Zu kleine Hände? Preludes von Chopin

Dieses Thema im Forum "Klavierspielen & Klavierüben" wurde erstellt von Anonymous, 3. Apr. 2006.

  1. Anonymous
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    Hallo, kann mir mal jemand sagen, wie man die linke Hand beim Preludes op. 28 Nr. 24 von Chopin spielen soll. Irgendwie sind meine Hände dafür zu klein. Jedenfalls bekomme ich nach 10 Minuten ein Krampf, weil die linke Hand immer so wahnsinnig gestreckt ist. Hat jemand mit diesem Stück schon Erfahrung gemacht?

    Wolff

    P.s. Chopin hatte doch angeblich selbst sehr kleine Hände. Wie hat der das denn gemacht?
     
  2. Anonymous
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    die prélude in c-dur?
     
  3. Anonymous
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    wenn zu groß, dann spiel es gebrochen
     
  4. Anonymous
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    krampf

    hallo!
    ich hatte das auch mal bei anderen stücken, dass meine finger (öfter der daumen) völlig verkrampft waren. du musst insgesamt "lockerer" spielen. vielleicht erst langsamer üben, finger "fallen" lassen, usw. :| das hatte mein voriger klavierleher immer mit mir gemacht, als er das bemerkt hatte. jetzt sind meine finger nie verkrampft.
    musikalische Grüße
    flower
     
  5. Anonymous
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    also wenn es das Stück ist, das ich meine:
    Mit der linken Hand von unten nach oben in einer "Art Halbkreis spielen".
    Also beim spielen des untersten Tons (mit 5. finger) ist die Hand ein wenig nach rechs, in Richtung des mittleren Tones gerichtet. Nach spielen des untersten Tones dreht sich deine Hand dann in Normalposition und nach spielen des mittleren Tones (meist ja mit Mittelfinger) dreht sich deine Hand nach links, um mit dem Daumen besser den obersten Ton zu erreichen. Zum Verbinden der Töne kannst du ja das Pedal gebrauchen.
     
  6. Hartwig
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    Hartwig

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    Chopin-Handgröße

    Hat Chopin nicht Kartoffeln zwischen seine Finger geklemmt, um die Spannbreite zu vestärken?
    Habe bei Chopin auch Griffprobleme wegen zu kleiner Hände, nehme aber dennoch keine Kartoffeln :lol:
     
  7. Anonymous
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    Nää Hartwig, dat verwexelst du. Dat war nit der Chopäng, sondern der Raimund Harmstorf damals, im "Seewolf", mit der rohen Kartoffel. :lol:

    Tosca
     
  8. konstantin
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    konstantin Guest

    1. was kannst du denn greifen? oktave? none?
    2. das stück ist zweifelsohne anstrengend. krampf ist zwar nicht gut, aber gerade in der übephase wird das handgelenk ganz schön strapaziert.
    ich kann bequem eine none greifen, von daher liegt das nicht so unangenehm. aber im wesentlichen ist es die flexibilität des handgelenkes, die dich da weiterbringt, nicht unbedingt große hände.versuch das HG viel zu drehen (keine unnötigen bewegungen, aber soweit möglich, bewegungen vom handgelenk und nicht vom arm). du hast , wie fretz schon schrieb, versch. positionen des HG. eine ist die anfangsposition, in der das handgelenk nach außen geneigt ist, um das D im bass zu erreichen. die andere position ist die neigung nach innen, wenn du A-f-A-a spielst. übe bewusst in diesen beiden positionen. insbesondere die oktave oben mit 1-3 ist erst einmal unangenehm. auch hier: wenns weh tut, aufhören.
    dann den übergang D-A-f, als obs ein gebrochener dreiklang wäre.
    zwing dich zum entspannen an den stellen, wo das HG für dich eine angenehme haltung hat, ganz bewusst und im langsamen tempo. ähnlich wie bei op.10/9 und 10/1 (für die rechte hand) sind diese kurzen entspannungsmomente unheimlich wichtig, um die strapazen durchzuhalten.
    viel spaß mit dem prelude - ich finde, es ist das großartigste des zyklus.