Teilnahme an Klavier-Workshop im Rahmen einer Studie (Masterarbeit)


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Jennifer
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Hallo an alle Klavierbegeisterten! Ich suche momentan Hobbypianist*innen über 18, die an einer Studie für meine Masterarbeit teilnehmen möchten. Die Studie besteht aus zwei Fragebögen und dazwischen einem Workshop für Pianist*innen mit 5 Übungen und Tipps, nähere Informationen findet ihr am Flyer. Bei Fragen könnt ihr den Chat nutzen oder gerne eine Mail an workshopklavier.masterarbeit@gmail.com schicken.
Ich würde mich über eure Teilnahme freuen! :-)

Falls ihr gleich starten möchtet, könnt ihr auf folgenden Link klicken: https://www.soscisurvey.de/musikalischesSK/
(Bitte füllt unbedingt auch den zweiten Fragebogen aus, da ich sonst die Studie nicht abschließen kann.)



Klavier Workshop (1).png
 
rolf
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...was ist denn ein "Leidensweg der Masterarbeit"? Ist das was morbid wienerisches a la Kreisler, oder der Ansatz zu einer neuen Passionsgeschichte?
 
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Flieger
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Was für ein Workshop soll das sein? Online? Vor Ort? Oder ein paar pdfs zum Selbststudium?
 
virtualcai
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Pianisten unter technischen Aspekten beim Spiel zuschauen und sich dann bewerten.
 
Stilblüte
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Ich hab mir die Studie (kurz) angesehen. Der Workshop besteht aus verschiedenen spieltechnischen Aspekten, die man nach kurzen Tipps und dem Anschauen von Videos von Profipianisten ausprobieren soll. Vorher und nachher gibt es eine Erhebung zur allgemeinen Selbsteinschätzung (Zusammenfassung: Bin ich gut oder schlecht im Klavierspielen / im Umang mit Musik?)
 
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Jennifer
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Danke. Ein "workshop" enthält für mich mindestens zwei Dinge:
1) Selber aktiv sein.
2) Interaktion mit einem Trainer.
Ohne zweiteres halte ich den Begriff "workshop" für fehl am Platz.
Ich habe lang überlegt, ob der Begriff "Workshop" dafür angebracht wäre und kann mich deiner Meinung im Grunde anschließen. Da das Konzept auf einer bereits durchgeführten Studie basiert, habe ich mich entscheiden den dort verwendeten Begriff zu übernehmen... es würde mich aber interessieren, wie du dieses Konzept bezeichnen würdest :-)
 
virtualcai
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Nachdem man seine E-Mail für die drei Gutscheine angibt, kann man nichts mehr herunterladen....
 

virtualcai
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Hast wohl zuerst Herunterladen geklickt? Steht was interessantes im pdf?
 
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Jennifer
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Nachdem man seine E-Mail für die drei Gutscheine angibt, kann man nichts mehr herunterladen....
Der Link für das PDF hätte vor dem Gewinnspiel stehen sollen... ich schicke dir mal die Tipps als Bilddateien, weil ich nicht weiß, wie ich hier PDFs verlinken kann. Falls du es lieber als PDF hättest, kannst du mir gerne eine Mail schreiben unter workshopklavier.masterarbeit@gmail.com und ich lasse es dir zukommen. Vielen Dank für deine Teilnahme!! :-) Klavier-Workshop_Tipps zum Üben.pngKlavier-Workshop_Tipps zum Üben-2.pngKlavier-Workshop_Tipps zum Üben-3.pngKlavier-Workshop_Tipps zum Üben-4.pngKlavier-Workshop_Tipps zum Üben-5.pngKlavier-Workshop_Tipps zum Üben-6.png
 
rolf
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...es muss ein innovativer bildungspsychologischer Trick sein, Glissandi erst mal langsam zu "üben" und irgendwelche Finger steif zu halten:lol: - - - was für ein Unsinn.
 
Walter
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Hallo Jennifer,

Du schreibst an die Klavierbegeisterten, an „Hobby-Pianisten“, wobei ich die Bezeichnung Amateur-Pianist bevorzuge. Hobby klingt mir zu flach, das Klavierspiel ist bei mir und bei vielen anderen in Clavio mehr als ein Hobby, es ist eine Leidenschaft, die das Leben nicht nur bereichert, sondern ein Teil des Lebens ist. Dieser Leidenschaft fröne ich sicher schon viele Jahre länger, als Du alt bist, jedenfalls bin ich über 18.

Jetzt ist in diesem Faden schon viel geschrieben worden, ich kann aber nicht umhin, auch noch meinen Senf dazu zu geben.

Ich war in Deinen Workshop eingestiegen, nicht unbedingt um was zu lernen, sondern Dich als Studentin in Deiner Arbeit zu unterstützen und Dir mit meinem Beitrag zu Deinem Master zu verhelfen. Brav habe ich alle Punkte gesetzt, bin aber zu doof, nach dem Umstieg auf die andere Internetseite wieder zurück zu kommen um mir die Anleitung zu holen, was ich denn auf der anderen Seite tun soll. Dann war mir das zu blöd und ich bin ausgestiegen.

Deine Tipps zum Üben von „fünf verschiedenen Klavierpositionen“ sind wohl Zusammenfassungen aus den Werken, die Du im Quellenverzeichnis aufführst. (Was sind Klavierpositionen? Wohl eher Spieltechniken.)

Ich nehme daraus zunächst mal den Abschnitt „Oktaven“. Die Punkte 1) bis 5) sind eigentlich Allgemeinplätze. Mir fehlt eine Strategie für den gequälten Mitmenschen, der z.B. in der „Oktavenpolonaise“ von Chopin feststellt: „Immer im zweiten Teil der Wiederholung der Oktavenstelle im Trio verkrampft sich mein linker Unterarm, immer an derselben Stelle“. Oder Gleiches in den Funerailles von Liszt. Dieser arme Spieler wird sagen, dass ihm wenig geholfen ist, wenn er hört, er solle einfach locker spielen.

Abschnitt „Triller“: alles gut und recht, aber mir fehlen Beispiele aus der Literatur, in denen die Musik einfach danach schreit, andere Finger zu nehmen als 2 und 3 der rechten Hand. Schnelle Triller sind was Feines, in einem langsamen Nocturne sollte sich aber die Geschwindigkeit des Trillern sich dem Gesamteindruck des Stückes anpassen. – Es fehlt meines Erachtens auch die Herangehensweise für Triller in der linken Hand, bei denen sich so mancher Amateurspieler schwer tut.

Willst Du Glissandi in Deinem Spiel haben, suche ein Stück, das von dieser Spielweise nur so strotzt: z.B. die Glissando-Mazurka von Ernest Lecuona – ein Zugabestück, das jedes Publikum freut. Da lernen sich Glissandi fast von alleine. – Mir fehlt die Behandlung von Oktavenglissandi, z.B. für die Waldsteinsonate.

Generell fehlen mir Stellen aus der Literatur, in denen die genannten Aufgaben beispielhaft vorkommen. I´m sorry, aber die Behandlung der verschiedenen Spieltechniken sind mir wahrlich zu technisch und zu wenig musikalisch.

Selbst die Klavieramateure wollen nicht nur Klavier spielen, sondern Musik machen, schöne Musik machen!

Dir wünsche ich trotzdem gutes Gelingen für Deine Masterarbeit und alles Gute für Deine berufliche Zukunft – liebe Grüße

Walter
 
 

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