Tschaikovsky op. 23, Takt 41: Fingersatz gesucht

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Pit-Lip

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Liebe Experten,

wie würdet Ihr diese Passage eines verminderten Dominantseptakkordes, der über beide Hände verteilt mit unterschiedlichen Tönen beginnend vom Fingersatz her anlegen?

Bislang dachte ich für die rechte Hand
f0 (1. Finger), as0 (2.), ces (3.)

Daumenuntersatz für die neue Kette
d'(1), f'(2), as'(3)

Daumenuntersatz für die neue Kette
ces'(1), d''(2), f''(3), as''(4)

Daumenuntersatz für die neue Kette

Vorteil wäre: 1., 2., 3. Finger spielen als starke Finger immer auf den Untertasten
nur bei der letzten Kette spreizt die Hand bis zum 4. Finger, was die Sache unsicherer macht

A B E R

für die l.H. ergibt sich dann keine so ganz schöne Motorik und die Drei-Finger-Regel (Beide Hände benutzen die gleichen Finger; r.H. z.B. 1, 2, 3 so auch die linke Hand 1, 2, 3) würde durchbrochen mit

As(4), Ces(3), d0(2), f0(1)
neue Kette durch Verschieben der Hand
as0(4), ces0(3), d'(2), f'(1) usw.

Problem hierbei ist der Start der neuen kette mit einer Obertaste, was die Sache tendenziell unsicherer macht.

Lange Rede kurzer Sinn: Welchen Fingersatz bevorzugt Ihr?
Danke für jeden Tip,
Pit

 
rolf

rolf

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Im Sextenabstand liegen die doch prima, um sie problemlose parallel zu spielen.
Als Grundform:
12351235 usw
53215321 usw
Und das kann man auf jede solche Akkordbrechung anwenden.
 
A

Alter Tastendrücker

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Das Problem an dieser Stelle ist doch weniger der FS als der Rhythmus. Man hat für das ganze Genudel gerade mal ein (EIN!) ACHTEL Zeit.
Das ist in fast jedem Tempo so gut wie unmöglich. Ich habe geschummelt und die Arpeggien etwas früher begonnen und die Zwei im Takt trotzdem etwas verzögert.
Der einfachste FS ist daher der Beste! @rolf hat vollkommen Recht!
 
Stilblüte

Stilblüte

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Ich hab geschaut, dass ich für die verminderten Akkorde, egal mit welcher Taste sie beginnen, die bequemste Lage mit dem bequemsten Fingersatz kombiniert habe. Das hat u.U. zur Folge, dass ich nicht immer mit 4 (mochte ich lieber als 5) 321 beginne, sondern vielleicht mit 21 4321 etc.
Vielleicht würde ich es heute anders machen, damals war das meine Lösung, mit der ich sehr gut zurechtkam.
Wichtig / hilfreich ist es weiterhin, wenn rechte und linke Hand gleichzeitig versetzt werden, also 4 LH und 1 RH zur selben Zeit spielen.
 
 

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