Depinus
- Registriert
- 24.08.2025
- Beiträge
- 24
- Reaktionen
- 21
Ich auch, und ich bin froh dich nicht als Nachbarn zu haben.P.S. Wohne selbst in einem Mehrfamilienhaus.
Folge dem Video um zu sehen, wie unsere Website als Web-App auf dem Startbildschirm installiert werden kann.
Anmerkung: Diese Funktion ist in einigen Browsern möglicherweise nicht verfügbar.
Ich auch, und ich bin froh dich nicht als Nachbarn zu haben.P.S. Wohne selbst in einem Mehrfamilienhaus.
Doch, sehr hilfreichAls ich vor vielen Jahren mit Klavier und der Absicht, in der Wohnung auch Unterricht zu geben, auf Wohnungssuche war, bekam ich erstmal nur Absagen von Vermietern, bis ich dann welche fand, die damit kein Problem hatten. Von den Nachbarn hörte ich so gut wie nie etwas. Nur einmal sagte eine Frau, sie würde sich immer hinlegen und zuhören, wenn ich spiele, das sei so schön.
EIne Zeitlang teilte ich mir ein Reihenhaus mit zwei Leuten, einer davon Profi-Schlagzeuger. Da gab es mit den Nachbarn Absprachen, wann das Schlagzeug ohne Dämpfer gespielt werden kann. Das Klavier fiel nicht weiter ins Gewicht.
Inzwischen wohne ich im eigenen Haus und das Klavier steht im Nebengebäude. Als ich neulich die Nachbarn fragte, ob sie es sehr deutlich hören, war die Antwort: "Seit wann hast du denn ein Klavier?"
Ich habe großes Verständnis dafür, wenn Menschen krank sind und deshalb Ruhe brauchen. Es sollte aber auch möglich sein, sich irgendwie zu einigen. Von dem Nachbarn im Schichtdienst hatte ich glaub ich schon mal erzählt, da war die Vereinbarung, dass ich vor dem Üben erst gucke, ob an seinem Schlafzimmer die Jalousien geschlossen oder offen sind. Das funktionierte prima.
Lange Rede, wenig hilfreiches, fürchte ich. Ich habe, wenn es wirklich nötig war, immer wieder das Gespräch gesucht.
!Da wäre ich mir nicht so sicher, denn es handelt sich hier um jemanden, der das beruflich macht. Ich meine mich zu erinnern, dass genau das das Problem in einem anderen Fall war. Die Richter waren der Meinung, dass sich so jemand dann halt "Geschäftsräume" anmieten müsste. Ist ja quasi ein Gewerbe (wenn auch freiberuflich).mach Deinen Nachbarn klar, dass Du Dich mit Deinem Spiel innerhalb des gesetzlichen Rahmens bewegst
Mit Sicherheit würde das haarig.Da wäre ich mir nicht so sicher, denn es handelt sich hier um jemanden, der das beruflich macht. Ich meine mich zu erinnern, dass genau das das Problem in einem anderen Fall war. Die Richter waren der Meinung, dass sich so jemand dann halt "Geschäftsräume" anmieten müsste. Ist ja quasi ein Gewerbe (wenn auch freiberuflich).
Eine gerichtliche Auseinandersetzung im unmittelbaren Lebensumfeld wäre das letzte, was man in Kauf nehmen sollte - wenn es nicht um Leib und Leben geht. Querulant*innen können einem das Leben auch außergerichtlich zur Hölle machen. Das "soll schon passieren".was soll schon passieren? Da Du sie als nicht gewalttätig beschreibst, können sie vor Gericht ziehen und verlieren, das war’s dann. Who cares?
Naja, nicht ganz. Gesetze sind ja dafür da, einen eben NICHT gesellschaftsschädigenden Rahmen für die Handlungen der Bürger zu bieten. Klar können Gesetze nicht alle Details abbilden, aber als Richtlinie sind sie schon gut brauchbar. Und man muss eben nicht jedes Mal das Rad neu erfinden, sondern kann sich darauf berufen, dass sich einige intelligente Leute eingehend damit beschäftigt haben und zum Schluss gekommen sind, dass in der Regel 2 Stunden täglich musizieren ein guter Kompromiss ist.Umgekehrt wäre genauso argumentierbar, dass ich rücksichtslos gesellschaftsschädigend auf meinem Recht auf Musik beharre. Ich bevorzuge selbstbestimmt miteinander ausgehandelte Kompromisse gegenüber dem sturen Rückzug auf das Gesetz.
Keine Frage! Ich schrieb ja, dass die Frau nervlich sehr angegriffen schien. Ich fühle mit und habe das auch mitgeteilt. Nur - es kann objektiv nicht so laut und grell sein, ich lebe ja auch im Haus und nehme allgemein nur dumpfe Geräusche wahr. Und wenn es bestimmte Frequenzen wären, tja, aber die ganze "rechte Hand" und dann auch noch überall in deren Wohnung gleichmäßig verteilt. Das kann physikalisch kaum zutreffend sein.Ich finde es sehr schade, dass den Nachbarn hier böswillige Empfindlichkeiten unterstellt werden.
Es könnte durchaus sein, dass die Nachbarn zum Beispiel chronische Migräne haben und zu Migräne-Zeiten ( bei chronischer Migräne ist das so gut wie immer) sehr reizloffen sind. Dh sensorische Eindrücke können nicht gefiltert werden. Dabei kann es auch durchaus sein, dass bestimmte Frequenzen als unerträglich empfunden werden. Das ist keine Anstellerei sondern echte Qual für Betroffene! Und nur weil man das selbst nicht nachvollziehen kann, heißt das nicht, dass es für andere nicht real ist.
). Blöderweise (also zum Glück) stört es besagte Nachbarn nichteinmal wenn ich Nachts um 3 noch auf meinem eDrum spiele.Seit November habe ich einen Flügel zuhause. Ich spiele Jazz mit professionellem Anspruch, was gegenwärtig aber nicht mehr als etwa 3 Stunden brutto täglich am Instrument bedeutet, oft auch weniger.
Wer sch… spielt oder Sch…-Unterricht hat, wird auch dementsprechend „üben“. Aber wenn jemand intelligent übt, kann auch das Zuhören gewinnbringend sein.Wenn hier der Nachbar von unter uns an der Tür klingeln würde und verkünden würde, er wäre Berufsmusiker, hätte einen schönen Flügel gekauft und würde jetzt täglich Klavier üben "aber nicht mehr als drei Stunden". Dann würde ich aber auch eher.... verschnupft reagieren.Ich mein, Leuten beim Üben zu zu hören ist meist ja... nicht so spannend?

Ein professioneller Musiker übt nicht 2 Stunden lang die ersten drei Takte von Für Elise mit den immer gleichen Fehlern.Aber immer wieder neu das gleiche Stück hören von den Nachbarn
Ich kann verstehen, dass sich jemand nicht unbedingt darüber freut. Ich bin nicht ganz sicher, was genau du mit "verschnupft" meinst. 'nicht freuen' ist das eine. Zu sagen, etwas wäre nicht aushaltbar, geht schon deutlich weiter.Ich kann jedenfalls die verschnupften Nachbarn verstehen.
... wo es zumindest aufm Dorf im alten Ortskern auch nicht still ist und wo man in den Neubaugebieten oft auch sehr nah an den Nachbarn ist wegen der kleinen Grundstücke.Solche Menschen müssen aufs Land
Deswegen habe ich die EFH-Siedlung erwähnt.Man müsste also wirklich Alleinlage haben.
Alleinstand ist optimal ...
und man hat stets was zum Schnabulieren...Ich empfehle einen Prepper-Bunker. Den bekommt man einigermaßen schalldicht.
