Der Klang des Bösendorfer Imperial Flügels (in Wien)

Fips7

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Hallo miteinander,

beim Claviotreffen in Wien hatten wir die Gelegenheit, auf einem Bösendorfer Imperial Flügel zu spielen, der bekanntlich neun zusätzliche Tasten im Bassbereich hat und somit bis zum Subkontra C hinunterreicht.
Ich wollte den erweiterten Bassbereich testen und habe zu diesem Zweck ein paar Klänge improvisiert. Das Ergebnis kann man in der folgenden Aufnahme hören (Vorsicht: der Beginn ist laut!), die Wien-Fahrer/innen werden sich daran erinnern.

[MP3=https://www.clavio.de/forum/upload/mp3/1240858518.mp3]BösendorferImperial[/MP3] Hier der Link, falls der Player nicht funktioniert: KLICK

Mein Eindruck ist, dass der Klang durch die zusätzlichen Möglichkeiten nicht viel gewinnt, auch wenn man sie nur zur Oktavverdopplung nutzt. Meine Bemerkung, dass das Subkontra C schon fast kein Ton mehr sei, erntete allerdings den Widerspruch von Beabarba (zu hören in der Aufnahme). Es scheint da also auch andere Meinungen zu geben. Spaß hat es auf jeden Fall gemacht! :cool:

Grüße von
Fips


PS: Wer übrigens den Schluss der obigen Aufnahme irgendwie dominantisch empfindet, kann sich HIER die Tonika abholen. ;)
 
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klaviermacher

klaviermacher

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Hallo Fips,
Leider kommen die zusätzlichen Bässe nicht zur Geltung über die Boxen - sondern nur Live. Es geht aber bei der Entwicklung wohl in erster Linie darum, daß die zusätzlichen Töne bei getretenem Pedal mitschwingen und der Rest der Bässe auf diese Art besser zur Geltung kommt. Außerdem treffen die Töne bis zum A2 an tragenderer Position am Resonanzboden auf und nicht so sehr am Rand. Gleiches würde ich mir auch im Diskant wünschen.

LG
Michael
 
T

thomdielock

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schon ein mächtiger klang... find ich toll:p

sollte man wohl ned rausholen den thread... aber so schlimm isses ja ned
 
Drahtkommode

Drahtkommode

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2 Imperial

Hallo,

ich hatte vor einigen Jahren die Gelenheit, bei einem Händler in Hamburg zwei nebeneinander aufgestellte Imperial auszuprobieren. Was die berühmten Basstöne angeht, kann ich nur sagen, die braucht man ja eh quasi nie. Eine nette Beigabe.

Aber der KLANG dieser beiden Instrumente, die schon ein paar Jahrzehnte auf dem Buckel hatten, war so, wie ich es mir immer von einem Klavier erträumt und bis dahin noch nie gefunden hatte: So etwas von singend, fein dosierbar, lang anhaltend, natürlich auch entsprechend kraftvoll, einfach megaoberaffengeil! :)

Ich glaube er wolle damals 90.000 Mark für einen haben, aber das hätte nicht nur das Budget, sondern auch die Bude gesprengt...
 
 

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