Ballade pour Adeline, cis-Moll

LMG

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Hi liebe Clavios :)

Wie manche von Euch wissen, versuche ich, einfache Stücke vom Blatt zu spielen.

Diesmal habe ich aber versucht, ein schwieriges Stück (Ballade pour Adeline) vom Blatt zu transponieren. Das hab ich ZWEI mal gemacht, einmal nach Cis-Dur (nicht aufgenommen),
und einmal nach cis-Moll (Aufnahme auf meiner Page, rechte Tabellenspalte).

http://moreau96.npage.de/willkommen.html

Ansonsten noch Peter und der Wolf (wusstet Ihr, dass es diese knuffällige Version von John W. Schaum für Klavier gibt ? Im Heft hinten ist sogar eine Übung drin, wo Bilder zu den Themen zugeordnet werden müssen ! )

Dann noch etwas Clementi (6 Sonatinen am Stück), n bisschen was Spanisches (aber nur die ersten 3 mag ich vom Espana, die anderen Aufnahmen sind eigtl. Müll) und Walzer von gestern Nacht.

Archiv geupdated, Waldstein, Granada usw. ist wieder da, ganz unten. ;)

LG, OLLI !!
 
Peter

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Ist das Alles vom Blatt ohne vorher eingeübt zu haben? Also dann Hut ab! Klingt jetzt zwar nicht berauschend, aber ich kann mir immer gar nicht vorstellen, wie man das überhaupt so schnell hin bekommt.
Hätte mir gerne noch mehr angehört (war jetzt nur Ballade in Moll und Clementi) aber Kiwi6.com ist einfach zu lahm. Evtl. hostest Du den Kram mal woands?
 
rolf

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ein schwieriges Stück (Ballade pour Adeline) vom Blatt zu transponieren. Das hab ich ZWEI mal gemacht, einmal nach Cis-Dur (nicht aufgenommen),
und einmal nach cis-Moll (Aufnahme auf meiner Page, rechte Tabellenspalte).
hier betreten wir das Reich der Wunder: wie anders kann es sein, dass ein so schwieriges Stück wie oberwähnte Ballade einmal nach Dur und dann nach Moll transponiert werden kann? ;):D:D:D
ich bitte darum, das Wunder zu wiederholen und den Chopinschen Trauermarsch von b-Moll nach A-Dur zu transponieren
 
Rheinkultur

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hier betreten wir das Reich der Wunder: wie anders kann es sein, dass ein so schwieriges Stück wie oberwähnte Ballade einmal nach Dur und dann nach Moll transponiert werden kann? ;):D:D:D
ich bitte darum, das Wunder zu wiederholen und den Chopinschen Trauermarsch von b-Moll nach A-Dur zu transponieren
Na ja, eine Transposition hat durchaus stattgefunden: Der Originalsatz steht im vorzeichenfreien C-Dur und die nicht aufgenommene Prima-Vista-Übung in Cis-Dur ist mit sieben Kreuzen natürlich erst mal gewöhnungsbedürftig. So soll einst Peter Feuchtwanger begonnen haben: Anspruchsvolle Sololiteratur durch Abhören von zu schnell ablaufenden Grammophonplatten erlernen. Da steht dann Beethovens "Sturm-Sonate" op. 31/2 schon mal in dis- statt d-Moll...!

Der andere Vorgang ist dann ein Tongeschlechts-Wechsel: Da klingt die "Ballade pour Adeline" wie ein Chopin-Nocturne für ganz Arme - aber eine nette Konzentrationsübung ist das sicherlich. Bei meinen Chören pflege ich intonatorische Mängel mit zu eng genommenen Intervallschritten, Absacken in der Stimmhöhe und nachlassender Körperspannung mit Mollversionen dieser Art am Klavier zu kommentieren - natürlich mit dem Nachsatz, dass ich diese Variante gerne bei meiner Beerdigung so hören wollte: Silchers "Lindenbaum" in b-Moll mit einem Männerchor, das hat schon was.

Abschließende Preisfrage: Wie heißt die Paralleltonart zu Ess-Dur? Ist doch klar: Trink-Moll!!!

In diesem Sinne Prost sagt
Rheinkultur
 
rolf

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Da steht dann Beethovens "Sturm-Sonate" op. 31/2 schon mal in dis- statt d-Moll...!
und für große Freude bei solchen Transpositionen um einen Halbton aufwärts sorgen dann glissando-haltige Stücke... Ondine z.B. ... da trennt sich dann die Spreu vom Weizen, und staunend betrachtet man das Wunder eines Glissando auf der Des-Dur Tonleiter ... :D:D
ok, das war jetzt off-topic -- retour zur oberwähnten Ballade: in Moll klingt sie ... ja hm... eigenwillig :D:D
 
Dreiklang

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Da klingt die "Ballade pour Adeline" wie ein Chopin-Nocturne für ganz Arme
Das ist irgendwie gut...!! Tut sie das nicht sowieso...??

und für große Freude bei solchen Transpositionen um einen Halbton aufwärts sorgen dann glissando-haltige Stücke... Ondine z.B. ... da trennt sich dann die Spreu vom Weizen, und staunend betrachtet man das Wunder eines Glissando auf der Des-Dur Tonleiter ... :D:D
Oh ja... die sogenannten "Glissando-Transponierer"...! Diesen Begriff werde ich auch nie wieder vergessen :D:D
 
Rheinkultur

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und für große Freude bei solchen Transpositionen um einen Halbton aufwärts sorgen dann glissando-haltige Stücke... Ondine z.B. ... da trennt sich dann die Spreu vom Weizen, und staunend betrachtet man das Wunder eines Glissando auf der Des-Dur Tonleiter ... :D:D
ok, das war jetzt off-topic -- retour zur oberwähnten Ballade: in Moll klingt sie ... ja hm... eigenwillig :D:D
Das wäre dann die Situation, in der auf der Harfe Dinge leicht realisierbar sind, die auf dem Klavier kaum mehr funktionieren. Auf dem diatonisch angelegten Instrument sind mit wenigen Pedaltritten Glissandi der erwähnten Art auf jede beliebige Tonstufe transponierbar: Diatonische Glissandi (in Deinem Beispiel Des-Dur) sind absolut instrumententypisch und kinderleicht ausführbar. Aber wollen wir deshalb wirklich unser Stamminstrument wechseln,

fragt Rheinkultur
 
Fips7

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Diesmal habe ich aber versucht, ein schwieriges Stück (Ballade pour Adeline) vom Blatt zu transponieren.

[...]

und einmal nach cis-Moll
Danke, endlich bin ich runter von meiner Manie...

Die heilende Wirkung der Musik wird zwar schon in der Bibel erwähnt, aber dass es ein solch wirksames Depressivum geben könnte, hätte ich mir in meinen flachesten Träumen nicht vorstellen können...

Willst du nicht auch noch die Comptine ein Stückchen weiter nach Moll transponieren? Die ließe sich dann glatt auf einer Waffenmesse anpreisen...

Bitte, bitte!

;)
 
hasenbein

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LMG, das kann man sich ja nicht anhören. Laß BITTE, bevor Du eine Aufnahme machst und hochlädtst, WENIGSTENS das Klavier stimmen.

Aber jetzt laberst Du bestimmt gleich wieder rum: Hoho, Hasenbein, nun bleib doch mal locker, ist doch alles lustig, haha, Dein Olli!!!, Küßchen, bla... :-P
 
Klavierretter

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"Guten Tag, ich bin der Klavierstimmer."
"...aber ich habe doch gar keinen bestellt!"
"Sie nicht... aber Ihr Nachbar!"
:D
 
Rheinkultur

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LMG, das kann man sich ja nicht anhören. Laß BITTE, bevor Du eine Aufnahme machst und hochlädtst, WENIGSTENS das Klavier stimmen.

Aber jetzt laberst Du bestimmt gleich wieder rum: Hoho, Hasenbein, nun bleib doch mal locker, ist doch alles lustig, haha, Dein Olli!!!, Küßchen, bla... :-P
@hasenbein,

willst Du damit sagen, die Romanze in Moll von Rischahr Kleidermann hat mindestens einen fabrikneuen Fazioli Modell F308 verdient, oder was???:D:D:D

LG von Rheinkultur
 

LMG

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ROFL..was gehtn hier ab ? *ggg*

:) Thxx for alle Anmerkungen.

Klavierstimmen..na mal sehn. demnächst. Weil, das Klavier steht ja meist nur rum, letztlich daher ungefähr 10 Jahre überhaupt nicht gestimmt,
werd wohl mal Döll bescheidsagen, falls ich mich wieder öfter ransetze ;)

ähm..rolf, diese Idee mit dem Trauermarsch aus Sonate b-Moll..mal sehn *gg*..aber muss es denn unbedingt A-DUR sein ? :D

Da such ich mir was anderes aus. Dauert aber etwas. ;) ok ?

Liebe Grüße, Olli !!

PS.: Möglicherweise lass ich auch mal den Ibach Sohn sprechen. Der ist aber im Moment zugepackt mit (hier unwichtigen) Dingen, und Sachen.
 
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LMG

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UFF !! Was..fällt mir da grad auf..

denkt dran, beim Lachen, dass..Übung Adeline => cis Moll für mich wesentlich schwieriger ist, als für JEDEN von Euch, der Unterricht hatte.

Gemäß z.B. Hasenbein sollen ja z.B. Transpositionen auf jeden Fall zum Unterricht gehören.

War bei mir nicht so. Genauer gesagt, habe ich gestern Nacht das erste Mal sowas gemacht. Wobei "Adeline = schwierig" für mich DURCHAUS seine Berechtigung hat.

äh, Rolf, nochmal, wenn ich das aber SCHAFFE (Zeitpunkt egal, ok, und vielleicht nicht nach A-Dur), dann bekommst DU von MIR auch eine Aufgabe. (Zeitpunkt egal) :)

Denn für mich ist sowas, wie gesagt, schwierig. Für Euch (und DIch als Prof ohnehin) - sicher nicht.

LG, OLLI !
 
LMG

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Die Trauermarschsache auch...und zwar so interessant, dass ich sie mir zumindest mal ansehen werde. ;)

-LG, Olli-
 
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Dreiklang

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die Sache mit dem quasi umoperierten Tongeschlecht
:D:D

Zwei Freunde treffen sich nach langer Zeit wieder. Der eine hatte eine Geschlechtsumwandlung hinter sich. "Gibts denn nichts, dem Du nachtrauerst?" erkundigt sich der andere. "Doch, schon" kommt die Antwort. "Ich wünschte, ich könnte mich daran erinnern, wie man rückwärts einparkt...."
(jetzt krieg ich haue von den weiblichen Foris! Vlt. lösche ich den Witz auch wieder ;))
 
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Peter

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Denn für mich ist sowas, wie gesagt, schwierig. Für Euch...
Bei "Euch" bin ich dabei und für mich ist es nicht möglich. Schon das vom Blatt spielen nicht, geschweige denn das gleichzeitige transponieren (transpirieren geht schon gut).
Evtl. komme ich ja mal irgend wann dahin. Derzeit isses meist "gucken, drücken, horchen", wie es unlängst jemand hier ausgedrückt hat.

...letztlich daher ungefähr 10 Jahre überhaupt nicht gestimmt,..
Schande! Und mit so was Aufnahmen veröffentlichen....Schande!
 
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Ist das Alles vom Blatt ohne vorher eingeübt zu haben? [...] aber ich kann mir immer gar nicht vorstellen, wie man das überhaupt so schnell hin bekommt. [...]
Hi Peter, Du hast ja auch im Thread mit dem Sonatinenband BEWIESEN, dass man, selbst wenn man über lange Jahre sich Stücke nicht mehr ansieht, man sie dennoch noch immer kann!
Bei mir wars mit Clementi ähnlich: Die kamen irgendwann so "in der Mitte" dran, UND ich habe sie OFT gespielt, UND vorgespielt, weil z.B. meine Mum sie sich sehr gern anhörte !

Wie gesagt, vom Blatt klar, aber ohne sich vorher angesehen zu haben, gehts natürlich nicht bzw. schlecht..obwohl..in der Schule früher meinte mein Musiklehrer, dass ich GERADE beim PRIMA VISTA.."beängstigende Fähigkeiten" habe.. hehe :):)..najaa ich weiß nicht... ok... ah, und zu Deiner Frage mit dem "schnell hinbekommen": Sowas dauert für viele LANGE, für manche dauert es GAR NICHT, weil sie aufhören mit Klavier, und für manche sind, wie wir ja schon teilw. in den Methodik-Diskussionen gehört haben hier, ganz andere Ansätze nötig.

In summa würde ich meine PRIMA VISTA Fähigkeiten folgendermaßen einschätzen: Ein Stück wie die Clementi-Sonatinen etwa Nr. 3 und Nr. 5 ist sofort auf erste Sicht spielbar. Jedoch kommt ganz viel auf pers. Vorlieben an, z.B. gilt / GALT das auch für viele Stücke im Chopin-Bereich, die ich hier nicht weiter aufführe, bei Gottschalk ist EXTREME VORSICHT geboten, z.B., denn obwohl ich ihn MEHR LIEBE als Chopin, sind
seine Werke UNGLEICH SCHWIERIGER für mich abzuspielen - Prima Vista hat aber DENNOCH superviel Spaß gemacht. Insgesamt hätte CHOPIN aber einen 20 Jahre-Erfahrungsvorsprung bei mir zu Buche stehen, und Gottschalk nur 10 Jahre - vielleicht liegts daran. :)

Zu den Clementi-Sonatinen an sich:

Aus Spaß habe ich bei der dritten Sonatine die meisten C-Dur-Läufe der r.H. nach oben mit 1-2-3-4-5-4-3-2 gespielt, auch in einigen der anderen.

Insgesamt finde ich die Clementi-Sonatinen nicht ungefährlich, vor allem dann nicht, wenn man sie am Stück aufnimmt. Ihr hört ja, dass ich am Ende etwas platt bin (stöhn).

Am liebsten mag ich Nr. 3 und Nr. 5.

okay..so far erstmal !!

LG, Olli !!
 
Peter

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Hi Peter, Du hast ja auch im Thread mit dem Sonatinenband BEWIESEN, dass man, selbst wenn man über lange Jahre sich Stücke nicht mehr ansieht, man sie dennoch noch immer kann!
Bei mir wars mit Clementi ähnlich: Die kamen irgendwann so "in der Mitte" dran, UND ich habe sie OFT gespielt, UND vorgespielt, weil z.B. meine Mum sie sich sehr gern anhörte !

Wie gesagt, vom Blatt klar, aber ohne sich vorher angesehen zu haben, gehts natürlich nicht...
Ok, das hat dann für mich aber nichts mit PrimaVista Spiel zu tun; zumindest DEIN PrimaVista-Spiel kann ich nun nachvollziehen. :)
 
 

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