Arbeiten/Üben/Aufnehmen zuhause vs Beschwerden Nachbarschaft

  • Ersteller Ersteller MiddleDominic
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  • #61
Wir ein Jahr später auch (in ein Einfamilienhaus), denn du hast einfach keinen Einfluss darauf, wer neben dir einzieht und nochmal will ich sowas nicht erleben. ...
Eine Wohnung wäre für mich unvorstellbar.
Wer ko, der ko ...
Konntet Ihr die Probleme damit in den Griff kriegen?
 

  • #62
Eine effektive und vergleichsweise günstige Möglichkeit ein Klavier oder einen Flügel vom Boden zu entkoppeln ist der Bau eines mit Sand gefüllten Podestes. Also eine Art Sandkasten mit schwimmend eingelegter Holzplatte ohne Kontakt zum Rand. Der schwere Sand würde einen beträchtlichen Anteil des Körperschalls absorbieren.
 
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  • #63
Wer ko, der ko ...
Konntet Ihr die Probleme damit in den Griff kriegen?
Innerhalb der Familie gab es ja nie Probleme. Da kann man nun auch nachts noch vor sich hindonnern. Die sind abgehärtet und schlafen. 😂
Und unser Nachbar zur einen Seite beschwert sich nur, dass wir nie das Fenster offen haben, weil er bei der Gartenarbeit nichts hört.
Die auf der anderen Seiten sind recht weit weg und würden selbst bei geöffnetem Fenster nichts hören.
Ich muss ehrlich sagen, dass die Rate für den Kredit 150 Euro unter dem liegt, was die Nachmieter für die Doppelhaushälfte zahlen. Also für uns hat sich das auf der ganzen Linie gelohnt.
 
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  • #64
Eine effektive und vergleichsweise günstige Möglichkeit ein Klavier oder einen Flügel vom Boden zu entkoppeln ist der Bau eines mit Sand gefüllten Podestes. Also eine Art Sandkasten mit schwimmend eingelegter Holzplatte ohne Kontakt zum Rand. Der schwere Sand würde einen beträchtlichen Anteil des Körperschalls absorbieren.
Ist aber irre schwer, wenn es wirken soll. Das kann dann tatsächlich Probleme mit der Belastbarkeit der Decke geben.
 
  • #67
Bei 10cm Sand sind das ca. 180kg/m2. :007: Sicher nichts für die Raummitte und eher für Betondecken. Auch eine abgespeckte Variante mit nur unter den Standfüßen verfüllten Bereichen ist denkbar.
 
  • #69
Bei 10cm Sand sind das ca. 180kg/m2. :007: Sicher nichts für die Raummitte und eher für Betondecken. Auch eine abgespeckte Variante mit nur unter den Standfüßen verfüllten Bereichen ist denkbar
Hast du das mal ausprobiert? Evtl. mit Fotos? Wie viel Effekt hat das denn? Hab noch nie von so einer Idee gehört!
 
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  • #70
Da fällt mir ein, dass Schwellkästen in Orgeln mitunter doppelwandig ausgeführt und mit Sand befüllt werden.
 
  • #71
Ich habe unter meiner Digitalorgel eine 4cm dicke Filz/gummi/Schaumstoff Matte, die nimmt die Pedalgeräusche komplett raus und man hört im Raum darunter kein Klopfen vom Pedal aus mehr.
 
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  • #72
Ok, und wieviele cm sollten es sein, damit es gut wirkt?

Auch eine abgespeckte Variante mit nur unter den Standfüßen verfüllten Bereichen ist denkbar.
Und auch unter den Pedalen, sonst tut man sich da sehr schwer.
Ich nehme an, diese drei Bereiche brauchen außerdem eine Mindestgröße, sonst ist der Druck zu groß und der Sand verhält sich wie ein Festkörper. Wieviel Fläche sollte es sein?

Gibt es eine optimale Feinheit des Sandes?
 
  • #75
Hast du das mal ausprobiert? Evtl. mit Fotos? Wie viel Effekt hat das denn? Hab noch nie von so einer Idee gehört!
Aufgrund nachbarschaftlicher Probleme beim Klavierspiel und baulicher Mängel im Schallschutz, hatte ich mit dieser Variante geliebäugelt, es letzlich aber anders gelöst. Praktisch umgesetzt wird dies seit eh und je im Hausbau, wo Geschossdecken mittels Schüttung schalltechnisch aufgewertet werden. Anstatt Sand ist auch die Verwendung einer etwas leichteren Schallschutzschüttung möglich. Ich hätte mir mein eigenes Gemisch hergestellt um nicht zu leicht zu werden. Untergemischte Naturfasern z.B. Kokos verhindern das Wandern der Schüttung unter Last.
Bezüglich benötigter Höhe und Fläche muss man etwas experimentieren.
 
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