Arpeggien in der Chromatischen Fantasie von J.S. Bach

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Shyrk

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Ich habe eine Frage bezüglich der Arpeggien in der Chromatischen Fantasie BWV 903 von Bach in D-Moll.
Ich habe jetz das Stück bis zu dem zweiten größeren Arpeggien Teil gespielt und meine Frage ist jetzt, wie ich diese Arpeggien gestalten darf, ohne zu sehr vom Werk abzuweichen beziehungsweise welche Gestaltungsmöglichkeiten sich mir bieten.

Ich habe das Stück bis zu dieser Stelle mal aufgenommen damit es nicht zu Missverständnissen kommt und ich wäre auch dankbar über Kritik und Verbesserungsvorschläge. Die Qualität ist etwas marode weil ich nur mein Handy zur Verfügung hatte um aufzunehmen, aber man kann dennoch genug hören um ein ungefähres Bild davon zu kriegen denke ich.

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Shyrk

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Es ist vielleicht besser wenn ich die Noten hier dazustelle.
Also ich meine die Rot umrandeten Stellen. Wie soll/darf ich diese spielen? Und was genau ist alles möglich ohne das Werk zu verändern.

Ich frage hier weil ich keinen Klavierlehrer habe der mir damit helfen könnte und hoffe dass jemand hier das Stück kennt.

arpeggienlsme.png
 
Axel

Axel

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Was möglich ist, ist Auffassungssache. Ich denke, es ist viel drin. Ich würde mich um einige Abwechslung bemühen und alles vermeiden, was maschinell klingt.
Es steht nirgendwo geschrieben, ob man die Arpeggien von oben oder unten spielen muss. Wenn sich in der Oberstimme eine besonders expressive Fortschreitung ergibt, spricht nichts dagegen, ein Arpeggio aufwärts und das nächste abwärts zu spielen, so dass dieser Schritt zur Geltung kommt.
Einfach in die Musik hineinhören.
Viele Grüße
Axel
 
Axel

Axel

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Ok, jetzt habe ich auch deine Aufnahme gehört. Sehr virtuos, Kompliment. Mir persönlich wäre es einfach zu schnell, ich spiele das langsamer. Im Kontrast zu den flotten Noten wären mir die Arpeggien dann etwas behäbig und ein klein wenig zu gleichmäßig. Ich denke, die könnten mehr in stilo phantastico kommen. Aber nimm's nur als unverbindlichen Vorschlag.

Viele Grüße
Axel
 
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Shyrk

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Danke für deine Antworten lieber Axel und danke für das Kompliment.
Ich hab jetzt eine Spielweise gefunden die mir zusagt als Kontrast zu den schnellen Noten vor dem Arpeggienteil. Ich spiele die Arpeggien von unten nach oben und dann jeweils 5 Töne zurück, um es möglichst gleichmäßig klingen zu lassen. Ich weiß nicht ob es dem entspricht was dir vorschwebte und falls du eine andere konkrete Möglichkeit weißt will ich sie gerne hören. Auf jeden fall bin ich froh darüber eine Lösung für mich gefunden zu haben mit der ich einigermaßen zufrieden bin.
 
 

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