Ich bin absolut mit Destenay. Wenn einer a- noch nie einen Flügeltransport gesheen hat, b- nicht weiß, wie das gemacht wird, ist es eigentlich unverantwortlich, das selber zu beginnen. Selbst mit einem Babygrand.
Eine Arbeit ist erst dann fachmännisch, wenn sie sicher gemacht wird. Hier sehe ich trotz Bau-Erfahrungen und Schreinerkenntnissen weitaus zu hohe Risiken bzgl. Sicherheit.
Und es ist ein Riesenunterschied, ob ein
Flügel nur von Parterre zu Parterre zu trasnportieren ist, oder paar zweidrei Stufen geradeaus, oder ob ein Flügel evtl. Treppen herunter oder gar herauf muss. Davon war hier überhaupt noch nicht die Rede.
Ich habe zweimal private Klaviertransporte gehabt mit 280 Kilo. Der erste Transport, der easy war, Parterre zu Parterre, hat den zweitenJahre später fehlgeleitet: das erste Mal war ja soo einfach.. Aber beim zweiten Mal musste das Klavier ins 3. OG. .. .. Eine krass andere Situation. Das mache ich niemals wieder.
Wer nicht weiß, wie ein Flügel demontiert wird und in welcher Reihenfolge, sollte die Finger davon lassen.. Man unterlasse es, sowas "privat mal eben" organisieren zu wollen. Es sei denn, man habe einige Male erst zugucken, dann mitmachen dürfen, unter fachkundiger Anleitung. mit passendem Werkzeug, Schlitten, Schrauben usw.
Der definitive Punkt: Klaviertransportfirmen sind haftpflichtversichert. Eine Treppenhaussanierung nach Klavierabsturz kann sehr erheblich teurer sein als ersparte 400 oder 500 Euro. Ganz zu schweigen vom Gesundheitsrisiko, was bei falscher Bewegung im Kreuz nur beginnt; ich schweige mal von schlimmeren Möglichkeiten.