Aufnehmen, jetzt mal richtig

Super, dass es jetzt funktioniert. Dann steht dem Treffen jetzt ja nichts mehr im Wege 😂
 
Schön, dass du dein Problem hast lösen können @Marlene

Danke fĂŒr die Anleitung ... die korrekte Bezeichnung hĂ€tte aber schon gereicht und bei der Problemlösung wird die Anleitung nun ja auch nicht mehr hilftreich sein .. egal wer sie liest.
 
Danke fĂŒr die Anleitung ... die korrekte Bezeichnung hĂ€tte aber schon gereicht und bei der Problemlösung wird die Anleitung nun ja auch nicht mehr hilftreich sein .. egal wer sie liest.

Mist, wenn einmal der "Wurm drin ist" - falscher Fingersatz.
:dizzy:

Das vermeidbare Problem wĂ€re gar nicht aufgetreten, wenn ich damals den Schaumstoff in der Holzschachtel so weit ausgeschnitten hĂ€tte, dass die kompletten Mikrofone in die Aussparung im Schaumstoff hineinpassen. Das werde ich jetzt machen, denn die Kapseln ließen sich nur mit MĂŒhe aufschrauben, es schien, als wĂ€ren die Gewinde nicht völlig intakt. Damit sich hier kein neues Problem auftut, werde ich nach dem Treffen die kompletten Mikrofone ins Kistchen legen.
 
Pro-Tip: Signalwege wirklich immer vom ersten bis zum letzten Punkt nachverfolgen - und zwar bei Stereo-Setups immer pro Kanal einzeln. Und alles ausschalten, was man sost noch eventuell zur Aufnahme dazunehmen wĂŒrde. Irgendwann merkt man, wo da eine Unterbrechung im Signalweg ist - und wenn die direkt am Mikrofon ist - dann ist es halt die Kapsel. Entweder defekt oder fehlend.

Und immer schön die Ruhe bewahren. Sind noch ganz andere Experten an TrivialitĂ€ten verzweifelt, die fĂŒr massenhaft ausgerissene HaarbĂŒschel gesorgt habe.
 
Bei @Marlene eher unwahrscheinlich
(wenn ich mich an unsere letzte Begegnung recht erinnere)

@agraffentoni, an diese Begegnung kann ich mich noch gut erinnern, sie hat zwei Wochen nach meinem Einzug stattgefunden. Zu diesem Zeitpunkt hĂ€tte ich mir noch BĂŒschel herausreißen können. Aber nicht links (Undercut). Seit April 2020 ist das Haareraufen und Herausreißen am gesamten Kopf nicht mehr möglich. Denn aus GrĂŒnden höherer Gewalt (Notwehr gegen meinen eigenen Körper) habe ich eine sehr pflegeleichte und ökologische Frisur (wenig Shampoo, kein Fön). Meiner Friseuse ist allerdings eine Kundin abhanden gekommen. Der angenehme Nebeneffekt: Der Wind zerzauselt mir nicht mehr die Haare - ich habe es gehasst. Und es liegt sich besser auf dem Kissen und der Fahhradhelm sitzt besser.

Dies als kleines OT fĂŒr neue GĂ€ste meiner Treffen die vielleicht fĂŒrchten, meine Frisur habe einen besorgniserregenden Hintergrund. Eine Glatze habe ich aber nicht, wenn meine ErlĂ€uterungen auch den Anschein erwecken mögen.
;-)
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich werde nicht mĂŒde immer wieder darauf hinzuweisen, dass es in Sachen Mikrofonierung keinen Sinn ergibt, RĂ€der neu erfinden zu wollen, wenn man sich auf den Schultern von Giganten ausruhen kann.

@OE1FEU, um welche Giganten handelt es sich?

Probiere NOS oder ORTF, bevor Du die tausenden von Stunden ignorierst, die in die Experimente der Toningenieure in Frankreich und den Niederlanden hineingeflossen sind.

Wie lösen denn die Toningenieure das Problem des auf die DÀmpfer gerichteten Mikrofons?

Konsistente Ergebnisse erreicht man idealerweise dadurch, dass man auf Techniken zurĂŒckgreift, die sich bewĂ€hrt haben.

Ich bin zu AB zurĂŒckgekehrt, denn NOS ĂŒberzeugt mich nicht. Mit den Ergebnissen der AB-Mikrofonierung bin ich sehr zufrieden. Bisher musste ich – außer sie zu schneiden – noch nie eine Aufnahme bearbeiten.
 

Ich wĂŒrde gerne meine Video mit besseren Ton versehen.
Ich brauch jetzt nicht das Beste aber es sollte halbwegs viel fĂŒrs Geld sein.
Im Moment stehen die Behringer b5 oder die Rode m5-MP in der engeren Auswahl.
Ein Interface hab ich bereits..

Mein Setup wird sein Steinberg ur22mk mit iPhone und dann eben noch die 2 gesuchten Mikrophone.
Welche von den beiden wĂŒrdet Ihr empfehlen ? Das Behringer nutzt, wie ich gelesen habe, @Felix .

Gruss
 
Am Ende ist es wurscht, welche Mikrofone Du nutzt, zumindest bei Aufnahmen, die nicht in Konkurrenz zu denen in einem professionellen Tonstudio stehen sollen. Die QualitÀt steht und fÀllt vor allem mit der Positionierung der Mikrofone in Deinem Raum und da lautet meine Empfehlung unbedingt: Fang mit BewÀhrtem an, also NOS (https://de.wikipedia.org/wiki/NOS-Stereosystem) oder ORTF (https://de.wikipedia.org/wiki/ORTF-Stereosystem), wenn Du Dich eh schon von vornherein durch die Wahl des Interfaces auf Stereo festgelegt hast.

Das habe ich frĂŒher auch so gesehen, hĂ€tte aber heute eine andere Wahl getroffen, nĂ€mlich zusĂ€tzlich noch zwei weitere Mikrofone (Kugeln), um den Raumklang mit einzufangen. Das kann man zwar digital machen mit entsprechenden Plugins in der Digital Audio Workstation, die Ergebnisse klingen aber deutlich eindimensionaler.

Ich gehe davon aus, dass Dein Audio-Interface nicht direkt an das Eifon angeschlossen ist, sondern Du separat an eine DAW. Meine Erfahrungen mit direktem Anschluss an ein Android Mobiltelefon sind eher durchwachsen; immer wieder digitale Kratzer - und es wĂŒrde mich wundern, wenn Apple hier so dramatisch viel besser ist als ein Android und eine separate DAW ersetzen kann.

Wie auch immer, spiel vor allem mit der Positionierung der Mikrofone herum, also Winkel und Abstand des Stereo-Paars zum Klavier, dort ist am schnellsten hörbar, wie sich die Aufnahmen in Deinem Raum mit deinem Instrument am besten umsetzen lassen können.
 
Hallo OE1FEU,
danke fĂŒr deine ausfĂŒhrliche Antwort.
Ich denke auch das alles besser ist als das was ich jetzt nutze und wahrscheinlich hör ich eh kein Unterschied bei den Mikrophonen :)
Das Interface hatte ich mir ml vor geraumer Zeit gekauft da es auch MIDI kann.

Da mein Klavierspiel sehr bescheiden ist will ich jetzt nicht so viel ausgeben. In ein paar Jahren kann ich da noch aufrĂŒsten,
falls es mal so weit kommen sollte.. glaube aber die Mics reichen :D

Eigentlich wollte ich es mir so einfach machen wie möglich und direkt alles ans iPhone damit ich Bild und Ton zusammen habe.
Habe noch eine Olympus OMD Em1 hier mit guten Objektiven.. aber so lange ich mich immer wieder soviel verspiele ist mir das gerade ĂŒber das
iPhone am einfachsten.. dann brauch ich da nicht gross Bild und Ton Spur ĂŒbereinander legen etc.

Bin gespannt. Werde meine Entscheidung mitteilen und mal eine Aufnahme einstellen wenns soweit ist.

gruß
 
Habe noch eine Olympus OMD Em1 hier mit guten Objektiven

Das wĂŒrde ich aber als Chance nutzen. Speziell diese Serien von Olympus haben nĂ€mlich die Möglichkeit, mittels der richtigen Einstellungen (die nicht intuitiv sind), kleine Electret-Kondensatoren direkt anzuschließen und ohne weitere Bearbeitung direkt in 16Bit/48kHz PCM unkomprimiert - ohne weiteren Firlefanz.

Ich habe mal eben schnell eine Aufnahme mit der OM-D EM1 gemacht und direkt von der SD-Karte nach youtube hochgeladen.



So Sieht das dann aus:

Q+D-EM1.jpg

Am Ende der Bambusstange sind die kleinen Kapseln des Mikrofons, ĂŒber 5m VerlĂ€ngerungskabel direkt in die Kamera. Dabei ist es wichtig, im Submenu fĂŒr "Movie" den Eintrag unter PCM-Recorder Link "Camera Rec. Volume" auf Inoperative zu stellen, damit der interne MikrofonvorverstĂ€rker der Kamera umgangen wird.

Wenn bei Dir eh diese Kamera vorhanden ist, dĂŒrfte das eine schnelle Möglichkeit sein, brauchbare Aufnahmen zu erzeugen. Mittlerweile mache ich es so, dass ich diesen Teil eines Videos als Raumklang zu den RĂžde-Mikrofonen hinzumische, also das, was ich eingangs beschrieb: NOS+2 Kugeln.
 
Zuletzt bearbeitet:
Danke fĂŒr das Video. Ich hab die Mark 1. Die hat noch das nicht drehbare Display..
Das einziges was mich abschreckt.. Ich drĂŒcke bei einer Aufnahme noch so oft auf Stop und Start und fang neu an.. das geht mit einem Iphone um einiges schneller. :D

BTW tolles Level auf dem du Dich befindest ...
 
FĂŒr die Olympus gibt's eine Fernbedienungs-App, die ĂŒber WLAN die grundsĂ€tzlichen Sachen ermöglicht, so eben auch Start/Stopp. Der Komfortgewinn liegt in der guten Bild- und TonqualiĂ€t ohne großen Aufwand.

Ich habe inzwischen mehrere Olympus-Kameras, die alle dieses Feature zum direkten Aufnehmen mit Mikrofonen haben.
 
So, ich habe nun mein OMD mit der Olympus Image Share App verbunden und diese auf Fernbedienung gestellt.
Leider kann ich aber nur Fotos ĂŒber die Fernbedienung machen. Hast du das bei Dir schon mal getestet ?
Gruß
 

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