hatte bisher noch keine Notwendigkeit, aber etwas Dämpfung/Streuung unter dem Instrument kann vorteilhaft sein.
Auch zwischen gegenüberliegenden (glatten) Wänden (Fenster!) kann das auftreten. Daher häufig die Empfehlung, das Klavier etwas schräg zur Wand stellen.
Aber wie gesagt: Erstmal das Instrument da haben und dann hören...
Also so, wie dieser Teppich vermarktet wird, verbessert er nicht den Klang, sondern soll das Instrument vor der Fußbodenwärme der Heizung schützen. Da ist eine metallbedampfte Folie drin und ein dämmender Schaumstoff. Preislich ist das sportlich. Daher die Frage ob das ein must-have bei Fußbodenheizung ist.
 
  • #97
Da bin ich raus...
Aber mein Eindruck von vielen Kommentaren hier im Forum ist, daṣ̌ "Schutzmaßnahmen" bei einer Fußbodenheizung nicht notwendig sind.
Luftfeuchte im Raum und (direkte) Strahlungswärme eines Kaminofens sind wichti(er).
 
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  • #98
Daher die Frage ob das ein must-have bei Fußbodenheizung ist.
Nein.
Wenn das eine FBH ist, die in den letzten 30 Jahren verlegt wurde, sollte gar nichts passieren, da die Vorlauftemperaturen geringer sind als früher.

Luftfeuchte im Raum und (direkte) Strahlungswärme eines Kaminofens sind wichti(er).
Absolut! Die Strahlungswärme des Kamins kann man bei Bedarf mit einem Paravent o.ä. abschirmen (solange der Abstand nicht zu gering ist.
 
  • #99
daß sich zwischen (hartem) Boden und Decke stehende Wellen bei bestimmten (tiefen) Frequenzen bilden. Die können unangenehm klingen/dröhnen. Ein dicker (!!) Teppich unter dem Instrument kann da helfen.
Ich denke, du vermischst hier ein paar Dinge.
Die stehende Welle bildet sich dort, wo zwischen Boden und Decke nur Luft ist (allgemein: zwischen zwei parallelen, glatten, harten Flächen). Dagegen helfen Akustikelemente an der Decke (auf dem Boden eher unpraktisch). Ein dicker Teppich ist zwar eine Art Akustikelement, aber bei tiefen Frequenzen hilft er nicht.
Unter dem Instrument verhindert der Teppich die Welle nicht. Er absorbiert eventuell Schallenergie direkt am Instrument, so dass die stehende Welle weniger Energie zur Verfügung hat. Aber auch hier gilt: Tiefe Frequenzen sind von einem Teppich eher unbeeindruckt. Der hilft gegen hohe Frequenzen (und damit auch gegen Obertöne von tiefen Tönen, aber nicht gegen deren Grundfrequenz).
 

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