Vom Yamaha CLP-625 zum Yamaha U1 SH2

  • #41
Hallo,
gestern hab ich mir das U1 SH2 auch bestellt. Bin schon richtig aufgeregt. In drei Wochen sollte es da sein.
Bin mal gespannt wie es beim mir im Zimmer aussieht. Vorher muss ich aber noch ordentlich ausmisten.
Hast du deine Probleme mit dem Silent gelöst bekommen ?? Eventuell werde ich mal auf dich zukommen wenn meins da ist :D

Gruss Rene
Willkommen im Forum und Gratulation zum Klavier! 🎉 3 Wochen Lieferfrist ist ja traumhaft, ich musste 3 Monate warten oder so. Ich bin sehr zufrieden und nutze beides regelmäßig, akustisch und silent. Der Wechsel hin und her bereitet mir soweit keine Probleme. Aber stelle dann gern Deine Fragen, wenn welche auftauchen! 👋🏻
 

  • #42
Danke Dir,
ja hab es da bestellt wo es direkt Lieferbar war. Leider war es bei meinem lokalen Dealer nicht vorrätig und hätte ca. 6 Monate gedauerd. Bin schon verdammt gespannt wie sich das ding in meinem Hobbyraum sich anhört. ;)
Es ist ja soooo was anderes als mein p125 Stagepiano... Die Haptik, der Klang :003::027:
 
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  • #43
Mich würde bei bestellten Klavieren mal interessieren: klingen sie so und fühlen sie sich so an, wie die, die ihr im Laden angespielt habt? Weil ich bei meiner Klaviersuche das Gefühl hatte, dass auch bei baugleichen Klavieren die Unterschiede zwischen den Instrumenten doch überraschend groß sein können.
 

  • #44
Ja, da bin ich auch mal drauf gespannt. Ich hab mehrere U1 gespielt. Fand alle für mich passend.
Natürlich ist die Akustik zuhause nochmal anders als im Laden, aber ich denke da gewinne ich bei meinem Hobbykeller an Wärme dazu, da ich viel Zeug Bücher etc drin stehen hab. In ein paar Tagen kann ich dann berichten.
 
  • #45
Mich würde bei bestellten Klavieren mal interessieren: klingen sie so und fühlen sie sich so an, wie die, die ihr im Laden angespielt habt? Weil ich bei meiner Klaviersuche das Gefühl hatte, dass auch bei baugleichen Klavieren die Unterschiede zwischen den Instrumenten doch überraschend groß sein können.
Das habe ich hier mal beschrieben. Da bei mir zu Hause aber nur genau 1 Klavier steht, konnte ich es bisher nie mit einem anderen direkt vergleichen.
 
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  • #46
Ich versuche mal, die Ergebnisse kurz zusammenzufassen. Das Ibach von 1928 bleibt erst einmal bei meinen Eltern. Die Generalüberholung würde wohl einiges kosten und einen Silent-Einbau kann ich mir bei ihm nicht vorstellen. Ein schönes gebrauchtes Grotrian-Steinweg 124 kam ebenfalls nicht in Frage, weil mir von den Silent-Systemen zum Nachrüsten abgeraten wurde. Das Ad silent-System konnte ich jedoch selbst jetzt nicht testen. Getestet und für mich eher nicht überzeugend fand ich Feurich Silent an einem Flügel, Schimmel Twintone Silent (weiss nicht, ob das noch die alte Yamaha-Lösung oder schon das aktuelle eigene Schimmel-System war), Blüthner/Haessler e-volution. Das ist mein ganz subjektiver Eindruck und ich habe nicht stundenlang getestet. Teilweise spielte für mich auch die Optik eine Rolle, vor allem aber natürlich die Funktionalität. Überzeugend finde ich Yamaha SH2 und Bechstein Vario Duet. Mit Kawai habe ich mich nicht gross auseinandergesetzt. Am Ende schwankte ich dann zwischen Yamaha und Bechstein, logischerweise. Obwohl ich durchaus auch Vorteile beim Bechstein sehe, ist aber der Yamaha-Klang offensichtlich «mein Klang». So wird es nicht das Bechstein Academy 124 Style sondern ein Yamaha U1 SH2.

Und wenn es mit einem Flügel nie klappen sollte: Die Konzertklaviere Bechstein Concert 8, Blüthner B-132 und Bösendorfer 130 sind schon toll...
Aus gegebenem Anlass zitiere ich mich selbst: den oben beschriebenen Klavier-Erfahrungen kann ich heute etwas hinzufügen. 🎹 Meine neue Vierhändig-Partnerin nennt ein Grotrian-Steinweg Concerto G-132 ihr eigen und ich bin mächtig beeindruckt. Ein tolles Instrument! Ein Konzertklavier, aber hallo. 🏆 Das ist wirklich nochmal eine andere Liga.
 
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  • #47
Servus,
ich hatte bisher Clavinovas (CPL585, 685) und bin soeben auf ein U1 umgestiegen. Warum? für mich persönlich klingen die Basstöne am Digi eher nach einem Brummen, als nach einem Klang. Bei meiner KL spiele ich auf einem Flügel* (Blüther?) und der Unterschied zum Digi war da enorm. Anschlagtechnisch fühlt es sich auch anders an. Bitte nicht falsch verstehen, ich war davor immer zufrieden mit den Digis, die Zeit war halt reif für ein mechanisches Klavier (mit Silent-Funktion)
Bedenken wegen der Nachbarn hatte ich auch, da ich aber auch schon bisher oft ohne Kopfhöhrer gespielt habe, habe ich beschlossen das Thema vorerst zu ignorieren und mich am Klang zu erfreuen :-)

LG. Michael
 
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  • #48
... Silent ist top, was mir aber noch nicht gelingt, ist die Verbindung zur Smart Pianist App. Kennt sich da jemand aus? Bluetooth oder Kabel ergeben bisher keine Verbindung... Ich würde die App gerne für Aufnahmen nutzen.
Servus,

ich habe ein Yamaha* U1 mit SH2-Silentsystem. Ich habe mir das WLAN-Modul UD-WL01 dazugekauft. Nach anfänglichen Problemen mit der Integration ins Heim-WLAN funktioniert es nun klaglos mit der Smart Pianist App.
Zum Aufnehmen kann ich noch nichts sagen, die Wiedergabe von Aufnahmen klappt problemlos. Ich verwende das gerne um die Bass-Stimme (von meiner KL gespielt) bei vierhändigen Stücken akkustisch dazuzumischen und so virtuell zusammen zu spielen ;-)

LG. Michael
 
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  • #49
In ein paar Tagen kann ich dann berichten.
Weil Michael aus Wien den Thread wieder hochgeholt hat ist mir aufgefallen, dass hier noch ein Erfahrungsbericht fehlt. Bekommen wir den noch? Würde mich echt interessieren.
 
  • #50
Weil Michael aus Wien den Thread wieder hochgeholt hat ist mir aufgefallen, dass hier noch ein Erfahrungsbericht fehlt. Bekommen wir den noch? Würde mich echt interessieren.
@Flare hat inzwischen schon auf einen Flügel* upgegradet, aber vielleicht berichtet er trotzdem noch!
 
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  • #51
Servus,

ich habe ein Yamaha U1 mit SH2-Silentsystem. Ich habe mir das WLAN-Modul UD-WL01 dazugekauft. Nach anfänglichen Problemen mit der Integration ins Heim-WLAN funktioniert es nun klaglos mit der Smart Pianist App.
Zum Aufnehmen kann ich noch nichts sagen, die Wiedergabe von Aufnahmen klappt problemlos. Ich verwende das gerne um die Bass-Stimme (von meiner KL gespielt) bei vierhändigen Stücken akkustisch dazuzumischen und so virtuell zusammen zu spielen ;-)

LG. Michael
Wenn ich mich richtig erinnere, habe ich dann auch noch ein Spezialkabel gekauft. Nutze die App mittlerweile überhaupt nicht mehr. Spiele Silent und akustisch, nehme aber nur akustisch auf, meist als Video. Aber danke für den Tipp! Stimmen zum Dazuspielen habe ich bisher einfach per Handy laut abgespielt.
 
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  • #52
@Fotomanni
Möchtest du irgendwas spezielles Wissen ?

Ja ich hatte ds U1 Sh2 für etwa ca. 1,5 Jahr bei mir zuhause stehen gehabt.
Mein U1 hatte einen etwas festeren Anschlag, was nicht unbedingt negativ zu Werten ist, damit bekommt man dann die benötigte Kraft in den Fingern. :) Die U1 die ich probegespielt hatte waren alle was leichter zu spielen.

Vom Klang her war mein U1 sehr schön im Diskant in den mittleren lagen war es ein wenig hmm Matschig, bzw es hat sich sehr überschlagen...
Weiss nicht genau woran es lag. Jetzt wo der Flügel* da ist, hab ich nicht mehr dieses Problem. Vielleicht ist auch der Raum schuld gewesen..
Die Stimmung wurde vom U1 immer super gehalten.. Winter, Sommer und Feuchtigkeitsschwankungen haben dem Intsrument wenig aus gemacht.
Das SH2 Silentsystem ist toll gewesen, das hab ich nun nicht mehr.. Schön auf einen richtigen Klavier spielen zu können wenn es auch mal leise sein soll.
Ich hatte noch weitere Monitoringboxen am SH2 dran, dann musste nicht immer der Kopfhörer her.

Eigentlich wäre ich mit dem U1 auch glücklich geworden, aber man lebt ja nur einmal :)

gruß
 
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  • #53
@Fotomanni
Möchtest du irgendwas spezielles Wissen ?

gruß
Nein, eher deinen allgemeinen Eindruck. Vor allem über das Silentsystem. Das Yamaha* U1 dürfte ungefähr dem Kawai K300 entsprechen. Hat aber den Charme, dass es das auch in nichtschwarz :004: gibt.

Weißt du ob es bei dem SH2 auch die Bösendorfer Binaural Samples gibt?
 
  • #54
Ich meine Binaural waren lediglich die cx samples.. Ansonsten war das SH2 eine schöne Bereicherung..
Ich hatte die App via USB Kabel mal angeschlossen und es lief einwandfrei. Hatte auch schon keine Probleme mit dem SH2.

Gruß
 
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  • #57
Ich meine Binaural waren lediglich die cx samples..
Tschuldigung, war eine doofe Frage. Denn das hätte ich ja leicht selbst nachsehen können. Was ich inzwischen getan habe: Jetzt gibt es das SH3 und das hat CFX und Bösendorfer als Binaural Samples.
 
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  • #58
Kleines Update aus aktuellem Anlass: Bei mir steht immer noch das Yamaha U1 SH2. Bei meinen Eltern steht immer noch das alte Ibach. Aber bei mir ist im Juni 2022 noch ein Kawai Mini Grand Piano (miniature toy piano) mit 32 Tasten in „natural wood“ dazugekommen. Und diesen Juni habe ich mir noch ein Reise-Set zugelegt: Kawai ES-120 B mit Tasche, Ständer und Einzelpedal. Bin mal gespannt, ob und wie ich es bei Auto-Ferien und anderen Gelegenheiten einsetzen kann und vor allem wie oft. (Das Toy Piano kommt nicht so oft zum Einsatz.) Es ist witzig, wieder ein Digi unter den Fingern zu haben, aber ich ziehe mein U1 klar vor. Die voll aufgedrehte Lautstärke des Kawai kommt mir nicht sehr laut vor - das ist interessant, weil ich ja zu Beginn (s.o.) beim CLP nicht über 3/4 der Lautstärke hinaus kam. Vermutlich habe ich mich gut an die akustische Lautstärke gewöhnt.
 
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  • #59
Und schon wieder ein Update aus aktuellem Anlass. Erstes Problem mit dem U1 SH2 😟

Ich hatte ein Tastengeräusch bei einigen Tasten bemerkt, v.a. bei raschem Spiel meines Händel-Satzes (beim Loslassen der Tasten). Habe das dem Stimmer vor dem Stimmen gesagt, dass es vor allem die mittleren drei Oktaven betrifft. Er sagte, er schaut mal, hat dann geputzt und geschmiert und gestimmt - danach war es leider noch da. Ich hab wieder angerufen und es ihm beim Termin in stummgeschaltetem Zustand demonstriert. Er hat es auch gehört und dann alle Tasten, bei denen es ihm auffiel, in stummem Zustand reguliert. Diagnose: Ich hätte viel gespielt, das sei normal, die Löcher um die kleinen Stifte und der Filz um die ovale Öffnung seien etwas gebraucht inzwischen. Er habe jetzt gemacht, was er könne, wisse aber nicht, wie lange es halte, und irgendwann müsse dann mal die Mechanik in die Werkstatt. Der Termin ging 20 min. Gestern habe ich geübt und war gar nicht glücklich, es ist weniger, aber nicht weg, dafür hat jetzt eine höhere Oktave teils dumpfe Nachklänge.

Gezeigt hat er mir diese Bohrung von unten:

IMG_1717.webp

Kann das denn sein, ist das normal? Das Klavier ist 5.5 Jahre alt und wurde 1-2h tgl gespielt. Laut meiner KL habe ich einen sehr sanften Anschlag. Ihr U1 ist 36 Jahre alt und da klappert nichts.

Was soll ich jetzt machen? Nochmal reklamieren? Den Klavierbauer meiner KL anrufen? Die Garantie ist im Februar abgelaufen, d.h. ich bin nicht mehr an das Klavierhaus gebunden.
 
  • #60
Wenn es viel gespielt wurde, dann ist das normal, dass die Tastengarnierung nicht mehr so stramm wie neu sitzt. Aber: normalerweise verursacht das kein Klappern beim Loslassen der Taste. Vielmehr sorgt es dafür, dass die Tasten halt mehr seitliches Spiel haben. Auch nicht schön, aber eigentlich geräuschfrei. Meine Vermutung geht eher Richtung Tastenboden. Das ist das runde Loch, dass die Taste unten hat und durch das der Metallstift geht, den man oben dann herausragen sieht. Wenn der eigentlich runde Tastenboden Spiel bekommt, dann führt das nicht zu seitlichem Spiel in der Taste, sondern zu einem Spiel nach vorne bzw. hinten. Und das führt zu Klappern beim Loslassen der Taste. Aber das wäre bei einem recht jungen Yamaha Klavier sehr ungewöhnlich.

Kannst du ja mal testen. Nimm eine betroffene Taste zwischen Daumen und Zeigefinger. Deine Finger drücken dabei die Tasten links und rechts von der betroffenen Taste nach unten. Die betroffene Taste selbst drückst du aber nicht nach unten, du hältst sie nur zwischen den Fingern. Dann schiebst du die Taste mit den Fingern vorsichtig nach hinten und dann wieder nach vorne. Wenn das möglich ist, hat der Tastenboden wohl Spiel. Kannst ja mal zum Vergleich die allertiefste bzw. höchste Taste testen. Da dürfte wahrscheinlich Null Spiel nach vorne bzw. hinten sein, weil diese Tasten so gut wie nie gespielt werden.

Andere mögliche Ursache: die Bleie in der Taste haben sich gelöst und klappern. Aber auch das wäre bei einem jungen Yamaha sehr ungewöhnlich.

Was meinst du mit dumpfen Nachklängen in einer höheren Oktave? Und das klingt so, als ob das erst seit dem erneuten Besuch des Klavierbauers aufgetreten ist. Allerdings kann ich mir kein Szenario vorstellen, in dem die Arbeit an manchen Tastengarnierungen bzw. Tastenböden einen Effekt auf höhere Oktaven verursacht.
 
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