Entscheidung zwischen zwei Klavieren (W.Hoffmann) + Klavierkauftipps

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mukla

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Hallo liebes Forum,

nach einigen Jahren auf dem Digitalpiano möchte ich mir nun endlich ein akustisches Instrument zulegen. Nun ist die Entscheidung schon mal auf W.Hoffmann by Bechstein gefallen, da diese Instrumente (im Vergleich mit anderen in dieser Preisklasse) mir klanglich am besten gefielen. Jetzt stehe ich aber noch vor einer Entscheidung: Ich habe die Wahl zwischen zwei Modellen.

- V 120 (Linie Vision), Listenpreis 6590,-

- T 122 (Linie Tradition), Listenpreis 7990,-

Dass es eins der beiden werden soll, ist ziemlich sicher, aber vielleicht gibt es hier jemanden der beide Instrumente kennt und mir einen Tipp bezüglich Spielverhalten oder Qualität geben kann. Laut Händler ist natürlich das teurere (also das T-Modell) hochwertiger verarbeitet und hat einen besseren Anschlag. Mich würde aber interessieren, wie das Preis-Leistungs-Verhältnis so ist. Da ich beide Instrumente wahrscheinlich nicht mein Leben lang haben würde, sondern mir zu gegebener Zeit und Budget ein besseres Klavier zulegen würde, stellt sich die Frage, ob nicht „erstmal“ das günstigere Vision ausreicht.

Lange Rede kurzer Sinn, gibt es hier Experten (auch gerne selbsternannte), die mir bei der Entscheidung weiterhelfen können? Könnt ihr eins empfehlen?

Vielleicht nochmal konkret ein paar Fragen ;)

- Ist der Qualitätsunterschied zwischen den beiden tatsächlich so groß wie der Preisunterschied?

(mit Qualität meine ich Materialien, Verarbeitung, Anschlag, Spielverhalten, Klang,…)

- Was haltet ihr grundsätzlich von beiden Instrumenten?

- Muss ich bezüglich der Mechanik auf irgendetwas achten? Mir das Klavier noch mal genau von innen ansehen und jedes Einzelteil begutachten? Oder kann ich Vertrauen haben, dass alles gut ist?

- Wie weit kann ich vom Listenpreis aus runterhandeln? Gelesen habe ich, dass meistens 10 % gewährt wird. Auf Nachfrage (zum T 122) was er preislich bieten könnte, ist der Händler lediglich 100 € runtergegangen. Das erschien mir wenig (?)

- Natürlich werden Klaviere probegespielt, wenn sie im Laden stehen. Aber es ist ja schon ein Unterschied, ob ich ein neues direkt vom Hersteller nehme oder eben das „Ausstellungsstück“. Könnte ich dieses Argument auch beim Handeln anbringen und so einen günstigeren Preis erzielen?


schon mal danke für eure Antworten und Meinungen :)

hier noch mal die Links zur Herstellerseite:
http://www.bechstein.com/fluegel-klaviere/whoffmann-v-120/schwarz-243/
http://www.bechstein.com/fluegel-klaviere/whoffmann-t-122/schwarz-27/
 
Ambros_Langleb

Ambros_Langleb

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Laut Händler ist natürlich das teurere (also das T-Modell) hochwertiger verarbeitet
Das ist nicht gelogen. Das V hat meines Wissens einen Sperrholzresonanzboden, das T einen richtigen. Das T ist, soweit ich es beurteilen kann, ein richtiges traditionelles Klavier, das halt nur nicht in Deutschland, sondern in Tschechien gebaut wird.

Aber es ist ja schon ein Unterschied, ob ich ein neues direkt vom Hersteller nehme oder eben das „Ausstellungsstück“.

Richtig, bei letzterem weiß Du, was Du kaufst, ersteres kann erheblich anders sein. Außerdem dürftest du das "direkt vom Hersteller" gar nicht bekommen (außer im Bechsteinzentrum, natürlich, aber das handelt eh nach dem schwäbischen Motto "mir gäbet nix!").

Zeitdruck hast Du aber keinen - sowas findest Du alle Tage. Hast Du vergleichbares von anderen Herstellern ausprobiert? Von Seiler sollte sich in dieser Preisklasse im Handel noch "Eduard Seiler" finden, das es so jetzt nicht mehr gibt: hergestellt in Kitzingen, aber mit asiatischer Mechanik. Mit ein wenig Suchen könnte sich auch noch ein preiswertes Rönisch (von Blüthner) finden oder natürlich das unvermeidliche Yamaha U1.
 
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- Wie weit kann ich vom Listenpreis aus runterhandeln? Gelesen habe ich, dass meistens 10 % gewährt wird. Auf Nachfrage (zum T 122) was er preislich bieten könnte, ist der Händler lediglich 100 € runtergegangen. Das erschien mir wenig (?)
Einhundert Euro ist tatsächlich etwas mager. Da kann er ruhig noch eine Klavierbank drauflegen oder halt den Barrabatt erhöhen.

Den Händlern werden die Klaviere ja nicht gerade aus der Hand gerissen und es ist nur logisch, dass man das als Kunde nutzt.

CW
 
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Es gibt so viele Klaviere in dieser Preisklasse und da soll W.Hoffmann das Beste sein?
100 Euro Nachlass sind ein Witz. Geh zu einem anderen Händler.
 
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mukla

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Erstmal danke für eure Antworten:-)

Hast Du vergleichbares von anderen Herstellern ausprobiert? Von Seiler sollte sich in dieser Preisklasse im Handel noch "Eduard Seiler" finden, das es so jetzt nicht mehr gibt: hergestellt in Kitzingen, aber mit asiatischer Mechanik. Mit ein wenig Suchen könnte sich auch noch ein preiswertes Rönisch (von Blüthner) finden oder natürlich das unvermeidliche Yamaha U1.
Von Seiler habe ich eins angespielt, was mir auch vom Anschlag sehr gut gefiel. Den Klang empfand ich aber als eher dumpf, also nicht so klar.In etwa so, als ob die Obertöne fehlten (?) Oder kann es eventuell daran liegen, dass gerade dieses Instrument nicht optimal gestimmt war. Bei Kawai hatte ich den gleichen Eindruck. So, als ob die Töne nicht "vollständig" wären. Yamaha habe ich auch verschiedene Modelle gespielt, die P Linie gefällt mir klanglich auch recht gut, aber irgendwie war es nicht so überzeugend, dass mich der Kang berührt hat, sondern eher "matt". Und preislich sind die ja auch noch mal etwas teurer.

Einhundert Euro ist tatsächlich etwas mager. Da kann er ruhig noch eine Klavierbank drauflegen oder halt den Barrabatt erhöhen.
Okay, das hört sich ja schon mal gut an :puh:Kannst du vielleicht sagen, wie viel so in etwa Standard ist?

Es gibt so viele Klaviere in dieser Preisklasse und da soll W.Hoffmann das Beste sein?
Was genau hast du denn gegen W.Hoffmann?
 
cwtoons

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Kannst du vielleicht sagen, wie viel so in etwa Standard ist?
Nee, das kann ich natürlich nicht sagen. Aber der gute Deal gehört dazu, auch bei anderen Musikinstrumenten. Fünf bis zehn Prozent wäre ein Rabatt, der auch diesen Namen verdient.

Und wenn der Händler sich partout nicht bewegen will.........auch andere Mütter haben schöne Töchter.

CW
 
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Ich hab nichts besonderes dagegen. Ist halt die Drittmarke von Bechstein. Hat mit den ursprünglich deutschen W. Hoffmann aus Langlau nichts mehr zu tun. Die waren wirklich gut, da betreue ich auch eins.

Für 8 Tsd Euro bekommt man mit Glück schon ein neues U1. Gerade im Hinblick auf Wertverlust und einen geplanten evtl. Wiederverkauf wohl um Längen besser als ein W.Hoffmann. In der Qualität nach meiner Meinung auch.

Jedes Klavier ist ein Unikat. Eins davon anzuspielen und dann das Urteil über das Modell zu fällen bringt nichts. Ich hab sicher schon an die 30 U1 angespielt und die waren alle so unterschiedlich.
 
 

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