Tablet statt Notenblätter?

Was mir bei der Könemann-App nicht gefällt: Man kann sie nicht quer verwenden und am iPad3 sind die Noten für mich zu klein und daher schwer lesbar. Aber vielleicht liegt das an Syntunes, also der Verknüpfung mit Audio- oder Videodateien. Am iPad Pro fällt die senkrechte Anzeige nicht ins Gewicht, aber es würde mich interessieren, ob jemand die Version ohne Syntunes installiert hat. Kann man die Noten damit quer anzeigen lassen?
 
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Funktioniert mit der Könemann-App nicht, bei Henle schon. Aber ob es wirklich prickelnd ist, max. 3 Notenzeilen auf dem Bildschirm zu sehen? Ich arbeite allerdings mit einem iPad der ersten Generation. Vielleicht werden ja auf den größeren mehr Zeilen dargestellt.
 
@koelnklavier

Zitat:
  • Layout läßt sich in der Größe und Anzahl der angezeigten Systeme verändern.
Verstehe ich das so richtig, ich kann bei diesem Programm sagen wie viel Takte in einer Zeile ich sehen möchte. Oder ich zoome und es wird immer so gezoomt, dass ein Takt immer ganz sichtbar ist.

Dass wäre dann genau das, was ich suche. Wichtig wäre jetzt für mich, dass ich auch eigene PDF Noten mit einlesen und so verwenden kann.

Weißt du ob das damit auch geht?
Es wäre sehr nett, wenn du das für mich probieren könntest.

Vielleicht muss man da auch die einzelnen Takte markieren

Vielen Dank
 
Nachtrag: Ich habe eben mit dem Verlag telefoniert, und leider gehen beide meiner Wünsche nicht.

Es ist nicht möglich eigene PDF Dokumente einzulesen.

Es ist nicht möglich so zu zoomen, dass immer taktweise angezeigt wird.

Schade
 
Der GoodReader ist beim Recherchieren immer wieder aufgetaucht, aber anhand der Beschreibung scheint er nicht direkt für Noten vorgesehen zu sein bzw. zu können, was ich mir vorstelle.

Und ich dachte vorhin: "Versuch macht kluch" und mein Bauchgefühl hat mich "forscore" installieren lassen. Ein pdf ist schnell importiert und man kann sofort loskritzeln:

  • ...;-)

Liebe Marlene,

wie bekommt man eigentlich dann vorhandene PDF's von der iMac-Festplatte ins iPad? :denken:

Zu der Sheet Music Reader App steht im AppStore folgendes:

"...keep all your sheet music in a single place..." und "You can view any PDF file you want by downloading it using the built in web browser or importing the file using iTunes."

Kopiert man die Noten auf "iCloud Drive" und die App greift darauf zu? Man kann ja nicht einfach einen USB-Stick ins iPad stecken und die Noten von dort auf das iPad kopieren oder in die App importierten. Außerdem frage ich mich, wie man PDFs von der Festplatte in iTunes importiert. Ich sehe dort nur Musik und Videos als Inhalte. Falls ich da irgendwo Denkfehler habe oder zu kompliziert denke, sieh man es mir bitte nach - bin mit DOS aufgewachsen...

Vielleicht kannst du aus der Erfahrung mit "forScore", das vermutlich ähnlich funktioniert, kurz berichten, wie die Noten ins iPad kommen.

Vielen Dank:-)

LG
vom Bassplayer
 
In GoodReader kann man die PDFs über das WLAN in das iPad kopieren

Bei allen anderen PDF Reader schließt man das iPad an den Mac, klickt in iTunes auf iPad von ....

Dann sind ja alle Apps, die sich auf dem iPad befinden aufgelistet. (Ich glaube man muss noch den Reiter Apps auswählen) Man wählt die gewünschte App aus und importiert durch auswählen der Dateien aus zB einem Ordner der Mac Festplatte die Stücke

(Hab jetzt gerade keinen Mac hier)
 
Fingersätze können wahlweise zu- oder abgeschaltet werden.

Bei der Installation der Henle-App kann man sich von einer kleinen Auswahl kostenlos ein Stück herunterladen. Ich habe Beethovens Sonate op. 14,1 genommen und darin gibt es noch die Auswahl der Fingersätze von Conrad Hansen und Eugen d’Albert. Bei anderen Musikalien werden möglicherweise auch mehrere Autoren angegeben.

Die Positionierung der Fingersätze erweist sich als etwas fummelig.

Das empfinde ich auch so und ich verstehe nicht, warum die Programmierer von Könemann das nicht einfacher gestalten. In ForScore ist das Einsetzen eines Fingersatzes oder einer Vortragsbezeichnung sehr einfach: Ein Klick auf das entsprechende Symbol in der Menüleiste öffnet ein Fenster mit Zahlen und allem, was man so braucht. Ein Klick auf z.B. die 4, dann ein Klick an der Stelle, wohin man den Fingersatz notieren will - fertig. Mit dem „Apple Pencil“ ist die „Landung“ punktgenau. In dem o.g. geöffneten Fenster kann man mithilfe eine Schiebereglers die Größe von Fingersätzen und Vortragsbezeichnungen einstellen.
 
Liebe Marlene,
wie bekommt man eigentlich dann vorhandene PDF's von der iMac-Festplatte ins iPad? :denken:

Mac und iPad mit Kabel verbinden. iTunes am Mac öffnen, links auf „Apps“ klicken, runterscrollen, App anklicken und von Finder aus die pdf-Dateien ins rechte Fenster ziehen.

Bildschirmfoto 2016-02-10 um 19.05.17.png


Oder das Angebot von ForScore nutzen:
  • iCloud Drive
  • Dropbox
  • Google Drive
  • OneDrive
  • Box
  • WebDAV
  • FTP
 
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Liebe Marlene,
Herzlichen Dank! :super:
LG
 
In ForScore ist das Einsetzen eines Fingersatzes oder einer Vortragsbezeichnung sehr einfach: Ein Klick auf das entsprechende Symbol in der Menüleiste öffnet ein Fenster mit Zahlen und allem, was man so braucht.

Das sieht so aus (und lässt sich in der Größe verändern (siehe Schieberegler unten im Fenster). In Takt 2, 3 und 6 sieht man den testweise eingesetzten Fingersatz.

ForScore.png
 
Und wie blättert man bei ForScore bzw bei goodreader? Sorry, falls es schon irgendwo stand und ich es überlesen habe.
 

Generell finde ich das Konzept von Noten auf dem Tablet sehr schön, allerdings kann ich mit Noten unter DINA4 schon in Druckform kaum etwas anfangen, mangels Sehkraft. Dazu kommt noch das ich gern eine Doppelseite vor mir habe - was wohl auch Gewohnheit ist.

Aber die Bildschirmgröße ist für mich akutell wirklich zu klein.

Vielleicht gibt es in ein paar Jahren ja richtig große, dünne Displays in Kindle-Qualität, die gleich ins Digi integriert sind (und die per Bio-Tracking an der Augenbewegung erkennen, wann umzublättern ist...)
 
Generell finde ich das Konzept von Noten auf dem Tablet sehr schön, allerdings kann ich mit Noten unter DINA4 schon in Druckform kaum etwas anfangen, mangels Sehkraft. Dazu kommt noch das ich gern eine Doppelseite vor mir habe - was wohl auch Gewohnheit ist.

Aber die Bildschirmgröße ist für mich akutell wirklich zu klein.

Kann diesbezüglich nur nochmals das Xoro Megapad 2151 empfehlen. Das stellt im Querformat 2 DIN A4 Seiten in Full HD dar und leistet mir seit Monaten perfekte Dienste. Einziger Nachteil ist, dass es keinen Akku hat, also immer an der Steckdose hängt.
 
Wusste gar nicht dass es so große Tablets gibt.

Andererseits bringt mich das auf die Idee ob man nicht einfach einen guten Compermonitor am Klavier installieren könnte, mit Touch zum umblättern. ;)

Eine Frage: Nutzt du das mit PDFs? Welches Programm kann man da nehmen (unter Android)?
 
Wusste gar nicht dass es so große Tablets gibt.

Andererseits bringt mich das auf die Idee ob man nicht einfach einen guten Compermonitor am Klavier installieren könnte, mit Touch zum umblättern. ;)

Klar, allerdings braucht man dann noch einen Rechner, mit dem man den Monitor verbindet. Eine solche Kombination ist deutlich teurer als ein Tablet. Wenn man den Monitor an seinen normalen stationären Rechner anschließt (per 20 Meter Kabel oder so), spart man natürlich ein wenig. Aber jedesmal extra den Laptop auszukramen fände ich persönlich zu kompliziert.
 
die Auflösung ist scheiße. Selbst bei 32 Zoll nur FHD -- da kannste die Pixel zählen. Ich habe FHD auf 13 Zoll und kann gerade so eben die Pixel nicht mehr sehen. Größe allein taugt gar nix.

Das haben auch die Fernseher-Hersteller noch nicht verstanden. Zwei-Meter Klötze mit gerade mal FHD... Da hol ich mir mein Notebook einfach näher ran und hab die gleiche Schärfe und Größe des Bildes. Und der Fernsehstick kostet gerade mal 7,- €, statt einiger tausend € für so'n Monsterfernseher. Aber dem Dummvolk kann man das offenbar verkaufen...
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Ne Laptop wäre unsinnig, es müsste schon ein ergonomische und vor allem auch optisch erträgliche Lösung sein.

Im Vergleich zu Applepreisen ist das Ding ja auch ein Schnäppchen.
 
die Auflösung ist scheiße. Selbst bei 32 Zoll nur FHD -- da kannste die Pixel zählen. Ich habe FHD auf 13 Zoll und kann gerade so eben die Pixel nicht mehr sehen. Größe allein taugt gar nix. Das haben auch die Fernseher-Hersteller noch nicht verstanden.

Erstens sind es keine 32 Zoll sondern 21 Zoll von denen ich rede. Kein Mensch braucht Noten in 32 Zoll Größe.

Und zweitens kommt es auch auf den Abstand an. Ein Tablet, das man in der Hand hat, um zu surfen oder sonst was ist viel näher an den Augen als ein Tablet, das auf einem Klavier steht. Natürlich kann man auch 3000 Euro für ein Toughpad 4K ausgeben, aber das halte ich für unnötig. Übrigens sind bei neuen TV Geräten längst Ultra HD und neue Farbräume Standard, deine Diskussionsgrundlage scheint etwas veraltet zu sein.
 
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