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classican
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Der Mensch ist ein Wesen, dass unbedingt auf Belohnungen anspricht. Deshalb versprechen die Wüstenreligionen (Islam und Christentum) auch bei entsprechender Lebensführung das Paradies, wo Jungfrauen lieblicher Art warten und Milch und Honig fliesst.
Vielleicht hilft es daran zu glauben, dass die Fähigkeit, eine Beethovensonate richtig zu spielen noch viel mehr Befriedigung verschafft als andere Tätigkeiten, die auch eine Befriedigung versprechen. Vor allem hat man einen wesentlich längeren Genuss daran.
Aber WER soll es auf Richtung bringen, wenn es das Gehirn SELBST nicht will ?:confused::D
Mit entsprechenden Nebeneffekten und Langzeitfolgen natürlich.
Auch mich würde interessieren, was Du konkret meinst (das Wort "Manipulation" in Deiner Überschrift halte ich dabei für unpassend, da es negativ belegt ist). Ich vermute, Deine Frage geht in RichtungWas kennt ihr für Wege, das Gehirn auszutricksen, will heißen, euer Gehirn in die Richtung zu bringen in die es gerade selbst nicht will.
Gerne auf das Klavierspielen bezogen
Aber ja. ;) In meinen Augen hängt das mit der (mit dem Alter zunehmenden) Fähigkeit zur Selbstdisziplin zusammen. Unter Selbstdisziplin verstehe ich die Einsicht, kleine Belohnungen aufzuschieben, um später umso größere Belohnungen zu ernten.Möglicherweise können ältere (sprich: keine sehr jungen) Menschen besser bewusst kontrollieren, wann und wozu sie sich konzentrieren möchten? Vielleicht weiß Dimo was dazu?
Das deckt sich auch mit meinen Erfahrungen.2. Was zumindest mir die Konzentration immens erleichtert, und ich denke, dass das bei anderen Menschen nicht anders sein wird, ist die Konzentration auf etwas schönes, angenehmes, das mich interessiert.
(....) Für das Klavierspielen heißt das: Ich kann drei Stunden am Stück an einem Stück üben, nach dem ich gerade süchtig bin. Bei einem anderen Stück, was mich im Moment vielleicht eher langweilt oder beim Blattspielen, was ich als nicht so angenehm empfinde, verfliegt der Elan nach wenigen Minuten.
Ja - Konzentration ist in hohem Maße trainierbar. Das erinnert mich an meine Schwester, die sich damals sehr intensiv auf den Mediziner-Eingangstest vorbereitet hat. Beim Konzentrationstest hat sie durch Training besonders deutliche Fortschritte gemacht.Die Konzentrationsfähigkeit steigert sich mit zunehmender Übung (...).
Ich stimme Deinem Fazit zu.Fazit: (...) geschickte Auswahl von Literatur, regelmäßige Übung der Konzentration durch regelmäßiges Klavierüben (...) Es wird sich bestimmt aus jeder Epoche und von nahezu jedem Komponisten ein Stück finden, das einem zusagt, wenn man lange genug sucht.
Würde ich nicht so verallgemeinern... ;) Wenn der Aspekt des Fingertrainings mit positiven Gefühlen besetzt ist, klappt auch das. :cool:Denn Fingerübungen gehören sicher nicht unbedingt zu den Dingen, auf die man am meisten Lust hat?
:D
was ich mich frage: meinst Du das sarkastisch oder nur humorig?
amüsierter Gruß, Rolf
