"Alberti-Bässe"

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Gerd
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Als Klavier-Anfänger habe ich noch große Schwierigkeiten mit der linken Hand, genauer mit dem Zusammenspiel li. u. re. Hand. Selbst bei den ersten einfachen Stücken im "Notenbuch für Nannerl" von L. Mozart habe ich Probleme. Zurzeit übe ich an der Sonate in C von Joseph Haydn. Und siehe da, bis Takt 26 kann ich sie schon recht flüssig spielen. Die linke Hand spielt allerdings nur Noten als "Alberti-Begleitung", was natürlich wesentlich einfacher ist. Davor habe ich von Mozart "Sonata facile", KV 545, 2. Satz gespielt. Auch bei diesem Stück wieder die "Alberti-Begleitung."
Ich merke jedoch, daß meine linke Hand durch diese Stücke ein wenig lockerer werden. Nun lese ich zu meinem Erstaunen in dem Buch von Klaus Wolters, "Handbuch der Klavierliteratur zu zwei Händen, Seite 264 ff.: "Da sind unter den Nummern 1-15 (....) reizvolle Unterichtsmusik auf Stufe 5-6 ,.. uninterressant sind nur die Sonaten 1 und 3 .(!!)
Und für mich ist gerade die oben genannte Sonate als Übungsmaterial für meine Geläufigkeit bestens geeignet, da ich mich durch die leichte Begleitung voll auf die rechte Hand konzentrieren kann. Auch Triller, Praller u. Mordent sind dort zu Üben "eingebaut".
Außerdem schreibt K. Wolters dort sinngem. daß die Haydn-Sonaten als Vorstufen zu Mozart und Beethoven dienen.? Dann wäre das für Anfänger ja gerade das Richtige?
Meine Frage nun: Wer kennt noch weitere schöne klassische Stücke mit Alberti-Begleitung?
Mit musikalischen Grüssen
Gerd
 
Stilblüte
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Die Sonatinen von Clementi finde ich toll.
Habe selbst einige gespielt.
Nicht zu schwer, klingen aber in meinen Ohren wirklich schön.

Stilblüte
 
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Livia
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Was ist Alberti-Begleitung?
 
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Ach, die spiel ich ja ständig.
 
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piallo
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Hallo!
Natürlich kannst du die Stücke spielen, wenn sie dir gefallen und/oder du merkst, dass es dir technisch gut tut!
Ich habe schn öfter Bewertungen oder Einschätzungen von Wolters gelesen, die ich eigentlich nicht nachvollziehen konnte! Wenn er schreibt, dass manche Werke übergangen werden können, uninteressant (oder oder oder...)sind, dann ist das seine subjektive Meinung. Auch die Einteilung in Schwierigkeitsstufen ist lediglich eine Orientierungshilfe, jeder einzelne empfindet unterschiedliche Dinge als schwierig!
Ich würde also auf solche vernichtende Urteile wie du sie über die Haydnsonaten zitiert hast nicht zu wörtlich nehmen!
Achja, nochwas: es gibt auch genug schwere Haydnsonaten;-)
Grüße,
Lena
 
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Rosie
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Zurzeit übe ich an der Sonate in C von Joseph Haydn. Und siehe da, bis Takt 26 kann ich sie schon recht flüssig spielen. Die linke Hand spielt allerdings nur Noten als "Alberti-Begleitung", was natürlich wesentlich einfacher ist. ...
Ich merke jedoch, daß meine linke Hand durch diese Stücke ein wenig lockerer werden. Nun lese ich zu meinem Erstaunen in dem Buch von Klaus Wolters, "Handbuch der Klavierliteratur zu zwei Händen, Seite 264 ff.: "Da sind unter den Nummern 1-15 (....) reizvolle Unterichtsmusik auf Stufe 5-6 ,.. uninterressant sind nur die Sonaten 1 und 3 .(!!)
Und für mich ist gerade die oben genannte Sonate als Übungsmaterial für meine Geläufigkeit bestens geeignet, da ich mich durch die leichte Begleitung voll auf die rechte Hand konzentrieren kann. Auch Triller, Praller u. Mordent sind dort zu Üben "eingebaut".
Außerdem schreibt K. Wolters dort sinngem. daß die Haydn-Sonaten als Vorstufen zu Mozart und Beethoven dienen.? Dann wäre das für Anfänger ja gerade das Richtige?
Gerd

Durch die Suche bin ich auf diesen Faden gestossen, auch wenn er schon ziemlich alt ist:
Das oben Gesagte kann ich so unterschreiben. Auch ich übe gerade an dieser Sonate, und auch mich hat die Aussage von Wolters erstmal verunsichert. Ich habe den Eindruck, dass mich dieses Stück technisch gerade unheimlich voranbringt (vor allem das "Auf-Tempo-bringen" der Albertibässe). Ich denke inzwischen, dass er mit der Formulierung "uninteressant" auch meinen könnte, dass ihm diese Sonate nun gerade nicht so gut gefällt, und es eben andere reizvollere gibt (wobei ich sie eigentlich ganz hübsch finde - aber ich kenne auch noch nicht so viele andere Haydn-Sonaten).
LG,
Rosie
 

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