Absage- und Aufhöreritis

Musikanna
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habe gerade "Ausbesserungsarbeiten" getätigt!
Fein. Aber das soll "deutlich über" sein?? Dein Einzelstundenpreis für 45 Min. ist jetzt um 2€ höher, als derselbige bei der Monatspauschale (man rechnet mit 3 Terminen pro Monat). Der für 30 Min. ist sogar immer noch knapp darunter! Was fur einen Anreiz haben denn Deine Schüler/Interessenten, um einen regelmäßigen Unterricht zu buchen (abgesehen von der – bei vielen nicht vorhandenen – Motivation, Fortschritte zu machen)?
Außerdem solltest Du mMn das Wort "ohne Vertrag" bei den Einzelstunden wegnehmen, denn das macht wieder so einen unverbindlichen Eindruck. Dabei ist auch diese Art der Terminesetzung verbindlich und läuft nach festgelegten Modalitäten (inkl. Vereinbarung bzgl. Stundenabsagen) ab.
 
Stilblüte
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Tritt doch dem TKV bei, der hat als Orientierung super Verträge.
 
Barratt
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Tonkünstlerverband? :-)
 
Holger
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Hast du keine? Du Glückliche :-)
 

Moderato
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Ich habe meinen neuen KL über den DTKV gefunden. Er nimmt für eine Einzelstunde etwa 40% mehr als beim wöchentlichen Unterricht mit monatlicher Bezahlung.
 
ehenkes
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Hier wird viel über Geld und Geschäft geredet. Die Kernfrage ist m.E.: Wie überwindet der Klavierschüler - unter Mithilfe des KL, der das hoffentlich rechtzeitig merkt - ein Tief an Motivation, einen Stillstand im Vorwärtskommen, eine Spitze an sonstigen Belastungen, irgendwelche Trübsalseinflüsse? :denken:
 
Peter
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Bechsteinfan
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Wie überwindet der Klavierschüler - unter Mithilfe des KL, der das hoffentlich rechtzeitig merkt - ein Tief an Motivation, einen Stillstand im Vorwärtskommen, eine Spitze an sonstigen Belastungen, irgendwelche Trübsalseinflüsse?
Zuallererst mit einem gesunden Lehrer-Schüler-Verhältnis. Und da sollte der Rahmen auf keinen Fall in irgend einer Weise locker gesteckt sein sondern muss klare Regeln vorgeben.
 
Barratt
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Die Kernfrage ist m.E.: Wie überwindet der Klavierschüler - unter Mithilfe des KL, der das hoffentlich rechtzeitig merkt - ein Tief an Motivation, einen Stillstand im Vorwärtskommen, eine Spitze an sonstigen Belastungen, irgendwelche Trübsalseinflüsse?

Also ich schwör ja auf das gute alte Hausmittelchen "Kommunikation". Die Sprache ist so eine herrliche Errungenschaft – man sollte sie nutzen. :super:
 
Rheinkultur
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Türsteher: "Sind Sie Mitglied?"
Mann: "Selbstverständlich, sonst würde ich doch höher sprechen!"
„‚Sind Sie Mitglied oder ohne,
Sons‘ komm‘se hier nich‘ rein‘,
Sagt der Türsteher vom Ritz.
‚Es müsste schon die goldene
Amexo-Karte sein!‘,
Dann reißt er noch‘n blöden Witz“...
(Udo Lindenberg, „Club der Millionäre“)
 
musix61
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@hasenbein

Das kann "sie" nicht. Musix ist ein Mann. Tut mir leid, Deine reflexartigen Vorurteile zu irritieren.:lol:

Deinen Ratschlägen pflichte ich bei.

Danke Barratt, das mußte ja mal gesagt werden.

Hasenbein, "ix" deutet auf eine Endung eines männlichen gallischen Namens hin. Nie Asterix gelesen? Da gibt´s ganz viele "ixe": Verleihnix, Grautvornix, Griesgramix, Greulix...

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hasenbein
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Hier wird viel über Geld und Geschäft geredet. Die Kernfrage ist m.E.: Wie überwindet der Klavierschüler - unter Mithilfe des KL, der das hoffentlich rechtzeitig merkt - ein Tief an Motivation, einen Stillstand im Vorwärtskommen, eine Spitze an sonstigen Belastungen, irgendwelche Trübsalseinflüsse? :denken:
Kommt natürlich auf den individuellen Fall an, aber zu beobachten ist, dass einfach immer mehr Leute ihr Leben mit allem möglichem Kram vollballern. Unverplante Freizeit stirbt aus. Langeweile, aus der Kreativität oder der Gedanke "was könnte ich mal tun... ach, eigentlich könnte ich nochmal ein halbes Stündchen üben" entstehen könnten, stirbt aus, solche Situationen werden mehr und mehr geradezu undenkbar. Vielmehr geht es nur noch darum, Termine zu jonglieren und die ganzen Optionen (oder auch "Verpflichtungen", ich setze diesen Begriff absichtlich in Anführungszeichen), die man hat, unter einen Hut zu bringen. Alles wird nur noch halb gemacht und halb verstanden und halb gemeistert. Kinder und Jugendliche leiden unter "Betreuungsterror", sie dürfen nicht mehr unbetreut miteinander oder alleine spielen, sondern werden von einem Betreuungsangebot zum nächsten geschickt. In Wirklichkeit weil die Eltern keine Zeit haben und sie die Kinder irgendwie loswerden müssen, vorgeblich "weil das für die Entwicklung gut ist". Bullshit.

Die Tendenz ist, dass regelmäßiges Üben eines Instrumentes oder einer anderen Fertigkeit etwas für eine kleine Elite wird, während die Masse mit Gruppenunterricht abgespeist wird, bei dem gar kein häusliches Üben mehr verlangt wird, sondern "dumbed down" Unterrichtskonzepte verwendet werden, um den Eindruck einer sinnvollen musikalischen Förderung vorzutäuschen.
 
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