Steigerung der Konzentrationsfähigkeit durch Klavierüben?

Dieses Thema im Forum "Klavierspielen & Klavierüben" wurde erstellt von dark-blue, 18. Okt. 2019.

  1. chiarina
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    chiarina

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    Lieber dark-blue,

    was passiert denn, wenn deine Konzentration nachlässt? Schweifen dann deine Gedanken ab, wirst du müde oder....?

    Grundsätzlich ist es sehr wichtig, abwechslungsreich zu üben, um die Konzentration aufrechtzuerhalten! Dabei ist es wichtig, auf sich zu achten und ernst zu nehmen, wenn die Aufmerksamkeit erlahmt. Dann nämlich machst du einfach etwas anderes. Üben kann sehr viel verschiedenes beinhalten, z.B. Blattspiel, Repertoirepflege, Liedbegleitung, Harmonielehre/Gehörbildung, verschiedene Stücke spielen mit unterschiedlichen Anforderungen in musikalischer und technischer Hinsicht, technische Übungen u.a..

    Wechsel also das momentane Thema, wenn du dich nicht mehr konzentrieren kannst. Oder steh auf und hüpf mal in der Gegend rum (also kurz bewegen/strecken...), um frischen Sauerstoff ins geplagte Hirn und den Körper zu bringen. :003:

    Es kann auch sein, dass du dich nicht gut konzentrieren kannst, weil du nicht weißt, wie man effektiv übt. Es sollte sich beim Üben sofort ein (minikleiner) Erfolg einstellen! Der motiviert uns, weiter zu machen und bei der Stange zu bleiben. Es ist also wichtig, effektive Übestrategien zu kennen und anzuwenden zu wissen.

    Zum dritten ist es wichtig, sich NICHT darauf zu konzentrieren, sich konzentrieren zu müssen. :003: Man kann sich nur dann konzentrieren, wenn einen die Sache fesselt und man weder seine eigene Leistung noch die Konzentrationsfähigkeit in den Mittelpunkt stellt! Konzentrationsfähigkeit ist quasi das Nebenprodukt, das entsteht, wenn man Feuer und Flamme ist. Beim Klavier spielen und üben besteht dieses "Feuer und Flamme sein" z.B. im Hören, Lauschen, Fühlen und der Interaktion mit dem Klang, der Musik/dem Notentext.

    Du schreibst, dass du generell Schwierigkeiten hast, dich zu konzentrieren. Auch da interessiert mich, wie du die mangelnde Konzentration feststellst bzw. was dann mit dir/in deinem Kopf passiert. Bei manchen Menschen schweifen sehr oft die Gedanken ab und sie sind nicht "bei der Sache" und auch nicht "bei sich". Aus meiner Sicht helfen da Meditation und Achtsamkeitsübungen wie Atemübungen etc.. Zu sich selbst finden, in sich ruhen, achtsam mit sich umgehen ......., dann kann man sich auch konzentrieren.

    Ich wünsche dir vor allem viel Freude am Klavierspielen! Dann ergibt sich vieles andere von selbst! :001: :026:

    Liebe Grüße

    chiarina
     
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  2. dark-blue
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    dark-blue

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    Das merke ich vor allem bei Stücken, die ich wirklich zum allerersten Mal anspiele. Da bin ich dann teilweise echt nach ein paar Minuten von der Konzentration komplett fertig. Dann lege ich diese Stücke auch erst noch mal wieder weg. Ich mache dann, im Optimalfall noch am gleichen Tag, noch mal wieder weiter damit. Und ich merke schon, dass es besser wird, wenn ich das Stück bzw. einzelne Stellen dann ein paar Mal durchgespielt habe.

    ich schreibe mir tatsächlich für jeden Tag auf, welches Stück ich wie lange gespielt habe. Das hilft mir dann für den nächsten Tag die Blöcke auf die einzelnen Stücke einzuteilen. Ich denke schon, dass es mir persönlich was bringt, wenn ich mein Übetag so strukturiert habe.

    das habe ich mir schon häufiger vorgenommen, weil ich an manchen Tagen von der Arbeit direkt zu einem weiteren Hobby fahren kann. Dann lohnt es sich meistens nicht noch nach Hause zu fahren vorher und würde dann entsprechend später anfangen zu arbeiten. Bisher war es dann aber doch leider so, dass ich mich morgens nicht wirklich aufraffen konnte, aufzustehen, um ans Klavier zu gehen:008: aber dann werde ich das doch jetzt einmal ausprobieren. Und dann werde ich ja feststellen, ob mir das auch was bringt.

    ja genau, meine Gedanken schweifen ab, und ich kann mich nicht mehr auf ein und dieselbe Sache konzentrieren.

    bisher sieht das so aus, dass ich mir dann einfach ein anderes Stück vornehme. Ich habe ja dann welche, die mir einfacher fallen und welche die mir mehr Konzentration abverlangen. Da variiere ich dann. Aber ich sollte vielleicht doch versuchen, dann noch mehr zu variieren mit Blattspiel etc.

    das merke ich Gott sei Dank dann doch recht schnell. Dass mir die Konzentration flöten geht weil ich frustriert bin ist dann doch eher nicht so das Problem. Sowas kann ja auch ein Faktor sein. Allerdings liebe ich das Klavier spielen, es ist also kein Zwang.

    ich merke das sehr häufig auf der Arbeit. Da wird mir doch vom Job her einiges an Konzentration und Denkvermögen abverlangt. Da habe ich dann häufig das Gefühl, dass ich in einer Art Sackgasse bin und Ablenkung brauche. So blöd es auch klingt. Kann aber auch gut damit zusammenhängen, dass wir bei uns in der Abteilung mit viel Druck arbeiten, mit dem ich vielleicht auch nicht umgehen kann.

    Ich werde da jetzt auch mal gezielt drauf hinarbeiten, die Konzentrationsfähigkeit zu steigern. Bisher ist mir das noch nicht sooo bewusst gewesen, dass ich da was machen muss.

    Ich danke euch allen für die Antworten. Auch wenn ich nicht auf jede eingegangen bin.
     
  3. dark-blue
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    dark-blue

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    heißt das, dass du mittlerweile nicht mehr in diesen Blöcken übst? Oder hast du die einfach nur anders strukturiert?

    das finde ich in der Tat beeindruckend. Ich habe nächste Woche Urlaub und wollte auch mal probieren, ob ich es schaffe, mehrere Stunden an einem Tag zu üben. Wenn ich merke, dass ich keine Fortschritte mache, höre ich aber natürlich auf.
     
  4. Alter Tastendrücker
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    Alter Tastendrücker

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    So einfach ist es leider nicht! Man muss schon ein ziemlich professionelles Niveau haben, um mehr oder weniger exakt die Wirkung einer bestimmten Dosis Übens im Vorfeld bestimmen zu können ("nächste Woche habe ich ein Konzert zu spielen. Da muss ich ranklotzen; 6 mal 3 Stunden und die 'Appassionata' sitzt wieder!")!

    Bei Anfängen und weniger Fortgeschrittenen sind die Wirkungen höherer Übedosen oft erst viel später oder kaum merklich zu verspüren und im Vorfeld schwer zu planen!
    Üben ist natürlich und grundsätzlich fast immer gut!!
     
  5. dark-blue
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    dark-blue

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    Der Hauptgrund, warum ich mir dass vorgenommen habe, ist ja erstmal primär, weil ich Spaß am Klavierspielen habe. Jetzt ist nur mal interessant für mich zu wissen, ob ich diesen Spaß auch bei mehrstündigen Training aufrechterhalten kann. Ich verteile mir das ja auch auf den ganzen Tag. In zweiter Linie habe ich mir vorgenommen, Stücke die ich vor Monaten gespielt habe und nicht mehr beherrsche wieder aufleben zu lassen. Da wird also schon Abwechslung drin sein. Wenn ich dann doch irgendwann merke, dass ich an bestimmten Stellen einfach nur stocke, weil mir dann doch für die Zeit die Lust vergangen ist, was wahrscheinlich vielen Anfängern so passiert, kann ich ja auch jederzeit aufhören.

    Letztendlich auch ein Experiment, um zu gucken, wie gut und lang ich meine Konzentration aufrecht erhalten kann.
     
  6. hasenbein
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    hasenbein

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    Boah ey, wenn ich das schon höre - "Spaß aufrechterhalten". Da kriege ich schon gleich die Krätze.

    NEIN, Üben macht NICHT die ganze Zeit "Spaß"!
    Sondern man macht das einfach täglich, peng, aus, um dann Freude daran zu haben, dass man immer mehr Dinge beherrscht.

    Dein Thema muss nicht sein "wie habe ich mehr Spaß beim Üben", sondern "wie ziehe ich es durch, auch wenn mir vielleicht gerade nicht so danach ist"!

    Diese Einstellung ist generell äußerst wichtig für Erfolg im Leben. Leider ist es eine generelle Tendenz in der heutigen Pädagogik, den jungen Leuten dies immer mehr auszutreiben und ihnen stattdessen geradezu systematisch beizubringen, mental auf der Lauer zu liegen in der Art "und? Habe ich eigentlich Spaß? Oh nee, irgendwie gerade nicht so! Also müssen Lerngegenstand langweilig, Lernmethode doof oder Lehrer schlecht sein! (Arme verschränk) Umwelt, sorge dafür, dass ich Spaß habe, dann lasse ich mich überreden, wieder was zu tun! "

    Das ist eine leider sehr schädliche Entwicklung, die sich mittlerweile auch sehr konkret auf Arbeitsmarkt und Infrastruktur auswirkt.
     
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  7. Barratt
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    Normalerweise macht es dann noch viel mehr "Spaß", weil man schneller vorankommt. :001:
     
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  8. dark-blue
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    dark-blue

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    Ganz so kritisch sehe ich das dann nicht. Ich muss für mich sagen, dass ich, zumindest meistens, nur übe, wenn ich auch Lust drauf habe. So kommt es vereinzelt vor, dass ich mal einen oder zwei Tage nicht am Klavier sitze. Es ist für mich ein Hobby und da steht der Spaß schon an primärer Stelle. Das heißt ja nicht gleich, dass ich damit als Hobby aufhöre, weil es gerade nicht läuft. Das wird ihr dann vielen Anfängern unterstellt, dass sie das Hobby nicht ernst genug nehmen. Aber meistens ist es dann so, dass ich viel motivierter wieder ans Klavier zurückkehre. Und dass man ja eben auch die nächste Unterrichtsstunde vorbereiten muss hilft da dann auch schon.

    das denke ich auch, dass das einen sehr positiven Effekt haben wird. Ich spiele dann ja auch an mehreren Stücken. Dann wird es ja auch nicht so schnell langweilig.
     
  9. Hartmut
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    Hartmut

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    Dieser Meinung bin ich entschieden nicht.
    Umgekehrt wir ein Schuh draus: wir müssen uns überlegen, welche Strategien wir anwenden, damit auch harte Arbeit eben doch Spass macht. Und dafür sind eben mindestens zwei Dinge nötig:

    1. ein unbedingtes Ziel, das man nicht aus den Augen verlieren darf. Und das muss so hoch gesteckt sein, dass es mich fordert, aber nicht überfordert. Das klingt wie eine abgedroschene Phrase, aber man kann es gar nicht oft genug wiederholen, so wichtig ist das.

    2. man muss hart daran arbeiten, damit man schnell (wie Chiarina geschrieben hat: minikleine) Erfolge hat. Das ist so wichtig für das Hirn, da es sich mit entsprechenden Hormonen belohnt. Spitzer nennt das den Lernturbo. Das Hirn merkt sich sofort, wenn irgendetwas zum spürbaren Erfolg geführt hat und wendet diese Strategien dann gleich wieder an.

    Natürlich ist das nicht das einzige, aber ich halte es für die beiden wichtigsten Voraussetzungen, und dann kann ich mir nicht vorstellen, wie der Spass am Üben jemals aufhören soll.

    Und was man auch nicht deutlich genug schreiben kann:

    Wenn ich ohne Lust übe, dann übt das Gehirn dieses Gefühl mit ein (das ist nach allem, was wir über Lernen wissen auch nicht weiter überraschend). Das heißt, wir rufen später, wenn wir ein bestimmtes Stück aus dem Gedächtnis abrufen, unweigerlich genau diese Unlust mit ab, das Gehirn funktioniert so.

    Deswegen: wenn ich keine Lust (mehr) zum Üben habe, dann höre ich auf, denn dann passt irgendwas nicht (zu müde, etc.).

    Der Hartmut
     
  10. Hartmut
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    Hartmut

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    dark-blue, unsere Beiträge haben sich jetzt überschnitten, vielen Dank für den Deinen!
    Ich denke, dass du in der Beziehung genau auf dem richtigen Weg bist.

    Und nochmal, weil es so wichtig ist:

    Ohne Lust oder mit einem schlechten Gefühl zu üben ist SCHÄDLICH. Vor allem, aber nicht nur, für das "musikalische" Spielen. Dessen bin ich mir ganz sicher.

    Und kann m.E. auch zu noch mehr Konzentrationsstörungen führen.

    Der Hartmut
     
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  11. Viva La Vida
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    Viva La Vida

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    Also ich kann mir nicht vorstellen wie ein Profi der täglich >5h übt das immer erfüllen kann oder muss.
    Es ist gar nicht möglich immer gut drauf zu sein.
    Der Erfolgreiche geht eben auch dann noch an die Sache ran wenn mal etwas zwickt.
     
  12. Albatros2016
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    Albatros2016

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    Ich frag mich gerade, wie ich ohne Schaden durch meine Schulzeit gekommen bin.;-)

    Üben ist für mich nicht nur am Instrument zu sitzen, da gehört für mich auch dazu, mir einfach mal neue Noten in die Hand zu nehmen, dort nach gleichmäßigen Strukturen zu suchen, Akkorde erkennen zu üben, im Kopf zu überlegen, wie der Fingersatz an einzelnen Stellen aussehen könnte.
    Aber ebenso mir auf YouTube verschiedene Versionen anzugucken, was macht der Pianist anders als ich, dass es bei ihm klingt und bei mir nicht?

    Für mich gehört das Üben, beschäftigen mit der Musik allgemein, inzwischen wie das Zähneputzen zu meinem täglichen Alltagsgeschäft. Das Zähneputzen ist auch manchmal lästig, trotzdem käme ich nicht auf die Idee, es sein zu lassen.

    Ich habe allerdings auch nicht das Problem, dass ich mich nicht länger als 15 Minuten konzentrieren kann, ganz im Gegenteil, wenn ich mich mit Musik beschäftige, dann ist alles andere aus meinen Gedanken verschwunden und ich übe manchesmal länger als ich eigentlich geplant hatte.
     
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  13. Alter Tastendrücker
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    Alter Tastendrücker

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    dann habe ich den doppelten Gewinn: zum ersten übe ich, zum anderen übe ich mich in Disziplin und Durchhaltevermögen.
    So immer mal wieder Margulis!

    Außerdem sollte wohl jeder schon die Erfahrung gemacht haben, dass wir nach eher lustlosem Übebeginn in den Flow kommen und gut und erfolgreich üben!
     
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  14. Alter Tastendrücker
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    Dies ist in der Tat - nicht nur bei Amateuren - eine außerordentlich erfolgreiche Strategie.
    20 kleine Aufgaben erfolgreich bewältigt zu haben ist einfach angenehmer und erfolgreicher als eine große nicht geschafft zu haben!

    Banalitäten sind nicht das Schlechteste!
     
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  15. chiarina
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    chiarina

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    Lieber hasenbein,

    das ist richtig in Bezug aufs "Anfangen, Klavier zu üben". Es kommt nicht selten vor, dass man einfach keine Lust hat, mit dem Üben zu beginnen.

    Ich ziehe bei solchen Überlegungen gern das Gesetz der Trägheit heran: um sich ans Klavier zu setzen, muss man sich bewegen und sich einen Anstoß geben. Unser Körper möchte oft gern in seinem momentanen Zustand verharren. Ein Flugzeug braucht beim Start die meiste Energie - ist es einmal oben, braucht es viel weniger.

    Mit anderen Worten: sitzen wir einmal am Klavier und spielen die ersten Töne, haben wir die Schwelle der Nicht-Lust überwunden. Wir haben es durchgezogen, uns trotz unserer Unlust ans Klavier zu setzen.

    Was aber den weiteren Verlauf des Übens und Spielens angeht, stimme ich dir nicht zu. Es ist nach meiner Erfahrung äußerst selten, dass dann das Üben wirklich gar keinen Spaß macht. Es braucht natürlich ein reichhaltiges Repertoire an Übestrategien und Inhalten, aus denen man auswählen kann. Ich selber kann an einer Hand abzählen, wo ich in meinem Leben tatsächlich auch während des Übens keine Lust hatte und auch Schüler machen im Wesentlichen die Erfahrung, dass die Lust beim Tun kommt. Vielleicht nicht so viel Lust wie vorgestern oder gestern, aber man erfreut sich immer an irgend etwas, wenn man klug übt.

    Viel schwieriger ist die Kunst des klugen Übens - das muss man erst lernen. Hier im Faden ging es um mangelnde Konzentration und da scheint mir ein wichtiger Punkt zu sein.

    Liebe Grüße

    chiarina
     
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  16. hasenbein
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    hasenbein

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    Ja, alles richtig, blabla, aber der Punkt ist: Das "Spaßmachen" kann immer nur ein eventuelles Beiprodukt des Übens sein, das man natürlich gerne nimmt und das dann ja auch förderliche Auswirkungen hat - darf aber NICHT Voraussetzung oder Ziel dafür/davon sein, dass man den Arsch zum (Weiter-)Üben hochkriegt.
     
  17. Häretiker
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    Häretiker

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    Und als nächstes willst Du uns auch noch erzählen, dass man zum Erreichen von Zielen mitunter seine Komfortzone verlassen muss!? :-)

    Grüße
    Häretiker
     
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  18. hasenbein
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    hasenbein

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    Neeein, so etwas völlig Verrücktes würde ich doch niemals behaupten...
     
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  19. Ferdinand
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    Ferdinand

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    Wenn bei mir die Konzentration beim Klavierspiel/Üben nachläßt mache ich eine kleine Pause und danach geht's wieder. Meine 'Schallgrenze' zum konzentrierten Üben liegt so ca. bei 45 Minuten, ab und zu auch kürzer oder auch länger.
     
  20. dark-blue
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    dark-blue

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    Was ist denn deiner Meinung nach das primäre Ziel eines Menschen, der mit dem Klavierspielen anfängt, wenn es nicht der Spaß am Üben ist? Kommt der Spaß erst richtig auf, wenn man ein Stück beherrscht und aus dem Effeff (schreibt scheinbar wirklich so:021:) wiedergeben zu können?