Computerecke

7 verschiedene Linux Distributionen ausprobiert
Wichtiger erscheint mir bei den von dir aufgezählten Dingen der "Desktop Manager" zu sein. Als Betriebssystem für Hochleistungsserver bringt Linux primär die Kommandozeile mit, Profi-Server-Admins brauchen kein Klicki-Bunti. Erfreue dich an der großen Auswahl von Gnome, kde, Cinnamom, xfce, und vielen weiteren. Distros habe gewöhnlich einige davon zu bieten, ob alle auch alle mitbringen, weiß ich nicht.
Dann überprüfe die Softwarealternativen. Als Office-Pakt sollte LibreOffice gut sein - mir genügt's.
Eine Alternative zum Windows MediaPlayer, um Audio zu hören... ähm... Ich habe im "Explorer" auf Debian kde mal 4 Sätze einer Symphonie markiert und geöffnet - das mitgelieferte Dingens kann nur eine Datei öffnen, die anderen 3 werden ignoriert. Und nu? Es gibt weitere Optionen. Nach einer Internetrecherche gebe ich `sudo apt-get install yet-another-crappy-audioplayer.47-11` ein, und probiere es nochmal. Wau! Das Ding lädt alle 4 Dateien. Und ist so wahnsinnig schlau, sie nach den Satzbezeichnungen zu sortieren: Adagio-Allegro-Finale-Scherzo. Überwältigend.
Mit Mono sollte ich Windows Forms Anwendungen laufen lassen können. Es fallen ein paar optische Unschönheiten auf, da kann ich drüber hinwegsehen. Beim "NumericUpDown"-Control werden die rechten beiden Ziffern überdeckt... das könnte ich in meinen eigenen Anwednungen schon noch umschreiben.
WPF wird nicht unterstützt (ist auch nicht geplant), Microsoft SQL Server müßte auch ersetzt werden. Es gibt doch postgresql, und damit hatte ich mal gute Erfahrungen gemacht. Also installiert. Und als Ersatz für MS SQL Server Management Studio gibt es pgAdmin und phppgadmin und... Sie scheitern an der Installation. In einem Script besserte ich den Pfad zu Python aus, kam ein Stück weiter, aber nicht zum Ziel. Immerhin lief dann der Apache WebServer auf der Linux-Kiste. Ob auch Port 80 in der Firewall aufgemacht wurde, habe ich nicht überprüft. WTF.
In einem shit posting Forum von Softwarefuzzis stieß ich auf den Begriff "CADT": Cascade of Attention Deficit Teenagers. Eine gute Beschreibung des Zustandes von Linux auf dem Desktop...
 
Vielen Dank. Damit sind meine Fragen beantwortet.

Also die Fragen, die Du vor 20 Jahren oder so hattest, und irgendwo seitdem in einer Zeitmaschine gefangen verbracht hast. Du hast ja in dem ganzen Faden nicht auch nur ein einziges Mal versucht, mal den aktuellen Stand der Technik in Sachen Linux zu eruieren. Alles was man von Dir bekommt, sind olle Kamellen von vor 20 oder 30 Jahren, Aushängeschilder von "Ich habe keine Ahnung" und "Füttert mich mit Neuigkeiten, damit ich sie danach sofort nochalant ignorieren und beiseite schieben kann."

Die "Cascade of Attention Deficit Teenagers" haben mir nun seit Jahrzehnten ein werbefreies und kostenloses System bereitgestellt und entwickeln es ständig weiter. Und dieses System kann all das, was andere Systeme auch können, nur eben deutlich dynamischer, feedback-getriebener, herstellerunabhängiger und einer projektgetriebenen Zusammenarbeit, so dass ein heutiger Linux-Desktop einfach funktioniert.

Dass Du vor 20 oder 30 Jahren irgendwelche Probleme mit Linux hattest - geschenkt. Hat in diesem Bereich heute genauso viel Relevanz wie die bahnbrechenden Analysen von "Experten", die wissen, dass Chinesen oder Japaner keine Klaviere bauen können, geile Hardware nur aus dem Silicon Valley kommt und ausschließlich Deutsche gescheite Autos bauen können.

Echt, Dein Dünkel ist schon wirklich bemerkenswert ausgeprägt, vor allem unterfüttert mit Anekdötchen von vor 30 Jahren und dem offensichtlichen Willen, nichts dazuzulernen. Ich weiß ja nicht, von was Du wirklich Ahnung hast, das ist Deiner Posting-Historie auch nicht zu entnehmen, aber vielleicht solltest Du Dich im öffentlichen Diskurs ein wenig mehr genau darauf fokussieren.
 
Wenn Deine Windows(boot)partition allerdings hinüber ist, kann es natürlich auch mit der Virtualisierung frickelig werden. So oder so: Probiere es einfach aus. Kannst ja nichts falsch machen. An der alten Platte wird ja nichts verändert.
Falls garnix geht, musst Du halt die Programme und Daten manuell in das neue, wahlweise virtuelle System einbinden.
Hallo Peter, habe es heute probiert. Virtual Box findet leider auch keinen Bootmanager und startet deshalb das alte Windows leider auch nicht. Trotzdem vielen Dank. Ich hoffe, ich denke beim nächsten Upgrade daran, erst eine virtuelle Festplatte zu erzeugen bevor ich das MB tausche.
 
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Also die Fragen, die Du vor 20 Jahren oder so hattest, und irgendwo seitdem in einer Zeitmaschine gefangen verbracht hast. Du hast ja in dem ganzen Faden nicht auch nur ein einziges Mal versucht, mal den aktuellen Stand der Technik in Sachen Linux zu eruieren. Alles was man von Dir bekommt, sind olle Kamellen von vor 20 oder 30 Jahren, Aushängeschilder von "Ich habe keine Ahnung" und "Füttert mich mit Neuigkeiten, damit ich sie danach sofort nochalant ignorieren und beiseite schieben kann."

Die "Cascade of Attention Deficit Teenagers" haben mir nun seit Jahrzehnten ein werbefreies und kostenloses System bereitgestellt und entwickeln es ständig weiter. Und dieses System kann all das, was andere Systeme auch können, nur eben deutlich dynamischer, feedback-getriebener, herstellerunabhängiger und einer projektgetriebenen Zusammenarbeit, so dass ein heutiger Linux-Desktop einfach funktioniert.

Dass Du vor 20 oder 30 Jahren irgendwelche Probleme mit Linux hattest - geschenkt. Hat in diesem Bereich heute genauso viel Relevanz wie die bahnbrechenden Analysen von "Experten", die wissen, dass Chinesen oder Japaner keine Klaviere bauen können, geile Hardware nur aus dem Silicon Valley kommt und ausschließlich Deutsche gescheite Autos bauen können.

Echt, Dein Dünkel ist schon wirklich bemerkenswert ausgeprägt, vor allem unterfüttert mit Anekdötchen von vor 30 Jahren und dem offensichtlichen Willen, nichts dazuzulernen. Ich weiß ja nicht, von was Du wirklich Ahnung hast, das ist Deiner Posting-Historie auch nicht zu entnehmen, aber vielleicht solltest Du Dich im öffentlichen Diskurs ein wenig mehr genau darauf fokussieren.
Nochmal in der Kurzzusammenfassung für Dich:
1) Ich bin nicht an einem Umstieg von Windows auf Linux auf dem Desktop interessiert. Ich interessiere mich deshalb auch nicht für das Thema.
2) Einzige Ausnahme wäre das Asus Transformer Mini 102H. Dieses fällt nächste Jahr aus der Windows Wartung. Ich habe zusammengefasst, welche Themen mir wichtig wären.
3) Ich habe meinen Kenntnisstand denen transparent gemacht, die mir helfen wollen. Ich habe nicht behauptet, das sich seitdem nichts geändert hat.
4) Ich pflege Betriebssystemen gegenüber keinen Dünkel.
 
Einzige Ausnahme wäre das Asus Transformer Mini 102H. Dieses fällt nächste Jahr aus der Windows Wartung.
Mein altes Dell-Notebook ist schon draußen: der Prozessor wird von Windows 11 nicht unterstützt.
Wieviel Platz hast du auf der Festplatte übrig, oder kommt evtl. eine neue SSD in Betracht? Dann probiere mal "dual boot" aus, Windows auf der einen Partition, Linux auf der anderen, und spiele herum. Wenn nicht alles läuft, was soll's, Windows ist ja auch noch da.

Aktuelles Debian 12 mit kde unterstützt mein 12jähriges Dell recht gut: der Prozessor wird erkannt, Speicher, interne Festplatte, interne Soundkarte, Graphik, Bildschirm (auch der externe) in korrekter Auflösung, LAN und WiFi, externe NTFS-formatierte USB-Platten, externe WebCam: läuft auf Anhieb; der Drucker (Netzwerk) mußte installiert werden, lief intuitiv und schnell ab. Da hat sich in den letzten Jahren sehr viel getan. Allerdings läuft die externe Soundkarte nicht auf Anhieb (und habe noch nicht weiter rum probiert).

Mcirosoft Teams läuft im Firefox. Open/LibreOffice als Alternative zu MS Office habe ich oben schon erwähnt. Audacity und MuseScore laufen auch. Java-basierte Anwendungen sollten allesamt laufen.
Es gibt schon vieles. Aber man muß halt auf manche Eigenartigkeit gefaßt sein, daß plötzlich Dinge, die man für banal hielt, nicht gehen (siehe die Symphonie weiter oben). Am besten scheinen die Programme zu sein, deren größte Anwenderzahl mit Windows arbeitet...
 
Vorhin habe ich festgestellt, dass mein Canon Pixma nur scannen kann, wenn genug Tinte vorhanden ist. Zum Drucken will ich ihn nicht mehr verwenden, die Tinte ist fast leer, aber ohne Tinte kann ich das Gerät nicht zum Scannen verwenden.

Ein Flachbettscanner kostet mindestens 100,00 und die Druckertinte 45,00. Was liegt also näher, als Druckertinte zu kaufen um scannen zu können - so unlogisch das auch sein mag. Dies finde ich genauso ärgerlich wie das eingebaute Verfallsdatum vieler elektronischer Geräte. Scannen ohne Tinte hat aber bereits Gerichte beschäftigt.

 
Dies finde ich genauso ärgerlich wie das eingebaute Verfallsdatum vieler elektronischer Geräte.
Für mich schon lange ein Grund, solche Geräte und dessen Firmen nicht mehr zu benutzen (in meinem Fall: HP und Canon). Den letzten voll funktionsfähigen Drucker von HP habe ich wütend in die Tonne geschmissen.
Ich bin längst weg von Multifunktionskram und eine meiner besten Investitionen in den letzten Jahren war ein Dokumentenscanner, der nichts macht, außer scannen, das aber sehr gut und sehr schnell. Ansonsten langweilt sich ein Wlan-Laserdrucker (Brother), der einmal im Monat noch eins-zwei Seiten ausspuckt.

Sehr erfreulich:
Ich habe das erste Mal in meinem Leben RAID(1) benutzen müssen, also dessen Rendundanzfunktion. Eine Platte meines NAS verabschiedete sich nach ca. 7 Jahren und ich konnte diese im laufenden Betrieb einfach austauschen. Nach nur 10 Std. war alles wieder hergestellt.
 

Dokumentenscanner, der nichts macht, außer scannen, das aber sehr gut und sehr schnell.

Die Dinger kosten meiner Recherche zufolge mindestens 300,00. Da ich nicht oft scanne ist mir das zu teuer. Ein Nachbar hat den Flachbettscanner Canon Lide 400 der das Laufgeräusch einer Kreissäge hat. Daher habe ich diesen handlichen Scanner nicht bestellt. Tinte für 45,00 ist dann wohl die beste Wahl für seltenes Scannen.
 
Die Dinger kosten meiner Recherche zufolge mindestens 300,00.
Eher das Zweifache, aber für mich hat sich das gelohnt.
Wenn man nur sehr selten scannt, braucht man gar keinen Scanner. Da tut es auch ein Smartphone oder Tablet. Scannapps gibt es reichlich (Bücherseiten, meist Noten, wo ein Einzugscanner versagt, scanne ich mit sowas ein).
 
Da tut es auch ein Smartphone oder Tablet. Scannapps gibt es reichlich (Bücherseiten, meist Noten, wo ein Einzugscanner versagt, scanne ich mit sowas ein).

Auf diese Idee bin ich noch nicht gekommen.

Habe es zuerst mit Bordmitteln ("Notizen" kann es) versucht, aber iCloud hat mit einer kryptischen Meldung das Senden per E-Mail verhindert. Mit einer installierten App klappt das super und ich hätte nicht gedacht, dass man aus dieser pdf-Datei Text kopieren kann. Allerdings finde ich den Umweg über das Senden per E-Mail lästig. Aber um unterwegs etwas zu scannen ist es klasse.

Danke für den Tipp.
 
Wenn du in der Apple-Welt zuhause bist kannst das auch per Airdrop machen.

Das wollte ich vorhin machen, aber mein iMac findet das WLAN nicht. Und ich habe keine Lust, es ihm jedesmal mitzuteilen.

In der Apple-Welt fühle ich mich eigentlich wohl, aber ich verstehe seit Jahren nicht, warum mein "Doping-Rechner" bei simplen Aufgaben (z.B. Bildschirmfoto erstellen oder Dokumentensuche) herumtrödelt. Von frühen OS kenne ich das nicht, mit Yosemite haben die Probleme begonnen (war das nicht das OS mit der Cashewnuss am Bildschirmrand?).
 
Wie alt ist dein Mac? Ich hatte auch mal einen iMac der nach ca. 5 Jahren meinte er müsse die WLAN-Arbeit einstellen.
Ich hatte ihn dann an einen Fritz-Repeater per Kabel angeschlossen und der Repeater übernahm dann halt die WLAN-Funktionalität. Mittlerweile ist der störrische Kollege durch ein Macbook ersetzt worden. Das hat er nun davon. ;-)
 
Durch die periodische Reinigungsfunktion leeren sich auch unbenutzten Tinten langsam.
Für das gelegentliche Scannen würde ich auch aufs Handy umsteigen. Noten sind ja häufig so groß, dass man sie nur mit Mühe an Scanner ausrichten kann.
 
Scannapps gibt es reichlich (Bücherseiten, meist Noten, wo ein Einzugscanner versagt, scanne ich mit sowas ein).
Bei einigen geht es auch ohne Scanapp, wenn scannen schon ohnehin in der Smartphone-Kamera integriert ist. Halte ich die Kamera auf eine Buchseite oder Notenblatt, kann ich auswählen ob Foto oder Scan. Seit Jahren hab ich keinen Scanner mehr verwendet, das geht alles per Kamera. Ob der Scan dann als PDF oder sonstwie gespeichert oder gesendet werden soll, kann man auch entscheiden/einrichten.
 

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