Gebrauchte Hybrid-Pianos? Was kann schief gehen?

  • Ersteller Ersteller butterkeks
  • Erstellt am Erstellt am

  • #61
Zum Glück hat das Instrument ja Rollen.

Die aufgeräumte Möblierung und geringe Bedämpfung könnte akustisch eher das Thema werden, wenn das Instrument vielleicht eher zum schrillen Klang neigt.
Der Zementboden ist eine Diva, hart und weich zugleich.
 
  • Like
Reaktionen: fisherman

  • #62
Ein akustisches Klavier baut etwasw tiefer, als die meisten Digitalpianos.
Auch das sollte man berücksichtigen, wenn man es dort hinstellen möchte, wo das Digi auf den Fotos steht.

Als Beispiel mal die Werte meiner Instrumente.
Digi (Kawai cn290): Rückwand bis Ende Spieltisch: ca. 43cm.
Beim Klavier sind es 65cm ... aber modernere Klaviere sind da platzsparender (meins hat über 100 Jahre uaf dem Buckel).
Ich habe das Klavier dort hingestellt, wo vorher das Digi stand ... und bin dann ständig an der einen Ecke hängen geblieben, weil die nochmal 20cm weiter in den Raum ragt. Vorm Klavier gibt es einen kleinen Durchgang ... und der ist jetzt blockiert, wenn ich spiele.

Bei mir ist da wenig Verkehr ... aber auf den Fotos von @butterkeks sieht das aus wie ein recht wichtiger Verkehrsknotenpunkt in der Wohnung.
 
  • Like
Reaktionen: Austro-Diesel
  • #63
Der Hinweis ist gut!

Die aktuellen Klaviere haben wegen der größeren Tastenlänge noch immer 63 (B3) bis 65 cm (YUS5) Bautiefe. Bei unserem YUS5 gerade nachgemessen bzw. recherchiert.

Dazu kommt, dass man ein Pianino nicht direkt an die Wand stellen kann und soll. Wegen der Belüftung (teilweise Außenwand!) und natürlich auch wegen des Klanges.

So werden aus 65 cm rasch "vollschlanke" 75 cm und mehr.

Ich denke aber, das geht sich dort schon aus.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Like
Reaktionen: Robinson

  • #64
So werden aus 65 cm rasch "vollschlanke" 75 cm und mehr.
Gerade nachgemessen ... von der Wand bis zur Vorderkante des Spieltisches sind's bei mir links fast 85cm ... rechts ein bisschen weniger, da der Kasten schräg steht.

Ich wollte nur darauf hinweisen, dass ein Pianino weiter in den Raum ragt, als das auf dem Bild zu sehende Digi.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • #65
@Austro-Diesel
Ich weiß garnicht, ob mein Klavier lange oder kurze Tasten hat.
Wenn ich einfach nachmesse, sind von den weißen Tasten 15cm und von den schwarzen ca. 10cm zu sehen.
Beim Digi messe ich das gleiche.
Sind die bei deinem YUS5 länger?
Oder misst man von Vorderkante bis Drehpunkt?

PS:
Gerade nachgemessen ... Vorderkante bis Drehpunkt (Stift):
21cm bei den weißen und 18cm bei den schwarzen Tasten.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • #66
Die Unterschiede sind meines Wissens praktisch eher klein und betreffen die gesamte Tastenlänge, nicht den sichtbaren Bereich. Wenn der Hebel vorn länger ist, dann muss er es auch hinten sein um denselben Weg zurückzulegen.

Durch größere Länge soll einen etwas gleichmäßigerer Anschlag bei Vorderkante vs. Druck auf das hintere Ende (also beim Deckel-nahen Ende) der sichtbaren Taste ergeben.

Bei manchen Top-Produkten wird das so beworben. Aber ob da 2 cm mehr einen spürbaren Unterschied ausmachen? Als Selbst-Nicht-Klavierspieler kann ich die Relevanz nicht einordnen.
 
  • #67
Ich weiß garnicht, ob mein Klavier lange oder kurze Tasten hat.
Wenn ich einfach nachmesse, sind von den weißen Tasten 15cm und von den schwarzen ca. 10cm zu sehen.
Da geht es aber nicht um den sichtbaren Teil der Taste sondern um die Gesamtlänge. Denn es muss ja die ganze Taste im Instrument Platz haben...
Und dahinter dann noch Saiten, Reso, Raste und Co.
 
  • #68
Als Selbst-Nicht-Klavierspieler kann ich die Relevanz nicht einordnen.
Nee ... wie auch .. ich spiele zwar schon eine ganze Weile Klavier, aber ich könnte am Spielgefühl nicht festmachen, ob die Tasten länger oder kürzer sind, als ich es gewohnt bin.

@Flieger:
Mir ging es dabei nicht um die Frage, warum ein Klavier so tief baut, sondern darum, ob ich in meinem Klaver eher "lange", oder eher "kurze" Tasten habe.
Wie lang sie insgesamt sind, habe ich eben leider nicht gemessen.
Da ich es aber nicht ändern kann, ist es auch egal. Es hätte mich einfach mal interessiert.
 
  • #69
Wenn du nicht gerade ein Yamaha SU7, Steinway K-132 oder C. Bechstein Concert 8 hast sehe ich wenig Potenzial für längere Tasten. Und auch diese Klaviere sind nur 2 bis 3 cm tiefer als der Durschnitt, also 2 bis 3 cm mehr für die Taste, davon rund die Hälfte vor und hinter dem Drehpunkt.

Ich glaube, das ist eher akademisch bzw. kommt nur bei bester Regulierung zur Wirkung.

Wäre dieser Parameter so kritisch, dann würde so mancher Hersteller versuchen sich in diesem Detail vom Mitbewerb abzuheben.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • #70
Die Unterschiede in der Tastenlänge sind für erfahrene Spieler deutlich spürbar. Beliebter Test: Abwechselnd C-Dur und B-Dur - Akkorde mit rechts spielen. Na? Gemerkt?
 
  • #72
davon rund die Hälfte vor und hinter dem Drehpunkt.
Muss die Taste denn vor und hinter dem Waagebalken gleich lang sein? Ich denke, das kann man mit Gewichten und über die Geometrie der Mechanik, Position der Pilote, etc. ausgleichen - zumindest in einem gewissen Rahmen.
 
  • #74
Die Unterschiede in der Tastenlänge sind für erfahrene Spieler deutlich spürbar.
Ich meine den Unterschied zwischen zwei unterschiedlich konstruierten Klavieren bei derselben Art der Bespielung. Also zB einem SU7 und einem U3.

Dass zwischen dem vorderen und hinteren Ende der Taste ein recht deutlicher Unterschied ist, das ist klar. Das ist ja der halbe Hebel.
 
  • #75
… und dann den Unterschied im Spielgefühl der beiden Akkorde natürlich bei verschiedenen Instrumenten vergleichen. Je geringer der Unterschied zwischen C und B-Dur, desto besser.
 
  • Like
Reaktionen: Austro-Diesel
  • #76
Da gibt es ein Verhältnis von Tastentiefgang zu Hebegliedreise am Sattel, bzw. Steighöhe beim Hammer.
Schon, aber das meinte ich mit der Position der Pilote. Die sitzt ja nicht ganz hinten auf der Taste. Wenn die also normalerweise auf 70% der Tastenlänge sitzt, legt sie eine gewisse vertikale Distanz zurück, wenn man die Taste drückt.
Wenn man die Taste nur vorne verlängert, verringert sich diese Distanz, Jetzt kann man die Taste auch hinten verlängern und die Pilote auf die 70% der verlängerten Taste setzen - oder man überlegt sich, wo dieser Punkt auf der nicht verlängerten Taste ist, und setzt die Pilote auf zB 90% der Tastenlänge. Die Pilote weiß ja nicht, wieviel Holz noch hinter ihr ist.
Da ist doch noch Spielraum, oder? (rote Linie)
1771209744195.png
 
  • #77
Dann muss die ganze Tastatur aber nach vor und die Bautiefe des Instruments vergrößert sich.
 
  • #78
Der Hinweis ist gut!

Die aktuellen Klaviere haben wegen der größeren Tastenlänge noch immer 63 (B3) bis 65 cm (YUS5) Bautiefe. Bei unserem YUS5 gerade nachgemessen bzw. recherchiert.

Dazu kommt, dass man ein Pianino nicht direkt an die Wand stellen kann und soll. Wegen der Belüftung (teilweise Außenwand!) und natürlich auch wegen des Klanges.

So werden aus 65 cm rasch "vollschlanke" 75 cm und mehr.

Ich denke aber, das geht sich dort schon aus.
ja, die Befürchtung haben wir auch. Das Roland hat eine Tiefe von nur 35cm, und steht 2cm von der Wand weg (wegen Sockel).
Das derzeit präferierte K300 hat eine Tiefe von 61cm, das K200 hat 59cm.
Das sind ganz andere Dimensionen.
 
  • Like
Reaktionen: Robinson
  • #79
Und denkt noch an genug Platz für den Klavierhocker! Ich habe meinen Hocker einmal perfekt ausgerichtet und möchte dennoch nicht 20 mal bei jedem Spiel vor und zurück schieben. Da kommen dann nochmal locker 50 cm dazu…
 
  • Like
Reaktionen: Robinson
  • #80
Dann muss die ganze Tastatur aber nach vor und die Bautiefe des Instruments vergrößert sich.
Ja, aber nur um die Verlängerung der Taste nach vorne. Dh. die gesamte erhöhte Bautiefe geht direkt in die Verlängerung der Taste / des Hebels, und nicht nur die Hälfte.
 

Affiliate Links
Arturia
MiniLab 3 White
89 €
Jetzt kaufen
Zurück
Oben Unten