Sviatoslav Richter und der rote Hummer

Dieses Thema im Forum "Werke, Komponisten, Musiker" wurde erstellt von OE1FEU, 22. Juni 2019.

Schlagworte:
  1. OE1FEU
    Offline

    OE1FEU

    Beiträge:
    875
    Genau. Und Nina Dorliac war ja auch lediglich eine dahergelaufene Schnutze, die Richter nur flüchtig kannte.

    OK, mir reicht's. Einen derartig dümmlichen Rotz muß ich nicht mehr lesen.
     
  2. agraffentoni
    Offline

    agraffentoni

    Beiträge:
    7.781
    grad so wie Wanda Toscanini auch...:müde:
     
  3. cwtoons
    Offline

    cwtoons

    Beiträge:
    6.891
    Mein Gott, wieso bist Du denn gleich so dermaßen beleidigt?

    Ob Richter schwul, latent schwul oder gar nicht schwul war, ist doch für seine Beurteilung ziemlich wurscht. Es sollte heutzutage selbstverständlich sein, dass die sexuelle Ausrichtung einer Person keine Rolle mehr spielt - jedenfalls normalerweise.

    Und wen interessiert schon, wie ein seit längerem toter Pianist gepolt war?

    Und selbst wenn er die heißeste Feder nach Harald Glööckler gewesen wäre, täte das seiner Größe keinen Abbruch.

    CW
     
    agraffentoni gefällt das.
  4. Destenay
    Offline

    Destenay

    Beiträge:
    9.034
    und trotzdem verehren sie einen Tschaikowsky, Gilels, Richter usw.
     
  5. schmickus
    Offline

    schmickus

    Beiträge:
    158
    Es geht hier ja noch nicht mal um eine "Beurteilung" von Richter, die stünde uns sowieso nicht zu. Der Anlass war ja der vom gerne beleidigten @OE1FEU verlinkte interessante Artikel, der sonderbares Verhalten von Richter thematisiert, dabei aber leider den rosa Elefanten im Raum nicht erwähnt.
     
  6. OE1FEU
    Offline

    OE1FEU

    Beiträge:
    875
    Mich nicht, garantiert.

    Und wer vorn mir ignoriert wird, sollte nicht Dein Problem sein. Allerdings habe ich mal wieder verpeilt, den guten alten Usenet-Grundsatz zu ignorieren: "Sei weise, plonke leise".
     
  7. Tastatula
    Offline

    Tastatula Super-Moderator Mod

    Beiträge:
    502
    Ich fände es schön, wenn hier weiter sachlich gesprochen würde.
    Durchaus haben überhaupt frühere Generationen erhebliche psychische Problem mit ihrer sexuellen Neigung gehabt. Nicht nur in der damaligen UDSSR, auch bei uns war Schwulsein nicht rechtens:

    "Der § 175 des deutschen Strafgesetzbuches (§ 175 StGB) existierte vom 1. Januar 1872 (Inkrafttreten des Reichsstrafgesetzbuches) bis zum 11. Juni 1994. Er stellte sexuelle Handlungen zwischen Personen männlichen Geschlechts unter Strafe." Quelle Internet:001:
     
    Drahtkommode gefällt das.
  8. frosch
    Offline

    frosch

    Beiträge:
    2.720
    In der DDR bis 1968.
     
  9. pianochris66
    Offline

    pianochris66

    Beiträge:
    8.842
    Gilt das nur für klassische oder auch für Jazzpianisten:008:? Die Meisten heißt über 50 %, das halte ich für eine sehr gewagte These. Dann wären Pianisten ja sozusagen die Modeschöpfer unter den Musikern:005:. Irgendwann wird hier im Forum noch ein Thema eröffnet, ob die sexuelle Orientierung Auswirkung auf die Interpretation hat, ich sehe es schon kommen:007::026:.
     
  10. Tastimo
    Online

    Tastimo Guest

    Ich habe in der Sendung „Redezeit“ auf NDR Info vor ca. 10 Jahren einen Musikwissenschaftler gehört, der sagte, dass Musizieren die Empathiefähigkeit fördere und außerdem sehr ausgiebiges Musizieren die Produktion jeweils gegengeschlechtlicher Hormone steigere, also die Grenzen von biologischer Männlichkeit bzw. Weiblichkeit (in welchem Grade auch immer) aufgeweicht werde.
    Das würde ja vielleicht auch zu der oben genannten Behauptung passen.

    Vielleicht weiß jemand in dieser Klatsch- und Tratschrunde ja Näheres?
     
  11. frosch
    Offline

    frosch

    Beiträge:
    2.720
    Das dachte ich lange Zeit auch. Bis ich in dieses Forum eintrat.....;-)
     
    Mari, Drahtkommode, Klimperline und 5 anderen gefällt das.
  12. Tastimo
    Online

    Tastimo Guest

    Aber
    im Vergleich zu anderen Foren geht es hier noch recht harmlos zu.
    Dennoch, auf die Gefahr hin, dass ich mich wiederhole: Ich habe auch an der Musikhochschule sehr rauhe Töne erlebt. Neid bis zum Hass.

    Das ist übrigens in anderen Kunstsparten nicht anders. Man frage einmal Autoren, wie es in deren Kreisen zugeht.

    Und ein bekannter Maler der deutschen Realisten-Szene sagte einmal, Maler seien wie Nutten, da gönne auch niemand einer Kollegin etwas.
     
  13. mick
    Offline

    mick

    Beiträge:
    9.793
    Ich kenne genügend Gegenbeispiele - Musiker, die so ziemlich alles wegnageln, was nicht bei drei auf den Bäumen ist.
     
    Musikhasser gefällt das.
  14. Tastimo
    Online

    Tastimo Guest

    Kenne ich auch.
    Ich finde die These auch fragwürdig, aber dennoch interessant.
     
  15. frosch
    Offline

    frosch

    Beiträge:
    2.720
    Das halte ich für ausgesprochenen Quark. Bei Frauen steigert das die männlichen, bei Männern die weiblichen Hormone? Woher weiß die Musik, mit wem sie es gerade zu tun hat? :005:
     
    Musikhasser und rolf gefällt das.
  16. Nachtmusikerin
    Offline

    Nachtmusikerin

    Beiträge:
    852
    Meine Mutter hat 10 Jahre im Extrachor im Theater gesungen und konnte doch recht Interessantes berichten. Ich glaube, da geht es teilweise ganz nett zur Sache. :007:
     
  17. frosch
    Offline

    frosch

    Beiträge:
    2.720
    Andererseits gibt es wohl kaum einen anderen Ort als das Theater, an dem auch schon sehr viel früher die Vielfalt der geschlechtlichen Ausrichtung sehr tolerant und als völlig "normal" aufgenommen worden ist.
     
  18. Tastimo
    Online

    Tastimo Guest

    Das entspricht auch der Antwort, die ich einmal von einem Opernsänger auf die Frage erhielt, warum in seiner Branche so viele homosexuell sind. Das „Outen“ fällt im Opernbereich leichter als z.B. in einer Bank oder gar im Fußball.
     
  19. cwtoons
    Offline

    cwtoons

    Beiträge:
    6.891
    Und? Hat sie?

    CW
     
  20. Tastimo
    Online

    Tastimo Guest

    Nein.
    Solange Männer keinen Hammer beim Musikmachen bekommen und bei Frauen während musikalischer Handlungen im Schlüpfer nicht die Sonne aufgeht, ist die sexuelle Orientierung für das Musizieren völlig irrelevant.