Französische Suiten Bärenreiter Urtext

  • Ersteller des Themas chopin92
  • Erstellungsdatum
C

chopin92

Dabei seit
18. Sep. 2012
Beiträge
222
Reaktionen
33
Hallo,

kennt sich jemand mit den Ausgaben aus?
Ich habe gerade gesehen es gibt eine "verzierte Fassung" vom Bärenreiter Urtext Verlag: Was heißt das? Im Urtext müssen doch die Verzierungen die Bach rein geschrieben hat drinne stehen, oder ist damit gemeint, dass die Verzierungen ausgeschrieben sind?

Des Weiteren gibt es eine Ausgabe wo von BWV 814a die Rede ist, wofür steht das a? Bin mit den Suiten nicht so vertraut und bei Henle auf der Seite habe ich zum Beispiel jetzt nicht sowas gelesen.

Hoffe mich kann jemand aufklären.
LG
 
pianovirus

pianovirus

Dabei seit
25. März 2014
Beiträge
865
Reaktionen
1.852
Hallo, geht es bei 814a vielleicht um das "Menuet alternativement" in der 3. Französischen Suite h-Moll? In dieser Version ist, wenn ich recht verstehe, das Trio ein anderes (= BWV 929 aus den kleinen Präludien?). Falls das in die richtige Richtung geht, können wir gemeinsam noch einmal genauer nachforschen.
Verzierte Varianten gibt es meist zahlreiche aus den Schülerheften; ich kenne das bei der franz. Suite 5; weiß nicht genau, ob es sich hier ähnlich verhält...

P.S. Ich habe hier zuhause Henle, Wiener Urtext und Alfred. Die 929 Variante ist bei Wiener Urtext und Alfred erwähnt; bei Henle finde ich zumindest in der Druckausgabe nichts. Bärenreiter habe ich leider nicht.
 
Zuletzt bearbeitet:
K

koelnklavier

Dabei seit
26. März 2007
Beiträge
2.612
Reaktionen
1.443
Das Menuett ist als Autograph von Bachs Hand überliefert, ebenfalls aber auch in einer Abschrift des Bach-Schülers Altnikol, die wohl aus der praktischen Arbeit im Unterricht entstanden ist und einen anderen Schluß ab T 26 vorsieht.
 

Ähnliche Themen

C
Antworten
8
Aufrufe
2K
Gomez de Riquet
Gomez de Riquet
 

Top Bottom