Was Anfänger verwirrt und zum Grübeln veranlasst...


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HbMuth
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Das wäre dann ne Anschlussfrage, aber eigentlich als solche jetzt für mich nicht wirklich interessant: Ist nach Daumenuntersatz z.B. die Lage der Hand ne andere? Jedenfalls, was meine erste Frage betrifft, meine ich mit Lagenwechsel, dass die gedachte Zuordnung Finger-Taste für alle fünf Finger zugleich aufgelöst werden muss, die Hand abgehoben und woanders niedergeht, etwa wenn ein Motiv oktaviert (auf anderer Oktave repetiert) wird.
 
samea
samea
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Losgelöst vom Takt wäre meine Antwort Fünftonraum gewesen.
 
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Alter Tastendrücker
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was meine erste Frage betrifft, meine ich mit Lagenwechsel, dass die gedachte Zuordnung Finger-Taste für alle fünf Finger zugleich aufgelöst werden muss, die Hand abgehoben und woanders niedergeht,
Exakt dieses Handabheben und in der neuen Position 'niedergehen' (am Besten mit kräftigem Akzent!) ist, was KL seit über 200 Jahren bekämpfen. Die Lagenwechsel (z. B. bei Tonleitern oder Arpeggien) geschmeidig und unhörbar zu machen ist eine zentrale technische Aufgabe, und sie gehört zu denen, die sich kaum vernünftig verbalisieren lassen. Also ohne vorbildliche Demo (am Besten in Präsenz, weil der KL dann besser hören UND sehen kann) fast nicht vermittelbar ist. Ganz ähnlich übrigens der Lagenwechsel bei den Streichern.
Dass man gelegentlich mit geschicktem FS Positionswechsel so gestalten kann, dass das 'Niedergehen' einen erwünschten Akzent erzeugt, ist davon unberührt.
 
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HbMuth
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Exakt dieses Handabheben und in der neuen Position 'niedergehen' (am Besten mit kräftigem Akzent!) ist, was KL seit über 200 Jahren bekämpfen.
Dass Lagenwechsel im pianistischen Spiel bestmöglich unmerklich ablaufen sollen, ist mir klar. Die Pianistik ist im Kontext meiner Frage nur als Terminologieleihstelle relevant gewesen.

Gibt dann halt Phrasen, und Phrasensegmente, die "per definitionem" weder Taktstriche noch Lagenwechsel überspannen können. Die Bassfiguren des A-Moll-Walzers bei Chopin etwa, wurden mir mit hohen Bögen beigebracht. Mir ist klar, dass "Phrasensegmente" im Kontext der Pianistik keine Bedeutung haben. Ich habe leider mit Kontexten zu tun, wo die Takttrennung strukturell größeres Gewicht hat als Nahtlosigkeit. Details spare ich euch, und damit auch eine weitere fruchtlose Diskussion in einem Sammelthread.
 
 

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