Welches Klavier für Anfänger?

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K
Klassikfreund
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Hallo an alle!

Folgende frage:

Ich will anfangen Klavier zu spielen (hatte das mal mit 14 kurze zeit gemacht) und will das jetzt wieder aufnehmen (mit 21).
Nun wären meine Eltern bereit mir etwa 3500-4000 euro zum kauf eines eigenen Klaviers auf "Kredit" vorzustrecken und da wollte ich mich mal hier erkundigen, welche Klaviere ihr empfehlen könnt in der Preisklasse. Vielleicht ein gutes gebrauchtes? Wäre halt toll, wenn ich das länger benutzen könnte, also wenns nicht nur ein einsteigerinstrument ist....
Ich hatte auch an ein neues Klavier von yamaha gedacht, vielleicht das b2 klavier. Das konnt ich auch anspielen, aber mehr als ein bisschen klimpern kommt bei mir noch nicht raus! :rolleyes:
Auch an ein gebrauchtes U3 habe ich gedacht, im musikhaus kirsten gibts eines das "generalüberholt" wurde (nach den dortigen aussagen) und aus dem jahr 1979 ist, zum preis von 3800 euro.
oder an ein u1, eventuell aus dem gleichen laden, das wäre billiger 2800 euro
nur leider konnt ich diese instrumente noch nicht anspielen, was doch besser wäre, oder?
Schonmal danke für die antworten.

P.S.: Ich weiß hundertpro das ich kalvierspielen will und hab kein interesse daran vorzeitg aufzugeben.:)
 
fisherman
fisherman
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Welches Klavier für Anfänger?

Das bestmögliche. Definitiv somit gebraucht. Für Dein Budget bekommst Du genau die besprochenen U1/3 - wenn Dir der Y-Klang gefällt, ist das Preis/Leistungsverhältnis top. Allerdings sind die meisten gebrauchten Us Grauimporte, die in Asien schwer bespielt wurden und nicht immer optimal aufgearbeitet sind (Vergiss das Verkäufergewäsch von wegen "generalüberholt".) Ein normal bespieltes U1/3 für den Euro-Markt aus den 70/80/90ern ist sicherlich nicht schlecht.

Wenn Du lange genug suchst, gibt es aber auch traumhafte Instrumente aud D-Produktion. Darüber zu referieren, sprengt aber den Rahmen. Lies Dich mal im Forum durch.

ABER: Ich kann Dir ziemlich sicher sagen, dass sich Deine Vorstellungen hinsichtlich Klang und Bespielbarkeit erst noch herausbilden, bzw. ziemlich verändern werden. Plane deshalb JETZT keine Anschaffung für die Ewigkeit, sondern gehe davon aus, dass Du in 2, 3 Jahren neue, andere Begehrlichkeiten hast. Dann ist es gut, ein Klavier zu besitzen, das Du problemlos in Zahlung geben oder privat verkaufen kannst. Und da machst Du mit einem guten Exemplar der U-Serie oder mit einem recht neuen B3 nix falsch. Gleiches gilt für Kawai (die ich persönlich nicht so mag), natürlich auch für gute deutsche Marken älteren Kalibers.
 
K
Klavierbauermeister
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Mit "generalüberholt" und EURO 2.800,-- wäre ich schon skeptisch. Das sind asiatische Musikschulklaviere welche hauptsächlich optisch auf Vordermann gebracht wurden. Ein neues YAMAHA B-3 basiert auf der aktuellen U1-Serie und ist in dieser Preisklasse sehr empfehlenswert.
 
K
Klassikfreund
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nd da machst Du mit einem guten Exemplar der U-Serie oder mit einem recht neuen B3 nix falsch.
Ja, das b3 hab ich angespielt und finds ziemlich gut. Sowohl vom klang als auch vom anschlag, soweit ich das beurteilen kann.
Nur im laden macht das 4800 euro im internet ist das billiger, das ist aber dann keine miete möglich, was gerade für den anfang besser wäre. ich hab mir überlegt:
Wenn ich dann besser werde könnt ich das mietklavier ja schnell los werden und ein anderes das besser passt kaufen.....

Das ding ist eben das ichs etwas eilig habe und schnell anfangen will und dafür ein klavier bei mir brauch und für alle klaviere die weit entfern stehen, also nicht in meiner stadt (Leipzig) müsst ich erst hinreisen und die anspielen, wofür ich momentan wenig zeit habe.

Ich hab mir im Klavierhaus Blüthner in der Stadt einige der Irmler Modelle angesehen und ich muss sagen vom klang hab ich schon schrecklicheres gehört, obwohl mir schon Unterschiede zwischen den "studio" und den"Professional" Modellen aufgefallen sind und natürlich im vergleich zu den Blüthner klavieren selbst...

Kennt ihr euch mit Irmler klavieren aus? Kann man auf den "studio" modellen länger als ein jahr spielen? Wäre gut zu wissen. Die sind nämlich mietbar und das wäre ja für den anfang eine lösung und dann die mieten anrechnen lassen und kaufen.

Nur will ich auch ungern ein klavier mieten und dann nach einigen monaten oder nem jahr oder so das klavier wechseln.
Das würde allerdings mehrkosten bedeuten, da ich ja für das klavier die miete bezahle und das nächste dann noch kaufe. Lieber gleich eins das länger "brauchbar" ist.
 
fisherman
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Bitte denk an die Widerverkäuflichkeit. Die potentiellen Käufer sind oftmals piano-unkundige Eltern. Da ist Yamaha vermutlich besser zu verkaufen als Irmler. Auch wenns "nur" ein B2 ist.
 
J
jensen1
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Ich hab mir im Klavierhaus Blüthner in der Stadt einige der Irmler Modelle angesehen

Warst du auch im Piano-Centrum in der Löhrstraße? Dort stehen eine Menge neuer, aber auch ein paar gebrauchte Instrumente in allen Preisklassen.

Der absolute Knaller ist ein generalüberholtes Klavier von Ackermann. Das ist ein Konzertklavier, welches m.E. fast alle anderen Klaviere im Laden aussticht. Der Händler hat es mehrmals im Preis reduziert, weil die Leute lieber schwarz glänzende "Klirr-Klirr-Kisten" aus China kaufen, als ein wirklich gut klingendes und angenehm spielendes Klavier. Das Klavier wäre meine Empfehlung. Neuer Stimmstock, neue Saiten, Resonanzboden überholt, Mechanik überholt, originale Hammerköpfe (abgezogen und sehr schön intoniert). Der einzige Nachteil ist, dass du dich mit der Nussbaum-Optik anfreunden müsstest. Der Händler will dafür 3000€, was ein absoluter Spaßpreis ist. Ein äquivalenter Klang kostet neu über 10.000€.

Ich bin übrigens mit dem Händler weder verwandt, noch sonst irgendwie verbunden und empfehle dir dieses Instrument nur, weil du konkret nach lokalen Angeboten gefragt hast. Gibt hier ja nicht so viel Auswahl.
 
K
Klassikfreund
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okay, danke schonmal, werd mir mal ansehen.
Und kennt jemand von euch die Ackermann Klaviere genauer?
Ich such im Netz schon wie blöde, kann aber nichts dazu finden. Also keine website oder sowas oder informationen über ne ehemanlige Firma.
Weiß nur das die wohl aus stuttgart kommen.

Klassikfreund
 
K
Klavierladen
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okay, danke schonmal, werd mir mal ansehen.
Und kennt jemand von euch die Ackermann Klaviere genauer?
Ich such im Netz schon wie blöde, kann aber nichts dazu finden. Also keine website oder sowas oder informationen über ne ehemanlige Firma.
Weiß nur das die wohl aus stuttgart kommen.

Klassikfreund


Hallo,

ich hatte schon mal 1-2 Ackermaann gestimmt und sie zumindest nicht als schlecht in Erinnerung. Genaugenommen kenne ich glaube ich gar keinen schlechten Stuttgarter Hersteller.

Bei solch alten Insturmenten der weniger bekannten Marken entscheidet aber eigentlich nur noch der individuelle Zustand und nicht der Markenname über deren Handelwert.
Wenn so ein Klavier gut restauriert ist, kann es durchaus eine Empfehlung wert sein.


Liebe Grüße,

Thilo
 
K
Klassikfreund
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Mensch, danke, dann seh ich mir das mal an.

Ein Kunde hättes fast gekauft, hat dann aber ein dreimal so teures Modell genommen. Jetzt muss ich warten bis das Ding wieder aus dem Leger zurück kommt.....

Bei solch alten Insturmenten der weniger bekannten Marken entscheidet aber eigentlich nur noch der individuelle Zustand und nicht der Markenname über deren Handelwert.

Warum ist das so?:confused:
 
H
Hermann Scharf
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Ackermann Klaviere

Die Fa. Ackermann, genauer F.J. Ackermann wurde im Jahr 1882 in
Stuttgart gegründet. Aber wie so vielen Deutschen Klavierherstellern haben die beiden Weltkriegen ihnen den Garaus gemacht.Es waren aber sehr
gute Klaviere jedenfalls die nach etwa 1910 gebauten.
Gruß aus Nürnberg,
Hermann Scharf
okay, danke schonmal, werd mir mal ansehen.
Und kennt jemand von euch die Ackermann Klaviere genauer?
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Klassikfreund
 
 

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