Der Einstieg - ein Erfahrungsbericht

  • Ersteller des Themas Klavierdummie
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fisherman
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Ein Pfeil über einer Note. Neugierig im Glossar nachgeschaut: Die Synkobe stellt die Verlagerung eines betonten Taktteils auf einen unbetonten dar.

Ich versteh das so: Wenn Du normalerweise zählst: EINS, zwei, drei, EINS, zwei, drei, dann sollte dich die Synkope darauf hinweisen, dass es an der Stelle z.B. eins, ZWEI, drei gespielt wird.

Profis, vermute ich da richtig?
 
Klimperline
Klimperline
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Zitat von Klavierdummie:
Allerdings ist da über jede Note eine Ziffer für die Finger geschrieben, was mich ziemlich nervt weil ich dann immer auf die Ziffern und nicht auf die Noten schaue. Das hab ich solange gemacht, bis ich völlig genervt eine Tip-Ex-Maus genommen habe und alle Ziffern übermalt hab.

An Deiner Stelle würde ich die Zahlen bei den nächsten Stücken nicht überpinseln, denn sie sorgen dafür, dass Du Dir gleich von Anfang an einen günstigen Fingersatz angewöhnst. Später kannst Du Dir diese Fingersätze selbst zusammensuchen, Voraussetzung dafür ist aber, dass Du die verschiedenen Möglichkeiten und typischen Bewegungen auf den Tasten zuvor kennengelernt hast.

Diese Zahlen stehen nicht über den Noten, um dem Anfänger beim Notenlesen und Tastenfinden zu helfen. Fingersätzen wirst Du immer wieder begegnen, auch in der Konzertliteratur!
 
K
Kamee
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Ach Anja, wat sin wir uns ähnlich - Is ja schon gespenstig ...

Habe heute auch mal versucht, Hänsel und Gretel zu spielen ... Des is ja echt doof, da muss ich ja wieder voll denken, dass des jetz ganz wo anders is ... Also wirklich nicht leicht (wie eigentlich der Titel vermuten lassen würde ...)

Das mit der Synkope hab ich noch nich gesehen, bin schonmal froh, dass die Hymne soo einigermassen klappt. (Aber nur, wenn niemand zuhört. Das wird morgen echt peinlich bei der KL...)
Die klappt aber besser, wenn ich net allzu streng auf die Noten achte (Alle Profis mögen wir vergeben) Mit 'Jefühl' gehts bei mir irgendwie besser !!!

Hab auch mal probiert, 'Für Elise' (die Kindi- Version) zu spielen... Des hört sich aber gar net so an, wie des im Kof habe. Da sin dann auch die schwarzen Tasten dabei - des packt ich no gar net ...
Muss morgen mal bei meiner KL nachfragen - nachher sin des die falschen Noten ???!!!! :-))))))

Naja, ich merke schon irgendwie, dass ich Fortschritte mache, denn letzte Woche dachte ich, ab dem zweiten Takt der Europahymne krieg ich gar nix mehr hin, aber mit üben, üben, üben kriegt mer es dann schon hin !!!

P.S.
habe heute eine Bewerbung geschrieben - und ganz stolz : KLAVIER SPIELEN bei Interessen eingetragen !!!!

Viele liebe Grüsse an Alle !!!!
Katrin
 
K
Klavierdummie
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Diese Zahlen stehen nicht über den Noten, um dem Anfänger beim Notenlesen und Tastenfinden zu helfen. Fingersätzen wirst Du immer wieder begegnen, auch in der Konzertliteratur!

Da habe ich an sich auch nichts gegen einzuwenden, bei meinem anderen Übungsheft sind die Fingersätze auch eingetragen, mich hat nur das über JEDER Note fertiggemacht. Wenn man die Finger noch in Mittel-C-Lage hat, ist das doch eher ablenkend... Und eben damit sie mir nicht beim Notenlesen helfen, sind sie jetzt wech
:)
 
thepianist73
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Da habe ich an sich auch nichts gegen einzuwenden, bei meinem anderen Übungsheft sind die Fingersätze auch eingetragen, mich hat nur das über JEDER Note fertiggemacht. Wenn man die Finger noch in Mittel-C-Lage hat, ist das doch eher ablenkend... Und eben damit sie mir nicht beim Notenlesen helfen, sind sie jetzt wech
:)

Ja, find ich auch gut!

Es gibt so Hefte, wo man zwar im ganzen Stück keinen Lagenwechsel hat und dennoch über jedem Ton der Finger steht.
Das ist eindeutig schlecht, und ich mache eigentlich 2 Dinge:

- entweder lass ich die Schüler alle Zahlen tippexen oder
- verwende solche Hefte nicht mehr;)

Michael Aaron Band 1 ist zum Beispiel so. Da kann ein Schüler ein halbes Jahr lang das ganze Heft und jedes Stück korrekt spielen, und kann dennoch keine einzige Note lesen. Die haben dort sogar noch die Lagen (C zentral, C, G oder F normal) gezeichnet: hübsche Bildchen mit Tasten und Händen. Dümmer gehts nimmer. Naja, ist ein amerikanisches Heft.:D
 
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Kamee
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Ohhhh, gerade wollt ich sagen, dass ich heute das Heft 1 von Micheal Aaron von meiner KL bekommen habe, weil ich dem Heumann ein paar mehr Übungsstücke gewünscht hätte...
Und das ich das gar nicht so schlecht finde - habe heute ein tolles neues Lied gelernt - Sandmanns Wiegenlied.
Da gibts auch viele kleine Übungen, die man so zum Warmspielen nehmen kann ...
Ich finde das Heft nicht so schlecht, würde es gern weiterempfehlen.

Aber das mit den Zahlen stimmt - Man wird einfach faul !!!!!
Ich werde mir die Zahlen nun auch wegmachen, denn nicht hingucken kann ich nicht ...

Habe heute auch ein Lob von meiner KL erhalten - die Europahymne habe ich sehr gut gespielt !!!!
Das hat gut getan !!!


Viele Grüsse an Alle !!!!

Katrin
 
thepianist73
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Ich finde das Heft nicht so schlecht, würde es gern weiterempfehlen.

Aber das mit den Zahlen stimmt - Man wird einfach faul !!!!!
Ich werde mir die Zahlen nun auch wegmachen, denn nicht hingucken kann ich nicht ...

Hallo Katrin

Ja, die Liedchen sind ja wirklich nett. Deshalb mache ich das manchmal mit den Kids. ABER eben, die Fingersätze müssen weg!
Denn in diesem (blauen) Aaron gibt es kein einziges Stück, wo der Fingersatz ein Problem wäre. Hände an den richtigen Ort legen und fertig!

Viel Spass, Stephan
 
K
Klavierdummie
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So, heut hab ich glaub ich mal wieder einen typischen (?) Anfängerfehler gemacht.. Die Eurovision klappt inzwischen ganz gut, mit Hänsel und Gretel hatte ich weniger Schwierigkeiten als erwartet und im Überschwang der Gefühle hab ich einfach auch schon mal mit Oh, when the saints go marchin´ in angefangen. Hier werden Sekunde und Terz, harmonisch und melodisch, eingeführt. Und wenn ich gaaanz laaaangsaaaam spiele, schaffe ich es sogar ohne mich zu verhauen.
Und weil ich grad so ein bißchen das Überfliegergefühl hatte, hab ich einfach mal im Lehrbuch vorgeblättert.
Oh..
Noch ein paar Seiten..
Oh weia
Und noch ein bißchen..
Ou Hah, das wird schwierig
Und bis zum Ende..
O Gott, das schaff ich NIE!

Na gut, dann hab ich einfach mal meine Notenbücher "für Anfänger" rausgesucht und gedacht, zumindest ein spielbares Liedchen wird sich doch wohl finden lassen, jetzt wo ich mich immerhin schon in der normalen C-Lage befinde und nicht mehr in der Mittel-C-Hamsterhaltung... Naja, das war wohl auch nix, zumindest ein einfacher Lagenwechsel muß eigentlich bei allen Stücken drin sein... Knurrrrrr...

Also, so schnell ist man wieder auf dem Boden der Tatsachen angekommen. Neugierig vorblättern mach ich auf jeden Fall nicht nochmal...
;)
Aber es bleibt spannend...
Dabei stellt sich mir die Frage, ab wann ist man eigentlich Anfänger? Wenn ich nach den "für Anfänger"-Noten gehe, muß man als Anfänger ja schon einiges beherrschen können (Zumindest aus meiner Perspektive, ich glaub so ein richtiger Klavierkönner lacht sich darüber ziemlich scheckig...). Mal schaun: ein flüssiger Lagenwechsel, Noten- und Pausenwerte, die Halbtöne müssen sitzen, die Bezeichnungen für die Dynamik (forte und so), Binde- und Haltebögen und so ein langgezogenes > bzw. < (kenn ich noch nicht...). Mehr finde ich beim Durchblättern auf Anhieb nicht, jemand noch Ergänzungen dazu?

Schönen Gruß
Anja
 
C
cbirkholtz
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Heumann

Hi,

mir fällt gerade auf, wieviele Leute hier scheinbar doch mit "Heumann - Klavierspielen mein schönstes Hobby" lernen.

Ich werde in der Literaturecke mal einen eigenen Thread zu diesen Büchern öffnen zum Erfahrungsaustausch.

Christian
 
P
pianoboe
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Und ich hab nebenbei noch ein neues Zeichen gelernt (konnt mich grad noch zurückhalten das auch weg zu tip-exen) und zwar die Synkobe. Ein Pfeil über einer Note. Neugierig im Glossar nachgeschaut: Die Synkobe stellt die Verlagerung eines betonten Taktteils auf einen unbetonten dar.
...
Hä?
...
Das ist das erste mal, das ich wirklich überhaupt nix verstanden hab..
Schafft es jemand, mir das auf noch-nicht-Klavieranfänger-Deutsch zu übersetzen? ;)

Schönen Gruß
Anja

Um Synkopen zu verstehen, musst Du wissen, was ein betonter Taktteil ist und was nicht ;)

Nimm beispielsweise einen einfachen 4/4-Takt. Die Hauptzählzeiten sind 1 2 3 4. Jetzt kannst Du aber ja auch Achtel spielen statt Viertel, in einen 4/4-Takt passen 8 Achtel rein. Das würde man so zählen:

1 und 2 und 3 und 4 und,

Du zählst also die Hauptzählzeiten (1-4) und die Zwischenschläge der Achtel ("und").

Wenn Du jetzt hingehst und spielst:

Achtel Viertel Achtel Viertel Viertel

Das würde man so zählen:

1 und (2 denken/fühlen) und 3 4

Dann ist der zweite Ton, also das erste Viertel eine Synkope. Der Schlag, den Du also eigentlich auf der 2 erwartest, kommt schon auf 1und und verschiebt damit die Betonung vom betonten Taktteil auf einen eigentlich unbetonten Taktteil.
 
K
Klavierdummie
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1 und 2 und 3 und 4 und,

Du zählst also die Hauptzählzeiten (1-4) und die Zwischenschläge der Achtel ("und").

Wenn Du jetzt hingehst und spielst:
Ok, bis hierhin so weit verstanden.

Achtel Viertel Achtel Viertel Viertel

Das würde man so zählen:

1 und (2 denken/fühlen) und 3 4

Dann ist der zweite Ton, also das erste Viertel eine Synkope. Der Schlag, den Du also eigentlich auf der 2 erwartest, kommt schon auf 1und und verschiebt damit die Betonung vom betonten Taktteil auf einen eigentlich unbetonten Taktteil.

Das muß ich glaub ich einfach mal im Gehirn einlagern und reif werden lassen.. Im Moment kann ich mir noch nicht so richtig vorstellen, wie sich das anhören soll... Mal schaun, ob ich mein Verständnisproblem visuell hinkriege.. Wir nehmen mal an, ein . ist ein Tastenanschlag und ein _ ist keiner. Dann würde ich bei vier/viertel ._._._._ spielen. Und acht/achtel ........
Und bei Achtel Viertel Achtel Viertel Viertel ...-...-.- Richtig? Und was wäre dann betont? Und was war vorher betont?
 

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pianoboe
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Mal schaun, ob ich mein Verständnisproblem visuell hinkriege.. Wir nehmen mal an, ein . ist ein Tastenanschlag und ein _ ist keiner. Dann würde ich bei vier/viertel ._._._._ spielen. Und acht/achtel ........
Und bei Achtel Viertel Achtel Viertel Viertel ...-...-.- Richtig? Und was wäre dann betont? Und was war vorher betont?

Das letzte ist nicht ganz richtig, visuell gesehen. Das müsste so ausschauen:

.._.._._

Das zugrunde liegende Metrum des 4/4-Taktes würde die Hauptzählzeiten betonen, d.h. die Schläge die Du spielst, wenn Du Viertel spielst. Wenn Du ein Metronom hast, dann mach mal das folgende:

Stell das Metronom auf 80 und stell dir vor, es schlägt die Viertel eines Taktes. Die Schläge des Metronoms sind die Hauptzählzeiten des 4/4-Taktes.

1) Klatsch oder Klopfe die Viertel mit und zähl mit 1 2 3 4.
._._._._

2) Klatsch oder Klopfe jetzt Achtel mit und zähl mit "1 und 2 und 3 und 4 und". Du kannst die Klopfer mit dem Metronom zusammen ein bisschen lauter machen, um die Betonung des Taktes hervorzuheben.
........

3) Klatsch oder Klopfe 4 Achtel und dann 2 Viertel und zähle "1 und 2 und 3 4"
....._._

4) Klatsch oder Klopfe 1 Achtel, 1 Viertel, 1 Achtel, 2 Viertel und zähle "1 und und 3 4". Der Unterschied zu 3) liegt einfach darin, dass du 1 Achtel nicht klopfst.
.._.._._

Die Betonung des Taktes liegt immer auf den Schlägen des Metronoms, bei 4) klopfst du aber nicht auf Schlag 2, sondern auf 1und. Das ist die Verschiebung der Betonung.
 
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Klavierdummie
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Die Betonung des Taktes liegt immer auf den Schlägen des Metronoms, bei 4) klopfst du aber nicht auf Schlag 2, sondern auf 1und. Das ist die Verschiebung der Betonung.

Lange, lange drüber nachgedacht, viel auspropiert, im Gehirn gären lassen und peng, heute hab ichs begriffen. Mir scheint, mit Takt usw hab ich ne echte Schwachstelle.. Aber danke, danke, danke für die gute Erklärung!!
 
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Klavierdummie
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So, mal wieder ein Update von mir. Ich mißbrauche das Forum einfach mal etwas als persönliches Tagebuch.. ;)

Ich habe heute mit dem ersten Stück von Mozart angefangen. Im Original. *Stolz*
Na gut, es ist eins vom jungen Mozart, also relativ leicht. Und für die ersten vier Takte habe ich schon eine ganze Weile gebraucht... Und bin natürlich wieder über Fragen gestolpert. Einiges konnte ich mir aus meinen Lehrbüchern zusammensammeln, aber zwei Sachen hab ich noch offen. Bzw. bei einem bin ich mir trotz drei verschiedener gelesener Erläuterungen nicht sicher, ob ich es wirklich richtig verstanden hab, und zwar das Vorzeichen (b oder #). Das gilt als Vorzeichen doch trotzdem nur für die Noten, die auf der selben Linie liegen, oder? Also z.B. beim fis-Vorzeichen muß ich nicht jedes F als fis spielen sondern z.B. nur das f´. Nicht das F, f, oder f´´. Richtig?

Und kann mir jemand vielleicht ein Tip zum Fingersatz beim Menuett KV 2 vom jungen Mozart geben? Ich bewege mich im Moment nur in den ersten 4 Takten, hab da aber etwas Schwierigkeiten in der linken Hand. Ich hab es jetzt so gelöst das ich die sechste Note mit 4 spiele, die 7 Note ist als 1 vorgegeben, dann folgen wieder 4 und 5. Ist bei mir irgendwie ne ziemliche Tastenrutscherei..
 
Klavirus
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Also z.B. beim fis-Vorzeichen muß ich nicht jedes F als fis spielen sondern z.B. nur das f´. Nicht das F, f, oder f´´. Richtig?

Falsch, leider. :?
Die am Anfang stehenden Vorzeichen gelten für jeden zugehörigen Ton. Also beim fis-# musst Du alle "f"'s erhöhen, analog natürlich auch beim b.

Wenn das Vorzeichen direkt vor der zu spielenden Note steht, dann gilt dieses nur für diesen Takt.

Hoffe, konnte Dir helfen,

Klavirus
 
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cbirkholtz
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Hi,

kurze Erläuterung dazu: Die Vorzeichnung ist ja ein Hinweis auf die Tonart bzw. auf das in der Tonart verwendete Tonmaterial. So ist z.B. in der Tonart F-Dur (bzw. D-Moll) das H eben kein H sondern ein B (Deutsche Bezeichnung). Da dies aber in der Tonart generell so ist (Ausnahmen würden hier den Rahmen sprengen) wird das eben am Anfang notiert statt ständig vor den Noten. Man notiert aber eben auch nur einmal, damit man anhand der Vorzeichnung die Tonart schöner ablesen kann (1#= G-Dur bzw. E-Moll, 2#= D-Dur bzw. H-moll etc.) Siehe hierzu auch http://de.wikipedia.org/wiki/Quintenzirkel

Christian
 
Annett
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...und noch ein Anfänger

Hallo liebe Mit-Anfänger des Klavierspiels,

ich habe sehr erleichtert eure Erfahrungen gelesen, denn mir gehts praktisch ähnlich...und ich musste oft schmunzeln, hatte die gleichen Fragen und so...
Meine erste Klavierstunde hatte ich am 30.12. letztes Jahr und versuche seit dem regelmässig einmal die Woche bei meinem KL aufzuschlagen. Da ich nun auch schon 36 bin und das Klavierspiel schon immer mein Traum...hab ich es gewagt und ich muss sagen, ich liebe es noch immer :kuss:

Aber zum Punkt - ich lerne und gebe das gern zu, weil es wirklich fundiert vorwärts geht - mit Kinderbüchern. Die Klavierschule von Schaum kann ich für totale Anfänger sehr empfehlen, die mittlere c-Lage wird auch zügig verlassen und Noten werden praktisch irgendwann von selbst gelernt.
Die Bücher heissen: "Wir musizieren am Klavier" von J.W. Schaum - bin momentan bei Band 3 und zusätzlich "Childrens Pop Piano" von Heumann (da kämpfe ich noch mit dem Entertainer - ist einfach nicht flüssig genug aber ich geb nicht auf!) persönlich hab ich noch den "Piano Crash Kurs" für Anfänger vom Heumann und das ist wirklich easy erklärt und klingt auch schon nach was (die Klaviergötter mögen mir verzeihen :D ) Jetz freu ich mich schon bald auf meine ersten "richtigen" Werke, die ich nachdem der 3. Band durch ist bald anfangen darf ....bin gespannt.

Ausserdem freu ich mich mehr über eure Fortschritte zu lesen.
Liebe Grüße
Annett
 
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Corki
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Mit dem Notenlesen habe ich auch meine Schwierigkeiten. Das Erkennen der Notenwerte und die Bedeutung der einzelnen Zeichen und Symbole auf einem Notenblatt ist kein Problem, aber ich habe auch Probleme auf Anhieb zu erkennen, welche Note denn welche Taste ist. Aber ich denke, dass ist eine Frage der Zeit und natürlich des Übens. Irgendwann macht es "klick" und man hat's drauf. Wenn andere das gelernt haben, kann ich das irgendwann auch.


Hallo Jodo,

der Thread ist jetzt schon viel weiter, aber ich habe ihn erst heute gelesen und wollte mal nachfragen, ob es inzwischen schon "klick" gemacht hat.

Mir ergeht es so, dass ich zwar die Noten theoretisch kenne.
Ich kenne auch die Bezeichnung der Tasten, weiß also, wo die C's und all die anderen Noten liegen.

Aber die Noten zu lesen, dann auf die Schnelle umzusetzen, welche Taste das ist und dann auch noch den richtigen Finger ansteuern, oops, das finde ich schon schwierig...

Gibt es hier Tricks?
(oder hilft nur üben, üben, üben und auf die Synapsenbildung vertrauen?)


Viele Grüße
Corki
 
Babsbara
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Hallo Corki,

ich hab das auch noch nicht drauf. Welche Note zu welcher Taste gehört, geht im Violinschlüssel, im Bassschlüssel muss ich abzählen. Und wenn Fingersätze fehlen, muss ich mir die erstmal reinschreiben, am besten für das ganze Stück. Einfach sehen - erfassen - umsetzen, davon bin ich weit entfernt. Und ich bin erstmal nur mit C-Dur unterwegs.

Ich hoffe jedenfalls auch auf das "Klick".

LG,
Babs
 
 

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