Ernsthaftes Erraten von Klavierwerken


Rheinkultur
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Das ganze Bildchen ist inhaltlich Quark. Der Herr scheint jedenfalls einen Dirigenten darzustellen, oder?
Es dürfte sich um Leonard Bernstein handeln. Der hat zwar allerhand als Pianist eingespielt, aber Violinsonaten von Beethoven mit ihm als Duopartner etwa von Milstein oder Menuhin kenne ich nicht.

Ah... fünf Minuten "zu spät", was'n Glück, ich muss jetzt kein neues Rätsel stellen. :musik018:
So einfach kommen wir aus der Nummer aber nicht raus. Denn:
Mein altes Rätsel harrt immer noch der Lösung.
Das Harren dauert leider nur so lange, dass man die Auflösung nicht noch länger aussitzen kann, ohne den Faden zu killen. Noch einen Tipp zur Beschleunigung oder gleich die Auflösung? Oder warten, bis @mick wieder da ist und auflöst? Die erwähnte Beethoven-Violinsonate hat der sicher schon mal gespielt und die Lösung hätte er ohne weiteres Nachdenken liefern können.

LG von Rheinkultur
 
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StefanN
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Dann müsste die Forumsmoderation die letzten paar Beiträge herausschneiden und nach einer irgendwann erfolgenden Auflösung von diesem fis-Moll-Rätsel wieder reinpasten. :chr03:

Habe ich im übernächsten Beitrag erledigt. Das Zwischenrätsel kann aber stehen bleiben.

LG von Rheinkultur
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Rheinkultur
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Mein altes Rätsel harrt immer noch der Lösung.

1630867247878.png

Wer hat's geschrieben - und für welchen Film? Das Prélude ist nicht für Klavier solo komponiert. In der Fortführung übernehmen die Violinen die Melodiestimme.

Soweit das letzte, immer noch nicht gelöste Rätsel mit allen Vorgaben im Überblick. Ideen und Vorschläge?

LG von Rheinkultur
 
Stilblüte
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Ah! Danke! :lol: Ich wusste doch, so schreibt kein Mozart... (wer mir das geschickt hat, war der Überzgeugung, es handle sich um ein Klavierkonzert von Mozart.)
 
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Pedall
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Wer hat's geschrieben - und für welchen Film? Das Prélude ist nicht für Klavier solo komponiert. In der Fortführung übernehmen die Violinen die Melodiestimme.

Soweit das letzte, immer noch nicht gelöste Rätsel mit allen Vorgaben im Überblick. Ideen und Vorschläge?

Der Komponist ist ziemlich berühmt, allerdings nicht aufgrund seiner Filmmusik.
 
Revenge
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Wer hat's geschrieben - und für welchen Film? Das Prélude ist nicht für Klavier solo komponiert. In der Fortführung übernehmen die Violinen die Melodiestimme.

Soweit das letzte, immer noch nicht gelöste Rätsel mit allen Vorgaben im Überblick. Ideen und Vorschläge?

LG von Rheinkultur

Ideen, hm, …

@Rheinkultur :

Ich habe lange lange überlegt, ob ich was schreibe hier, denn ich könnte mich ja lächerlich machen.

Das nehme ich aber in Kauf, und: gerne, denn ich bin gerne hier, und habe ein oder 2 schwierige mal gelöst.

Denn vielleicht ergibt sich ja doch noch ein Ansatz. Vielleicht zum Thema „Druckexemplar“ o.ä.
Insgesamt jedoch: Ich habe noch keine Lösung.

Würde aber sagen, dass wir hier jemanden brauchen, der dieses Werk oder den zugehörigen Film kennt oder schon einmal gesehen hat, oder, der es per gewolltem oder ungewolltem Recherchetreffer findet.

Was wissen wir ?

Ein Mann hat ein Prelude ODER eine mit einem Prelude verbundene Werkform explizit für einen Film geschrieben. Das Werk, soweit es zumindest das Prelude betrifft, ist nicht für Soloklavier, sondern für Klavier mit weiteren beteiligten Instrumenten, darunter mindestens ODER NUR zwei Violinen. Es – mindestens das Prelude – ist im Druck erschienen.

Welche ART von Film können wir nicht zu 100% sagen, es könnte ja beispielsweise ein bekannterer Stummfilm sein, oder aber eine modernere Produktion mit „romantischem“ oder „dramatischem“ Flair.

Zur Datierung:

Als „Markierungspunkt“ könnte hier Saint-Saens, der Mächtige, fungieren, denn von ca. 1908 stammt eine, man könnte sagen: die erste bedeutende Stummfilmmusik aus seiner Feder, nämlich zu „Die Ermordung des Herzogs von Guise“. Man könnte also sehr vorsichtig 1908 als „Startpunkt“ für uns interessierende „Filme“ mit komponierter Musik verwenden.

Alter des Komponisten:

Er könnte natürlich WEIT länger als 1908 gelebt haben, sogar bis in die heutige Zeit, aber manche scheiden aus, nämlich diejenigen, die insbesondere wegen ihrer Filmmusik Berühmtheit erlangten.

Also solche wie Zimmer, Williams, Badelt, Morricone, und ähnliche.

Er könnte aber auch sagen wir beispielsweise um 1860 geboren worden sein, und vielleicht bis 1930 gelebt haben – sehr unsicher. Er muss aber zu jedem vermuteten Jahr – bis vor / zur Drucklegung jedenfalls – so reif gewesen sein, dass er sich mit dem Film / Drehbuch usw. auseinandersetzen konnte, um passende Musik zu schreiben, und sich evtl. mit den Verantwortlichen absprechen zu können.

Gustav Holst ( 1874 – 1934 ), der mit den „Planeten“, ist z.B. ein etwas anders gelagerter Fall: Durchaus nicht ohne Einfluss auf Filmmusiken, müsste er ja explizit FÜR mindestens einen Film eben so ein Werk komponiert haben. Das müsste man natürlich kennen oder halt – finden. Sonst fiele er raus.

Ralph Vaughan Williams ( 1872 – 1958 ) : Dieser hat einige Filmmusik komponiert, die Dinger dürften aber eher unbekannt in den meisten unserer Köpfe sein. Berühmt bzw. sagen wir: bekannt wurde er durch seine anderen Werke, würde ich sagen. In die Zeit passt er natürlich, aber ich nenne ihn hier nur als Beispiel. In etwa solche Leute suchen wir. Aber NICHT auf seine Lebensdaten beschränkt, wie gesagt!

Weiters würden, grob gesagt, höchstwahrscheinlich Komponisten im Beobachtungszeitraum 'rausfallen, die sich hauptsächlich dissonant, naja also Ihr wisst schon, betätigt haben.

Die sanfte Melodielinie im Beispiel würde zumindest auf diese Vermutung hindeuten.

Ausnahmen könnte es aber auch dort geben, denn manche haben sich ja erst später in Richtung dissonant entwickelt, also Vorsicht.

Das Druckausgabe-Exemplar / Ausschnitt:

Es weist im gezeigten Abschnitt Besonderheiten auf, nagelneu druckfrisch ist es nicht mehr.

Fingersätze sind nicht angegeben, das Wort „Prelude“ weist den frz. Akzent „accent aigu“ auf und ist zwar im Vgl. mit dem Wort „Allegro“ moderner gestaltet, weist aber ebenso wie letzteres deutlich gestaltete Serifen auf.

Die geschweiften Klammern weisen Unterschiede ( vertik. Ausdehnung am jew. Liniensystem ) auf, auch steht ein kl. Stück Linie „über“.

Gerade die Klammern könnten aber auch bei z.B. Henle oder auch Könemann u.v.a. teils über die Jahre auch verschieden ausgeprägt sein, andere Stecher / Unterschiede in der Druckplatte selbst usw.

Man könnte also annehmen, dass es eine rel. gute Ausgabe mit kleinen Abstrichen bzgl. Einheitlichkeit / Schrift / Klammern / Linien ist, die auch filmkompositorische „Nicht-Berühmtheiten“ erfasst hat, die sich sonst eher konventionell betätigt haben, dadurch jedoch wichtig genug für eine Druckausgabe incl. der Filmmusik wurden.

Es könnten sich also weitere Werke des gesuchten Komponisten im Band befinden.

„Stetigkeit, Welle, Voranschreiten, schnell!, Unterschwelligkeit“:

Die markante Begleitfigur aus Sechzehnteln ist interessant, meines Erachtens findet man solche Sechzehntel in genau dieser „verbundenen“ Spezies nicht sooo häufig, aber andererseits auch wieder ab und an, mit Einschränkungen, bei bestimmten Komponisten im interessierenden Zeitraum.

Problematisch wird es dann, wenn keine DIREKTE Notenversion im Internet ist bzw. sie nur speziell bei Notenhändlern, Verlags-Beispielseiten oder Archiven einsehbar wäre.

Abschließend sollten wir auf keinen Fall auf den Fehler verfallen, dass wir z.B. sagen: „Ohhh, diese Musik, von ( z.B. ) Rachmaninow, das ist von dem Film Y !!“ und daraus schließen, dass er es explizit für einen Film komponiert hat. ( Anstatt, dass wir lieber annehmen, dass es Regisseure sich einfach für ihren Film „gekapert“ haben. ) Das ist gefährlich beim Suchen, besonders dann, wenn wir in der Zeitskala etwas „zeitgenössischer“ werden oder aber die Komponisten Grenzfälle sind, ( z.B. welche, die etwas Filmmusik, aber AUCH relativ gute konventionelle Werke komponiert haben UND ins Zeitfenster passen ) , die man so genau wie möglich betrachten müsste.

Listen von Filmmusikkomponisten im Web:

Da gibt es einige recht gute, verlinke ich aber noch nicht, auch von – im Bereich der Filmmusik – UNBEKANNTEREN Komponisten. Auf den ersten Blick hatte ich aber in diesen Listen zwar unbekanntere Filmmusikkomponisten entdeckt, aber leider wenige, die wegen ihrer Filmmusik zwar nicht so berühmt, aber wegen anderer Werke Berühmtheit erlangt haben.

Was mich zum letzten Punkt führt: Es KÖNNTE auch eine andere Angelegenheit sein, deretwegen der Komponist fürderhin Berühmtheit erlangt hat, nicht NUR seine evtl. anderen konventionellen Kompositionen. Aber das ist sehr unsicher, da wir hier auf einem Musikforum sind, und weil, wie oben gesagt, ein oder mehrere seiner Werke wichtig genug für Drucklegung waren / sind.

Melodien- und Kontursuchen, Initia-Suchen: Im Moment noch negativ, und Bildersuche schließe ich für mich mal aus.

Daher, wie gesagt: Am Besten, wenn jemand den Film oder das Werk kennt oder schonmal in seiner Erinnerung irgendwann einmal gesehen hat.

Liebe Grüße vom Olli!
 
P
Pedall
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Zur Datierung:

Als „Markierungspunkt“ könnte hier Saint-Saens, der Mächtige, fungieren, denn von ca. 1908 stammt eine, man könnte sagen: die erste bedeutende Stummfilmmusik aus seiner Feder, nämlich zu „Die Ermordung des Herzogs von Guise“. Man könnte also sehr vorsichtig 1908 als „Startpunkt“ für uns interessierende „Filme“ mit komponierter Musik verwenden.

Guter Ansatz!
 
Marlene
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Warten wir eigentlich noch immer auf die Auflösung des von @Pedall gestellten Klavierwerks? Oder habe ich Wahrnehmungs- bzw. Interpretationsstörungen?
:konfus: :denken:
 
Marlene
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... und ich leiste Dir dabei Gesellschaft.
 

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