Einschätzung: Stück von Emil von Sauer

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Romantiker

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Hallo Leute,

ich weiß der titel ist ein bisschen blöd, aber ich erklär jetzt mal worums mir geht.
ich hab gerade einen satz aus dem 1.Klavierkonzert von Emil von Sauer gehört und zwar den 3. die sog. Cavatina. und ich muss sagen es hat mich fast vom hocker gerissen. die musik ist so emotional durchdrungen und tiefgründig dass sie mich sofort ganz tief berührt hat.

und jetzt hab ich eine frage und zwar hab ich mir die noten mal angeguckt und es gibt einen teil, den ich von der schwierigkeit her nich richtig einschätzen kann. er sieht zuerst mal bedrohlich aus, weil er so "schwarz" ist aber ist ja ein nicht allzu schnelles tempo. und oft ist es ja auch so dass man sich bei sowas schnell verschätzt und es gar nicht so schwer ist.
jetzt wollte ich mal eure objektive meinung hören, was ihr denkt wie schwierig die stelle ist.

dazu hier mal eine aufnahme:
http://www.youtube.com/watch?v=78sRI88pAzE&feature=related

der teil beginnt so ab ungefgähr 4 minuten, wer ein bisschen zeit hat sollte es sich aber unbedingt ganz anhören, es lohnt sich wirklich

wer will kann sich auch mal die noten angucken (imslp)

danke schon mal im vorraus,

Romantiker
 
W

Wiedereinsteigerin

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Hallo Romantiker,
ich hab mir gerade das Klavierkonzert angehört. Ich kannte es bislang nicht. Es ist sehr schön, besonders der von dir erwähnte 3. Satz berührt mich auch sehr.

Ansonsten kann ich dir leider nicht weiterhelfen, da mir die Kompetenz dazu fehlt.
 
rolf

rolf

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ich hab gerade einen satz aus dem 1.Klavierkonzert von Emil von Sauer gehört und zwar den 3. die sog. Cavatina. und ich muss sagen es hat mich fast vom hocker gerissen. die musik ist so emotional durchdrungen und tiefgründig dass sie mich sofort ganz tief berührt hat.
(...)
jetzt wollte ich mal eure objektive meinung hören, was ihr denkt wie schwierig die stelle ist.
hallo,

schön, dass Dir dieses wenig bekannte Konzert gefällt!!!

Emil von Sauer war ein Schüler von Anton Rubinstein und Liszt, einer der großen Pianisten der spätromantischen Zeit (1880 bis weit nach dem 1. Weltkrieg)

als Komponist steht er im Schatten von Saint-Saens, Rachmaninov, Tschaikowski, Grieg, Bartok, Skrjabin.

ich will Dir sein e-Moll Konzert nicht verleiden - es ist ein schönes, aber eklektisches Musikstück: man kann es ganz gut mit dem ebenso wenig bekannten Klavierkonzert Es-Dur von dem Opernkomponisten Jules Massenet vergleichen. Vielleicht hörst Du Dir mal bei Gelegenheit das 4. Konzert von Saint-Saens an?!

es ist ein wenig a la Chopin, a la Grieg, es verwendet Lisztsche Klaviertechnik usw.

der langsame Satz (Cavatina) ist nicht sonderlich schwierig zu spielen.

Gruß, Rolf
 
 

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