Aufnehmen, jetzt mal richtig

  • Ersteller Ersteller Bernd_MUC
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  • #1.081
Welchen Unterschied macht es, ob die Mikrofone im Abstand von 60 oder 40 cm stehen?
Räumliche Abbildung wird verändert je nach Art und Ausdehnung der Schallquelle, spielt besonders bei der Anordnung von Phantomschallquellen ausgedehnter Klangkörper (Orchester, Chöre) in der resultierenden Stereobasis eine Rolle. Im Wkipediaartikel "Laufzeitstereofonie" werden Sie geholfen....
Bei der Größe eines Konzertflügels werden m.W. heute oft ca 50cm AB-Mikrofonabstand verwendet, wobei die Mikros in etwa 1m Entfernung vor dem Flügel und aus ca 2,5m Höhe nach unten parallel zur schrägen Deckelebene geneigt sind, so dass sie ziemlich mittig auf das Saitenkreuz gerichtet sind.
 
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  • #1.082
ch hoffe, Du hast Dir die edle Produktion von dem schnarrenden und klirrenden Flügel angehört?

Der Hinweis auf diese Aufnahme ist nicht beleidigend, sondern traurige Tatsache:
Bin kein Fachmann, sehe und höre ich aber auch so. Klingt in meinen Ohren auch weder sehr gut gestimmt noch gleichmäßig intoniert, aber vielleicht geben das Alter und der originalste aller Originalzustände auch nicht mehr her? (In einem anderen Video sieht man den Techniker allerdings eine ziemliche hellhölzerne Mechanik aus dem Flügel ziehen, kann mir kaum vorstellen dass die tatsächlich nach fast 140 Jahren noch so neuwertig aussehen kann ?)

Aber ich wollte den "Claviergraus"😊 (bitte nicht übelnehmen) nicht wieder vergrätzen und hatte aus Höflichkeit geschwiegen. Bisher hat mir persönlich noch kein einziges seiner aufwendig und sicher teuer präparierten Instrumente so richtig gut gefallen, aber sein Engagement und seinen Enthusiasmus und Aufwand für die Sache finde ich schon beeindruckend und irgendwo auch ehrenwert. Die Ergebnisse sind z. T. halt auch Geschmackssache und die techn. Defizite vielleicht dem Alter geschuldet und mancher ist an sowas gewöhnt und stört sich nicht daran. Wahre Liebe. Zu Oldtimern. Muss ja auch die Leute erfasst haben, die das Teil bei VSL gesampelt haben...
 
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  • #1.083
Wie verknüpfst Du bei der Kamera Bild und Ton?
TimeCode zur Zusammenführung von Kamera und Audiorecorder gibt's hier schließlich auch nicht.
Einmal in die Hände klatschen (also Filmklappe) sollte reichen. Zumindest habe ich das immer so gemacht und es hat gut funktioniert.
 
  • #1.084
Mal wieder, wie bei vielen Videocameras, eine stiefmütterliche Behandlung des Tons. Mini-Stereo-Klingen als Mikrofonanschluß, keine Phantomspeisung, keine Eingänge für Line-Pegel. Aber immerhin kann man hier den Mikrofonpegel einstellen, ohne daß eine AGC eingreift.
Bist du wirklich der Meinung, dass es sinnvoll ist, High-End-Mikrofone für die Tonaufnahme an eine einfache Videokamera anzuschließen?

Wenn man schon so hohen Aufwand beim Audiopart treibt, möchte man doch auch das beste Aufnahmegerät haben. Ich könnte mir vorstellen, dass zumindest das Signal-Rauschverhältnis, mglw. auch Frequenzgang usw., schlechter sind als mit einem guten Audiorecorder mit z.B. 24bit/96kHz-Aufnahmemöglichkeit.

Respekt hätte ich auch davor, mit 48V-Spannung an den Anschlüssen zu hantieren, was passiert bei versehentlicher Verpolung? Sind die Mics absolut verpolsicher, oder besteht die Gefahr, dass diese hochpreisigen Teile kaputt gehen?

Die "Klatschmethode", um die Audiospuren vom Audiorecorder und Videorecorder leichter zeitlich zu synchronisieren, und dann nur die Audiospur des Audiorecorders zu nutzen, geht ja auch rel. fix.
 
  • #1.085
Die automatische Synchronisation von Kameraton und externem Ton von Davinci hat bei mir jedesmal anstandslos funktioniert. Da braucht man eigentlich keine Klappe (Klatschen) mehr.
 
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  • #1.086
Nur schade, wenn schon der Kameraton mit dem eigenen Videobild nicht synchron ist (Sekundenbruchteile). Ist bei meiner Kamera auch der Fall. Da muss man doch noch von Hand nachhelfen. Beim Handy übrigens auch.
 
  • #1.087
Nur schade, wenn schon der Kameraton mit dem eigenen Videobild nicht synchron ist (Sekundenbruchteile). Ist bei meiner Kamera auch der Fall. Da muss man doch noch von Hand nachhelfen. Beim Handy übrigens auch.

Seriously? Du hast doch ein Lumix GH-6, da würde ich dann schon Synchronizität erwarten. Erstaunlich.

Aber nach ein paar youtube-videos, die mal eben 200ms auseinander waren, wundert mich gar nichts mehr. Ich habe ein solches youtube-video neu synchronisiert



- und eine Viertelmillion Zuschauer waren davon angetan.

Bei meinen Eigenproduktionen verlasse ich mich ausschließlich auf mein Gehör, d.h. ich synchronisiere Kamera-Audio mit separat aufgenommenem Audio der DAW und im finalen Schritt überprüfe ich dann, ob Audio und Video meinen Augen nach tatsächlich synchron sind.

Ich weiß halt, wie beschissen 200ms Verzögerung zwischen Audio und Video aussehen, also mach ich's dann gleich lieber mit den Ohren als mit Software-Algorithmen.
 
  • #1.088

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