C-Prüfung (Anforderungen)

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LankaDivore

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Hallo meine Lieben,

ich befinde mich gerade mitten in der C-Ausbildung und man merkt so langsam, was die Stärken und was die absoluten Schwächen sind. Orgelspiel und alles was dazugehört ist kein Problem, Orgelbau klappt bisher und mit Chorleitung habe ich noch nicht angefangen (das Singen selbst, außer das vom Blatt singen da haperts noch, stellt soweit erstmal kein Problem dar. Mein großes Manko ist Gehörbildung. Jetzt wüsste ich ganz gern mal, was in der Prüfung an Gehörbildung gefordert wird. Außerdem weiß ich nicht recht, was an Theorie tatsächlich notwendig ist. Das Buch was ich benutze ist zum großen Teil auf B-Niveau.;-)

Eine spezielle Prüfungsordnung gibt es gerade nicht, da die von vor zwei Jahren schon wieder "out" ist. Außerdem ist ein weiteres Problem, dass ich das ganze zum großen Teil alleine mache, (Alle zwei Wochen ist zwar (Einzel-)Theoroeunterricht, aber in der Zeit dazwischen muss ja gearbeitet werden) da es geraden bei uns keinen C-Kurs gibt.

Wäre schön, wenn einfach mal Erfahrungen gesammelt werden könnten (oder gibt es so einen Thread schon?) Wie gesagt, Prüfungsordnung hilft nur wenig bis gar nicht weiter.:-|

@Axel @Rheinkultur @Mindenblues @Digedag (hast du überhaupt diesen Schein?) @devasya (vielleicht wurde euch mal was dazu gesagt), @Dorforganistin @alle-die-sonst-noch-was-wissen
 
Digedag

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@LankaDivore
Nee, ich hab keinen Schein (nützt mir auch nichts).

Kauf dir die beiden Bücher, dann haste quasi alles was du brauchts:
http://www.amazon.de/Gottesdienst-Historische-Grundlagen-Liturgik-Liturgiegesang/dp/3930079216
http://www.amazon.de/Gottesdienst-Musiklehre-Gemeindeliedführung-Stimmbildung-Chorleitung/dp/3930079224

Ich hab's mir schon besorgt.

Unter Gehörbildung versteht man im Allgeimen sowas wie z.B. Intervalle hören, Hören ob's ein Dur- oder Mollakkord ist usw.

Was Gehörbildung ist weiß ich;-), ich kann es nur leider nicht und muss jetzt sozusagen die absoluten Mindestanforderungen wissen.

@alle Für einen Tipp, wie ich mir alles was ich gelesen habe MERKEN kann wäre ich auch sehr dankbar, genug Input habe ich, nur leider zu viel "Output"
 
Mindenblues

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@LankaDivore
Nee, ich hab keinen Schein (nützt mir auch nichts).

Ich dachte, mit Schein kriegt man mehr Geld für die Orgeldienste, je nach Qualifikation (A/B/C/D-Schein)? Hängt vielleicht von der Gegend und Konfession ab. Denke aber, in meiner evang. ostwestfälischen Provinz spielt der Abschluss eine Rolle für die Vergütung, wenn jene auf Basis der abgegebenen Abrechnungszettel basiert.

@LankaDivore:
Bei uns war gefordert bzgl. Gehörbildung zur
a) Aufnahmeprüfung C-Ausbildung: Erkennen von Dur- und Molldreiklängen (also nur ob Dur oder Moll, nicht die Stellung des Dreiklangs) und Nachsingen von Tönen
b) Abschlussprüfung C-Ausbildung: Erkennen und benennen der Dur- und Molldreiklänge in allen Umkehrungen (also nicht die absolute Tonhöhe, das ist nicht gefordert, aber z.B. "Dur - Quartsextakkord"), von übermäßigen und verminderten Dur/Moll-Dreiklängen sowie von Intervallen. Das war's eigentlich auch schon. Ich denke, sowas kann man lernen. Vielleicht erst mit den Intervallen anfangen, und dann bei den Dreiklangumkehrungen, verminderten und übermäßigen Klängen auf den Basston achten und von dort aus die Intervalle der beiden anderen Töne "erlauschen" und innerlich nachsingen. Das empfinde ich als die sicherere Methode, statt vom Klangcharakter "aus dem Bauch heraus" auf Sextakkord oder Quartsextakkord oder Grundstellung, vermindert oder übermäßig, zu schließen. Weil der Klangcharakter bei unterschiedlichen Tonarten unterschiedlich empfunden werden könnte. Wenn man das hat, könnte man sich z.B. an die Septakkorde und deren Umkehrungen ranmachen (aber ich glaube, das war nicht mal gefordert bei unserem Abschluss, weiß ich aber schon nicht mehr genau).
 
Dorforganistin

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In der Prüfungsordnung für die C-Prüfung in der EKHN steht folgendes:
"IV. Gehörbildung
(1) schriftlich: Schreiben einer einstimmigen Tonfolge, von Rhythmen und eines vierstimmigen Kantionalsatzes
nach Diktat, dessen Eckstimmen und Akkorde in Generalbaßziffern zu notieren sind. Klausur: 30
Minuten
(2) mündlich-praktisch: Erkennen von Intervallen und tonalen Akkordfolgen und Rhythmen. Prüfungsdauer:
5 Minuten"

Meiner Erfahrung nach ist es nahezu unerlässlich, Gehörbildung mindestens in einem Zweierteam zu üben. Es gibt einiges, was man alleine üben kann, aber um sich selbst nicht zu viele Brücken zu bauen (weil man ja weiß, welche Tasten man anschlägt und dann "richtig" hört), kann ich nur empfehlen, mit einer zweiten Person zu üben.
Gibt es denn in Deiner Region weitere Kursteilnehmer, mit denen Du Dich mal treffen könntest?

Ich kann auch mal schauen, ob ich meine Unterlagen noch irgendwo finde, aus der Zeit, als ich Tutorin für Gehörbildung war. Aber ich fürchte, die stecken irgendwo tief in einer Kiste.

Übe ruhig auch das vom-Blatt-Singen! Das hilft Dir für die Gehörbildung auch. Und das kannst Du problemlos allein machen. Was auch eine Möglichkeit ist: spiele von vierstimmigen Choralsätzen nur den Bass und den Sopran, und singe den Alt dazu, und/oder den Tenor (falls stimmlich machbar - einfach passende Stücke aussuchen). Oder nimm Dir einen Grundton auf der Orgel, und nimm Dir Intervalle vor.
Spiele z.B. ein d', und singe darüber eine kleine Terz, eine große, eine Quart, was auch immer Dir einfällt. Mach das mit vielen verschiedenen Tönen und Intervallen.
Und dann sing Intervalle nach unten - auch wieder ausgehend von einem Ton, den Du stimmlich gut erreichen kannst.

Ich hoffe, das hilft schon mal für die Vorbereitung.
 
Mindenblues

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Ja, richtig, hatte ganz die schriftliche Prüfung vergessen gehabt!
Wie Dorforganistin schrieb, wurde bei uns für die schriftliche Prüfung auch eine einstimmige Tonfolge gespielt, der Anfangston genannt und wir sollten dann diese Tonfolge aufschreiben. Ein Rhythmus wurde vorgepocht und der sollte dann auch aufgeschrieben werden. Ich meine, es war auch was Zweistimmiges dabei, was gehört und aufgeschrieben werden soltle (bin mir da nicht mehr so sicher, schon so lange her).
Das Aussetzen eines Kantionalsatzes war bei uns Bestandteil der Tonsatzprüfung, aber nicht der schriftlichen Gehörbildungsprüfung. Das Singen vom Blatt war Bestandteil der Chorleitungsprüfung.
 
devasya

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Super Threadidee :super:

ich befinde mich gerade mitten in der C-Ausbildung und man merkt so langsam, was die Stärken und was die absoluten Schwächen sind.

Geht mir grad genauso - bin im ersten Ausbildungsjahr (allerdings ham wir grad Sommerpause) und ich hab für mich persönlich gemerkt, dass Chorleitung (Dirigieren) noch nicht wirklich zu meinen Stärken gehört ;-)

Wie wird das eigentlich bei euch gehandhabt? Müsst ihr euch auch nach 1,5 Jahren für einen Schwerpunkt (Orgel oder Chorleitung) entscheiden?

Orgelspiel und alles was dazugehört ist kein Problem, Orgelbau klappt bisher und mit Chorleitung habe ich noch nicht angefangen (das Singen selbst, außer das vom Blatt singen da haperts noch, stellt soweit erstmal kein Problem dar. Mein großes Manko ist Gehörbildung. Jetzt wüsste ich ganz gern mal, was in der Prüfung an Gehörbildung gefordert wird.

Geht mir ähnlich. Subjektiv betrachtet klappt das Orgelspiel einigermaßen gut. Orgelbaukunde hatten wir (leider) noch gar nicht. Da les ich mich grad selbst ein wenig ein. Chorleitung ham wir bereits, aber da hab ich in dem ein oder anderen Bereich (aus mir rauskommen und dem Chor klare Signale senden) noch Schwierigkeiten. Blatt singen geht einigermaßen und Gehörbildung ist auch bei mir überspitzt formuliert ne kleine Katastrophe. Vor allen Dingen weil sich alle Instrumente immer anders anhören und ich mir halt immer einen bestimmten Ton merke, und wenn der mal ein bisschen anders klingt (dh. er wird auf einem anderen Klavier gespielt, dass sich zb. wärmer und anders im Anschlag anhört) dann erkenne ich ihn nur schwer wieder. Auch Intervalle sind schwierig. Ich muss immer zuerst den Ton haben und dann kann ich sagen, aja, ist ne Quint zB.

Wann hast du denn deine Prüfung?

Ich weiß leider auch nicht, was bei der Prüfung gefordert wird, deswegen bin ich um diesen Thread hier sehr dankbar :-)

Noch zur Gehörbildung: da kann ich den anderen nur zustimmen, ich übe das auch immer mit noch einer anderen Person zusammen. Das "vom-Blatt-singen" kann man auch gut alleine machen, ich hab da zB. diverse Bücher zu Hause (Singen nach Noten), oder ich hol mir die unterschiedlichsten Stücke und singe daraus dann vom Blatt. Wenns aber darum geht, Intervalle zu erkennen, oder bei vorgegebenem Ton ein Intervall zu konstruieren (nach oben und unten), oder Moll-oder-Durdreiklänge zu erkennen, zu singen, whatever... das fällt mit Zweitperson wesentlich einfacher ;-)
 
Dorforganistin

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Im Grunde hat jedes Intervall eine Art charakteristischen Klang - den gilt es, für sich herauszuhören und sich zu merken.
Es kommt nicht darauf an, zu analysieren und zu sagen, ah, da klang c und g, das ist eine Quinte, oder e und a, das ist eine Quarte, sondern eben diesen Intervallcharakter zu hören.

Während meiner Tutorenzeit taten sich übrigens diejenigen, die Töne absolut hören konnten, bei den Intervallübungen eher schwer, weil sie immer analysierten und rechneten (dass eben c-e eine große Terz ist etc.). Aber Ausnahmen bestätigen auch hier die Regel :-)
 
Dorforganistin

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@alle Für einen Tipp, wie ich mir alles was ich gelesen habe MERKEN kann wäre ich auch sehr dankbar, genug Input habe ich, nur leider zu viel "Output"

Das Thema hatte ich neulich bei unseren Azubis.
Hier mal eine kleine Zusammenfassung, vielleicht hilft Dir etwas davon? Ich selbst arbeite sehr gerne mit Karteikarten, und auch mit Notizbüchern, in denen ich mit unterschiedlichen Farben und Markierungen arbeite.
  • Erstellen und Verwenden von eigenem Material (Mindmaps, Schaubilder, Lernkarten...)
  • verschiedene Medien nutzen (Lehrbuch, weitere Fachbücher, Videos, Blogs...)
  • zeitlich ausgedehnt lernen
    • den Stoff regelmäßig wiederholen:
      • am selben Tag
      • am Tag danach
      • nach einer Woche
      • nach einem Monat
      • nach drei oder mehr Monaten
  • Lernort sinnvoll wählen (zuhause, Bibliothek...)
  • verteiltes Lernen: Inhalte abwechslungsreich kombinieren
  • beim Lesen: Notizen machen, Fragen stellen, Zusammenfassungen schreiben
  • Brainstorming beim Lesen:
    • Variante 1: ein Kapitel lesen. Inhalte zusammenfassen / sich selbst (laut oder leise) erklären
    • Variante 2: ein Kapitel lesen. Inhalte aufschreiben. Am nächsten Tag noch einmal aufschreiben, ohne vorher zu lesen. Ergebnisse vergleichen.
  • 5-Sprossen-Lesetechnik:
    1. Überblick verschaffen
    2. Fragen stellen
    3. gründlich lesen
    4. zusammenfassen
    5. wiederholen
 
devasya

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Im Grunde hat jedes Intervall eine Art charakteristischen Klang - den gilt es, für sich herauszuhören und sich zu merken.
Es kommt nicht darauf an, zu analysieren und zu sagen, ah, da klang c und g, das ist eine Quinte, oder e und a, das ist eine Quarte, sondern eben diesen Intervallcharakter zu hören.

Selbiges hat mir meine Bekannte auch gesagt, nur kann ich das leider nicht. Ich muss immer den umgekehrten Weg gehen... ich höre das Intervall, trenne dann die Töne, erkenne, aja, das war ein c und das ein g, aja genau, das ist ne Quint... Ich kann mir zB. auch ganz (!) schlecht Quarten merken. Jedesmal wenn mir jemand ne Quart vorspielt, c-f, sag ich "große Terz", obwohls wenn ja eigentlich ne übermäßige sein müsste unds die ja eh nur in der Theorie gibt, ergo also falsch ist. Bis zur Prüfung muss ich das Problem jedenfalls gelöst haben, aber da hab ich ja noch zwei Jahre für Zeit ;-)
 
Dorforganistin

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Glaube mir, das kann man lernen und üben. Als erstes würde ich, auch wenn das jetzt arg nach NLP klingt und nicht so gemeint ist, die Angelegenheit nicht als Problem definieren.
Du "musst" vielleicht im Moment, wo Du noch ungeübt bist, diesen Weg gehen, aber es besteht kein Grund zur Annahme, dass es immer so ist.
Ich dachte auch jahrelang, ich könne Stücke niemals auswendig lernen, und das sei nun mal mein Schicksal. Pustekuchen, ich habe das auch gelernt.

Gehörbildung kann gerade am Anfang sehr anstrengend sein, und manchmal denkt man, man würde es nie lernen. Aber es ist wirklich zum großen Teil Übungssache.
 
Mindenblues

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Im Grunde hat jedes Intervall eine Art charakteristischen Klang - den gilt es, für sich herauszuhören und sich zu merken.
Es kommt nicht darauf an, zu analysieren und zu sagen, ah, da klang c und g, das ist eine Quinte, oder e und a, das ist eine Quarte, sondern eben diesen Intervallcharakter zu hören.

Also Absoluttöne braucht man nicht zu wissen, das verlangt keiner (also ob da ein c und ein g zusammen klang). Aber die Intervalle können je nach Tonhöhe und Musikinstrument auch unterschiedliche Klangcharakteristik haben, je nachdem, wie man die Klänge auffasst. Das scheint individuell unterschiedlich zu sein. Ich habe es bei den Tests für Intervalle für mich lieber so gehalten, dass ich innerlich die beiden Töne gesummt habe und,wenn ich dann immer noch unsicher war, mir vom tieferen der beiden Töne einen Dreiklang vorgestellt habe, um spätestens danach das Intervall benennen zu können - und zwar tonartenunabhängig.
 
LankaDivore

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Schonmal Danke an alle für die Rückmeldung

@Mindenblues eine Aufnahmeprüfung gab es nicht ich habe einfach damit angefange. Wie gesagt handelt es sich aber nicht um einen Gruppenkurs. Wenn ich so lese, was ichda alles raushören muss, graut es mir vor der Prüfung:dizzy:

@devasya so ähnlich mache ich das mit dem Intervalle hören auch. Also erst Basston nachsingen, dann Sopranton und dann Intervall erkennen. Schon in der Theorie ist diese Methode eigentlich mist und in der Praxis auch, aber eine andere Möglichkeit habe ich nicht.

Ich muss keinen Schwerpunkt ob Orgel oder Chorleitung setzen, beides wird gleich behandelt.

Die Prüfung ist dann, wann ich sie haben will und dazu bereit bin. Vorraussichtlich 1,5 Jahre nach Kursbeginn, also in ziemlich genau einem Jahr. Ich kann aber auch mehr Zeit nehmen, wenn ich die brauche. Ich habe mich auch dafür entschieden, nicht alle Prüfungen auf einmal zu machen, sondern die Themengebiete nacheinander abzuhaken. (Also z.B. alle 2-3 Wochen eine). Das ist eben möglich, weil ich Einzelkanditat bin und nicht auf irgendjemanden Rücksicht nehmen muss. So etwas wie "Sommerpause" gibt es daher auch nicht.:-)

@Dorforganistin ich übe mit Earmaster 6. Eigentlich sollten da auch alle Themengebiete behandelt werden, (ist auch so) aber es bringt leider nicht den gewünschten Erfolg. Eine Zweitperson steht mir leider nicht zur Verfügung, es gibt ja keine weiteren Kursteilnehmer (es gibt ja nicht mal einen offiziellen Kurs). :-|

Ich kann Intervalle auch nicht anhand der Tonhöhe erkennen, da ich noch nichtmal die Töne erkenne (ich übe daran, aber naja...). Beide Töne werden einmal nachgesungen und dann wird ermittelt, um welches Intervalles sich handeln könnte.
 
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@Dorforganistin Mitte Januar (ich weiß, sooo lange ist das noch nicht, aber trotzdem nervt es einfach, dass ich das mal NICHT kann)
 
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Ganz ehrlich, mach Dir da jetzt noch keinen Kopp.

Ich weiß, ist nix für die Ungeduldigen unter uns, und die Perfektionisten (ich bin beides!), zu wissen, dass man es nicht unbedingt innerhalb weniger Monate lernt, aber andererseits nimmt es doch den Druck, weil irgendwann für jeden der Punkt kommt, wo er es gut genug kann, um die Prüfung zu bestehen.
 
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Also Absoluttöne braucht man nicht zu wissen, das verlangt keiner (also ob da ein c und ein g zusammen klang). Aber die Intervalle können je nach Tonhöhe und Musikinstrument auch unterschiedliche Klangcharakteristik haben, je nachdem, wie man die Klänge auffasst. Das scheint individuell unterschiedlich zu sein. Ich habe es bei den Tests für Intervalle für mich lieber so gehalten, dass ich innerlich die beiden Töne gesummt habe und,wenn ich dann immer noch unsicher war, mir vom tieferen der beiden Töne einen Dreiklang vorgestellt habe, um spätestens danach das Intervall benennen zu können - und zwar tonartenunabhängig.

Das wird bei uns auch nicht verlangt (Absoluttöne), nur kann ichs leider noch nicht anders. Ich habs auch mit dem "nachsummen" versucht, also Töne im Kopf trennen, dann nachsummen und Intervall bestimmen. Hat aber leider nur bedingt funktioniert und manchmal lag ich sogar richtig (!) daneben. Da kam dann von mir als Antwort "Quart", und der Lehrer spielte aber ne reine Quinte auf dem Klavier, die ja eigentlich, so sagte man mir, recht einfach zu erkennen ist. Ich brauch immer vorher den Ton. Mittlerweile habe ich mir aber bestimmte Töne so gut eingeprägt, das ich sie erkenne und auch ohne Referenzton nachsingen kann, ein a' zB. Aber ob mir das für die Prüfung was bringt, weiß ich nicht. Ich hätt's lieber anders und bewunder Menschen immer, die das einfach so aus dem Bauch heraus können, bzw. ein gutes Gespür (und Ohr) für die richtige Schwingung haben.
 
devasya

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Ich muss keinen Schwerpunkt ob Orgel oder Chorleitung setzen, beides wird gleich behandelt.

Achso. Ich wollte eigentlich auch beides gleich behandeln, aber da ich in Chorleitung viel zu schlecht bin, werd ich vermutlich das kleinere Paket wählen. Also "große Orgelprüfung" und "kleine Chorleiterprüfung" ;-)

Die Prüfung ist dann, wann ich sie haben will und dazu bereit bin. Vorraussichtlich 1,5 Jahre nach Kursbeginn, also in ziemlich genau einem Jahr.

Das ist fein, dass du den Zeitpunkt selbst festlegen und auch die einzelnen Prüfungen für dich günstig aufteilen kannst. Ich wusste gar nicht, dass man den C-Schein auch als Einzelkanditat machen kann. Bei uns läuft die Ausbildung drei Jahre.

Wir haben die Prüfung dann glaube ich aufgeteilt, dass heißt an einem Wochenende findet die Orgelprüfung statt und dann nächsten die Chorleiterprüfung. Dazwischen dann die Theorie mit Gehörbildung und das Singen. Musst du das eigentlich auch machen, eine Arie vortragen? Und bzgl. Chorleiterprüfung: weißt du da schon, was gefordert und wie "groß" der Chor sein wird?

Zu den Intervallen noch mal: aber hast du niemanden in deinem persönlichen Freundes- und Bekanntenkreis der dir da ein bisschen helfen könnte? Vielleicht schauste dich mal um und frägst nach, obs da Möglichkeiten geben würd für dich. Oder ganz klassisch Nachhilfe nehmen?

So bin ich zB. an meine "Bekannte" geraten ;-)
 
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@devasya eigentlich geht das mit der Einzelkandidatur auch nicht. Ich mache das ja auch offiziell im Selbststudium. Es gab hier vor 2 Jahren mal einen Kurs und Anfang nächsten Jahres wird auch noch einer beginnen. Mein Orgellehrer meint aber, es hat keinen Sinn wenn ich in diesen Kurs gehe, da 1. die Abiturprüfungen parallen zu den C-Schein Prüfungen stattfinden würden und 2. einige Kursteilnehmer erst vor kurzem mit Orgel spielen angefangen haben und deutlich länger brauchen werden als ich. Meine Ausbildudung wird nur ca. 1 1/2 Jahre dauern.

Was genau ich singen muss weiß ich gar nicht. Ich hab mal was gehört von wegen Choräle, Psalmgesänge und Chorsätze (d.h es singen 4 Leute je ihre Stimme und meine "Stimme" und das Zusammenspiel mit den anderen wird gewertet. Aber wie gesagt, den genauen Prüfungsplan gibt es noch nicht.

Nein da ist wirklich niemand, der mir helfen kann. Vermutlich werden wir das irgendwo im Theorieunterricht mit einbinden müssen
 
 

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