einfachste Chopin Nocturne?

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definitiv kein Chopin Nocturne :)

die linke hand ist oft tükisch bei Chopin Nocturnes, man brauch ein gutes Tastgefühl um die richtige Taste anzuschlagen. Bei vielen Nocturnes hat die linke hat meiner Meinung nach die Funktion eines wellenartigen sanften Teppichs, welcher die Melodie begleitet.
Die Unabhängigkeit beider Hände, aufgrund unterschiedlicher Spielweisen ist ebenfalls keine leichte Sache.

Wenn du mit Chopin einsteigst, solltest du dir 1-2 Walzer raussuchen, eventuell leichtere Mazurken die klingen auch schön.
Ein Nocturne hat trotz der nicht allzulangen Aufführungsdauer ein großes Spektrum an musikalischen Stilmitteln.

Fang am besten mit einem Walzer /Nocturne an.

Nichtsdestotrotz waren von den ca 10 Nocturnes die ich gespielt hatte, die op 55 no 1 und die op 72 die leichtesten.
 
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Welche?

Welche Walzer und Mazurken könntest du mir den empfehlen, sprich welches sind deiner Meinung nach die leichtesten?
 
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@HavannaBanana

Diese beiden Nocturnes habe ich noch nicht gespielt, nur Op. 9 Nr. 2, und das fand ich auch nicht so fürchterlich schwer.

Als Einstieg in Chopin würde ich z. B. den netten Walzer a-moll posthum nehmen oder den "Abschiedswalzer", oder wie wär's mit den Préludes Op. 28 Nr. 4, 6, 7?


Gruß
Tosca
 
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Hallo,

also von den Walzern finde ich den h-Moll op69,2 und den schon angesprochenen a-moll op-posth am einfachsten. Danach würde ich den a-Moll op34 sowie den achten Walzer in As-Dur und dem 15ten Walzer in DesDur einorden.

Den Abschiedswalzer op69/1 finde ich relativ schwierig, vor allen Dingen die Stelle, an der man 13 Noten auf ein Viertel verteilen muss, damit das ordentlich sitzt muss man doch schon eine richtig gute Technik haben, oder?

Bei den Nocturnes finde ich das g-Moll Nocturne und das c-Moll op posth am leichtesten. Das angesprochene Es-Dur op9 gehört auch zu den (technisch) leichteren. Op55/1 in F-moll finde ich auch nicht soo einfach, wegen des Feuers, dass man ab dem Forte (mit den Achteltriolen) anfachen muss :)

Mazurken gibt es in der Tat einige leichten, z.B. die in a-Moll aus op-4? (irgendwas um 40) oder die d-Moll Mazurka auch irgendwo am Ende bei mir glaub ich 42te Mazurka, hab leider meine Noten grad nicht zur Hand.

Die Preludes 4,6 und 7 sind auch schön und technisch leichter. Vielleicht kann man noch Nr20 dazu nehmen oder evtl Nr15 (Regentropfen...).
 
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jo die Prelude op 28 no 4 ist auf jeden fall nicht schwer. Klingt trotzdem gut. Mit leichten Mitteln viel Musik machen :)
 
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Der Minutenwalzer klingt auch sehr schön!! :D :D :D :D :D :D :D
 
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Copin-Einstieg Nocturnes

weitere Vorschläge:
Opus 48 Nr.1; Opus 37 Nr.1; Opus 9 Nr.2 waren mir vom Blatt leicht gefallen.
Es gibt auch noch das "Regentropfen-Prelude" außer div.Walzern und Mazurken.

Viel Spaß beim Üben
Hartwig
 
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Nachtrag:
Wer an Chopin verwzeifeln möchte könnte ja mit den div. Etüden anfangen. Ich hab´s fast aufgegeben.
Also bloß nicht die Etüden
und immer weiter üben :lol:
Hartwig
 
P

Pianissimo

Guest
Ach, also die Etüden sind zwar schwierig, aber sie machen unglaublich viel Spaß....!!!

Man muss halt langsam anfangen...

MFG
PP
 

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Den Abschiedswalzer op69/1 finde ich relativ schwierig, vor allen Dingen die Stelle, an der man 13 Noten auf ein Viertel verteilen muss, damit das ordentlich sitzt muss man doch schon eine richtig gute Technik haben, oder?
Schwieriger als op. 69/2 und der a-moll walzer ist er schon, aber die Stelle mit den 13 Noten bereitet mir nicht allzu große Sorgen. Man braucht ja da keine Sprünge, es liegt auch gut in der Hand, weil man ja meistens chromatische Stellen schon im "Fingergedächtnis" hat. Diese Stelle wird ja mehrmals in verschiedenen Versionen aufgegriffen. Am Ende muss die Hand technisch gesehen mehr leisten, obwohl es sich nur um 12 Noten handelt und die schön auf die 2 Viertel passen.

LG
 
H

HotBird93

Guest
Von den Chopin Nocturnes ist die eine in Cis-moll vom Film der Pianist (weis leider nicht die Opuszahl) mehr oder weniger vom Blatt zu spielen.
Auf jeden fall leichter als die heronische Polonaise op 54 (heißt die so?)^^
 
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Von den Chopin Nocturnes ist die eine in Cis-moll vom Film der Pianist (weis leider nicht die Opuszahl) mehr oder weniger vom Blatt zu spielen.
Dieses Nocturne hat keine Opuszahl. Vom Blatt spielen? Kommt ganz darauf an...

Auf jeden fall leichter als die heronische Polonaise op 54 (heißt die so?)^^
Sie hat den Beinamen "Heroische" und trägt die Opuszahl 53.
 
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Von den Chopin Nocturnes ist die eine in Cis-moll vom Film der Pianist (weis leider nicht die Opuszahl) mehr oder weniger vom Blatt zu spielen.
Auf jeden fall leichter als die heronische Polonaise op 54 (heißt die so?)^^
Also du meinst die 20. Nocturne von Chopin?
Die soll man ab Blatt spielen können?
Ne definitiv nicht!
Ich übe diese Nocturne zurzeit und du kannst mir nicht sagen, dass du z.B. 35 gegen 4 im selben Spielfluss ab Blatt spielen kannst.:confused:

LG Moritz
 
H

HotBird93

Guest
Vom blatt spielen meinte ich eigentlich in dem sinne, dass ich sie nicht auswendig lernen muss um sie spielen zu können. Bei etüden wird man wohl kaum mit dem lesen nachkommen^^
 
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Nachtrag:
Wer an Chopin verwzeifeln möchte könnte ja mit den div. Etüden anfangen. Ich hab´s fast aufgegeben.
Also bloß nicht die Etüden
und immer weiter üben :lol:
Hartwig
Na, ja habe ich auch erst gedacht. Aber meine 10/3 wird auch immer besser, selbst der virtuose Mittelteil mit den Doppelgriffen. Mittlerweile kann ich sie nach 9 Wochen intensivem Üben komplett und ausdrucksstark durchspielen (täglich 1 Stunde geübt, an den Wochenenden je Tag 2 - 3 Stunden). Mit diesen ca. 99 Stunden Eüden-Training nähert man sich dem Richtwert von 100 Stunden an, den man in etwa zugrunde legen sollte, damit so eine Etüde richtig flutscht. Ich freue mich jedenfalls, dass ich mir diese Etüde (ohne Lehrer) anhörbar erarbeiten konnte.

Macht mir jedenfalls richtig Spaß mittlerweile, da ich sowieso nie gedacht hätte, das ich solcherlei schaffen würde. Ich habe allerdings "nicht einfach so" und vor allem nicht mit "diversen Etüden" angefangen, sondern mich auf eine Etüde konzentriert und dazu entsprechende Brahms-Übungen (WoO Nr. 6) als Vorbereitung gespielt, damit es kein Frusterlebnis wird. Erst wollte ich die 10/6 in Es-Moll machen, aber die ist ja "eigentlich ein verkapptes Nocturne" und außerdem finde ich die Melodie ziemlich "depri". Die 10/3 ist mit der Melodie "In mir klingt ein Lied" dagegen viel schöner.

Die 10/3 nimmt ja insoweit in Chopin`s Etüdenwerken eine Sonderstellung ein, als dass sie releativ langsam beginnt (wenn man vom Mittelteil absieht) und sich nicht nur eines pianistischen Problems annimmt, sondern eine Kombination verschiedener pianistischer Aufgabenstellungen enthält. So geht es sowohl um das Thema "Handaufteilung und völlige Fingerunabhängigkeit" (also Finger 1 - 3 jeder Hand spielen die Melodie, Finger 4 - 5 die Begleitung) und in der Durchführung kommt dann noch das Thema Doppelgriffe hinzu. Das sind in diesem Fall z. B. Sekunden, Terzen, Quinten und Sexten.

Ganz interessant und vor allem eine fingersatztechnische Denksportaufgabe, soweit man nicht vorher mal den zweiten Satz der Grand Sonate Pathétique Nr. 8 Op. 13 in As-Dur von L. v. Beethoven gespielt hat, da kommt diese Technik mit der Handaufteilung auch an einzelnen Stellen vor.

Bei der Handaufteilung muss man die Hände gewissermaßen in "zwei Anschlagzonen" aufteilen, da die Melodie ja lauter als die Begleitung zu spielen ist.

Gruß

Razo!

Nächstes Jahr will ich mal eine aus dem Op. 25 machen (vielleicht Nr. 3)
 
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Es wurde bereits genannt, jedoch möchte ich bestätigend hervorheben, dass die Die Nocturne in Es-Dur Op.9 Nr.2 gut und "relativ" schnell erlernbar ist. Die meiste Zeit wird man hier der Interpretation, als den manuellen Schwierigkeiten widmen

schönen Gruß, Raskolnikow
 
 

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