barpianist


J
jonny156
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hay,

ich war neulich auf einer website eines barpianisten habe , dass der um die 50 lieder auswendig drauf hat!
jetzt hab ich mich gefragt, ob man als barpianist wirklich so ein großes reportuar an liedern haben muss, bzw wieviele man nun tatsächlich haben sollte, und aus welcher kategorie musik sie sein sollten
außerdem wäre es interessant zu wissen, wie die arbeitszeiten eines solchen musikers und sein gehalt aussehen :cool:

danke im vorhinein
 
fisherman
fisherman
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dass der um die 50 lieder auswendig drauf hat!

Wenn ich als Anfänger schon bald ein zweistelliges Repertoire habe, scheinen mir 50 Stücke eigentlich eher wenig. Aus meinen Jugendzeiten ist mir noch gut in Erinnerung, dass die besseren Coverbands - wenn dann das "normale" Tralala-Publikum weg war und der Morgen nahte - völlig problemlos jeden erdenklichen Musikwunsch meinerseits umsetzen konnten: Egal, ob es nun Gentle Giant, Emerson Lake & Palmer oder Frank Zappa war. Das hat mir mein jugendliches Lästermaul schnell gestopft :D.

Und ein guter Barpianist spielt nach meiner Erfahrung eigentlich alles, was dem Kunden einfällt! Mal super - mal weniger gut - aber er spielt!
 
B
Barpianodilettant
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z.B. Simon Schott hat angeblich 2000 Stücke im Repertoire (auswendig)!

Also 50 ist wohl für einen besseren Barpianisten nicht gerade viel,
er muss dann ja jeden Abend Dasselbe spielen.

Arbeitszeit: meist spät abends/nachts
Gehalt: wohl unsicher, abhängig von der Örtlichkeit
Kategorie: Musical-Melodien, Jazz-Standards, Schlager, Beatles,
Hits, "leichte" Klassik
 
Kathi
Kathi
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Ich finde, dass Barpianist ein eher undankbarer Job ist. Manchmal merkt man die Musik garnicht mehr weil sie ja schließlich selbstverständlich ist, und dann applaudiert man für die meist hervorragenden Pianist gar nicht.

Aber von einem richtig guten Barpianisten würde ich schon erwarten, dass er das meiste auswendig spielt. Außerdem ist es ja auch leichter für ihn selbst, denn wenn er erstmal in sienen Noten kramen muss um endlich "Yesterday" zu trällern.
 
P
pianomobile
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50 Stücke sind auf Dauer definitiv zu wenig. Ich würde eher bei 200 Stücken ansetzen, auswendig, jedes in verschiedenen Tonarten, auf verschiedene Art und Weise. Ein echter Barpianist (er-) findet auch Übergänge von dem einen Stück zum nächsten und erfüllt auch Wünsche, die er nie geübt, wohl aber irgendwann gehört hat. Oft wissen die Leute ja selbst nicht, wie das gewünschte Stück heißt, und da sollte schon ein einigermaßen nachvollziehbares Vorsummen einer Melodie ausreichend sein, um dazu passende Harmonien und Begleitmuster zu finden.
Die Arbeitszeit liegt meist irgendwo zwischen 18.00h und 2.00h, bei Spielzeiten zwischen 2 und 6 Stunden (1 Set liegt meist bei 45´, Pause meist 15´). Die Gagen hängen von den Gegebenheiten ab, regelmäßige Auftritte sind kostengünstiger als Einzelveranstaltungen. Der durchschnittliche Stundensatz bei regelmäßigen Auftritten liegt bei den Hotels in unserer Region bei etwa € 50 (hängt von der Stundenanzahl ab), bei Einzelauftritten zwischen € 80 und € 120. Hinzu kommen noch Kilometergeld, Essen , Getränke.
 
 

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