Tonys Übungs-Thread

TonySoprano

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Ich hoffe, dass sowas hier erlaubt und richtig platziert ist. Ich wollte hier immer mal wieder Fragen stellen bei denen ich im selbstständigen Üben nicht weiter weiß.

Ich wollte zunächst fragen, wie ihr an meiner Stelle weiter verfahren würdet.

Vorweg: Ich habe von 10-18 Klavier gespielt, dann 5 Jahre komplett aufgehört und jetzt vor einem Jahr wieder angefangen. Ich habe ein paar alte Stücke aus meiner Kindheit (einiges von Chopin, Beethoven Sonaten usw.) wieder ausgepackt und nachgeholt und versucht mit einem Czerny-Heft an meiner Technik zu feilen.

Ich beende gerade den 3. Liebestraum von Liszt und möchte mich danach langsam anspruchsvolleren Stücken widmen. Für diese Stücke wollte ich erfragen, ob ihr es a) für realistisch haltet, sie generell irgendwann zu spielen und b) was Stücke sind, die mich technisch und vom allgemeinen Niveau her auf diese Stücke vorbereiten könnten?

Folgende Stücke möchte ich langfristig mal spielen:

Schubert - Impromptu op. 142 nr. 4
Schubert - Sonate A-Dur D959 das Scherzo
Rachmaninoff - Prelude in G-Moll

Ich weiß, besonders das 1. Stück davon ist ein ganz schöner Brocken. Ich weiß, dass ich da in den nächsten vielleicht Jahren nicht rankommen werde aber ich habe Zeit.

Ich hoffe ihr versteht was ich meine und könnt mir eure Einschätzung mitteilen!
 
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schmickus

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Wenn Du unbedingt Etüden spielen willst (warum?), dann ersetze Czerny ruhig durch Cramer-Bülow.
Meinst Du vielleicht das g-Moll Prelude von Rachmaninoff?
Ich weiß jetzt nicht, was an den 3 erwähnten Stücken so besonders sein soll, dass man sich da extra drauf vorbereiten muss. Spiel' doch einfach viel Schubert, Schumann, Rachmaninoff und ganz viel anderes abwechslungsreiches Zeug. Aber immer technisch sauber durcharbeiten.
 
TonySoprano

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Wenn Du unbedingt Etüden spielen willst (warum?), dann ersetze Czerny ruhig durch Cramer-Bülow.
Meinst Du vielleicht das g-Moll Prelude von Rachmaninoff?
Ich weiß jetzt nicht, was an den 3 erwähnten Stücken so besonders sein soll, dass man sich da extra drauf vorbereiten muss. Spiel' doch einfach viel Schubert, Schumann, Rachmaninoff und ganz viel anderes abwechslungsreiches Zeug. Aber immer technisch sauber durcharbeiten.
Jo, Prelude. Naja, für mich ist das aktuell halt jenseits meiner technischen Möglichkeiten. Ich kann mir Stand jetzt nicht ansatzweise vorstellen, solche Läufe zu spielen wie z.B. bei 1:08


Mit Czerny will ich erreichen, technisch sauberer zu spielen. Welches Heft von Cramer-Bülow empfiehlst du und wieso ist es besser geeignet?

Danke für die Antwort!
 
S

schmickus

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"Video nicht verfügbar"
C-B ist einfach bessere Musik und bedient die typischen technischen Anforderungen. Aus meiner dunkelsten Erinnerung ... ähm ... Heft 1?
 
S

schmickus

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Ah, und "technisch sauber": Bach zweistimmige Inventionen, aber auf gutes Niveau bringen. Gold wert!
 
TonySoprano

TonySoprano

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Habe ein anderes Video genommen, das eine ging nicht stimmt.

Bezüglich Bach: Da hast du Recht, wurde als Kind auch auf Bach gedrillt. :002: Also die Invention nr. 1 und 8 kann ich noch im Schlaf. Aber es stimmt, ich werde mir den Rest auch mal vorknöpfen und technisch sauber durcharbeiten. Habe noch ein ganzes Inventionen-Buch.
 
Muck

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Wenn du Beethoven-Sonaten spielst sollten die von dir erwähnten Stücke keine Schwierigkeit darstellen.
 
Coda

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"Video nicht verfügbar"
C-B ist einfach bessere Musik und bedient die typischen technischen Anforderungen. Aus meiner dunkelsten Erinnerung ... ähm ... Heft 1?
Hi Tony,
das kann ich nur unterschreiben. Leg Dir doch die "60 ausgewählten Etüden" von Cramer/Bülow zu. Da sind wirklich sehr schöne Stücke dabei und man kann sie relativ schnell erlernen (es gibt leichtere und natürlich auch richtig schwere darin)! Die dritte Etüde für den vierten Finger z.B. hat mir total geholfen, meine steife rechte Hand wieder locker zu bekommen, und auch die Übungen für die linke sind sehr sehr hilfreich. Ich spiele jedenfalls regelmäßig aus dem Band, den ich übrigens antiquarisch für 5 Euro erstanden habe :)

Klar, Etüden sind kein Muss. Bei mir ist es so, dass ich damit groß geworden bin: zu jedem Stück gab es immer mindestens eine Etüde. Und jetzt führe ich das einfach so fort, als eine Art Aufwärmen.
 
TonySoprano

TonySoprano

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Okay danke euch, dann ist Cramer-Bülow gekauft wenn sich die Situation mal etwas beruhigt hat.

Hat jemand vielleicht noch Erfahrungen zu den beiden Schubert-Stücken bzw. eines davon mal gespielt und kann sagen wie er die beiden einschätzt?

Und was wären denn z.B. Stücke von Schubert oder generell Stücke die man vorher gespielt haben sollte und die jedes russische Kind auf dem Lehrplan hatte?
 
rolf

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Ich beende gerade den 3. Liebestraum von Liszt und möchte mich danach langsam anspruchsvolleren Stücken widmen. (…)
Folgende Stücke möchte ich langfristig mal spielen:
Schubert - Impromptu op. 142 nr. 4
Schubert - Sonate A-Dur D959 das Scherzo
Rachmaninoff - Prelude in G-Moll
...wenn sich das Impromptu, das Scherzo und das Prelude in derselben Liga befinden wie der Liebestraum, wäre das eine Enttäuschung für dich?

falls du den As-Dur Liebestraum richtig gut spielen kannst (ohne schleppen, ohne verlangsamen, die Kadenzen brillant & rasch, die Sprünge accelerando und temperamentvoll), dann bringst du doch genug für die drei anderen mit!
 
TonySoprano

TonySoprano

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Naja der Liebestraum klappt schon ganz gut aber die Oktavsprünge verlangen mir schon einiges ab. Ich kann hier mal eine Aufnahme posten aber dürfte noch 3-4 Wochen dauern bis ich das Ganze "okay" spielen kann. :002:

Aber dann habe ich die beiden Stücke wohl etwas überschätzt und werde mich wenn ich mit Liszt und einem Chopin-Walzer den ich gerade übe fertig bin mal an das erste Schubert-Stück wagen.

Ist das Scherzo einfacher oder das Impromptu?
 
 

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