aktueller Stand als Motivation !!!

siggi87

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Hallo ihr Lieben,

als Anregung durch den Thread: "Was habt ihr noch dieses Jahr vor" würde ich gerne
wissen, wie lange ihr schon spielt und welche Stücke ihr gespielt habt bzw. an welchem ihr gerade dabei seid.

Weiterhin wäre interessant, welches Instrument ihr besitzt, wenn ihr mögt könnt ihr auch euer Alter verraten.

Ich glaube man kann sich dadurch auch motivieren, indem man liest wieviel Jahre schon jemand spielt und welche Stücke derjenige schon kann.
So kann man sich auch in etwa vorstellen, was man nach 1/2/3/4/5 u.s.w. Jahren draufhaben kann.
Klar ist es etwas unterschiedlich, einer hat mehr Talent als der andere, der andere übt mehr u.s.w., dennoch kann man sich, glaube ich, in etwa orientieren und motivieren.

Ich fang mal an:

Ich bin 25 Jahre alt, arbeite und studiere nebenbei.
Ich besitzte zur Zeit ein Digi, ein Yamaha P80.
Habe eine sehr erfahrene Klavierlehrerin, die jede Woche zu mir kommt.
Ich habe gerade das Stück: Donauwelle von Joseph Ivanovic. beendet und fange
gerade an von Steibelt "Adagio" zu spielen.

Mir wäre es auch lieb, wenn ihr ein Feedback abgeben könnt, ob ich für drei Monate schon weit bin (anhand der Stücke,wenn ihr sie kennt).:cool:

Ich hoffe es kommen zahlreiche Beiträge und Kommentare.:D

Vielen Dank.
 
siggi87

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habs fast vergessen, falls ihr mögt, könnt ihr natürlich auch eure Videos reinstellen !!! :)
 
Peter

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Füe 3 Monate wäre das beachtlich! Motivation hättest Du nicht nötig. :)
 
siggi87

siggi87

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Findet ihr das beachtlich ?

Ich finde das Lied super schön, vielleicht habe ich deswegen so schnell gelernt.
Ich brauchte nur zwei Wochen für das Stück.

In zwei Wochen soll ich Popcorn lernen.

Meine Lehrerin meinte, dass ich sehr gute Fortschritte mache, aber ich dachte sie sagt es nur so.

Trotzdem würde ich mich freuen, wenn ihr auch über euch was schreiben könntet.

Mich würde es interessieren, was die anderen lernen so lernen und welche Musik sie mögen .:trompete:
 
Peter

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Bechsteinfan
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Mit meinen Erfahrungen kannste nix anfangen.
Ich klimpere seit mehr als 30 Jahren so vor mich hin und habe seit 3 Monaten meinen ersten Lehrer. Derzeit tüftel ich an der Mozart Fantasie Nr.1. Du wirst in 30 Jahren weiter sein. :D
 
E

exwhysee

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Hi,

ich bin 26 und arbeite grade an diversen Nocturnes von Chopin, einem Walzer übe mich im prima vista Spiel, schau ab und an in die Liszt'schen Consolations doktore an der Wut über den verlorenen Groschen etc.
Für die 16 Jahre, die ich schon Klavier spiele bin ich nicht sonderlich gut, aber Spaß machts mir trotzdem :)
Ich kann mich nur Peter anschließen. Du wirst bei der Motivation, die du an den Tag legst deutlich weiter sein nach der Zeit.

:)
 
fisherman

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Mir wäre es auch lieb, wenn ihr ein Feedback abgeben könnt, ob ich für drei Monate schon weit bin (anhand der Stücke,wenn ihr sie kennt)
Klavierspiel soll kein Wettkampf sein. Bring Dein Testosteron woanders ein ;-).

(Ist aber am Anfang normal. Später kommt die Demut;-))

PS. Du arbeitest. Du studierst nebenbei. Und lernst dazu Klavier? Wann schläfst Du?
 
siggi87

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Das soll natürlich kein Wettbewerb sein, und wenn dann würde ich den letzten Platz einnehmen :roll:.
Es geht mir halt nur darum, dass vielleicht einige sich dadurch motivieren können, bwz. es für viele interessant sein kann, nach wie viel Jahren ungefähr man welches Stück spielen kann (wie gesagt nur eine kleine Richtlinie, da es bei jedem anders ist).

PS: Ich habe halt einen strikten Tagesablauf. Um kurz vor 18:00 Uhr von der Arbeit kommen, essen, zwei Stunden lernen und anschließend eine Stunde Klavier spielen, danach pennen :rolleyes:
Viele verstehen es nicht, wieso ich noch mit dem Klavier angefangen habe.
Für mich ist es nach der Arbeit und Lernen wie eine Stresstherapie, irgendwie muss man sich vom Alltag etwas ablenken.
Gruß
Siggi
 
LMG

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Hi Siggi :)

bin ebenfalls, wie Peter, seit ca. 30 Jahren "an den Tasten", bei mir gilt aber eher: "mehr oder weniger".

Habe ein billiges, verstimmtes Eterna-Klavier (ca. 12 od. 13 Jahre alt), und ein uraltes Rud. Ibach Sohn (von ca. 1885).

Momentan ist eher "Leerlauf" angesagt mit Stücken, habe aber evtl. vor, mir unter bestimmten Gesichtspunkten Chopin, Trauermarsch aus Sonate b-Moll, anzusehen. :D

Ob das klappt, weiß der (Winter-)Wind.

;) - Liebe Grüße, Olli !
 

fisherman

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Siggi, war nur Spaß! Aber: 2h Lernen reichen fürs Studium? Egal...

zurück zu Deiner Frage. Hier gibts immer wieder Anfänger, die erzählen, was sie spielen. Das ist keine echte Aussage, weil man nicht hört, WIE sie es spielen. Und dann gibt es noch die ganzen Bearbeitungen, die oft als "Original" ausgegeben werden. Ich denke, dass Du Dich selbst schon ganz gut einschätzen kannst, bzw. Deine KL Dir Feedback gibt. ZUm Selbstvergleich kannst Du ja mal in den Faden "Von Anfängern für Anfänger" gucken - da gibts auch einige Infos und vor allem Anregungen.

Der Vergleichswille - am Anfang stets ausgeprägt - lässt stark nach, wenn Du nach einiger Zeit im Forum über Kids wie z.B. Earwig stolperst ... und über die Gegenteile ;-). Dann akzeptierst Du, dass Du irgendwo in der Mitte mitschwimmst und holst Dir Deine Motivation aus Dir selbst. Und das musst Du auch. Und zwar möglichst frühzeitig! Denn das Klavierlernen ist leider keine lineare Angelegenheit. Erst gehts steil bergauf und dann, so nach einem Jahr, merkst Du, dass Du eigentlich noch nix kannst. Dann gehts bergab und bergauf. Immerzu. Bergauf, bergab, bergauf... Und nach 5 Jahren kannst Du zwar ungleich mehr wie früher, aber gleichzeitig ist Dir die Differenz zu "wirklich können" noch schmerzlicher bewusst. Es ist bezeichnend, dass es kein Philosoph im Anfängerstadium war, der feststellte: "Ich weiß, dass ich nichts weiß".

Fang gar nicht erst mit dem Vergleichen an.
 
cwtoons

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Es geht mir halt nur darum, dass vielleicht einige sich dadurch motivieren können, bwz. es für viele interessant sein kann, nach wie viel Jahren ungefähr man welches Stück spielen kann
Das halte ich für nur einen vorgeschobenen Grund. Verständlich zwar, aber eben vorgeschoben. Dahinter steckt die übliche Ungeduld bei Erwachsenen, die unbedingt etwas Neues lernen wollen oder vieleicht auch müssen. Es geht ihnen nicht schnell genug und dahinter steckt die Panik, talentfrei zu sein. Die Frage nach dem erreichten Level anderer soll Markierungen schaffen. Gerne auch solche, die man schon überschritten hat?

Der Lernerfolg sollte schön übersichtlich messbar sein.
Auf Sprachen übertragen, würde die Frage lauten: Wieviele Vokabeln konntet ihr nach zwei Wochen, zwei Monaten, zwei Jahren?

Das ist alles nur zu menschlich. Was aber, wenn man sich ´mal sagen muss "Dieses und jenes Stück wirst Du niemals schaffen!"

CW
 
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Pirata

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Mir ging es am Anfang auch so. Inzwischen habe ich genug vom Kaliber Earwig gesehen, um in Demut zu erkennen: Ich bin nicht talentfrei - aber auch definitiv kein Überflieger. Und ich habe, wie Fisherman so schön schrieb, begriffen, dass man nicht weiß WIE die anderen die Stücke spielen. Vor 1 1/2 Jahren noch hätte ich mich vermutlich vor Frust besoffen, wenn ich gelesen hätte das Jemand nach drei Monaten die Donauwellen spielt. Heute frag ich mich als erstes: Wirklich das Original? Oder die Sparversion aus Piano Piano I? (Wobei selbst diese Version nach drei Monaten schon absolut super wäre, hätte ich nie hinbekommen nach der Zeit). Und wenn ich heute erfahre, dass es wirklich das Original ist und dann sogar noch gut gespielt, trage ich auch das mit Fassung. Ich hab mich mit abgefunden, dass Klavierspielen lernen eine langwierige Angelegenheit ist, die bei mir vielleicht sogar noch etwas länger dauert als bei vielen anderen. Macht nix. Mir macht es trotzdem Spaß. Der Weg ist das Ziel :-)
 
 

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