Doppelschlag falsch notiert in Für Elise?

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hpesch

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Beim Doppelschlag oder engl. Turn gibt es ja zwei Versionen. Eins sieht aus wie ein liegendes S, das andere wie ein liegendes Fragezeichen (ohne Punkt) engl. Inverted Turn.
In meinen Noten für Für Elise sehe ich in Takt 52 (32) ein liegendes Fragezeichen. Das müsste so gespielt werden: erst die nächst tiefere Note, dann die mittlere, dann die nächst darüber usw. Aber das Stück wird so gespielt als handelte es sich um einen normalen Doppelschlag, also ein liegendes S: d-c-h-c-d.
Ist das in allen Noten falsch notiert oder nur bei meinen Noten? Dann würde ich die verantwortliche Stelle darauf aufmerksam machen.
 
S

Schuberto

Guest
Ein liegendes Fragenzeichen ist doch erst Bogen oben und dann Bogen unten. Also wo ist dein Problem? :denken:
 
H

hpesch

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Dann schreibst du Fragezeichen anders als ich. Beim Inverted Turn ist auf der linken Seite die Öffnung unten, und man schreibt den Bogen im Uhrzeigersinn. Ein S wird gegen den Uhrzeigersinn geschrieben. Also ist die Notation falsch. Es muss ein normaler Doppelschlag (liegendes S), kein umgekehrter sein.
 
S

Schuberto

Guest
Zur Klarstellung "~" (erst Bogen oben dann Bogen unten) wenn ich dies aufstelle (90 grad drehe), entspricht es dann eher einem "S" oder einem "?" :denken:
 
Ludwig

Ludwig

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Es gibt auch umgekehrte Doppelschläge; das sind umgekehrt notierte Doppelschläge.

So weit ich weiß, werden diese wie folgt gespielt:

doppelschläge.PNG

VG
Ludwig
 
Zuletzt bearbeitet:

S

Schuberto

Guest
Richtig schick. Danke. ;-)

Ich sehe aber irgendwie immer noch links ein Fragezeichen und rechts ein S also anders als @hpesch . :denken:
 
H

hpesch

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Notiert durch ein auf dem Rücken liegendes S = Start mit der oberen Nebennote. Notiert durch ein auf dem Rücken liegendes S und dann noch gespiegelt = Start mit der unteren Nebennote.
Also ist mein Notenblatt falsch, denn es soll d-c-h-c-d gespielt werden.
 
mick

mick

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Ich habe gelernt, dass es die unterschiedlichen Schreibweisen (liegendes ? oder S) sowieso nur in der Theorie gibt. Aus der Schreibweise des Symbols irgendwelche Schlüsse auf die Ausführung zu ziehen, ist deshalb so gut wie sinnlos. Zum einen, weil die meisten Komponisten da überhaupt nicht unterschieden haben, und zum anderen, weil die Notenstecher oft nur eines der Symbole als Stempel im Setzkasten hatten. Das haben sie dann eben immer genommen.

Aber - wie schon geschrieben - in der "Elise" ist das Zeichen ohnehin eine willkürliche "Verbesserung" des Herausgebers.

LG, Mick
 
 

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