Wie weit geht die künstlerische Freiheit?

:rolleyes:

Ich werde eine Aufnahme einstellen, wenn ich das für richtig halte.

Vielleicht ist es wirklich Unsinn, hier im Forum solche Themen wie dieses von mir iniitierte diskutieren zu wollen.

Ich sehe auch nicht ein, mein Herzblut hier zu verschwenden und dann mit merkwürdigen Kommentaren bedacht zu werden. Dazu sind mir meine Anliegen zu wichtig.
 
:rolleyes:


Vielleicht ist es wirklich Unsinn, hier im Forum solche Themen wie dieses von mir iniitierte diskutieren zu wollen.

.

Ich fürchte, das ist so....;)

Du bekommst Antworten auf ein seeeehr allgemeines Anliegen, missverstehst wohl manche Antwort, "beschimpfst" die Antworter , weil sie nicht "gehörig genug" antworten und ziehst Dich schließlich (beleidigt ??) zurück, wenn Du ehrliche Antworten bekommst....:rolleyes:. So wird das wohl nichts.....:neutral:
 
Ich tret zum Abschluss mit Amazonenschrei noch mal virtuell gegen das Scheinbein. So!:D

Schade, man möchte gerne Anregung aus dem Forum, stattdessen kommt garantiert irgendjemand, der den Fragenden mit seinem Anliegen veralbert.

man schütze mich vor Wiederholungstärinnen!!

die grimme Walküre hebt schon wieder ihre Kampfstiefel

einen durch die Blume gesagten, metaphorisch leicht verständlichen Rat hattest Du von mir erhalten, und zwar auf Deine anfängliche gänzlich unspezifische Frage. Mit Verlaub: ich spiele einen Walzer, Zimerman arpeggiert manchmal, was mir gefällt, soll ich das auch irgendwie irgendwo machen... was erwartest Du an "sachdienlichen Hinweisen" auf solche Gemeinplätze? Später erst warst Du bereit, zu sagen welchen Walzer und welche Stelle darin Du meinst ---- dummerweise aber, ma tres chere demoiselle Violapiano, hattest Du da schon um Dich getreten und auf diesen charakteristischen Umstand sogar selber verwiesen - sei gewiß: grundlos zitiere ich Deine "virtuelle Schienbein-Treterei" nicht dreimal!! Da sich letztere auf mich bezieht, kannst Du von mir keinen Hinweis hier erwarten.

Ob Du es begreifst oder nicht, ficht mich nicht an: der Vergleich mit der Kochkunstrezeptur war und ist keine Alberei, kurzum habe ich weder Dich noch Dein Anliegen veralbert.

...aber ich bin ein friedfertiger Mensch, darum am Ende dieser unfruchtbaren Angelegenheit (welche ich nicht initiiert habe!!), doch noch ein kleiner sachdienlicher Hinweis: sei vorsichtig mit Maßnahmen wie "arpeggieren" etc. gerade dort, wo sie nicht in den Noten vorgeschrieben sind. Ein minimales zeitliches auseinander-Trennen ist zwar oft sinnvoll, aber nur dort, wo man besonders deutlich verschiedene Stimmen hörbar machen will (lehrreich hierin ist das keinesfalls wahllose "auseinander-klappen" bei Horowitz, wenn er die Träumerei oder "Kind im Einschlummern" spielt: man nimmt da die Polyphonie wahr ---- ob das in der von Dir genannten Stelle des Chopinwalzers auch erforderlich ist, bleibt Deinem Geschmack (sic! vgl. Kochkunst...) überlassen)

Gruß, Rolf
 
sachte, sachte, ganz vorsichtig,
war doch irgendwie gerade Weihnachten? Das Fest der Liebe?

Also ich denke, wir kommen jetzt mal alle wieder runter, auch Rolf beruhigt sich jetzt mal wieder, und wir haben uns alle wieder lieb. Okay?
 
sachte, sachte, ganz vorsichtig,
war doch irgendwie gerade Weihnachten? Das Fest der Liebe?

Also ich denke, wir kommen jetzt mal alle wieder runter, auch Rolf beruhigt sich jetzt mal wieder, und wir haben uns alle wieder lieb. Okay?



schon aus Prinzip
hab ich nicht lieb
was dreist mich tritt -
ich mir verbitt´
ein solch Verhalten!
mag da nicht an mich halten
und sehe keinen Grund,
zu halten meinen Mund

:D:D:D
 
Ach menno, Rolf,

da hast du ja richtig einen tollen Mehrzeiler gedichtet, nicht schlecht, da kann man ja auch nicht böse sein, aber ich geh nun jetzt ins Bett, und es war: Nett!

(Jaa, ziemlich blöd, mehr fällt mir heut nicht ein, bitte nicht traurig sein).

Gute Nacht!
 
Also ich denke, wir kommen jetzt mal alle wieder runter, auch Rolf beruhigt sich jetzt mal wieder, und wir haben uns alle wieder lieb. Okay?

Ja, wir haben uns alle ganz doll lieb. Ich finde das alles sehr unterhaltsam. "Mama, die da hat mich getreten!" "Stimmt ja gar nicht, der da hat angefangen!"

Ich finde es ja schade, dass viel Feindseeligkeit druch Smileys verdeckt wird. Und mit viel intellektuellem Witz Betroffenheit maskieren und neue Feindseeligkeit schüren halte ich auch nicht für sehr zielführend.

"Ist halt so."

Eigentlich will ich nicht in dieser Angelegenheit sprechen, also ziehe ich mich wieder in den Äther zurück.
 
darf man das bei Chopin, wenn es nicht dran steht?
Das darf man natürlich auf gar keinen Fall


:D

Ich werde eine Aufnahme einstellen, wenn ich das für richtig halte
, am besten, wenn ich keinen Anfängerstatus mehr habe, dann ist es besonders peinlich :oops:

(Kleiner Insider-Tip: Ist der Ruf erst mal ruiniert, lebt's sich gänzlich ungeniert.)
 
(....)
...aber ich bin ein friedfertiger Mensch, darum am Ende dieser unfruchtbaren Angelegenheit (welche ich nicht initiiert habe!!), doch noch ein kleiner sachdienlicher Hinweis: sei vorsichtig mit Maßnahmen wie "arpeggieren" etc. gerade dort, wo sie nicht in den Noten vorgeschrieben sind. Ein minimales zeitliches auseinander-Trennen ist zwar oft sinnvoll, aber nur dort, wo man besonders deutlich verschiedene Stimmen hörbar machen will (lehrreich hierin ist das keinesfalls wahllose "auseinander-klappen" bei Horowitz, wenn er die Träumerei oder "Kind im Einschlummern" spielt: man nimmt da die Polyphonie wahr ---- ob das in der von Dir genannten Stelle des Chopinwalzers auch erforderlich ist, bleibt Deinem Geschmack (sic! vgl. Kochkunst...) überlassen)

Gruß, Rolf

So eine Antwort, damit hätte ich etwas anfangen können. Danke.
Aber sorry, rolf, Deine Art zu kommentieren ist nicht immer einfach und umgänglich, wenngleich ich Deine Kompetenz schätze und Deinen Witz, aber manchmal ärgere ich mich auch drüber.

Warum kamst du erst mit Kochrezept und zwei dicken Smileys, die man so oder so verstehen kann?:confused:

Aber nichts für ungut, lassen wir es so stehen. Ich bin ja auch ein absolut friedliebender Mensch.

Grüße
VP
 
Aber sorry, rolf, Deine Art zu kommentieren ist nicht immer einfach und umgänglich, wenngleich ich Deine Kompetenz schätze und Deinen Witz, aber manchmal ärgere ich mich auch drüber.

Warum kamst du erst mit Kochrezept und zwei dicken Smileys, die man so oder so verstehen kann?:confused:

hierfür braucht man keinen "confused-Smiley", man muss nur lesen (ggf auch die eigenen Fragen): in #1 hast Du die abschließende Frage gestellt "wie weit geht die künstlerische Freiheit?" - - liebe Violapiano, das ist nun derart weit gefasst und allgemein, dass Du keinesfalls auf so eine Frage eindeutige Antwort erhalten kannst und auch nicht erwarten kannst. Im Bild gesprochen: es gibt kein Katasteramt, in welchem ein Grundstück "künstlerische Freiheit" eingetragen und dessen Fläche exakt vermessen ist. Ok? Ich hatte Dir mit einem einfachen und leicht verständlichen bildhaften Vergleich darauf geantwortet, siehe #2 - eingerahmt in "großes Lächeln", damit dieser auch auf jeden Fall als freundlich humorig erkannt werden kann (denn mir ist nicht bekannt, dass man aus Bosheit lächelt). Und diese Metapher (ein bestimmtes Rezept, bei welchem die Mengen der Zutaten variieren können) muss ich sicher nicht großartig hermeneutisch untersuchen und erklären...

es gab keinen Grund hier, sich zu ärgern. ist das nun geklärt?

Gruß, Rolf
 
Arpeggio oder nicht

Wenn ich nicht alles falsch verstanden habe ist die antwort eher einfach.

Wo kein Arpeggiozeichen steht wird alles zusammengespielt. Als Ausnahme ist aber immer erlaubt, wenn die Spannweite der Hand es nicht zulässt. Viele Frauen können keine Dezime klar spielen und schon garnicht, wenn noch andere Töne drin vorkommen. In diesen Fällen ist das Arpeggio geradezu geboten, den ansonsten würde ja ein Ton fehlen-
also Rolfs eine Käsesorte:D

Da bei Chopin Dezimenakkord fast die Norm sind kommt es nun drauf an, diese Arpeggio so dicht zu spielen, dass es gut klingt.
Was eigentlich nie erlaubt ist: Töne wegzulassen, denn dadurch würde ja das voicing zerstört.
 

Hallo zusammen,
danke für die Antworten,

jetzt hab ich das auch kapiert mit rolfs drei Käsesorten.:):idea: Danke, klavigen, für die Erklärung.
Ich bin wohl nicht drauf gekommen, weil der Akkord um den es ging nur eine Oktave umfasst.

Eigentlich bin ich ja nicht begriffsstutzig, aber da habe ich mich doch schwer getan.

rolf, überfordere nicht meine grauen Zellen, die sind schon ein paar Jahre alt und nicht mehr so ganz taufrisch. Was noch da ist, brauch ich zum Klavier spielen lernen und nicht für das Entwirren verklausulierter Sätze. Und komm nicht mit Wagner (Walküre) an, wenn es um Chopin geht, das verwirrt einen vollends.;)

Grüße
VP
 
hier ist mal die Stelle, um die es mir geht. Weder fertig noch im Tempo.
Geschrieben ist dort kein ARpeggio, aber mir gefällts so. Geht das nicht, oder kann man????? Oder ist sowas ganz daneben?

LG
violapiano

ich habs mal wieder rausgenommen, da es ja siehe oben! weder fertig nach im Tempo war. Es ging ja nur ums Arpeggio, die Aufnahme der Stelle war auch rein technisch zur Verdeutlichung des Arpeggios und deshalb sollte sie auch nicht anders beurteilt werden.

Das ist eben immer die Gefahr, wenn man Schipsel unfertig reinstellt.....
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Also ich finde, der gebrochene Akkord klingt irgendwie unruhig. Wenn die Größe Deiner linken Hand es erlaubt, dann versuch doch, ihn als geschlossenen Akkord zu spielen. Der daraus entstehende Klang läßt sich wahrscheinlich genauer dosieren und paßt bestimmt besser zum Lauf der rechten Hand.

Ich stelle mir gerade vor, wie ein Chor diese Stelle singen würde. Weißt Du, was ich meine?
 
Ich denke, wenn ein Arpeggio, dann ein schnelleres, energischeres. In der Aufnahme scheint mir der Fluss durch das Arpeggio gestört. Wenn, dann müsste es eben organisch in den Ablauf integriert sein.

lg marcus
 
Joa, ich denke auch, es wohl keine ganz so gute Idee, wenn das Tempo so ist wie es mal sein soll, dann stört ein Arpeggio auch noch mehr die Struktur.

Es muss ja leichtfüßig klingen, und so tuts das nicht.

LG
VP
 
So gespielt ist das Appreggio absolut nichtssagend. Ich kann mir vorstellen, daß da etwas schemenhaft in deiner Vorstellung herumgeistert, und deswegen bist du überhaupt auf die Idee gekommen. Vielleicht kommst du bald drauf, was dir da wirklich fehlt - am besten nicht drüber nachdenken und am besten möglichst absichtslos und mit wenig Ausdruck spielen, dann drängt sich die richtige Lösung vielleicht sogar auf.
 
Hallo VP!

Nach lustiger -hicks- Silvesterfeier -hicks- noch ein kurzer Kommentar zu deiner Demo: erstmal finde ich es sehr schön, dass du dich durchgerungen hast, uns etwas hören zu lassen (ist doch gar nicht soooo schlimm, oder? ;)). Deine Idee vom Arpeggio leidet noch etwas am zögerlichen Tempo des Laufes rechts. Damit geht zwangsläufig das sehr breite Aufdehnen der Einzeltöne im gebrochenen Akkord einher, was an dieser Stelle so gar nicht passt (nach meinem Empfinden). Wenn arpeggieren, dann mit sehr hoher Tondichte. Bei präziser Spielweise natürlich hier mit Pedal.
Also, in diesem Fall würde ich vorerst noch Abstand nehmen von kreativen Interpretationen (Kür) und den gegebenen Text souveräner, brillanter spielen (Pflicht). Das ist für uns Anfänger schwer, ich weiss, aber trotzdem wäre das für mich eine unumgehbare Voraussetzung.
Ich hoffe, dir damit kein allzu negatives, verschreckendes Feedback auf deine kleine Einspielung zu geben, im Gegenteil, ich möchte dich darin bestärken, indem du merkst, wie hilfreich das Forum angesichts von unentschiedenen Klangfragen sein kann. Hoffe, du siehst das genauso :idea:

So, nun schlaf` ich in das neue Jahr hinein,
LG, Sesam
 
ich greife nochmal die ursprüngliche Frage des threads auf:
"Wie weit geht künstlerische Freiheit?"

Mir fiel die dazugehörige "Gegenfrage" ein, auch in Anbetracht der Auseinandersetzungen hier:
"Wie weit gehen Akzeptanz und Toleranz gegenüber künstlerischen Freiheiten beim Publikum und Künstlerkollegen?"

oder wie der Volksmund im Norden sagt
"Wat dem eenen sin Uhl, is dem annern sin Nachtigall"

Über die Frage, wie man eine Stelle "richtig" spielt kann man heftig diskutieren. Die einzig wahre Antwort wird es womöglich nicht geben. Also ist Toleranz gefragt.
Oder?
 
Arpeggien kann man so oder so spielen, allerdings werde ich wohl da keines machen, es steht ja eh nicht drin im Notentext.

Warum meinst du, sesam, "wenn Arpeggien, dann immer mit hoher Tondichte", damit meinst Du wahrscheinlich, schnell gebrochen? Ich finde, man kann das nicht verallgemeinern, kommt auf die Stelle an.

Ich wollte hier eig. nur wissen, ob es für die Stelle gtrundsätzlich eine Option sein kann, zu arpeggieren.
 

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