Unkontrolliertes Verhalten...

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Konkolefski
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kennt ihr das auch wenn euch jemand nach dem vortragen eines stücks sagt dass ihr die ganze zeit den mund offen hattet oder andere unkontrollierte bewegungen gemacht habt, so wie hin und her schaukeln oder so? wenn ja, ist das normal??
lg christoph
 
Haydnspaß
Haydnspaß
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Ja, das ist normal :)

Jeder Pianist hat solche Ticks, und meist weiß man garnichts davon.
Wenn einem sowas auffällt und es stört einen, kann man ja beim Spielen ab und zu darauf achten. Es wäre aber kontaprouktiv, sich harmlose Ticks mit Gewalt abtrainieren zu wollen. Das führt nur zu noch mehr Anspannung, die dann vielleicht äußerlich nicht mehr so sichtbar ist, aber immer noch genauso hinderlich wie die sichtbare.

Ich würde eher empfehlen, sich möglichst locker und natürlich zu bewegen, dann verschwinden die Ticks manchmal ganz von allein. Also nicht mehr Kontrolle sondern weniger :)
 
ubik
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Ich bewege immer den Mund beim Spielen :D

Aber solange diese Ticks nicht zu Anspannungen führen, sind sie harmlos. Eine Zeit lang habe ich meine inneren Ohrmuskeln angespannt, wenn ich Fehler gemacht habe, aber das ist jetzt auch vorbei, seitdem ich das erkannt habe.
 
fisherman
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ui - wie geht das denn?

übrigens sind bei mir die begungen vom musikstück abhängig: manchmal schwanke ich wie ein seemann, manchmal geht der mund auf und zu und bei wieder anderen stücken wird er ganz verkniffen (was sicherlich kein gutes zeichen ist :D). ach ja - augen-aufreissen gehört auch dazu.

fehlt noch das sabbern ....:D
 
fisherman
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ach das meinst du - druckausgleich im flieger & beim tauchen. das kannst du ohne nase-zuhalten? da scheint sich bei dir ja während des spielens ein druck im kopf aufzubauen? sieht dann wohl so aus::shock:
 
Walter
Walter
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zum Luft anhalten

stellt doch einfach mal einen Spiegel auf das Pult!
Hab ich zwar noch nicht gemacht, ich sehe mich aber beim Flügel spielen z.T. im gegenüber liegenden Fenster .... Ist evtl. ganz heilsam.

KeineGrimassenSchneider

Walter
 
Kulimanauke
Kulimanauke
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Macken

Hat sich schon mal jemand darüber muckiert, daß Glenn Gould fast unter dem Klavier gespielt hat? Wenn man ein Stück vorträgt, dabei völlig konzentriert ist, bleiben ein paar persönliche "Einlagen" nicht ausgeschlossen. Wenn ich was "Auffälliges" bemerke ich, erfahre ich etwas zufällig über den Spieler. Letzendlich ist mir aber nur sein Vortrag wichtig, inwieweit er mich mit seinem Vortrag ansprechen/anhören/"davon tragen kann. Und ganz und gar verrückte Sachen habe ich noch nicht gesehen.
 
stephen
stephen
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@Kulimanauke: mehrmals sogar. Aber wenn man so spielt, muss man sich noch Schlimmeres erlauben :)

@Fisherman: spätestens wenn Du mal nen Krampf in diesem Muskel hattest, weisst Du, dass da einer ist. Der ist eigentlich dazu da, das Innenohr von zu starkem Schall abzukoppeln - aber in Abhängigkeit vom Magnesiumspiegel und anderen Faktoren fällt die Tür auch schon mal ohne nennenswerten Lärm ins Schloss.
 

stephen
stephen
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Vorsicht: Mg ist Ca-Antagonist und kann bei übertriebener Anwendung zu vorzeitigem Knochenschwund führen. Also nicht nur noch von Sprudeltabletten leben :)
 
fisherman
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so sind die ärzte und konsorten. wie radio eriwan: im prinzip ja, ABER... :D
dabei weiß doch schon seit der antike ein jeder, dass die dosis den unterschied macht.

meine sehnenscheiden z.b. meinen, dass ich für heute genüg geübt habe...
 
Wir sind Haydn!
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Das is doch kein Muskel, das ist die Eustach'sche Röhre!
 
 

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