Beethoven_Für Elise_Verzierungen

Gerd

Gerd

Dabei seit
Mai 2006
Beiträge
386
Reaktionen
6
Hallo,
nach dem ersten leichteren Teil (A) von Elise, beginne ich nun mit dem folgenden Teil (B).

Dort habe ich folgende Fragen:

Nach dem akkordischen Auftakt (C7, F, C7) in Takt 24, folgt in T. 25
  1. ein Vorschlag auf 1-2 (F-A).
Frage: Beginnt der Vorschlag auf der 1. Zählzeit des Taktes, oder vor der Zählzeit?

2. Takt 31: im Urtext ist dort ein Doppelschlag in der RH zwischen den Noten c-d vorgesehen.
Übungshalber habe ich in diesem Takt die Noten der auszuführenden Spielweise eingetragen.

Frage: Ist diese Eintragung der Noten richtig gesetzt?

Freue mich auf Antworten von Euch.

Beste Grüße
Gerd

PS. Übungshalber habe ich im ganzen Stück noch Akkordbezeichnungen eingefügt, ebenso eine Zusammenstellung der Gesamttakte in den einzelnen Teilen A-B-A-C-A.
Anlage: Datei als PDF und .MUS-Datei für Finale-Programm.
 

Anhänge

Gerd

Gerd

Dabei seit
Mai 2006
Beiträge
386
Reaktionen
6
Nachtrag zu den Elise-Dateien

Hallo,
für Interessenten einer "Strukturanalyse":

Als Nachtrag zu meinen obigen Dateien eine Tabellarische Zusammenstellung
über den Ablauf der Akkorde nur für Teil A.

Daraus kann man erkennen, dass der A-Teil nur wenig unterschiedliche Akkorde beinhaltet.

Gruß
Gerd
 

Anhänge

Guendola

Guendola

Dabei seit
Juli 2007
Beiträge
4.408
Reaktionen
6
Axl, es gibt doch gerade auf youtube wesentlich schönere Aufnahmen von "Für Elise", z.B. von Ivo Pogorelic, Valentina Lisitsa, Evgeny Kissin und vielen anderen (z.B. http://www.youtube.com/watch?v=afc-zsBMT-g).

Takt 31 kenne ich so nicht, sondern einfach zweimal C, ohne Verzierung (ich glaube, ich habe Henle Urtext, allerdings von 1975 oder so). Bei dem Vorschlag in Takt 25 wird gerne mit Rubato gearbeitet, schwer zu hören, wie er da gespielt wird. Ich finde, beide Möglichkeiten sind musikalisch vertretbar.
 
Klavirus

Klavirus

Dabei seit
Okt. 2006
Beiträge
10.949
Reaktionen
5.761
G

Gomez de Riquet

Guest
Für Elise - von Beethoven?

Kleine Zwischenbemerkung zum Titel dieses Fadens:
Sollte man Ludwig Nohl nicht wenigstens als Ko-Autor nennen?
 
A

axl

Dabei seit
Nov. 2009
Beiträge
250
Reaktionen
0

rolf

rolf

Dabei seit
Feb. 2008
Beiträge
27.802
Reaktionen
17.859
ob für "Elise" oder für "Therese",
ob Ballade ( :) ) oder Albumblatt,
ob von Beethoven oder sonstwem -

am Ende verdanken wir diese charmante Petitesse noch den Außerirdischen...

...wo sind eigentlich die Originale, die Handschriften, die Manuskripte von Platons Dialogen beispielsweise? - am Ende sind die von jemand anderem, und Plato ist eine Erfindung?

wie auch immer: Editionsgeschichte(n), lücken- und bruchstückhafte Überlieferungen sind spanned und amüsant.

Gruß, Rolf
 
K

Kernbeisser

Dabei seit
Okt. 2009
Beiträge
130
Reaktionen
0
Und wo man nichts beweisen und nichts widerlegen kann, ist es doch eine nette Ironie der Musikgeschichte, daß eines der beliebtesten Stücke der Klaviermusik womöglich eine Fälschung ist. Angenommen der Herr Nohl ist der Autor, dann legte er wohl keinen Wert auf die Nennung seines Namens, denn unter eigenem Namen hat er das Stück ja nie veröffentlicht. Hätte er das getan, würde es heute vielleicht niemand mehr kennen – auch das ist eine nette Ironie der Musikgeschichte. Falls er ein Schalk war, der das Geheimnis partout mit ins Grab nehmen wollte, respektieren wir doch einfach seinen Wunsch. Ein so erfolgreiches Kuckucksei zu produzieren, das muß man ihm erst mal nachmachen.
 
G

Gomez de Riquet

Guest
Ein so erfolgreiches Kuckucksei zu produzieren, das muß man ihm erst mal nachmachen.
Da schließe ich mich meinem Vorredner an.

Neben WoO 59 gäbe es zum Beispiel noch die Aria con stromenti
"Dank sei Dir, Herr" von Händel (alias Siegfried Ochs), das Adagio g-Moll
von Albinoni (alias Remo Giazotto), das Adelaide-Konzert von Mozart
(alias Marius Casadesus). Solche Kuckuckseier läßt sich die Menschheit
gerne unterjubeln.

Bei Fehlzuschreibungen funktioniert der Mechanismus leider nicht:
Erinnert sich noch jemand an die "Jenaer" Symphonie C-Dur,
irrtümlicherweise Beethoven zugeschrieben? Seit Friedrich Witts
Autorschaft eindeutig belegt ist, kräht kein Hahn mehr nach dieser Musik.
Ein betrüblicher Fall von Personenkult - sorry, hat nix mit diesem thread
zu tun, weiß ich auch -, mußte aber 'mal gesagt werden.
 
 

Top Bottom