Auf der Suche nach *meinem* Instrument, Teil II

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  • #221
DAS würde mich ja brennend interessieren, klingt echt witzig.
Mich auch. Denn daran kann ich mich gar nicht erinnern. Oder es ist an mir vorbei gegangen. @Ambros_Langleb gib doch mal eine Zusammenfassung.
 
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  • #222
Wir wollen Namen! Und Verbalinjurien!
 
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  • #223
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  • #224
Darüber würde ich mich ja gerne noch austauschen.
(...) wieviel Kilometer nimmt man in Kauf...und so weiter.

Als ich in Köln gelebt habe waren es 38 km und jetzt sind es nach Koblenz 28 km. In meinem Ort gibt es zwar einen Klavierlehrer, aber die Begegnung mit ihm und seinem Haus war für mich unangenehm.

Sein Haus ist alt und sieht heruntergekommen aus, besonders innen. Die abgeschlissene Treppe und muffig-dämmerige Räume haben ein leichtes Beklemmungsgefühle hervorgerufen. Der Unterrichtsraum war vollgestellt mit Taiko-Trommeln und anderen Instrumenten. Die größte in Flügelnähe stehende Trommel hatte über einen Meter Durchmesser. Von diesem Ungetüm fühlte ich mich damals - im Mai 2019 - ein wenig bedrängt.

Aber immerhin stand dort ein Flügel, Yamaha, ca. zwei Meter lang und auf 432 Hz gestimmt. In dessen Nähe befanden sich auch einige Schlagzeugbecken. Auf dem Notenpult des penetrant gesprächigen KL stand eine Fuge von Bach, Aufführungsdauer etwas 3 ½ Minuten. Er würde sich – so hat er mir offenbart - 20 Minuten Zeit dafür nehmen. Denn dann höre man erst richtig heraus, was Bach gemeint hat, wie seine Harmonien klingen und wie vorausschauend seine Kompositionen waren.
:konfus:

Nach diesen skurrilen Erlebnissen war ich froh wieder an der frischen Luft zu sein.

Die KL in Koblenz habe ich seit Sommer 2022 - sie ist ein wahrer Glückfall für mich.
:-)
 
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  • #225
Da habe ich mich wohl mißverständlich ausgedrückt?

Die fünf Jahre sind unter den Händen meiner Klavierbauerin verstrichen ohne daß ein Garantiefall auftrat. :001:



Aus der Zeit kenne ich nur ein Klavier.



So 180 ... 190 sollten es meiner Meinung schon sein.



Lieber ein oder zwei Venta Laumluftbefeuchter als einen Befeuchter im Instrument.

Ob Isoliermatten unter dem Instrument wirklich etwas bringen, bezweifel ich. Die
Luft ist nicht nur unter'm Flügel, sondern im gesamten Raum zu trocken.

Mein SetUp:

- Ein Venta läuft die ganze Zeit durch, Leistung nach Bedarf

- Ein Venta wird über Hygrostaten zugeschaltet, wenn die "Grundversorgung" nicht ausreicht.

- Kontrolle durch Hygrometer
Die Teppiche unter dem Flügel sind bei Fussbodenheizungen interessant, die bollern und somit die Wärme und damit die Austrocknung etwas gemildert werden. Das bringt nichts zur Luftbefeuchtung, da sind 2 Ventás oder dampchaser sinnvoll. Letzteren habe ich mit besten Erfahrungen in meinem 200er-Bösendorfer verbaut. Venta ist genausogut und preiswerter, aber im Betrieb deutlich lauter. Der dampchaser dagegen ist lautlos. Mann könnte die Ventás natürlich fürs Spielen ausschalten. Im allgemeinen wird das Problem der Fussbodenheizung aber erheblich überschätzt. Wenn die Luftfeucht einigermassen stabil um 50% liegt, ist alles gut. Eine rattenschlecht isolierte Bude ist eh nichts für einen Flügel.

Da habe ich mich wohl mißverständlich ausgedrückt?

Die fünf Jahre sind unter den Händen meiner Klavierbauerin verstrichen ohne daß ein Garantiefall auftrat. :001:



Aus der Zeit kenne ich nur ein Klavier.



So 180 ... 190 sollten es meiner Meinung schon sein.



Lieber ein oder zwei Venta Laumluftbefeuchter als einen Befeuchter im Instrument.

Ob Isoliermatten unter dem Instrument wirklich etwas bringen, bezweifel ich. Die
Luft ist nicht nur unter'm Flügel, sondern im gesamten Raum zu trocken.

Mein SetUp:

- Ein Venta läuft die ganze Zeit durch, Leistung nach Bedarf

- Ein Venta wird über Hygrostaten zugeschaltet, wenn die "Grundversorgung" nicht ausreicht.

- Kontrolle durch Hygrometer
 
  • #226
Die Teppiche unter dem Flügel sind bei Fussbodenheizungen interessant, die bollern und somit die Wärme und damit die Austrocknung etwas gemildert werden.

Austrocknung?
:konfus: :denken:

Im allgemeinen wird das Problem der Fussbodenheizung aber erheblich überschätzt.

Dann erschrecke doch bitte Unwissende nicht mit der ersten Aussage.

Bei mir ist die "Austrocknung" so gering, dass mein Parkett nach sieben Jahren Fußbodenheizung noch immer seidig matt glänzt. Und das trotz einer überdurchschnittlich hohen Raumtemperatur im Stockwerk über den Flügeln. Ölen ist somit noch nicht erforderlich.
 
  • #227
eine Fuge von Bach, Aufführungsdauer etwas 3 ½ Minuten. Er würde sich – so hat er mir offenbart - 20 Minuten Zeit dafür nehmen. Denn dann höre man erst richtig heraus, was Bach gemeint hat
Der hat bestimmt guten Stoff konsumiert. Das hätte ich mir mal vorspielen lassen! (Und das meine ich ernst!)
Venta ist genausogut und preiswerter
Nee. Nicht, wenn man das Thema ENTfeuchtung mit einbezieht.
 
  • #228
Hallo Frau Coda,
ich wollte mal eine kleine Erinnerung da lassen, dass wir auf Updates warten... :musik064:
 
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  • #229
Hallo Frau Coda, ich wollte mal eine kleine Erinnerung da lassen, dass wir auf Updates warten... :musik064:

Die ist mit ihrem Gatten und dem neuen Familienmitglied voll & ganz ausgelastet und hat deshalb keine Zeit mehr für dieses Forum.
 
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  • #230
Huhu :023:

Welche Updates erwartet ihr denn?:004:
Aufnahmen wirds keine geben, da habe ich gerade tatsächlich keinen Kopf für. Ansonsten hatte ich fast den gesamten Dezember über echt fiese Schmerzen und war folglich nicht viel bzw. täglich am Flügelchen (und auch nicht am PC, weil ich derzeit konsequent Bildschirme etc. meiden muss).

Gestimmt wurde Carmen mittlerweile fachkundig von @Klavierretter , der fast 3 Stunden bei mir war und mir u.a. erklärt hat, dass die Dämpferfilze unten ein Stückchen abgeschnitten werden müssten, die sind wohl bei Kawai oft zu lang. Und machen seltsame Geräusche. Aber das eilt alles nicht. Und einen Teppich drunterlegen sollte ich wohl. Ein bisschen reguliert hat er hier und da auch, die Hämmer standen manchmal etwas zu eng aneinander, wenn ich das richtig in Erinnerung habe. Ich hab mir nicht alles gemerkt. Er mochte Carmen aber, sie ist ein Spaßmobil:001:
Sie reagiert aber recht empfindlich auf Schwankungen der Temperatur und Luftfeuchtigkeit und klingt irgendwie immer etwas anders, wenn ich mich dran setze - alles normal also.

Ansonsten übe ich ein paar Lieder ohne Worte sowie ein bisschen was aus Bach Französischen Suiten. Jemand Aufmerksames aus der Familie hat mir zu Weihnachten Noten für Chopins F-Dur Ballade geschenkt. Die ersten zwei Seiten klappen schonmal:021:
Tatsächlich kommt sie mir irgendwie machbar vor, aber sicher nicht jetzt. Auch das kann aber warten, bis ich mal einen Lehrer habe und längere Zeit schmerzfrei spielen kann. Ist momentan schwierig. Aber es macht sehr viel Freude und die zwei (!) neuen Mitbewohner lieben Carmen. Die zwei 6 Monate alten Kater mögen es sehr, wenn ich spiele (am Anfang war das ein Drama, hat sich aber nach einem Tag erledigt). Ich schau mal nach einem Foto. Das Wohnzimmer ist halt noch völlig trist, da wir noch gar nichts eingerichtet, noch keine Fußleisten angebracht haben und die Rolladenkasten-Dämmung noch "offen" liegt (muss noch übermalt oder überblendet werden). Daher "lohnt" sich das nicht so sehr bzw. Carmen kann nicht so gut wirken

Ganz liebe Grüße!
 
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  • #232
Also das war so:
Sie zogen ein und ich hab erstmal 3 Tage nichts am Flügel gespielt, damit sie nicht überfordert werden. Einer von beiden war nämlich am Anfang wie ein Wildtier, super scheu und ängstlich (mittlerweile ist er sowas von aufdringlich verschmust...). Dann habe ich mich irgendwann mal dran gesetzt und einzelne Töne gespielt. Da war schon alles vorbei und der schoss wie eine Rakete unters Sofa und hatte furchtbare Angst. Auch bei erneuten Versuchen.
Ich hab mich dann mehr mit ihm beschäftigt...und irgendwann sagte ich meinem Mann "Spiel mal mit denen, ich mache solange leise Hintergrundmusik", um es positiv zu verknüpfen. Spielen mit der Angel lieben sie nämlich wie verrückt. Da hat es sie dann plötzlich nicht mehr gejuckt und der Scheue hat sich nach dem Spielen neben mich auf die Kratztonne gelegt und hat ein Schläfchen gehalten. War super entspannt, total süß.

Seitdem ist es so: Wenn ich was "Aufregenderes" spiele, rasen sie wie die Irren durchs Wohnzimmer, jagen sich und spielen miteinander. Dann haben sie "Zoomies". Zumindest war das jedes Mal so, wenn ich die Abwärtsläufe rechter Hand der Chopin-Ballade geübt habe. Da sind die sowas von abgegangen. In der Regel schlafen sie aber selig, wenn Musik ertönt.

Leckerli habe ich hier tatsächlich gar nicht eingesetzt. Die gibt's nur ganz dosiert und meistens mit einem Spiel verknüpft.
 
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  • #233
Sie reagiert aber recht empfindlich auf Schwankungen der Temperatur und Luftfeuchtigkeit und klingt irgendwie immer etwas anders
Das würde ein Damp-Chaser vermutlich deutlich verbessern! Aber ruhig erst mal den Raum fertig/hübsch machen - das ist mindestens genauso wichtig!

PS. Sehr weise Entscheidung, ZWEI GLEICH ALTE Katerchen „anzuschaffen“! Auch hier: Alles richtig gemacht. Gute Besserung!
 
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  • #236
Da würde ich gerne mehr hören. Wieso Drama? Und hast du sie mit Leckerlies bestochen?

Ich kann Dir von unseren zwei ursprünglichen Katzen, Bruder und Schwester, berichten, dass sie das Grotrian-Steinweg Klavier gehasst haben. Ein Ton gespielt und sie sind wirklich in die am weitesten entfernte Ecke der Wohnung geflüchtet. Reproduzierbar.

Als dann der Steinway einzog - kein Problem, den haben sie geliebt bzw. die Katze liebt ihn immer noch (und die zwei neuen Teenies auch). In einer Übergangszeit waren sowohl Flügel als auch Klavier in der Wohnung - es war wirklich nur das Klavier, das sie gehasst haben, denn immer noch der gleiche Fluchteffekt beim leisesten Ton aus dem Klavier.
 
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  • #237
@Flieger da hatte ich anscheinend ziemlich dicke Tomaten auf den Augen
 
  • #239
Ich kann Dir von unseren zwei ursprünglichen Katzen, Bruder und Schwester, berichten, dass sie das Grotrian-Steinweg Klavier gehasst haben. Ein Ton gespielt und sie sind wirklich in die am weitesten entfernte Ecke der Wohnung geflüchtet. Reproduzierbar.
Na dann haben wir auch in dieser Hinsicht mit unserem Klavier ja aus Sicht der Katzen alles richtig gemacht, den beiden Schwestern ist das Gespiele am YUS5 nämlich schnurzegal. Liegen schon mal direkt daneben und dösen nach bester Katzenart.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • #240
Sie reagiert aber recht empfindlich auf Schwankungen der Temperatur und Luftfeuchtigkeit und klingt irgendwie immer etwas anders, wenn ich mich dran setze - alles normal also.
Da würde ich mir nicht ins Hemd machen.

Laß dem Flügel seine Zeit, sich an die neue Umgebung anzupassen. Durchaus ein halbes Jahr oder sogar etwas länger.

Sobald das Instrument anfängt zu nerven, den Stimmer bestellen. Du wirst feststellen, daß die Intervalle bis zur nächsten Stimmung immer größer werden. War bei meinem Flügel genauso. Anfangs alle drei Monate, doch jetzt alle halbe Jahre (ich spiele viel und bin empfindlich).
 
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